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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    Aber Wildblumes Beschreibungen von Ess-Situationen empfinde ich als abfällig, deine mit der Breze teilweise, und mit dem Thema haben sie nicht viel zu tun. Wie gesagt, inhaltlich gebe ich Euch da durchaus recht, aber mich nervt gerade dieses fast schon lustvolle Beschreiben, was „die anderen“ (Dicke, Eltern (m/w/d), die Unterschicht, Unwissende,…) so alles falsch machen.
    Ich lese gerade, wie lustvoll du Empfindungen von anderen Menschen als falsch bewertest.....

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Haze, ganz genau so geht es mir auch.

    Bei uns kommt noch hinzu, dass mein Mann oft zu völlig unberechenbaren Zeiten heimkommt und ein ordentliches abendliches Familienessen dann schwer zu planen ist.
    Ja, klingt auch anstrengend.

    Ich denke, das mir die Diabetesdiagnose dabei hilft, einfach kompromissloser zu sein. Vielleicht bin ich längst egoistisch, wer weiß

    Als wären viele Verstrickungen einfach durchgeschnitten:
    - Ich darf bewusst essen und abnehmen, ohne zum LeistungsgesellschaftsStreber zu werden - das geht Richtung schräges Rebellentum, ja.
    - Ich habe einen sachlichen Grund, angebotenes Essen nicht zu essen.
    - Es gibt, wie ganz am Anfang des Stranges beschrieben, konkrete gesundheitliche Gründe, abzunehmen, und nicht nur abstrakte. Plus Blutzuckermessung als direktes Feedback.

    Denn das Problem, gesundes Essen nicht zu mögen, hatte ich nie. Ich mag das alles sehr, aber das andere Essen auch.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Mit Kindern und Partnern ist das viel komplizierter alles

    Rein organisatorisch schon und dann noch die jew. Vorlieben und Vorstellungen.

    Da hab ich es tatsächlich leichter

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Ja, das stimmt schon, das ist komplizierter - ändert aber nichts daran, dass das z. B. bei mir nur dazu geführt hat, dass ich nicht mehr ca. 1 kg pro Jahr, sondern 2 kg pro Jahr zugenommen habe. (Was ja immer relativ harmlos klingt, aber wenn man das dann auf 10 oder 20 Jahre hochrechnet, ist das nicht mehr so lustig.)

    Also, ich glaube, dass Menschen, die mit ihrem Essverhalten gar keine Schwierigkeiten haben, mit diesen Rahmenbedingungen auch keine Probleme haben.

    Bei mir war es schon so eine Mischung aus "da gibt es jetzt was Leckeres, dann esse ich das auch" - selbst wenn ich in dem Moment gar keinen Hunger habe. Ich habe da auch nie gedacht "ich darf das aus Höflichkeit nicht ablehnen", sondern immer "ach, das ist ja nett, dass mir was angeboten wird". Und umgekehrt - ich habe schon richtig Hunger, aber Kinder oder Ehemann kommen erst in 1-2 Stunden heim - ich nasche noch was zwischendurch, um durchzuhalten. Und eben leider nie einen Apfel oder so.

    Als die Kinder noch klein waren - selbst wenn ich jetzt total Lust auf was gesundes gemüsiges gehabt hätte - ich hätte dafür vielleicht noch einkaufen gehen müssen, und dazu zwei kleine Kinder mitschleifen, weil noch zu jung, um sie alleine zu lassen - nee, dann lieber doch nicht.

    Und so läppert es sich zusammen.

    Genau deshalb ist es mir so wichtig, dass ich innerlich wenigstens schon mal so weit bin, dass ich angebotenes Essen einfach ablehne, weil ich gerade eigentlich kein Essen brauche.

    Und eben auch bei "totalem Hunger" entweder nur den Apfel esse oder bis zur nächsten Mahlzeit durchhalte.

    Also, lange Zeit dachte ich "ich werde schlank, wenn ich endlich nach meinem Gusto essen und kochen kann und die Zeit habe, mir ständig leckere gesunde Mahlzeiten zuzubereiten". Inzwischen denke ich "Quatsch, es gibt auch Menschen, die schlank sind, obwohl sie nicht ständig low carb etc. kochen, sondern sich abends einfach nur ein Käsebrot reinschieben ."

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    kennt noch jemand den ansatz aus kinderzeiten:

    es wird leergegessen!!
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    kennt noch jemand den ansatz aus kinderzeiten:

    es wird leergegessen!!
    nein, eigentlich nicht.

    Eher den Ansatz, mir nicht auf einmal zu viel auf zutun, weil ich ja immer nach nehmen kann.

    Oder den Satz, "Augen waren größer als der Magen"

    Den Ansatz, "wenigstens mal kosten zu sollen" kenne ich. Aber es wurde immer Rücksicht auf meine Wünsche genommen. War aber Oma-Kind...

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Ich kenne es wie Rokeby.

    Aber auch "es wird gegessen, was auf den Tisch kommt", und vor der nächsten offiziellen Mahlzeit gibt es nichts, und falls man mittags zu wenig gegessen hat, gibt es trotzdem abends nur die üblichen 1-2 Scheiben belegtes Brot.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Doch, ich hatte bisher oft den Eindruck, du argumentierst vor allem mit diesen beiden beklagenswerten Extremen.
    jaaa, immer schwierig posts zu bewerten, die man nicht gelesen und / oder verstanden hat.

    denn bis zu dieser meiner replik auf eine mehrwertlose binse, hatte ich weder das eine noch das andere extrem thematisiert.

    sondern ganz im gegenteil überwiegend nur von "gewicht" und im jeweiligen kontext "über"-gewicht geschrieben.
    haarspalterische quantifizierungen überlasse ich denen, die sich für sich persönlich davon einen mehrwert versprechen.

    da auch dieses post keinen mehrwert generiert, weil du meine posts weiterhin nicht liest und/oder falsch verstehst, um anschließend positionen auf mich zu projizieren, die wirklich tief blicken lassen, war dies definitiv meine letzte klarstellung.
    Die Gedanken sind frei....

  9. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    kennt noch jemand den ansatz aus kinderzeiten:

    es wird leergegessen!!
    War bei uns im Kindergarten so, und Himmelherrgott, das war ein ungenießbarer Fraß.

    Wer nicht aß, mußte immerhin nicht Fernsehen, aber die Wahl zwischen a) Freundlichkeit, Ungenießbarkeit, Sattheit, und Fernsehen-müssen und b) Mißbilligung, Hunger, und nicht-Fernsehen-müssen habe ich dann doch meistens zugunsten von "satt" entschiedn. Schließlich war der Tag noch lang.

    Zuhause hab ich schon deswegen gegessen, was auf den Tisch kam, weil meine Mutter es haßte, zu kochen, und es nur um meinentwillen überhaupt tat. Da zu mäkeln wäre echt Armleuchterverhalten gewesen.

    Wenn ich dann mal was *gutes* kriegte, gab's natürlich kein Halten mehr! Da habe ich nicht nur meinen Teller leergemampft, sondern auch noch alle Schüsseln, in denen unergründlicherweise was übriggeblieben war.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Eines meiner Kinder isst auch wie ein Kamel. Stochert drei Tage lang in Kartoffelgratin, Kürbissuppe, Spinatwähe herum und zieht sich dann am vierten Tag drei Teller Spaghetti rein 😀
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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