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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Die Mutter aller Eintöpfe, der Pot au feu (für die nicht franzosen: Topf auf dem Feuer) kam nie in den Kühlschrank sondern wurde, ergänzt um die aktuellen Tagesreste einmal täglich auf dem Herdfeuer aufgekocht. Damit sollten dann die Keimeanfänge absterben - und alles war gut. Ist aber eher historisch - wer hat schon noch ein Herdfeuer ....

    Ich fülle Reste auch immer in Tupperdosen und bewahre sie im Kühlschrank auf. (ganze Töpfe gehen bei mir nur seltenst rein) - im Winter auch mal auf dem Balkon.

    Glaubt Ihr eigentlich die Aufwärmgeschichte: "Aufgewärmt schmeckt besser!"? Ich habe da so meine Zweifel - das erscheint mir so ein bißchen eine Schutzbehauptung zu sein. Was mir definitiv nicht besser schmeckt sind Kartoffel- und Linsensuppe. Andere sind aufgewärmt o.k. - aber besser? Ich hab die Sachen lieber noch etwas "knackig" und beim Aufwärmen ist doch immer das Risiko, dass die Knackigkeit verloren geht.

    Lieber stelle ich den Eintopf fast fertig und fülle die "Extraportion" zur späteren Verwendung ab. Beim Aufwärmen wird sie dann erst fertig.
    Allerdings habe ich auch keine Mikrowelle. Vielleicht ist das da ja mit der Aufwärmerei anders.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Zitat Zitat von petitnicolas Beitrag anzeigen
    Glaubt Ihr eigentlich die Aufwärmgeschichte: "Aufgewärmt schmeckt besser!"? Ich habe da so meine Zweifel - das erscheint mir so ein bißchen eine Schutzbehauptung zu sein. Was mir definitiv nicht besser schmeckt sind Kartoffel- und Linsensuppe. Andere sind aufgewärmt o.k. - aber besser? Ich hab die Sachen lieber noch etwas "knackig" und beim Aufwärmen ist doch immer das Risiko, dass die Knackigkeit verloren geht.
    Doch, manche Sachen müssen durchziehen. Bei Sauerkraut und Rotkohl wird es definitiv besser, Eintöpfe mache ich nicht viele. Aber bei LInsensuppe finde ich es jedenfalls nicht schlechter. Ich bin eigentlich keine Matschig-Kocherin, aber Gemüse in Eintöpfen muss für mich dann doch nicht mehr knacken. Insofern schadet da das Aufwärmen dann auch nicht mehr. Auf dem Herd, in der Mikrowelle mache ich das auch nicht.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Dieses Aufgewärmt am nächsten Tag "schmeckt besser" war früher auch eine Suggestion. Man hatte nicht sooo viel Geld, um täglich neue Sachen zu kochen. Da mußten die alten Gerichte vom Vortag eben gut "verkauft" werden.

    Trocken Brot macht Wangen rot gehört auch in die Kategorie. Nette Umschreibung dafür, dass man sich Brotbelag nicht leisten konnte.

    Und manche Dinge werden einfach übernommen und werden nie hinterfragt. Vielleicht gab es ja bei der Oma auch noch gar keinen Kühlschrank. Oder er mußte geschont werden. Oder die großen Töpfe der Großfamilie paßten da gar nicht hinein...

    Bei uns wurde früher der Topf mit Essen in den kühlen Keller getragen.
    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo


    .... das wird schon.....


    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Zitat Zitat von Edelherb Beitrag anzeigen
    Doch, manche Sachen müssen durchziehen. Bei Sauerkraut und Rotkohl wird es definitiv besser, Eintöpfe mache ich nicht viele. Aber bei LInsensuppe finde ich es jedenfalls nicht schlechter. Ich bin eigentlich keine Matschig-Kocherin, aber Gemüse in Eintöpfen muss für mich dann doch nicht mehr knacken. Insofern schadet da das Aufwärmen dann auch nicht mehr. Auf dem Herd, in der Mikrowelle mache ich das auch nicht.
    Stimmt, bei Sauerkraut und Rotkohl kann ich mir das gut vorstellen (sind das Eintöpfe?)
    Was ich bei den Eintöpfen meine, ist, dass es sehr wohl einen richtigen "fertig-Punkt" gibt. (genau da, wo das "zu knackig" aufhört und das "matschig" noch nicht anfängt.) Wenn nun der ganze Topf zum 3. Mal erwärmt wird, wechselt die Gesamtkonsistenz doch meist eher Richtung "matschig". Finde ich persönlich nicht so toll.

    Belonya hat gut getroffen, was ich meine.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Gerade bei Eintöpfen merkt man doch sehr schnell, ob sie schlecht sind. Sie riechen säuerlich und "blubbern/knistern" (ich denke da an Hühnersuppe). Die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung sehe ich da eher nicht.

    Was haben die Leute vor 60 Jahren gemacht? Oder in anderen Ländern (wo der Kühli keine Selbstverständlichkeit ist).

    Ich finde, wir übertreiben heute ohne Ende. Die Menschheit ist auch ohne Kühlschrank nicht ausgestorben und Eintöpfe mussten trotzdem länger reichen....
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Zitat Zitat von petitnicolas Beitrag anzeigen
    Stimmt, bei Sauerkraut und Rotkohl kann ich mir das gut vorstellen (sind das Eintöpfe?)
    Nein, das sind keine Eintöpfe, es sollten nur Beispiele dafür werden, dass essen durch "durchziehen" gewinnen kann und tatsächlich am nächsten Tag besser schmeckt.

    Zitat Zitat von petitnicolas Beitrag anzeigen
    Was ich bei den Eintöpfen meine, ist, dass es sehr wohl einen richtigen "fertig-Punkt" gibt. (genau da, wo das "zu knackig" aufhört und das "matschig" noch nicht anfängt.) Wenn nun der ganze Topf zum 3. Mal erwärmt wird, wechselt die Gesamtkonsistenz doch meist eher Richtung "matschig". Finde ich persönlich nicht so toll.
    Ich mache als Eintopf hauptsächlich Linsensuppe. Die ist ja sowieso tendenziell matschig. Das Gemüse natürlich nicht zerkocht, aber auch nach dem Aufwärmen noch nicht. Ich wärme meist auch nur so viel auf, wie dann gegessen wird, also nicht mehrmals den ganzen Topf, sondern portionsweise.

  7. Inaktiver User

    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    chili con carne schmeckt besser, ist besser durchgezogen wenns mindestens 2 mal gewärmt ist.

    aber dazwischen kommts in den kühlschrank.

    und auf die frage, was unsere altvorderen getan haben, ohne kühlschrank: sie haben es in kühle lehmkeller gestellt, haben wasser-essiggetränkte tücher drumherumgepackt um es zu kühlen.

    eben weil lebensmittel zu kostbar waren um sie vergammeln zu lassen.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    chili con carne schmeckt besser, ist besser durchgezogen wenns mindestens 2 mal gewärmt ist.

    aber dazwischen kommts in den kühlschrank.
    Bei Fleisch bin ich auch viel empfindlicher. Meine Linsensuppe ist vegetarisch.

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    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Upps! Ich bin seit 22 Jahren Vegetarierin und denke nicht immer daran, dass andere Leutz ja oft Fleisch essen. Daher: Eintöpfe mit Fleisch würde ich auf jeden Fall in den Kühli stellen, auch wenn sie nur einen Tag aufbewahrt werden.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  10. User Info Menu

    AW: Selbst gemachte Suppe (Eintopf) in den Kühlschrank oder nicht?

    Gulasch bekommt es auch, aufgewärmt zu werden. Es schmeckt dann runder.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

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