Wechseljahre

  1. Larissa68
    Larissa68
    Hallo Blaujuwel,

    unter welchen Beschwerden hast Du denn hauptsächlich zu leiden?
    Bei mir waren es bis vor ein paar Monaten vor allen Dingen diese Hitzewallungen. Momentan habe ich aber wieder Ruhe. Ob das schon alles war? Es muss ja nicht Jede das volle Programm bekommen, oder?

    Liebe Grüße
    Larissa
  2. Blaujuwel
    Blaujuwel
    Ich bin leider schon einige Jahre im berühmten " Wechsel" und habe viele Problematiken schon erlebt. Ich wundere mich immer wieder wie sehr der Körper und auch die Psyche von den Hormonen bestimmt werden kann. Hitzewellen sind bei mir nicht einmal die störendesten Probleme, ich finde Herzstolpern und rasanten Blutdruckanstieg - gerne in der Nacht - für mich schlimmer. Auch wenn die Ärzte mir erklären, das sei in dem Falle harmlos, steht mir jedes mal die Angst im Gesicht. Mit Herzjagen und dem Gefühl das Blut springt jeden Moment als Fontäne oben aus dem Kopf , kann ich nicht lange ruhig und still im Bett liegen bleiben. So manches mal mußte schon mein Mann meine Hand halten und mich beruhigen. Und wie müde und kaputt man den kommenden Tag dann ist.. Ich halte aber trotzdem an meinem Grundsatz fest,: wenn es denn eine normale körperliche Reaktion ist, dann hat der Körper das ( verdammt noch einmal ) auch auszuhalten. Will sagen ich selbst möchte keine Hormone durch Pillen einnehmen, sobald man sie absetzt kommen ja die Beschwerden retour. Sieht das jemand vielleicht ähnlich ?
  3. Larissa68
    Larissa68
    Hallo Blaujuwel,
    Also das hört sich für mich aber schon ziemlich extrem an! Auch kurzfristig zu hoher Blutdruck sollte behandelt werden.
    Ich bin auch kein Freund von Hormonen.
    Hast du denn auch schon mal pflanzliche Mitte probiert?
    Vielleicht solltest du dir bei einem anderen Arzt auch mal eine 2. Meinung einholen.

    LG
    Larissa
  4. Blaujuwel
    Blaujuwel
    Hallo Larissa ! Ja, ich habe auch schon pflanzliche Mittel ausprobiert ( höomopathische ) und auch recht gute Ergebnisse damit erzielt. Bei mir ist es so daß die Beschwerden auch immer lange Zeit weg sind und ich dann euphorisch glaube, ich hätte die "Zeit des Wechselns" überstanden. Dann höre ich mit den - ja auch recht preisintensieven - Mitteln auf um dann zu merken daß doch noch nicht alles vorbei ist. Mit den Ärzten ist es so, daß ich nicht so gerne hingehe ( kein typischer Deutscher ,wie man hört) und weiterhin auf das normale Ende dieser Zeit warte. Ich wünsche Dir daß sie Dir auch weiterhin so wenig Probleme bereitet. Lg Tina
  5. T-Rose
    T-Rose
    Hallo,

    also ich weiss nicht, ob ich im Wechsel bin oder nicht. Ich werde in etwas mehr als einem Jahr 50. Also wahrscheinlich ist das schon. Mein Zyklus ist noch sehr regelmäßig. Aber ich schlafe sehr schlecht, habe ohne ersichtlichen Grund einen viel zu hohen Blutdruck und seit etwa einem halben Jahr ständig eine unbändige Lust. Vielleicht seht Ihr das nicht als Problem an. Mich macht das aber ganz kirre.
  6. Junife
    Junife
    Hallo, ich bin dieses Jahr 50 geworden und seit ca. 1,5 Jahren in den Wechseljahren. Mit aufsteigender Hitze und Schlafstörungen kann ich ja noch einigermaßen leben. Was mir aber sehr zu schaffen macht, sind meine Migräneattacken.
    Ich leide seit ich 16 bin an hormoneller Migräne. Mit zunehmendem Alter trat die Migräne immer intensiver und häufiger auf (außer während meiner beiden Schwangerschaften). Die Anfälle ziehen sich inzwischen meist über mehrere Tage (länger als die üblichen drei) hin. Neu hinzu gekommen ist seit diesem Jahr ein Flimmerskotom, welches ca. 1 Stunde vor der Migräne für 30 min. auftaucht. Neurologe, Kardiologe und Augenarzt haben nichts festgestellt, so dass ich mir bezüglich Schlaganfall nun keine Sorgen machen muss. Aber dieser ewige nicht aufhörende Kopfschmerz macht mich inzwischen recht mürbe. Ich nehme Triptane, die meist auch gut anschlagen. Je eher ich sie einnehme, um so schneller wirken sie, was ja allgemein bekannt ist. Aber mehr als 10 Triptane sollte man im Monat nicht einnehmen, um nicht in eine Medikamentenabhängigkeit zu geraten, die u.a. wiederum Kopfschmerz auslöst. Oft bin ich hier schon an der Grenze. Nur ohne dieses Medikament bin ich arbeitsunfähig. Mein Hausarzt kann außer Rezepten und Krankschreibungen nichts für mich tun. Ich bin im Moment einfach ratlos und hoffe, hier Leidensgefährten zu finden, mit denen ich mich austauschen kann. LG Kristin
  7. annakathrin
    annakathrin
    Ich weiss eigentlich garnicht, was alles dazu gehoert. Also ich habe fast keine Hitzewallungen, nur wenn es sehr heiss ist (ueber 32-35 Grad oder so) und auch nur tagsueber. Und wenn, dann nur etwa zwei Mal am Tag. Aber meine Stimmung! Noch nie war ich so oft tief depressiv und habe so gar keine Hoffnung mehr gesehen. Obwohl es mir von Aussen betrachtet gar nicht soooo schlecht geht. Habe mich gerade selbststaendig gemacht (ja, ok, vielleicht nicht ideal mit 50 aber lieber spaeter als nie). Aber, das ist ganz schoen einsam. Ja, die Depressionen sind bei mir das schlimmste Symptom.

    Am Anfang bekam ich immer starke Kraempfe, wenn meine Tage kommen sollten, aber das wird immer weniger. Komisch, meine Migraene ist dagegen fast weg. Da hatte ich frueher mehr Probleme mit. Und, schlafen tu' ich auch nicht mehr so gut. Frueher wie ein Stein und heute will ich immer lange aufbleiben (auch neu) und komme am Morgen nicht aus dem Bett - ganz untypisch fuer mich. Ich will lange aufbleiben, weil ich immer das Gefuehl habe, der Tag hat mir noch nicht genuegend "gebracht". Weiss auch nicht, wie ich das sonst ausdruecken soll. Ich fuehle ich habe noch nicht genuegend Zeit fuer mich gehabt.
  8. aussi1984
    aussi1984
    Freue mich dass es eine Gruppe zu dem Thema gibt. Werde nächstes Jahr 50 und habe wohl auch schon Anzeichen der Wechseljahre. Mal ist es Migräne, mal große Stimmungsschwankungen. So aus dem heiteren Himel, gestern war noch alles prima und wieder habe ich das Gefühl die Zeit läuft mir davon und ich denke ich habe das Leben hinter mir. das schlimmste ist aber das ich mich nicht traue jemanden davon was zu sagen. mein Mann hat hierfür garkein Verständnis und sagt nur dir geht es doch gut ( im Sinne von Kinder sind gesund,,ehe gut, haus gut ).
  9. annakathrin
    annakathrin
    Ich will nur eines wissen: wie lange dauert es? Wann bin ich wieder normal?
  10. Lesebrille
    Lesebrille
    Hallo an alle! Ich freue mich auch über einen Austausch zum Thema Wechseljahre. Die haben mit 50 bei mir angefangen - zumindest so, dass sie mir bewusst wurden. Bis dahin war ich eine starke und anpackende Frau, die vieles allein geschafft hat - mal mehr und mal weniger freiwillig. Ich werde im März 52.
    Geschlafen habe ich leider nie gut. Jede Stunde werde ich inzwischen wach, muss zur Toilette und zurück im Bett kommen die Hitzeattacken. Am Abend schalte ich die Heizung im Schlafzimmer aus - es ist wirklich kalt dort. Aber die Hitzeattacken zwingen mich dazu, die Decke wegzuschlagen. Sofort spüre ich die Kälte auf meinem Körper und ein völlig abstruses Gefühl zwischen Erlösung und Frieren - das kann ja wohl nicht gut sein.
    Außerdem quält mich eine totale Erschöpfung. Mein Körper schmerzt überall und ich komme mir vor als wäre ich 100 Jahre alt. Ich ärgere mich, dass ich es nicht schaffe, mich zu mehr Bewegung aufzuraffen. Früher haben mir die Waldläufe so viel gegeben. Heute kriege ich den Hintern einfach nicht hoch. Die Konsequenzen sind natürlich inzwischen sichtbar.
    An Partnerschaft ist gar nicht zu denken - meine Lust ist auf dem Nullpunkt. Das kann ich keinem Kerl verständlich machen. Na ja, ich kann gut allein sein. Aber ich würde mich gern mal wieder wohl fühlen in meiner Haut. Das Ganze kann bis zu 10 Jahren dauern, habe ich gelesen. Bitte, bitte nicht!
  11. SusiausmSauerland
    SusiausmSauerland
    Hallo liebe Mit-Wechsel-Geplagte,

    bin im letzten Sommer 50 geworden und seit ca. 2 Jahren wird der Zyklus immer unregelmässiger bzw. setzt monatelang aus - dafür mehren sich die Hitzewallungen. Bekomme die tagsüber, und zwar mehrfach. Ich hasse es, wenn mir der Schweiss am Körper runterläuft und von meinen Haaren bis zu den Schienbeinen alles schweissnass ist.

    Eine Bekannte von mir ist 79 - und kämpft noch heute manchmal mit Hitzewallungen. Fürchterliche Vorstellung. Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit habe ich seit Jahren, da ich mit wiederkehrenden Depressionen zu tun habe.

    Hormone darf ich nicht einnehmen wegen anderer gesundheitlicher Probleme, aber meine ebenfalls von Hitzewallungen heftig geplagte Nachbarin bekam von ihrer Gyn Klimadynon empfohlen. Rein pflanzlich. Beim ersten Durchgang haben sie mir für ein Vierteljahr gut geholfen. Nun nehme ich den zweiten Durchgang - und warte noch auf den positiven Effekt.

    Diese Gruppe ist echt eine klasse Idee. Reiche Euch allen mal eine Lasst Euch nicht unterkriegen!

    lg Susi
  12. aurora18
    aurora18
    Zitat Zitat von Larissa68
    Hallo Blaujuwel,

    unter welchen Beschwerden hast Du denn hauptsächlich zu leiden?
    Bei mir waren es bis vor ein paar Monaten vor allen Dingen diese Hitzewallungen. Momentan habe ich aber wieder Ruhe. Ob das schon alles war? Es muss ja nicht Jede das volle Programm bekommen, oder?

    Liebe Grüße
    Larissa

    Das stimmt auch für mich .. mit 47 fing es an : die Regel setzte aus und teilweise heftige Hitzewallungen traten ein . Meistens nachts. Schlafmangel war die Folge aber das war es auch. Mehr nicht. Momentan habe ich meine "Ruhe" und es scheint überstanden geworden zu sein .. Bin sehr froh dass mir Einiges erspart geblieben ist
  13. flycat
    flycat
    Hallo.
    ich bin zufällig hier auf dieses Thema gestossen. Hab n och nicht alles gelesen.
    Kann jede Frau verstehen, die erschöpft ist in den Wechseljahren. Kaum schlafen kann und im Winter die Heizung abdreht. Ich bin heute 72 Jahre alt und nehme immer noch Hormone. Mit dem Segen! meiner Frauenärztin. Meine Wechseljahre begannen mit 48, unerträglich. Alle 7 Minuten kamen die Wallungen.
    Die Periode hat mir mit den Hormonpflastern, Sequidot, nichts ausgemacht. Vor den Wechseljahren wars viel schlimmer. Mit den Hormonen hatte ich keine Krämpfe mehr.
    Heute klebe ich das Pflaster nur noch 1 x in der Woche, habe auch schon versucht es auschleichen zu lassen, aber das war nicht gut. Ich war ziemlich down. Gehe regelmässig zur Vorsorge und auch zur Mammo.
    Meine Mutter hatte auch mit 7o noch Wallungen.
    Ohne Hormone wäre ich wohl kaum gut durch den Wechsel gekommen. War ja auch berufstätig.
    Aber man muss eben immer in Verbindung mit dem Frauenarzt bleiben.
Ergebnis 1 bis 13 von 13