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  1. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Mir ist das auch zu pauschal. Ich bin viel zu dick und bin damit unzufrieden. Wäre ich nur noch moderat dick, dann wäre ich zufrieden. Schon mal.
    Dünn und unzufrieden war ich als junge Frau. Kommt ja auch drauf an, wie die Figur so verteilt ist.

    Fazit für mich: unzufrieden ist immer Mist.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Ich habe mein "deutlich zu dick sein" lange gar nicht wahrgenommen und war nicht wirklich unzufrieden. In letzter Zeit springt es mir öfter mal ins Auge und ich denke "nein, so darf das nicht bleiben". Aber keine Ahnung, an welchem Punkt ich jetzt mit meiner Figur zufrieden wäre. Ist man noch schlank, ist man über 2-3 Kilo mehr schnell unzufrieden, wenn ich heute Bilder aus solchen Zeiten denke ich "wow, was für eine Figur" (wir reden hier über Zeiten, wo ich bei 1,75 cm 72 kg wog). Andererseits sehe ich ja an mir, was passiert, wenn man diese 2-3 Kilo zu viel ignoriert und dann kommt jedes Jahr 1-2 Kilo noch mit dazu.

    Insofern - das mag einem mit deutlichem Übergewicht lächerlich vorkommen, aber es kann ja auch ein "wehret den Anfängen" sein. Denn die Zufriedenheit, die ich lange hatte, hat ja im Endeffekt das Übergewicht genährt.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Tigerente, ich finde, du machst einen wichtigen Unterschied auf. Nämlich den zwischen Figur und Gewicht, gerade dann, wenn es um schlanke Personen geht. Als dünne untrainierte Frau kann man ganz gut 2-3kg Muskelmasse zunehmen, ohne dass man dadurch dicker wird. Wer da zu sehr auf die Waage fixiert ist, steuert unter Umständen auch in die falsche Richtung.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier vielleicht mal eine kleine Erfolgsgeschichte:

    [...]

    Hier haben wir wieder die (psychischen und physischen) Erfolgsfaktoren:

    a) ein konkretes PERSÖNLICHES Ziel mit emotionalem Wert haben (das mehr ist als ein Allgemeinplatz im Sinne von "Gewicht verlieren wäre gut"),
    b) sich professionelle Hilfe holen (ok, ich bin kein Lauf-Profi, habe aber zwei Jahrzehnte Erfahrung in dem Bereich und eine kleine Fortbildung, plus der Kardiologe, der auch noch ein paar Tips zu Pulsschwellen etc gegeben hat),
    c) Anerkennung und "peer groups" und
    d) weg von der Fixierung "essen" (bzw in dem Fall: Schokolade als "Trostpflaster" gegen die Einsamkeit).

    Mir ist schon klar, dass 10 kg Übergewicht natürlich nicht das gleiche ist wie BMI 40, aber es geht ja um den "Weg". .
    (von mir gekürzt)

    Das ist eine wirklich schöne Geschichte und tolle Tipps!

    "Professionelle Hilfe" habe ich im Moment allerdings tatsächlich nicht, vielleicht irgendwann mal, falls ich je wieder Sportkurse machen sollte. Im Moment reicht mir noch das Spinning.
    Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Ich habe mir mein Abnehmziel von 35kg übrigens auch in Etappen eingeteilt und das auch so in meine Kalorien-App eingetragen. So wird mein bisheriger Fortschritt nämlch grafisch größer dargestellt und das motiviert mich irgendwie mehr, da mir zwar rational gesehen klar ist, dass man 35kg nicht in einem Monat abnimmt, aber eine kleine innere Stimme, die sich immer mal wieder meldet, mir immer wieder sagt "SO VIEL nimmst du sowieso nie ab, lass es doch gleich".
    Und jetzt hab ich immerhin schon die erste Etappe plus ein bisschen hinter mir!

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Insofern - das mag einem mit deutlichem Übergewicht lächerlich vorkommen, aber es kann ja auch ein "wehret den Anfängen" sein. Denn die Zufriedenheit, die ich lange hatte, hat ja im Endeffekt das Übergewicht genährt.
    Da ist viel dran, so geht es mir auch.
    Und gleichzeitig… hat die Eigenschaft, das eigene Gewicht nicht sooo wichtig zu nehmen, für mich auch einen Wert. Ich bin da hin- und hergerissen.
    Was ist eine gute, vernünftige Balance?

    Es war weder theoretisierend noch pauschal gemeint. Mich haben auch im realen Leben schon einige sehr schlanke Frauen mit echter Unzufriedenheit über ihr Gewicht überrascht. Und eben nicht über ihre Figur, was ich nachvollziehbarer fände.
    Mich fasziniert das und es tut mir auch leid. Wenn man ein Problem nicht hat, aber es nicht so sehen will oder kann oder was weiß ich.

    Und sonst: Klar, lieber reich, gesund und schlank als arm, dick und krank.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    … aber eine kleine innere Stimme, die sich immer mal wieder meldet, mir immer wieder sagt "SO VIEL nimmst du sowieso nie ab, lass es doch gleich".
    Ja!! Wenn ich nochmal gleichviel abnehme, wie ich schon abgenommen habe, würde quasi die Kür beginnen.
    Eigentlich alles gut. Aber wenn ich mir konkret nur vorstelle, dass das nochmal genauso lange dauert… oder länger…

    Die Kurve kriege ich dann wieder, wenn ich mir bewusst mache, dass das alles auch sehr viel bringt, wenn ich ab jetzt gar nichts mehr abnehme. Gesünderes Essen, mehr Bewegung, irgendwann bestimmt sogar „Sport“

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ich habe mein "deutlich zu dick sein" lange gar nicht wahrgenommen und war nicht wirklich unzufrieden. In letzter Zeit springt es mir öfter mal ins Auge und ich denke "nein, so darf das nicht bleiben". Aber keine Ahnung, an welchem Punkt ich jetzt mit meiner Figur zufrieden wäre. Ist man noch schlank, ist man über 2-3 Kilo mehr schnell unzufrieden, wenn ich heute Bilder aus solchen Zeiten denke ich "wow, was für eine Figur" (wir reden hier über Zeiten, wo ich bei 1,75 cm 72 kg wog). Andererseits sehe ich ja an mir, was passiert, wenn man diese 2-3 Kilo zu viel ignoriert und dann kommt jedes Jahr 1-2 Kilo noch mit dazu.

    Insofern - das mag einem mit deutlichem Übergewicht lächerlich vorkommen, aber es kann ja auch ein "wehret den Anfängen" sein. Denn die Zufriedenheit, die ich lange hatte, hat ja im Endeffekt das Übergewicht genährt.
    das kann ich 100%ig unterschreiben, mir ging es auch so. Ich grunde war ja alles gar nicht sooo schlimm. Mit guten passenden Klamotten sag ich sogar gut aus ...aber Kilo um Kilo schlich sich drauf und gestern habe ich mal meine Sommerkleider probiert, ca. 20% passen noch ..Corona hat da ihr übriges getan...nun wiege ich knapp 90 kg bei 1,75 - das geht nicht mehr

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    was noch dazu kommt ist, ich bin jetzt 56 Jahre alt, und habe einen fürchterlichen Bauch und eine Rolle um die Taille bekommen. Wenn ich abnehmen will darf ich ca. 1400 kcal essen, das empfinde ich als Einschränkung meiner Lebensqualität. Ich esse sehr gern und eben auch gern mal das falsche. Ich habe kein Problem mein Kcal Bedarf schon zum Frühstück zu decken. Sport war viele Monate auch weniger geworden, Homeoffice, kaum noch Bewegung zu Hause...sogar im Büro habe ich wesentlich mehr Bewegung.
    An dieser Einstellung muss ich dringend arbeiten ich weiss das

  9. Inaktiver User

    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Martha65 Beitrag anzeigen
    was noch dazu kommt ist, ich bin jetzt 56 Jahre alt, und habe einen fürchterlichen Bauch und eine Rolle um die Taille bekommen. Wenn ich abnehmen will darf ich ca. 1400 kcal essen, das empfinde ich als Einschränkung meiner Lebensqualität.
    dann iss halt mehr!
    du kannst auch mit mehr kalorien abnehmen als mit 1400! dein täglicher kalorienbedarf ist der grundumsatz plus der bewegungsumsatz, da hast du ganz bestimmt noch einigen spielraum.

  10. gesperrt

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Naja, ich würde denken, wenn es mehr dicke Menschen gibt, dass dann die Männer weniger Auswahl an schlanken Frauen haben und dann letztendlich doch zur dicken Frau greifen, um nicht Single zu sein.

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