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  1. AW: Grau werden, grau bleiben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will Dir das ja gar nicht schlecht reden, es ist nur nicht jeder damit gesegnet, dass es dann wirklich schön aussieht, bzw. es kann unter Umständen ein paar Jahrzehnte dauern.
    ja eben, das weiß man ja vorher nicht.
    Wann aus den silbernen Fäden irgendwann möglicherweise geschecktes Schmutzig-Grau wird.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

  2. Inaktiver User

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    ja eben, das weiß man ja vorher nicht.
    Wann aus den silbernen Fäden irgendwann möglicherweise geschecktes Schmutzig-Grau wird.
    Ich finde, es hat aber auch etwas mit der Haarstruktur zu tun, ich habe zum Beispiel sehr dünne Haare.

    Eine Kollegin von mir hat sich jetzt langwierig die Farbe rauswachsen lassen und sieht toll aus (nun ja, nachdem sie ca. 1,5 Jahre wie eine Elster aussah). Die hat aber sehr volles und dickes Haar und trägt es als lockeren Knoten.

  3. Avatar von Saruma
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    874

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Nicht so viele Bedingungen stellen. Keine Idealbilder: wenn grau, dann aber nur bei der und der Haarstruktur, bei der und der Hautfarbe, bei der und der Augenfarbe, bei der und der Frisur, nur dann, wenn man eine Brille traegt, oder keine, nur dann, wenn man sich schminkt usw. usw. usw.
    Nicht so schnell bereit sein, das was ist abzuwerten, haesslich zu finden. Selbst 'einfach' entscheiden: so, wie es ist, ist es gut. Nicht immer das Andere, das kuenstlich Hergestellte ist besser.

  4. Avatar von --martha--
    Registriert seit
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    2.905

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Ich lasse meine grauen grau sein und habe auch lange darüber nachgedacht. Mir hat sehr geholfen, mal genau die Haare von anderen Frauen anzusehen. Im Ergebnis gefielen mir die naturbelassenen am besten. Sonst gab es wirklich viel schlecht gefärbte Haare, vom Färben kaputte Haare, häßliche Ansätze und vor allem viele Farben, die nicht - mehr - zu der Haut paßten. Es wird m. E. doch häufig nicht berücksichtigt, dass sich der Körper insgesamt und damit auch die Haut verändert. Dann paßt die jahrelang passende Haarfarbe irgendwann auch nicht mehr und die Frauen sehen nicht gut und jung, sondern gewollt und nicht gekonnt aus.

    Der Farbverlust führt bei mir dazu, dass ich sonst mehr Farbe brauche; insbesondere der Lippenstiftkonsum ist ganz deutlich angestiegen.

  5. gesperrt
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    55.282

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    [QUOTE=--martha--;30875821 . Mir hat sehr geholfen, mal genau die Haare von anderen Frauen anzusehen. Im Ergebnis gefielen mir die naturbelassenen am besten. Sonst gab es wirklich viel schlecht gefärbte Haare, vom Färben kaputte Haare, häßliche Ansätze und vor allem viele Farben, die nicht - mehr - zu der Haut paßten. Es wird m. E. doch häufig nicht berücksichtigt, dass sich der Körper insgesamt und damit auch die Haut verändert. Dann paßt die jahrelang passende Haarfarbe irgendwann auch nicht mehr und die Frauen sehen nicht gut und jung, sondern gewollt und nicht gekonnt aus.

    .[/QUOTE]

    Jedes Wort: genau so ist es!

  6. Avatar von Zuza.
    Registriert seit
    12.12.2008
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    16.679

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Als erstes: Was "man" von dir bzgl. deiner Haarfarbe erwarten könnte, sollte dir gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen, Hawaiianstarline. Der einzige Parameter ist dein eigenes Wohlbefinden. Wenn du dir mit deinen natürlichen Grauen gefällst, dann ist das so und das hat jeder zu akzeptieren. Ich finde übrigens, dass getöntes oder gefärbtes Haar einen nicht zwangsläufig jünger macht, da spielen noch andere Faktoren eine Rolle.

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen

    In welchem Alter war es bei euch so weit?
    Ich bin mit 53 einen guten Schlag älter als du, ich habe lange getönt, nicht gefärbt. Meine Haarstruktur scheint deiner zu ähneln, ich habe die Haare aber selten länger als kinnlang getragen, jetzt sind sie seit über einem Jahr wieder ganz kurz, wie ich sie als junge Frau getragen habe. Ich begann früh, graue Haare zu bekommen, das liegt bei uns in der Familie.

    Früher tönte ich die Haare manchmal, irgendwann "musste" ich tönen, weil die Grauen sich mehrten und ich darauf noch keine Lust hatte. Dann kam irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich merkte, dass eine Tönung die sich vermehrenden Grauen nicht mehr richtig abdeckte und das Farbresultat auch anders war als ich es gewohnt war. Ich hätte zum Färben übergehen können, hatte aber überhaupt keine Lust auf diesen unschönen Haaransatz, den man dann alle paar Wochen nachbehandeln muss. Ohne sieht es scheußlich aus, wenn man von Natur aus dunkles Haar hat.

    Meine mehrjährige Alternative zum Färben waren Strähnen in meiner Naturfarbe, die ich mir ca. alle 3 Monate ins Haar ziehen ließ. Damit hatten die Grauen ihre Daseinsberechtigung, es sah aber trotzdem belebter und nicht so mausig aus. Und wenn die Strähnen rauswachsen, ist der Farbübergang im Haaransatz weicher, es sieht nicht so schnell nach "die müsste aber dringend mal wieder zum Friseur" aus.

    Aber selbst die überschaubare Strähnerei nervte mich irgendwann, zumal ich auch sah, dass sich der Grauanteil im Laufe der Zeit deutlich erhöht hatte. Als ich die Haare wieder richtig kurz schneiden ließ, beschloss ich, farblich gar nichts mehr zu machen, inzwischen finde ich die meine natürliche Farbe nämlich richtig schön. Ich bin an den Seiten fast silbern, ansonsten grau-meliert. Und ich bekomme häufig gesagt, dass es toll aussieht. Ich bleibe dabei, ich bin heilfroh, mich nie in diesen Kreislauf des Färbens begeben zu haben. Meine Schwester, die lange Haare hat und fast ebenso grau ist wie ich, steckt drin und meinte kürzlich mal, sie könne sich gar nicht vorstellen, wie das mal werden soll, wenn sie mit der Färberei aufhört. Denn kurzes Haar, das mir sehr gut steht, kommt für sie nicht in Frage, sie trägt ihr Haar schon immer lang und kann sich kurzes Haar bei sich überhaupt nicht vorstellen. Heißt: Sie müsste rauswachsen lassen und das sieht oft nur scheußlich aus.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  7. Inaktiver User

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Es ist ja aber auch nochmal ein Unterschied, ob man 40 oder 70 ist.

  8. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    16.824

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Ich weiß von meiner Schwiegermutter, das sie nach dem 3. Kind mit 35 fast über Nacht grau geworden ist, aber komplett.
    Sie hat dann wohl eine Weile gefärbt, es dann aber mangels Zeit gelassen. Es steht ihr super, allerdings ist sie fast 77...wie es mit Ende 30 ausgesehen hat, weiß ich nicht.

  9. Avatar von fritzeline
    Registriert seit
    18.04.2017
    Beiträge
    13

    AW: Grau werden, grau bleiben?

    Ich mag graue Haare und das schöne silbrige Grau von Dunkelhaarigen finde ich besonders schön. Ich finde auch nicht, daß es "alt" aussieht, im Gegenteil, silbrig durchzogenes Haar unterstreicht viele Gesichter besonders apart.

    Mich selbst ziert ein mausbraungrauer Kurzhaarschnitt, das Färben habe ich vor einigen Monaten aufgegeben. Die Phase des Herauswachsens ließ sich ganz gut über Tönungen überbrücken, die werden blasser und der Ansatz kam nicht so stark zur Geltung. Mein Gesicht wirkt durch das grau-durchsetzte Haar etwas weicher als mit gefärbten Haaren, mir gefällt es so.

  10. AW: Grau werden, grau bleiben?

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Dann paßt die jahrelang passende Haarfarbe irgendwann auch nicht mehr und die Frauen sehen nicht gut und jung, sondern gewollt und nicht gekonnt aus.

    Der Farbverlust führt bei mir dazu, dass ich sonst mehr Farbe brauche; insbesondere der Lippenstiftkonsum ist ganz deutlich angestiegen.
    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen - dass Haarfarben dann nicht mehr passen (besonders bei Männern fällt mir das auch auf - kennt ihr diese Kerle mit faltigem Gesicht aber kackschwarzen Haaren? geht für mich gar nicht).
    Ich muss mir auch alle paar Jahre was überlegen, was das Schminken betrifft, ich schminke mich jetzt auch anders als mit 20. Und ja, ich dachte mir auch, je weniger Farbe auf dem Kopf, desto mehr sollte "unten" betont werden, ich trage aber immer betonte Augen, von daher passt das. Lippenstift überlege ich mir hin und wieder, bin ich noch nicht gewöhnt, ich trage meistens nur leicht getöntes Lipgloss. Aber vielleicht komme ich doch in das Alter, in dem mir roter Lippenstift steht.

    Ich hab gerade Selfies zur Kontrolle gemacht - meine Haare sind schulterlang, naturgewellt und fein, aber viele. Die Farbe ist so straßenköterig-brünett, aber mir gefällt das jetzt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist ja aber auch nochmal ein Unterschied, ob man 40 oder 70 ist.
    Ja sicher - ab 40 sollte man ja die Haare überhaupt abschneiden und zum pfiffigen Kurzhaarschnitt mit den frechen Strähnchen übergehen.

    Zuza, mit den kurzen Haaren geht es dir gut, da kannst du schön experimentieren! Ich bin leider überhaupt kein Kurzhaarschnitt-Typ - hatte ich auch schon zweimal, aber mit meinen Proportionen passt das nicht. Am praktischsten fände ich den Sinead O'Connor-Style - wenn er mir stehen würde.
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