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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Danke, den Rat kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen, denn ich werde dieses hohe Kaloriendefizit sicher nicht mein ganzes Leben haben. Irgendwann werde ich ja zwangsläufig wieder die Kalorienmenge essen, mit der ich mein Gewicht erhalte.

    Vielleicht bin ich auch so ungeduldig, weil ich immerhin in nur wenigen Monaten ganze 20kg zugenommen habe. Ich kann mir also nicht mal sagen, dass das Gewicht ja auch nicht so schnell gekommen ist. Doch, ist es.
    Okay, dann verstehe ich die Ungeduld - bei mir kam es ja sehr schleichend. In schlimmen Jahren mal 3 kg pro Jahr, dafür in anderen nichts oder nur eines.

    Allerdings versuche ich trotzdem momentan einfach so zu essen, dass es meinem Kalorienbedarf entspricht, den ich hätte, wenn ich 20 oder 25 kg weniger wiegen würde. Das ist ja allein wenn man nur den Grundumsatz rechnen würde ca. 500 - 600 kcal weniger, als ich jetzt essen muss, um das aktuelle Gewicht zu halten. Damit nehme ich zwar langsam ab (und insbesondere mit der Zeit immer langsamer, ist so ein bisschen wie eine Tilgungskurve bei einem Kredit, nur andersherum), aber ich kann/muss mich mit dem Gedanken anfreunden, dass die jetzige Ernährung ist, die mir dauerhaft bleiben wird. (Kann sich natürlich noch ändern - wenn ich wieder täglich mit dem Rad ins Büro muss, oder irgendwann als Rentnerin plötzlich aktivere Hobbies habe, verbrauche ich vielleicht mehr, aber wenn irgendwelche Wehwehchen kommen, wegen derer ich mich weniger bewegen kann, verbrauche ich weniger.)

    Ich zähle übrigens in dem Sinne keine Kalorien - ich führe nur im Kopf so ein bisschen Buch darüber, was ich aktuell nicht esse, was ich sonst gegessen hätte, und es ist einerseits erschreckend, andererseits beruhigend, wie schnell da was zusammenkommt - 3 Kekse zum Kaffee, 2 Handvoll Nüsse am Abend, ein halbes oder ganzes Brötchen weniger zum Frühstück etc. - natürlich nicht alles an jedem Tag, aber trotzdem - viel zu oft.

    Diese Argumentation funktioniert so richtig natürlich nur bei großem Gewichtsverlust, den man erreichen will - sind es nur ein paar Kilo, ist es sicher sinnvoller, einfach eine kurze Zeit unter dem Bedarf zu essen - aber auch bei 5 kg hast Du ja schon allein vom Grundumsatz ca. 120 kcal pro Tag, die Du weniger essen darfst, um das Gewicht dann auch zu halten. (Das halte ich übrigens auch für den Hauptgrund des Jojo-Effekts, nicht einen ominösen Hungerstoffwechsel.)

    Aber wie gesagt, meine Überlegungen sind aktuell nur theoretischer Art - wir reden in einem Jahr nochmal, wie es dann um mein Gewicht bestellt ist, da ich ja gerade nicht mit schnellen Erfolgen rechnen kann. Jetzt fahre ich 2 Wochen in Urlaub, mal sehen, was dann am Ende auf der Waage steht.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    @Tigerente das klingt doch gut!

    Ich kann mit meiner jetzigen Ernährungsumstellung auch auf Dauer gut leben, denke ich. Ich bin manchmal auch selbst überrascht, wie viel Pizza, Schokolade etc. ich noch esse und trotzdem abnehme.
    Nur, irgendwann werde ich zwangsläufig wieder mehr essen müssen, sonst wird es auf Dauer zu wenig, wenn noch der Sport dazu kommt. Manchmal habe ich Tage, wo nach dem Sport nur noch ziemlich wenige Kalorien in meiner App übrig sind, wo ich dann aber auch tatsächlich keinen Hunger mehr habe. Da muss ich manchmal gegensteuern und dann am Tag danach mehr essen.

    Die meiste Zeit geht es mir dir auch körperlich gut. Letzten Dienstag habe ich erstmals seit Monaten so viel gegessen, dass mir körperlich schlecht war, das kommt halt aber mittlerweile wirklich nur noch sehr selten vor.

  3. Inaktiver User

    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Lily, das kann ich gut verstehen. Bei mir steht es (nach Anfangserfolgen von ca. 3 kg) jetzt auch gerade still, und das ist im Hinblick auf das Ziel (15 - 20 kg) natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Im Moment denke ich mir "abwarten, weitermachen, und dass die Abnahme jetzt erstmal stabil ist, ist ja auch schon mal gut". .
    Naja, aber wenn du zB versuchen würdest, mit zwei 1,5 l-Flaschen Wasser in den Händen ein paar Meter zu joggen, würdest Du schnell feststellen, was für eine Belastung 3 kg sind. Ich finde das immer eine ganz wertvolle Übung (mache das allerdings mit 2l-Trinkblase/soft flasks). Auch wenn 3 kg erst mal nach „nicht viel“ klingt - jedes bringt Dich Deinem Ziel näher, und Gelenke etc freuen sich.

  4. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    gut, solche Essgewohnheiten kenne ich nicht.

    Ich aß auch als sehr junge Frau 3x /d und so ab 16,17 hab ich auch immer selber gekocht.
    Und da durchaus so, wie ich es eben mag : Nudeln, Gemüse, Fisch.
    War bei uns alles verboten, weil wir ja abnehmen mußten. Ich hatte nur in der Jugendgruppe oder bei Freunden die Gelegenheit, zu kochen. Und dann eine Studentenbude ohne Kochgelegenheit.

    Nachdem ich dann in ein richtiges Appartment mit Herd (wenn auch das erste Jahr ohne Kühlschrank. machte aber nicht viel weil der Supermarkt gleich vor dem Haus war) gezogen bin, verlor die Mensa auch etwas ihren Charme.

    Wenn ich jetzt in die alte Heimat fahre, ist zwar 24/7 Diätgerede, aber es bleibt zum Glück im Konjunktiv.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Was eine wahre Verbesserung ist, ist, dass ich keine Cola Light oder Zero mehr trinke!
    Ich hab eine Unverträglichkeit auf künstliche Süßstoffe, die kommen bei mir fast alle nicht als "süß" sondern als "bitter-scharf" an . Wobei ich recht früh von Limonade auf Tee umgeschwenkt bin, weil das cooler war. Nur habe ich eben sehr viel Zucker in den Tee gekippt, und das dann so von 18 bis 26 in Schritten immer weiter reduziert, weil die erwachsenen Geschmacksnerven mit "bitter" besser klarkommen.

    Ich finde es total angenehm, daß sich die Menge von Sachen, die ich nicht mag, in meinen 20ern so stark reduziert hat, und daß ich nicht mehr mit der Zuckerdose am Teetisch fuhrwerken muß. All die kleinen Sachen, die das Leben unkomplizierter machen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    @Haze: Glückwunsch zu den 10kg, wenn ich das sagen darf!
    Aber gern, danke!

    Zum Rest, was du geschrieben hast, haben alle anderen schon fast alles gesagt, aber trotzdem: Erstmal einfach Gratulation, was Du bisher erreicht hast. Lass es sacken, das ist doch gigantisch gut.

    Ja, die Strecke kann erschreckend lang wirken. Ich würde auch in die Richtung experimentieren: Was kann ich am Verhalten ändern (essen/ Bewegung/ Freude im Alltag), damit die Strecke aus dem Blick gerät, und es akzeptabel ist, wie es jetzt ist.

    Tigerente, deine Beschreibung, dass Dir eine echte Ernährungsumstellung nicht möglich ist, trifft zu 100% auf mich zu. Oder traf, denn ich habe ja eine recht radikale Umstellung gemacht, aber ich meine das überhaupt nicht im Sinn von „das dachte ich auch mal, aber man muss doch nur…“
    Ich bin mir aber sehr sicher, dass ich das einfach so nicht geschafft hätte. Hab es mir ja mehrmals im Jahr vorgenommen.
    Insofern ist der größte Hammer für mich der psychische Schalter, den es in meinem Fall gab, der einmal rumpelnd umgelegt wurde, und der sicher zu 80% oder mehr dafür verantwortlich ist, dass es gerade funktioniert.
    Wir sind komische Wesen…

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen

    Allerdings versuche ich trotzdem momentan einfach so zu essen, dass es meinem Kalorienbedarf entspricht, den ich hätte, wenn ich 20 oder 25 kg weniger wiegen würde. Das ist ja allein wenn man nur den Grundumsatz rechnen würde ca. 500 - 600 kcal weniger, als ich jetzt essen muss, um das aktuelle Gewicht zu halten.
    Welcher Rechner spuckt denn so hohe Unterschiede beim Grundumsatz aus?

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Welcher Rechner spuckt denn so hohe Unterschiede beim Grundumsatz aus?
    Kein Rechner, sondern je nachdem, ob ich mit 20 kg (×24 = 480 kcal) oder 25 (×24 = 600 kcal) rechne.

  8. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Welcher Rechner spuckt denn so hohe Unterschiede beim Grundumsatz aus?
    30 kcal pro 1 kg zum Halten war schon 1982 die Faustregel in der Brigitte-Diät.
    Mein Erfahrungswert über 11 Jahre ist "28 bis 34 pro Kilo".

    Hängt natürlich von Muskelanteil, Ausmaß an Alltagsbewegung, und Anzahl der Tage unter 10 und unter 0 Grad ab, um nur mal die Sachen zu nennen, die mir besonders aufgefallen sind.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Danke.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    30 kcal pro 1 kg zum Halten war schon 1982 die Faustregel in der Brigitte-Diät.
    Mein Erfahrungswert über 11 Jahre ist "28 bis 34 pro Kilo".
    Das ist dann allerdings nicht nur der Grundumsatz, sondern der Gesamtbedarf.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Danke.


    Das ist dann allerdings nicht nur der Grundumsatz, sondern der Gesamtbedarf.
    Klingt für mich eher nach Grundumsatz, da mein Gesamtbedarf bei Faktor 40 liegt.

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