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  1. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Bei mir war es lange so, wenn ich richtig Stress oder Belastung hatte- dauerte es ein paar Wochen und ich hab Schokolade wie am Fließband reingefuttert.......ging nicht anders.
    Am Anfang hab ich das noch kontrollieren wollen und weil das fast kaum möglich war, hat das noch mehr gestresst.

    Bis ich beobachten konnte, dass auch diese Futter-Zeit nur eine Phase war und sich von ganz alleine wieder normalisierte. Je weniger ich das kontrollierte, desto besser lief das nachher.
    Das werde ich mir merken. Ich bin auch so eine Stressesserin - außer es ist ganz dolle. Dann esse ich nichts.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist ein Stück Schokolade zu essen statt etwas anderes, weil ich dann die Schokolade brauche.
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Zwei Milliarden Jahre Evolution.
    Ja!! Genau. Das ist ein wichtiger Punkt, sehe ich auch ohne Witz genauso.

    Ich glaube sogar, dass eben auch gewisse genetische Neigungen zu Diabetes/ Übergewicht in einer anderen Umwelt ein Vorteil gewesen wäre.
    Und mir hilft so eine Denkweise, das nimmt die moralinsaure Schuld.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zum Thema Eitelkeit: Ich hätte Eitelkeit schon auch so wie R_Rokeby interpretiert und habe mich über die Heftigkeit der Begriffsklärung gewundert

    Aber auf die Frage, ob das eine Rolle spielt beim Abnehmwunsch: Ein definitives Ja und Nein.
    Ja, irgendwie schon. Aber genau solche Erwartungen (schön = schlank) wecken auch wieder den schon beschriebenen Widerstandsgeist.

    Für mich persönlich sind die ganz konkreten gesundheitlichen Argumente einfach die besten. Klingt komisch, aber dafür „erlaube“ ich mir abzunehmen, ohne jede Ambiguität.
    Na, wenn das kein Knacks ist...

  4. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Eitelkeit spielt gar keine Rolle?
    Eine ganz entschiedene.

    Wenn man sieht, was in Sachen Mode alles um der Eitelkeit willen mitgemacht wurde und wird, seien es Klamotten, Haarschnitte, Schuhe oder Körpermodifikation, und wie die (meistens) Jungs in der Muckibude schwitzen und dann in der Lounge über Doping diskutieren...

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wie wirke ich (auf andere)
    Wirke ich so, wie ich wirken will?

    Auf wen will ich wirken? Wie? Warum?
    Das ist imho schon das Eingemachte von psychsischer Befindlichkeit.

    Wohlwollend gesehen zu werden ist ziemlich zentral. Sozialstaat gibt's noch nicht so lange...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, ob hier irgendwer was damit anfangen kann. Ich will damit niemandem sagen, "mach es so wie ich" oder so, für sehr viele Menschen passt das wahrscheinlich nicht, und selbst wenn es passen würde, dann vielleicht eher mit professioneller Begleitung. Wie gesagt bin ich erst am Anfang und es kann eine Sackgasse sein, aber im Gegensatz zu allem, was ich bisher probiert habe, fühlt es sich so gut an, dass ich einfach drüber schreiben muss.
    Ich kann viel damit anfangen, und erkenne mich auch darin wieder. Ich habe ganz banale Formulierungen, Bilder, die mir gut helfen, nicht in „Panik, jetzt muss ich essen“ zu verfallen. Manche hier im Forum aufgeschnappt, z.B. „heute es ich das nicht“ oder auch nur „jetzt nicht, heute Abend aber bestimmt“.

    Toll, wenn sich da bei dir eine Verhaltensweise durch das Durchdenken und Erleben schon ändert. Den Effekt kenne ich eher im negativen: Dass das unbedingte Vorhaben, etwas nicht zu tun, halt zum Gegenteil führt.

  6. Moderation

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Letzteres. Ich habe aber schon sehr früh für mich entschieden, dass ich jetzt leben möchte und nicht dann, wenn ich denn mal schlank bin. Ich bin bis heute nicht wirklich schlank - macht aber nichts. Mir geht es (wieder) gut, ich fühle mich wohl. Und so ganz nebenbei hatte ich immer ein Umfeld, das mich so akzeptiert hat, wie ich bin.
    Ja -- daß das Leben die ganze Zeit stattgefunden hat, während man darauf gewartet hat, daß man so aussieht daß das Leben anfangen darf, kann eine ziemlich durchschlagende Erkenntnis sein.

    Wobei, so als Prokrastinator kann man natürlich sagen, "Ich mach das jetzt nicht, ich bin zu fett. Wenn ich dünn bin mach ich das. Ganz bestimmt!" So kann man das Fett für sich arbeiten lassen. Vor allem gegen Leute, die meinen, man müßte doch jetzt endlich... (Muß noch mehr über Fett und Unangepaßtheit nachdenken...)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das kommt ganz stark auf die Sportart, das Alter und auch auf das Geschlecht an. Bei uns sind ca. 50% der Männer ab 35-40 übergewichtig. Die zunehmende Masse gleicht da die abnehmende Fitness durchaus aus. Die machen dünnere Trainingspartner halt einfach platt.
    Das stimmt. Ich habe historischen Schwertkampf gemacht, und da gab's mal den ein oder anderen drahtigen Fechtertypen, der trotz Rüstung schnell war, aber die Schrecken des Turnierplatzes, ob Mann oder Frau, waren groß und breit -- oder klein und quadratisch. Die Kraft muß irgendwo herkommen. Fand ich ein angenehmes Umfeld, weil es da eine wesentlich größere Rolle spielte, was Leute *tun* konnten (mußte nicht Schwertkampf sein), und weniger, wie sie aussahen.

    Bei Leichathletik, Geräteturnen, Joggen, Schwimmen, Aerobic , Yoga, Klettern, Ballspielen, ... war das eher nicht so der Fall.

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Die gingen wahlweise davon aus, dass ich das mache um abzunehmen oder fragten, ob das für meine Gelenke nicht schädlich sei. Also das Übergewicht schon immer im Blick.
    Ich werd echt zum HB-Männchen, wenn die Leute demonstrieren, daß sie Frauenkörper als öffentliche Angelegenheit betrachten.

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Als ob ich zeitweise einen Schleier vor Augen habe, der mich weichzeichnet
    In meinem Kopf wiege ich etwa 75 Kilo. Als sei mein Selbstbild mit 15 eingefroren. Seither hat mich abgesehen von wenigen Monaten in meinem Leben, mein Spiegelbild immer überrascht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    da bin ich voll und ganz bei euch.

    in jungen jahren (vor der vierzig) war die hauptmotivation nicht abzunehmen: ich beuge mich nicht dem diktat der gesellschaft. frau, dick gleich dumm!. und den "ansprüchen" meiner mutter erst recht nicht. wer mich dick ablehnt- den brauche ich mit kleidergrösse 38 auch nicht.

    die erkenntnis: ich tue es für mich- die kam erst sehr viel später..
    Ja genau so.
    Das war für mich, andersrum, sogar eine heilsame Erkenntnis: Als Jugendliche, ohne Übergewicht, hatte ich mal die fixe Idee, abzunehmen... und habe mir dann Reaktionen meines Umfelds vorgestellt, konkret von zwei Freund(innen). Irgendwie hatte ich mir zurechtphantasiert, dass dann gewisse Konflikte weg wären, oder sie mich lieber mögen würden. Als mir das klar wurde, war mir auch mit einem Schlag klar: Nee, die mögen dich dann genauso wie vorher auch.
    Damit bracht es nix mehr, abzunehmen. Wahrscheinlich gut, weil ich keine klassische Diät-Karriere gestartet habe.

    Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Buch (halb) gelesen mit etwas albernem Titel: „Mein Ich-Gewicht“ von Maja Storch. Es ging darum, dass man manchmal zwar vordergründig abnehmen will, aber auf einer anderen Ebene gleichzeitig auch nicht, oder nicht so viel, oder viel mehr. Zum Beispiel, weil man (berechtigt oder nicht), auch Negatives damit verbindet.

    Für mich ist das z.B. auch: Ich will nicht so eine komplizierte Mäkeligkeit entwickeln rund ums Essen, wie ich sie an manchen Frauen wahrnehme, die sich da sehr disziplinieren.
    Die lange jammern können, dass sie nach ihrem halben grünen Salat nun auch völlig satt sind und das Abendessen sicher ausfallen lassen.
    Oder sogar mit Lebensmittelunverträglichkeiten flirten.

    (Natürlich trifft das nicht auf alle mit Unverträglichkeiten zu... aber manche zelebrieren sowas.)

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    @tigerente: man kann die Wiedergabegeschwindigkeit bei YouTube tatsächlich einstellen. Ich gucke viele Videos in doppelter Geschwindigkeit.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Eitelkeit scheint ja ein sehr spaltender Begriff zu sein - hätte ich jetzt gar nicht gedacht
    Ne, Rokeby, es ist nicht der Begriff sondern dass du so eine einfältige Binse für - ja was eigentlich hälst?
    Einen guten Gedanken?
    Kann nicht dein Ernst sein....

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    Ich glaube sogar, dass eben auch gewisse genetische Neigungen zu Diabetes/ Übergewicht in einer anderen Umwelt ein Vorteil gewesen wäre.
    In einer anderen Umgebung würde vielleicht die Bewegung besser zur aufgenommenen Kalorienmenge passen und so würde gar nicht erst Übergewicht entstehen. Dass aber Diabetes von Vorteil sein sollte, kann ich mir nun nicht vorstellen.

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