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Thema: Urachusfistel

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    Urachusfistel

    Hallo,
    kann sein, das dieses Thema hier schon mal behandelt wurde, ich find nur leider nichts mehr.
    Ich hatte im Januar hier schon mal gefragt, was es sein kann, wenn etwas Blut aus dem Bauchnabel läuft. Letzten Endes war ich damals dann doch beim Hausarzt, der eine Nabelentzündung diagnostizierte. Die damals verschriebene Salbe half auch recht gut.

    Nur, es war etwas anderes, denn die Beschwerden kamen wieder!
    Letzten Dienstag konnte ich kaum noch laufen oder gerade stehen. Mein gesamter Bauchraum, ausgehend vom Nabel tat von innen heraus so weh und ich hatte das Gefühl, einen derben Muskelkater in dem Bereich zu haben. Die Schmerzen hab ich bis Donnerstag nacht ausgehalten. Dann lief Blut und sehr viel Eiter (äußerst eklig) aus dem Nabel. Ich hab mich vor mir selbst geekelt. Aber die Schmerzen waren immer noch da.
    Gestern früh hat mich mein Mann sofort zum Hausarzt gefahren, der hat mich zum Chirurgen geschickt. Dieser hat für mich nächste Woche einen Termin zur Kernspinuntersuchung vereinbart, da er auf dem Ultraschall nichts genaues definieren konnte. Seine bisherige Diagnose ist "Entzündung - Urachusfistel". Er hat mir ein Antibiotikum verschrieben, mir dringend geraten, sofort ins Klinikum zu gehen wenn sich übers Wochenende was verschlechtert. Dies ist aber nicht der Fall. Jedenfalls müßte sowas EVTL. operativ entfernt werden und manchmal muß der ganze Bauchnabel mit entfernt werden????!!!!
    Nun bin ich irgendwie voll irritiert.
    Kennt sich jemand mit sowas aus? Hatte jemand schon mal so eine OP? Wielange kann man nach so einer OP nicht arbeiten? (Ich habe eine relativ wichtige Stelle im Büro eines Mittelstandsunternehmes) und hab nun voll die Panik, da länger auszufallen!
    Danke für Eure Antworten!
    Es ist besser, heimlich schlau zu sein - als unheimlich blöd!

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    AW: Urachusfistel

    Na, du bist aber tapfer. Ich hätte nicht solange durchgehalten bei Schmerzen und wenn mir Blut und Eiter aus dem Bauchnabel läuft.

    Ich habe mal gegoogelt und herausgefunden, dass du eher eine Säuglingskrankheit hast. Insofern wird es hier wahrscheinlich wenig Erfahrungsberichte geben, zumindest nicht von Erwachsenen.

    Wenn es wirklich dieser nicht verschlossene Gang zwischen Bauchnabel und Harnblase ist, wirst du um eine OP wohl nicht herumkommen. Ob man allerdings dann gleich den ganzen Bauchnabel opfern muss, halte ich für fraglich.

    Das kommt im Zweifelsfall sicher auf die OP-Künste deines Operateurs an und ich würde mich da schlaumachen, welche Klinik da am geeignetsten ist. Ich würde an deiner Stelle ruhig mal deine Krankenkasse anrufen und mir vom medizinischen Dienst eine Klinik empfehlen lassen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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