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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    was ich aber hier mal "anbringen" wollte (ich hoffe, ich verwechsel da jetzt nichts), weil du doch, glaube ich, irgendwie auch mögliche zusammenhänge mit deiner ernährung als säugling gefunden hast (wenn ich dich doch verwechsel, korrigier mich bitte sofort, ja?)

    und zwar hab ich neulich nen ausschnitt über frühchen gesehen und da wurde so nebenbei erwähnt und gezeigt, dass man den minis immer ein stäbchen mit zuckerlösung in den mund schiebt, während schmerzhafte sachen (blutabnehmen o.ä) gemacht werden.
    da dachte ich dann schon ....auweia, das als erste erfahrung "bei schmerzen hilft zuckersüß" und das dann ja zwangsläufig recht häufig......könnte massiv dauerhaft prägen.
    Das wusste ich gar nicht und ja, das kann wahrscheinlich schon eine ungute Verknüpfung bewirken.

    Mich erinnert das daran, dass meine Mutter (sie war Kinderkrankenschwester in den 60- Jahren) uns alle mit Fläschchen gefüttert hat. Damals galt noch das ganz strenge Regime von alle 2h eine ganz bestimmte Menge, ich glaube Babys wurden sogar in der Nacht geweckt zum füttern.

    Ich denke, dass das auch mein Essverhalten und meinen Stoffwechsel beeinflusst hat. Unser Familienleben war eher von wenig Essen für viele Leute (7 Personen, wenig Geld) geprägt. Rein kalorisch betrachtet lässt sich mein Übergewicht in der Kindheit nicht erklären.
    Never be afraid, never.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    was ich aber hier mal "anbringen" wollte (ich hoffe, ich verwechsel da jetzt nichts), weil du doch, glaube ich, irgendwie auch mögliche zusammenhänge mit deiner ernährung als säugling gefunden hast (wenn ich dich doch verwechsel, korrigier mich bitte sofort, ja?)
    Nein, Du verwechselst da nichts, das ging aber eher in die Richtung von dem, was bazeba hier schreibt:

    Zitat Zitat von bazeba Beitrag anzeigen
    Mich erinnert das daran, dass meine Mutter (sie war Kinderkrankenschwester in den 60- Jahren) uns alle mit Fläschchen gefüttert hat. Damals galt noch das ganz strenge Regime von alle 2h eine ganz bestimmte Menge, ich glaube Babys wurden sogar in der Nacht geweckt zum füttern.

    Ich denke, dass das auch mein Essverhalten und meinen Stoffwechsel beeinflusst hat. Unser Familienleben war eher von wenig Essen für viele Leute (7 Personen, wenig Geld) geprägt. Rein kalorisch betrachtet lässt sich mein Übergewicht in der Kindheit nicht erklären.
    Soweit ich weiß, galt in den 60ern 4-Stunden-Rhythmus als das einzig wahre, egal wie hungrig ist und wie sehr das Baby schreit. Wobei glaube ich maximal am Anfang zum Füttern geweckt wurde - schlief das Baby durch, so früh wie möglich, war das ein großer Erfolg, den man nicht durch absichtliches Wecken auf's Spiel gesetzt hat.

    Bei den Mengen weiß ich gar nicht, ob das so streng war, ich weiß nur, dass ich anfangs halt (progressive Uni-Klinik) die Brust bekam, aber immer nur eine und auch das in exakten 4h-Abständen. Ich habe wohl viel geschrien, und das hörte schlagartig auf, als ich wegen zu geringer Gewichtszunahme die Flasche bekam und mich wirklich satt trinken konnte (und durfte, ich nahm ja zu wenig zu - dann nicht mehr).

    Allerdings sind sehr viele Babies in dieser Zeit so gefüttert worden, und nicht jedes ist als erwachsener Mensch übergewichtig geworden.

    Ich glaube übrigens nicht, dass das (oder auch weniger üppige Mahlzeiten in der Kindheit) den Stoffwechsel da wirklich prägt - ich glaube wirklich, da ist eine ganz große Komponente im Unterbewusstsein - ein Teil meines "Essdrucks" ist ja tatsächlich weg, seit ich mir diese Baby-Hungererfahrungen (von denen ich eigentlich schon seit über 10 Jahren weiß) ins Bewusstsein geholt habe - plötzlich hat das Unterbewusstsein da seine Macht verloren - meistens jedenfalls.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Nein, Du verwechselst da nichts, das ging aber eher in die Richtung von dem, was bazeba hier schreibt:
    ......
    Ich glaube übrigens nicht, dass das (oder auch weniger üppige Mahlzeiten in der Kindheit) den Stoffwechsel da wirklich prägt - ich glaube wirklich, da ist eine ganz große Komponente im Unterbewusstsein -
    .......
    ja, das hatte ich da eben genau so im hinterkopf, als ich den genannten beitrag gesehen habe.
    dass da eine totale kopplung entstehen könnte, so wie man beispielsweise bei bestimmten liedern an bestimmte situationen denkt, oder bestimmte gerüche irgendwelche assoziationen hervorrufen.
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich hatte die zuhause. Im Rudel. Und Verwandte auf Besuch. Und Eltern von Freunden.
    Das ist übel. Schon im Status „entfernte Bekannte“ fand und finde ich solches Verhalten extrem anstrengend, habe das aber immer gut durch Ignorieren und Meiden lösen können - eben wegen der Distanz.
    Eine Kollegin hat immer gerne über das Übergewicht anderer Leute hergezogen - auf die pseudo-besorgte Art. Und gleichzeitig Leute, die ihrer Meinung nach zu dünn waren, sehr direkt und plump darauf angesprochen.

    Tigerente, deine Überlegungen zu den Magenband-OPs fand ich sehr gut. Das scheint mir auch zu populär zu werden - aber wirklich beurteilen kann ich das nicht. Die drastischen Nebenwirkungen sind aber schon ein Zeichen.

    Komplimente / Lob / Kommentierung von Abnehmerfolgen: Hier hängt es für mich sehr stark an der Person und ihrer Art. Generell freue ich mich, wenn es positiv bemerkt wird, dass ich abgenommen habe - und bisher haben sich auch nur (wenige) Leute geäußert, die das angenehm hinbekommen und denen ich keine fiesen Botschaften unterstelle.

    Meine Diabetesberaterin hat sich auf einerseits sehr sympathische Art gefreut. Andererseits verwundert mich das etwas. Mein Eindruck bisher: Ärzte und Co. vermitteln eindrücklich, dass die „Lebensstiländerung“ die Basis jeder Therapie sei.
    So richtig konkret wird das dann nicht mit der Unterstützung. Aber, nochmal, „es ist WICHTIG“.
    Und hat man dann Erfolg damit, schleicht sich der Eindruck ein, dass damit keiner so richtig gerechnet hat…

    Das passt leider auch zu meinem diffusen Gefühl, dass Beratung für Diabetiker von einer eher doofen Zielgruppe ausgeht… weiß noch nicht, was mir genau missfällt, aber hier hadere ich noch mit dem medizinischen Umfeld.

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