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    Hörsturz und nun?

    Hallo zusammen,

    ich habe gestern Abend ohne Vorwarnung einen Hörsturz erlitten und bin nun trotz Besuch beim HNO ein wenig ratlos...

    Es fing damit an, daß ich gestern Abend zu einem Essen mit Freunden gefahren bin. Plötzlich war das rechte Ohr wie taub und ein Gefühl, als stecke da Watte oder sowas drin. Sowas habe ich hin und wieder schon mal, meist auch ein kurzes Pfeifen im Ohr, das geht dann von alleine nach wenigen Minuten wieder weg. Dieses Mal blieb das Gefühl und mal ein Rauschen mal ein Knistern im Ohr.

    Da das auch heute Morgen noch so war und ich ansonsten extrem lärmempfindlich war und das Gefühl hatte, auf dem linken Ohr dafür nun deutlich mehr zu hören und auch alle Geräusche (LKW vor dem Haus, Radiowecker, Kleinkind oben drüber) gleich laut, fing ich an mir Sorgen zu machen. Ich bin also in die nächste HNO-Praxis gefahren, habe geschildert, was los ist und durfte auch gleich da bleiben. Eine erste Untersuchung hat dann ergeben, dass es leider kein Pfropf im Ohrkanal war, wie von mir gehofft.

    Ein Hörtest hat dann ergeben, dass ich links außergewöhnlich gut höre, dafür aber auf dem rechten Ohr in dem Moment nur noch 30 Prozent.... Der Arzt meinte, das sei ein "klassischer Hörsturz". Da könne man dann leider auch nicht allzu viel tun. Er hat mir jetzt für 5 Tage ein Cortison-Präparat, ein Mittel zur Durchblutungsförderung und ein Magenpräparat verschrieben, that's it. Eine Krankschreibung hielt er nicht für notwendig, ich solle nur "Stress vermeiden". Aber ich gehöre zu den wenigen Menschen, die eigentlich gar nicht so viel Stress im Alltag haben.

    Das laute Geräusch im Ohr hat sich inzwischen ein wenig reduziert. Es klingt halt, als würde permanent der Lüfter meines Laptop laufen. Und die Geräuschempfindlichkeit hat abgenommen. Dafür kann ich mich schlechter konzentrieren...

    Hat Jemand schon Erfahrungen mit einem Hörsturz? Kann ich von meiner Seite noch mehr tun? Ach ja, ich trinke nur mal am WE ab und zu ein Bier (dieses WE nicht, da am Freitag frisch geimpft) und ich rauche auch nicht. Bluthochdruck und Diabetes wurde auch gerade vom Hausarzt gecheckt und liegt nicht vor, ich habe nur Übergewicht und Bewegungsmangel.
    Ich bin eine Fee! Eine KatastroFEE!

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    AW: Hörsturz und nun?

    bei einem hörsturz auch ohrinfarkt genannt- ist die durchblutung gestört.

    bessert sich meistens, mit cortison oder in schlimmeren fällen mit infusionstherapie.

    das entscheidet der hno nach lage.

    zwischen cortison, zuhause und infusionen in der klinik ist alles dabei.



    meine schwester sollte, zuhause, cortison, zur unterstützung der durchblutung, ingwertee trinken.
    innerhalb von 7 tagen war der spuk vorbei.

    wann sollst du zur kontrolle kommen?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Hörsturz und nun?

    Hallo Brighid,

    danke für Deine Rückmeldung. Einen zweiten Termin beim HNO hat er keinen ausgemacht. Ich werde jetzt von mir aus erstmal die Tabletten nehmen und dann auch bis nächsten Montag warten, ob sich was bessert.

    Wenn das Rauschen im Ohr bleibt, werde ich aber wieder hingehen, um das abklären zu lassen.
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    AW: Hörsturz und nun?

    Bei mir ist es gar nicht weggegangen. Es pfeift ununterbrochen.
    Mal mehr, mal weniger, je nachdem, wie ich es selber auch wahrnehme.

    Wann das angefangen hat, kann ich eigentlich gar nicht sagen. Es war einfach irgendwann da.


    Ein Kollege von mir hat tatsächlich von seinem HNO Gingko Tabletten verschrieben bekommen.
    Ich kann aber nicht sagen, ob die ihm geholfen haben.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Hörsturz und nun?

    Ja, es gibt keine standardisierte Behandlung dagegen und in den allermeisten Fällen geht das mit der Zeit auch wieder weg. Warum manche das Pech haben, dass sie einen Ohrton zurückbehalten, weiß man nicht. Man weiß auch nicht wirklich, was der Auslöser ist. Man sagt zwar "Stress", aber Nachweise dafür gibt es nicht (Aussage einer HNO, die zu diesem Thema geforscht hat).
    Man kann es nur aussitzen.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Hörsturz und nun?

    Mein Ohr ist seit heute Morgen wieder frei und das Rauschen nur noch sehr sehr leise, habe also Glück gehabt. Aber das Medikament für die Durchblutungsförderung hat massive Nebenwirkungen: Durchfall, Herzrasen, vermehrter Harndrang und Schlaflosigkeit und ich nehme natürlich alle mit. Zum Glück muss ich die Tabletten nur bis Freitag nehmen, dann sollte alles wieder gut sein.

    @kangastus Kann ich nur bestätigen, im Grunde genommen weiß man nicht, was den Hörsturz auslöst und warum einer einen Tinitus behält, andere nicht. Und wirklich etwas tun außer Kortison und Durchblutungsförderung wohl auch nicht.
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    AW: Hörsturz und nun?

    dann weiterhin gute besserung!

    :)
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