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Thema: Krampfadernop

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    Krampfadernop

    Mir wurde letzten Dienstag unter Vollnarkose eine Krampfadernop gemacht.Es lief auch alles so weit ganz gut.Die op mit der Aufwachphase betrug 4 Stunden.Ich hatte auch nur ein kleines Ziehen am Bein.Es erfolgte dann am nächsten Tag eine Visite meines Arztes samt gefolge.Als mmir die Schwester kurz zuvor den Verband abnahm erschrack ich sehr.Das Bein schaute aus wie nach einem Unfall.Der Oberschenkel war voll von kleiner Einstichen.Die Schwester musste auch noch zusätzlich 6 Stück grössere Pflaster entfernen.Mir wurde beim Vorgespräch mmit dem zuständigen Arzt alles genauestens erklärt.

    Man würde einen Einstich in der Leiste machen einen kleinen am Oberschenkel und einen noch am Unteren Fuss.Dann wird die Krampfader per stripping herausgezogen.Der Schnitt an der Leiste hatte eine Länge von 5 cm.Irgendwie hatte ich das Gefühl dass etwas schief gelaufen ist,das sah ich an den Gesichtern der Ärzte an.Mein Arzt der mich operiert hatte war auch sehr kleinlaut und sagte dann wir mussten 30 Stiche alleine am Oberschenkel machen da die Ader durch jahrelange Verödungen vernarbt war.

    Die anwesenden Lernärzte schauten und schüttelten nur den Kopf.Ich konnte dann nach Hause gehen.Ich befolgte zu Hause auch genau die Anweisungen die ich an Hand eines Formulars nach Hause mitbekam.Am Tag darauf zog ich dann einen Strumpf an,als ich die Bandagen entfernte merkte ich am linken Fussknöchel eine Taubheit die sich ein Stück auf den Vorderfuss heraufzog.Ich bin jetzt sehr beunruhigt.Morgen habe ich bei dem Arzt einen Termin da mir die Fäden gezogen werden.Ich werde ihm dies auch sagen.

    Ich werde mir das nächste mal gründlich überlegen ob ich mir noch einmal einer Krampfadern op unterziehen werde.Leider musste ich diese machen lassen es war die Stammader und laut Arztes hätte für die zukunft schwer wiegende Folgen haben können.

  2. Inaktiver User

    AW: Krampfadernop

    Bei einer Krampfaderentfernung wird üblicherweise ( also nicht nur bei Dir) die Vena saphena magna, eine der großen Stammvenen gezogen. Von dieser Vene gehen sehr viele kleinere venöse Gefäße ab, und beim Stripping der V. saphena magna kommt es dann zu vielen kleinen Blutungen, die sich später als Hämatome zeigen. Blutergüsse, die mit der Zeit wieder verschwinden.
    Diese Hämatome sind nicht nur sichtbar unter der Haut, sondern eben auch in der Tiefe- und können für einige Tage auf den einen oder anderen Nerv drücken. Das sorgt für ein Taubheitsgefühl, welches allerdings auch wieder vergeht ( dauert ein bißchen länger).
    Es ist völlig normal, daß nach dem Entfernen der V. saphena m. das Bein aussieht wie nach einer mittelschweren Kneipenschlägerei. In den nächsten Tagen und Wochen wird das dann in allen Regenbogenfarben schillern und schließlich verschwinden.
    Immens wichtig ist das konsequente! Tragen des Kompressionstrumpfes, welcher dafür sorgt, daß der venöse Abfluss des Blutes auch ohne die Saphena magna funtioniert- so lange, bis sich das Bein auf das Fehlen dieser Vene eingestellt und Kollateralkreisläufe gebildet hat.

    Gute Besserung und Geduld

  3. User Info Menu

    AW: Krampfadernop

    Vielen Dank Dir.Bin jetzt beruhigter.

  4. Inaktiver User

    AW: Krampfadernop

    Hallo Alwine,
    mein Bein sah auch furchtbar aus nach der OP; aber das ist wohl normal. Die Schwester meinte sogar, mein Bein wäre ja noch harmlos, sie hätte schon viel schlimmere gesehen. Bei mir mussten auch mehr Schnitte gemacht werden als vorher angekündigt. Es zeigt sich wohl oft erst während der OP wieviele Schnitte nötig sind.
    Mein Bein wurde aber schnell besser und ich hatte auch nur am ersten Tag Schmerzen. Wichtig ist, dass du viel herumläufst.

    Viele Grüße,
    Lillan

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