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Thema: Erkältungen

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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Danke, wirklich interessant.

    Das bestätigt meinen Verdacht, dass man nicht vollständig Einfluss auf seine Infektanfälligkeit hat.
    Das ist kein „Verdacht“, sondern gesichertes Wissen.
    Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
    Charlie Rivel

  2. Moderation

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    AW: Erkältungen

    Was mir geholfen hat, sich aber gegenüber dem eigenen kleinen Kind nur eingeschränkt umsetzen läßt, sind Standard-Hygienemaßnahmen. Viel Hände waschen, sich nicht ins Gesicht fassen, darauf achten, was man anfaßt. Man muß die Viren ja nicht auch noch von der Türklinke in die Nase tragen, die Biester sollen gefälligst selber laufen.

    Außerdem sind die super-Erkältungen total zurückgegangen, seit ich mich gegen Grippe impfen lasse (vielleicht braucht mein Immunsystem den jährlichen Tritt in den Allerwertesten?) und meine Zähne habe sanieren lassen. Da das im gleichen Jahr geschehen ist, weiß ich nicht, was von beiden die Ursache ist, falls überhaupt.

    Streß fährt das Immunsystem runter, weil der Körper sagt, "die Kosten für Infrastruktur können wir uns gerade nicht leisten, wir sind hier mit Überleben beschäftigt" oder so.

    Theoretisch sollte man irgendwann so vielen verschiedenen Erkältungsviren guten Tag gesagt haben, daß man gegen die meisten leidlich immun ist, aber das hat bei mir nie geklappt. (Oder vielleicht dann irgendwann doch?) Mich hat immer jeder Schnupfenvirus, den jemand an mir vorbeigetragen hat, für drei Wochen ins triefende Elend gestürzt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Moderation

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    AW: Erkältungen

    Mir hat mal ein Arzt (einer von der Sorge, die viele Manager auf ihre Einsatzfähig untersuchen und beraten) gesagt: Sobald man ein ganz leichtes Halskratzen spürt, kann man das Immunsystem kurzfristig ankurbeln, indem man eine hohe Dosis Zink einwirft. Also nicht diese "Depotwirkung" der täglichen Einnahme, sondern kurzfristig eine hohe Dosis. Bei mir blockt das tatsächlich zwei Drittel der Erkältungen ab.

    Ansonsten ja: Wenn die Kinder einen Infekt anschleppen, sind sie einen Tag krank, ich drei Tage, und mein Partner zwei Wochen. Das Leben ist nicht fair.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Erkältungen

    Vitamin D hatte ich schon ausprobiert. Der Effekt ist wohl gegen Winterende am stärksten wenn das körpereigene Depot zu Neige geht. Derzeit dürfte ich ja noch im vollen Saft stehen. Wobei bei dem Sommer

    Die Sache mit dem Zink finde ich ja interessant. Werde ich mal ausprobieren.

    Das mit den Hygienemassnahmen innerhalb des Haushalts habe ich aufgegeben. Selbst wenn ich versuche Abstand zum Kind zu halten (was schon fast unmöglich ist) stecke ich mich doch immer an.

    Grippegeimpft bin ich seit ein paar Jahren. Kein Unterschied.

    Die Sache mit der Zahnsanierung würde mich noch interessieren. Das ist doch nur relevant wenn man Entzündungen hat, oder? Einfach so hat das doch keinen Effekt?

    Wie geschrieben, was mich an dem Thema, neben der Erkältung selbst, am meisten nervt ist, dass jeder suggeriert man mache was falsch. Ich melde mich öfter im Winter für 1-2 Tage ohne Krankmeldung krank (so 3-4 mal). Ich versuche es ja schon zu reduzieren und dank homeoffice arbeite ich ja auch oft noch halb krank. Aber es wundern sich einige warum es mich so oft erwischt. Der eine sagt, er würde immer Granatpfelkerne essen, seitdem ist er nicht mehr krank. Warum ich das nicht mache. Meine Chefin erzählt sie würde beim kleinsten Halskratzen sich warm einpacken und ausruhen. Bisher habe sie so noch immer fast jede Erklärung abwenden können. Das suggeriert mir ich wäre fahrlässig und würde mich nicht warm genug anziehen.

    Wobei ich bei mir eher den Stress unter Verdacht habe.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen

    Ansonsten ja: Wenn die Kinder einen Infekt anschleppen, sind sie einen Tag krank, ich drei Tage, und mein Partner zwei Wochen. Das Leben ist nicht fair.
    You say it...
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von Soda Beitrag anzeigen
    Das ist kein „Verdacht“, sondern gesichertes Wissen.

    Gibt es da wissenschaftliche Erklärungsansätze? Also bezogen auf gesunde, mittelalte Erwachsene ohne Immunsuppressionen?
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Erkältungen

    Teilweise genetische Faktoren. Zum Beispiel: In den Nasen-Rachen-Schleimhäuten, der Eintrittspforte für respiratorische Viren, ist ein ganz bestimmter Antikörpertyp besonders aktiv. Manche Menschen haben eine genetische Veranlagung, diesen AK-Typ besser produzieren zu können als andere. Die können den eintretenden Viren besser den Garaus machen.
    Oder auch: bei manchen Leuten sind die Schleimhäute trockener als bei anderen. Bei trockenen dringen Viren leichter ein.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass jeder Mensch bestimmte „Sollbruchstellen“ hat, also für gewisse Arten Erkrankungen anfälliger ist als für andere. Ich z. B. bin ebenfalls recht anfällig für respiratorische Infekte. Dafür weit gehend immun gegen Noroviren und andere virale Magen- Darm- Geschichten. War schon immer so, seit Kindheit. Bei meinem Partner ist es umgekehrt. Keine Ahnung warum, wir schiebens auf die Genetik.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. gesperrt

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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Vitamin D hatte ich schon ausprobiert. Der Effekt ist wohl gegen Winterende am stärksten wenn das körpereigene Depot zu Neige geht. Derzeit dürfte ich ja noch im vollen Saft stehen. Wobei bei dem Sommer
    Reines Sommer-Sonnenlich reicht nicht aus, um deinen Vitamin D-Wert auf eine wirklich helfende Höhe zu bringen. Zudem noch K2 fehlt. Ich nehme durchgehende Vitamin D3 und K2 Tropfen und mein letzter Blutscheck war so gut, dass ich jetzt erstmal aufhören kann.

    Dazu empfehle ich hochdosiertes echtes Vitamin C Pulver in Kapseln.

    Und den Tipp mit regelmässig Händewaschen, sobald man zu Hause kommt und das Abwaschen von Gemüse und Obst, sobald man nach dem Einkauf nach Hause kommt kann ich nur zustimmen.

    Gegen den Stress, regelmässig Atemübungen, Ruhe und sobald das kleinste Kratzen im Hals, bei mir sind es eher die Ohren, meinen altbewährten Erkältungstee von DM. Wirkt bei mir immer super.

  9. Moderation

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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Gibt es da wissenschaftliche Erklärungsansätze? Also bezogen auf gesunde, mittelalte Erwachsene ohne Immunsuppressionen?
    Bei meinem Partner zB ist der Zugang zu den Nebenhöhlen verengt. Bei ihm entstehen Nebenhöhlenentzündungen viel leichter als bei anderen, weil die Erkältung nicht "abfließen" kann. Eine operative Korrektur hat ein bisschen was gebracht, aber keine komplette Beseitigung des Problems.

    Bei mir ist es der Hals: Wenn ich eine Erkältung kriege, entzündet sich sofort der Hals. Ich schätze, jeder hat seine Achillesverse.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  10. Moderation

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    AW: Erkältungen

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Die Sache mit der Zahnsanierung würde mich noch interessieren. Das ist doch nur relevant wenn man Entzündungen hat, oder? Einfach so hat das doch keinen Effekt?
    Ich habe den Eindruck, Zahnentzündungen laufen oft so unter dem Radar. Aber, wie gesagt, das ist bei mir auch nur eine Korrelation gewesen, das muß überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Gibt es da wissenschaftliche Erklärungsansätze? Also bezogen auf gesunde, mittelalte Erwachsene ohne Immunsuppressionen?
    Leider keine Studien, aber meine Ärzte runzeln immer die Stirn über meine niedrigen Leukozyten, und die vermutete hohe Infektanfälligkeit, und wenn ich frage, was ich denn tun kann, um sie zu steigern, sagen sie "nichts".

    ---

    Wenn es darum geht, fettlösliche Vitamine ohne Indikation einzunehmen, würde ich zu Vorsicht und Zurückhaltung raten.

    Mein Großvater schwor auf eine Überdosis Vitamin C bei Halskratzen (das ist immerhin wasserlöslich) und hatte fast nie einen Schnupfen, aber der hatte auch eine Konstitution wie ein Rhinozeros.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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