Hallo,
ich sorg mich um meine Freundin.
Alle 6 - 8 Wochen merkt meine Freundin, dass sie verspannt, schlapp ist oder Kopfweh bekommt und danach geht sie zu einem "Arzt", der pendelt und danach "Hand anlegt". Er stellt dann z. B. fest, dass beide Schulterblätter ausgerenkt sind, oder die Wirbelsäule nicht paßt. Wie sie sagt, entsteht dies durch Stress oder falsche Sitzhaltung.
Danach fühlt sie sich wieder besser und alles ist gut. Einmal war sie beim Hausarzt, hat sie auch eingerenkt, nur dass es deutlich weh tat.
Nun mach ich mir Gedanken, warum sie nicht die Ursache bekämpfen will. Auf meine Frage hat sie dazu keine Antwort. Ich glaub, dass sie da einfach auch ein Stück zu bequem ist, da es ihr nach der Behandlung (5 Minuten) immer wieder gut geht.
Muß ich mir Sorgen machen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Wie wurde es besser?
Fanta4
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10.08.2007, 13:14
Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" zum Einrenken
Geändert von Fanta4_78 (10.08.2007 um 14:59 Uhr)
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11.08.2007, 14:43Inaktiver User
AW: Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" wegen Einrenken
Hi Fanta,
ich hatte und hab zu einem bestimmten Grad noch immer ähnliche Probleme. Mein Nacken war verspannt, ich bekam Kopfschmerzen und hatte auch Nackenschmerzen, wenn ich nicht-wirbelsäulenfreundlich auf der Couch saß.
Ich bin am Anfang auch viel zum Sportarzt, der mich dann einrenkte. Habe dann aber angefangen, viel bodybuilding exercises für die Nacken-, Schulter-, und Rückenmuskulatur zu machen. Dadurch, daß die Muskeln stärker wurden, werden die Halswirbelknochen jetzt auf ihrem Platz "gehalten".
Allmählich mußte ich immer seltener zum einrenken und habe das Problem so ganz gut in den Griff bekommen.
Kannst du vllt deiner Freundin mal raten. Sie sollte allerdings zuerst mit professionaler Hilfe, sprich: Krankengymnastik, anfangen, um die richtigen Übungen und auch die richtige Anwendung der Maschinen zu lernen.
LG
Whiskey
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12.08.2007, 11:22Inaktiver User
AW: Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" wegen Einrenken
ich nehme an, dass du mit Einrenken Chiropraxis meinst?
Ich habe das auch einige Monate in Anspruch genommen nach Autounfall, mittlerweile kenne ich selbst den Trick, den verschobenen Wirbel wieder einzurichten. Allerdings ist Einrenken keine Dauerlösung: die Sehnen udn Bänder erlahmen und können die richtige Stellung nciht mehr von selbst halten. Daher ist, wie Whiskey schreibt, Muskelstabiliserung wichtig, um das "Rausrutschen" dauerhaft zu verhindern.
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12.08.2007, 23:52
AW: Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" wegen Einrenken
Ich kann allen nur raten, die solch ein Problem haben sich nur von einem Neurochirurgen und wirklich nur ausschliesslich von diesem einrenken zu lassen. Alles andere ist viel zu gefährlich,und schon gar nicht von einem Masseur o.ä. Auch nicht von einem Arzt,welchem auch immer, wie gesagt nur von einem Neurochirurgen, der genau weiß wo alle Nervenbahnen liegen.Außerdem ist Krankengymnastik viel besser.Einrenken ist keine Lösung, man muß immer ofter gehen, und es wird immer schlimmer.Ein verantwortungsvoller Arzt macht das höchstens 2-3mal. Gute Besserung
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16.08.2007, 12:56
AW: Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" zum Einrenken
Danke für eure Antworten und die Bestätigung meiner Ansicht. Ich sehe es genauso.
Hab meine Freundin auf die Risiken angesprochen. Sie kennt diese, will aber nichts dagegen tun. Ich vermute, wie ich schon geschrieben hab, dass sie einfach den bequemsten Weg geht.
Wie soll ich mich verhalten? Ein weiteres Ansprechen wird aus meiner Sicht ignoriert. :-(
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16.08.2007, 15:27Inaktiver User
AW: Freundin ist regelmäßig beim "Arzt" zum Einrenken
Hallo Fanta4,
ganz ehrlich? Lass sie in Ruhe damit; je mehr du sie damit "nervst" (sie wird es irgendwann so empfinden), um so mehr schaltet sie auf stur. Sie ist erwachsen und du bist ihr Freund und nicht ihr Vater. Ich weiß, dass es sehr schwer ist, die Füße still zu halten, wenn man sich sorgt - habe einen Mann, der in einer bestimmten Sache, was seine Gesundheit angeht, auch etwas "beratungsresistent" ist. Du hast ihr gesagt, dass du dich sorgst, du hast ihr mögliche Gefahren dieses Vorgehens aufgezeigt, der Rest liegt bei ihr.
Was ich für mich aber sagen kann: Ich höre irgendwann auf, auf jemanden wie auf einen Esel einzureden; aber ich betüddel und bedauer ihn dann auch nicht, wenn er immer wieder wegen derselben Sache jammert und sich leid tut.
LG,
Zuza


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