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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Ich hab' halt sicherheitshalber nur mit Grundumsatz gerechnet - was man dann noch so obendrauf an Gesamtbedarf hat, ist ja individuell.

    In normalen Zeiten bin ich an 3 Arbeitstagen pro Woche ca. 5 Stunden nur in Bewegung und fahre bei akzeptablem Wetter die 8 km hin und zurück mit dem Rad. Im schlimmsten Lockdown habe ich 12 h am Tag nur am Schreibtisch gesessen.

    Wenn durch die Bewegung mehr an Bedarf obendrauf kommt, ist das schön, aber man überschätzt manchmal auch seinen Leistungsumsatz.

    Diese 24 kcal pro kg sind ja auch nur eine grobe Faustregel. Grobe Faustregel reicht mir aber, da ich auch die eingesparten Kalorien nur grob schätze.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    30 kcal pro 1 kg zum Halten war schon 1982 die Faustregel in der Brigitte-Diät.
    Mein Erfahrungswert über 11 Jahre ist "28 bis 34 pro Kilo".

    Hängt natürlich von Muskelanteil, Ausmaß an Alltagsbewegung, und Anzahl der Tage unter 10 und unter 0 Grad ab, um nur mal die Sachen zu nennen, die mir besonders aufgefallen sind.
    So was würde ich nie machen.

    Ich hatte gerade mal darüber mit meiner Jüngsten geredet und mir ist der Satz raus gerutscht:

    Meine Vision von mir ist schlank: und darauf lebe ich hin,
    Ich hab wirklich ne Vision von mir, und es nicht explizit das Gewicht.

    Es muss irgendwie alles rund laufen.
    Vor Jahren dachte ich mal so vor mich hin: wenn du mal ein Buch schreibst muss der Titel sein: Mein Kampf, so war mein Leben.

    Nicht, dass das verkehrt war - zu viel, zu viele Baustellen.
    Und habe aufgeräumt.

    Das ist ja auch ne Art von Kapitulation, ich kann nicht alles was ich will, Andere können das vielleicht - weil die Umstände aber auch anders sind.

    Ich finde - seinen Stress schafft man sich schon selber man braucht ihn ja auch.

    Und das alles hat eben - meiner Meinung - auch mit Essen und Gewicht zu tun.
    Damit wie die Augen glänzen, das Haar und die Haut gesund aussieht.

    Unterm Strich war mir dann eben auch immer mein Aussehen wichtig.
    Im Sinne von gesund aussehen.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

  3. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Danke.
    Das ist dann allerdings nicht nur der Grundumsatz, sondern der Gesamtbedarf.
    Stimmt. Das habe ich überlesen, daß Tigerente Grundumsatz meinte.
    Hat mich jetzt neugierig gemacht und ich habe mal auf Omnicalculators rumgespielt: Für mein jetziges Alter und Gewicht wird mein Grundumsatz (je nach zugrunde liegender Formel) zwischen 21 und knapp 24 kcal/kg berechnet, für mein Alter und Gewicht vor 12 Jahren recht einheitlich über alle Formeln bei knapp 18.

    Aber, Grundumsatz:

    @Tigerente, warum ist dir der Grundumsatz relevant, wenn du nicht planst, Winterruhe zu halten?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen

    Und das alles hat eben - meiner Meinung - auch mit Essen und Gewicht zu tun.
    Damit wie die Augen glänzen, das Haar und die Haut gesund aussieht.

    Unterm Strich war mir dann eben auch immer mein Aussehen wichtig.
    Im Sinne von gesund aussehen.
    Ob ich gesund aussehe, das Haar und die Haut gesund aussieht, hat bei mir nie etwas mit dem Gewicht zu tun gehabt. Weil ich mich ja grundsätzlich ausgewogen ernähre - nur zu viel davon, und manchmal ein bisschen zu viel Ungesundes zusätzlich, aber Schokolade und Chips klauen mir ja nicht die Vitamine etc., die ich mit dem anderen Essen zu mir genommen habe.

    Ob ich gesund und "frisch" aussehe, hängt bei mir nur an genug Schlaf, nicht zu viel Stress und manchmal den Hormonen.

    Mein Gewicht hat damit nie was zu tun gehabt.

  5. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ob ich gesund aussehe, das Haar und die Haut gesund aussieht, hat bei mir nie etwas mit dem Gewicht zu tun gehabt.
    Aber viel damit, genug zu schlafen, die Sonne zu meiden und für teuer Geld eine anständige Frisur zu unterhalten...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber, Grundumsatz:

    @Tigerente, warum ist dir der Grundumsatz relevant, wenn du nicht planst, Winterruhe zu halten?
    Einfach nur, weil ich bei der Arbeit wirklich Phasen habe (gerade jetzt in Corona-Zeiten), da bewege ich mich wirklich wenig. Und weil ich nicht mit komplizierten Formeln rumrechnen will. Vielleicht ist mein Grundumsatz ja wie Du für Dein Alter und Gewicht vor 12 Jahren beschreibst nur bei 18 kcal/kg. Dann bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich mit den 24 rechne und nicht noch mit Leistungsumsatz rumjongliere.

    Wie gesagt, ich zähle ja in dem Sinne keine Kalorien, da habe ich keine Lust zu. Aber da ich mich ja ab und an schon mal mit Abnehmen beschäftigt habe, kenne ich halt so gewisse Eckdaten, also was so 'ne Tafel Schokolade hat, ein paar Kekse, Chips, Erdnüsse etc., das gibt einem ja schon mal eine Hausnummer, was man so spart, wenn man das nicht mehr isst. Naja, und so über den Tag verteilt, wenn es dann, weil man sonst auch mal auf den Nachschlag verzichtet etc. bei jeder Mahlzeit 100 - 200 kcal weniger sind, man sich noch mit gesparter Nascherei über den Tag nochmal 200 - 300 kcal spart - naja, da kommt das benötigte Defizit, das ich weniger an Grundumsatz haben würde, wenn ich 20 -25 kg weniger wiegen würde, schon zusammen. Und wenn das Defizit höher ist, weil ich mich viel bewege, Sport mache oder so - dann freut mich das, aber ich esse dann auch nur mehr, wenn ich mehr Hunger habe.

    Das ganz Entscheidende, von dem ich gerade das Gefühl habe, dass wir das evtl. aus den Augen verlieren bei dieser Diskussion ist eben, dass bei mir eben durch diverse Erkenntnisse der Essdruck plötzlich nachgelassen habe. D. h. es kostet mich fast keine Energie, all diese Dinge nicht zu essen. Natürlich ist das ein Prozess - gestern abend schleppte mein Mann noch ein paar Erdnüsse an, die er noch gefunden hat, ich habe zwar reingegriffen (was irgendwie eigentlich völlig überflüssig war), weil sie da waren - aber noch vor 3 Monaten hätte ich das alles (es war noch eine große Hand voll) alleine gegessen und noch nach mehr gesucht - so habe ich etwa die Hälfte gegessen. Nächster Schritt ist, gar nicht reinzugreifen.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen

    Es muss irgendwie alles rund laufen.
    Vor Jahren dachte ich mal so vor mich hin: wenn du mal ein Buch schreibst muss der Titel sein: ...
    gekürzt von mir

    Denk nochmal drüber nach, bitte.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    beim thema: zahlen, daten, fakten

    bin ich auf sicheren seite wenn ich mich aufs grundgewicht bezogen mit genügend flüssigkeit und eiweiss, genügend schlaf und ähnliches beziehe.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  9. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Das ganz Entscheidende, von dem ich gerade das Gefühl habe, dass wir das evtl. aus den Augen verlieren bei dieser Diskussion ist eben, dass bei mir eben durch diverse Erkenntnisse der Essdruck plötzlich nachgelassen habe. D. h. es kostet mich fast keine Energie, all diese Dinge nicht zu essen.
    Das ist die Hauptsache.
    Sonst kann man mit Zahlen jonglieren und Simulationen erfinden, bis man schwarz wird, und außer der Farbe ändert sich nichts.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist die Hauptsache.
    Sonst kann man mit Zahlen jonglieren und Simulationen erfinden, bis man schwarz wird, und außer der Farbe ändert sich nichts.
    Ja genau. In einem der vielen Diätstränge gab es die These (Ermahnung), dass man ohne Kalorienzählen ja gar nicht abnehmen könne.
    Ich finde das falsch, aber konnte nicht ganz greifen, wieso. Jetzt würde ich sagen: Klar gibt es vielleicht zwei, drei Gerichte oder Lebensmittel, die man völlig falsch einschätzt.
    Aber im Großen und Ganzen weiß man doch eigentlich, was man isst, und was man ändern müsste.
    Der Sprung, die Motivation zur Änderung ist entscheidend und die ist weitgehend psychisch und nicht zahlenbasiert.

    Aber ja, klar, das kann bei jemand anderem ganz anders sein.

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