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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Dann müssten ja bei vielen nach dem Renteneintritt die Kilos nur so purzeln?
    Ich habe tatsächlich Kollegen, da konnte man das gut beobachten. Mehr Zeit für Bewegung, regelmäßiger Mahlzeiten und weniger Stress - 5 - 10 kg Gewichtsabnahme.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Bez. Eiweiß, Hunger und die Rolle von Protein beim Abnehmen empfehle ich den Ernährungskompass von Bas Kast, die ersten Kapitel. Da gibt es eine kleine Studie, die ich interessant fand. Es scheint wirklich so zu sein, dass mit einer proteinreichen/-basierten Diät insgesamt die besten Abnehmerfolge erzielt werden. (Ist bei mir auch ganz genau so, war schon immer so.)
    Einziges Problem: Eine Diät, die reich an tierischen Eiweißen ist, ist dauerhaft/langfristig (also "fürs Leben") nicht gesund für den Körper. Später im Leben oder auf lange Sicht sollte man daher schauen, die tierischen Eiweiße (Ausnahme: Fisch!) durch pflanzliche zu ersetzen. Ideal hierfür sind Hülsenfrüchte. Und Fisch, wie gesagt. An dem Stadium arbeite ich noch, also am Umstieg von tierischen auf pflanzliche und pescetarische Eiweiße.

    Mit modifiziertem Intervallfasten fahre ich derzeit (toitoitoi) auch ganz gut. Mein Zeitfenster fürs Essen liegt grob zwischen 17 Uhr und 20 Uhr. Vorher gibt es nur Milch im Kaffee, über den Tag verteilt ca 200ml. (Mir ist klar, dass dies die Autophagie untergräbt, aber ohne Kaffee mit Milch geht es nicht.) Hätte nie gedacht, dass ich mich daran gewöhnen könnten, ich liebe Frühstücksbuffets am Wochenende! Aber es funktioniert total gut, mir fehlt nichts.
    Wirklich "nach Lust und Laune" essen kann ich in dem 3h-Fenster jedoch nicht.
    Ich hatte es früher schon mal mit Intervallfasten versucht und dann im erlaubten Zeitfenster richtig geschlemmt, auch hochkalorische Sachen und nach Herzenslust. Hat nicht funktioniert, bzw. ich habe zugenommen, trotz 16/8.

    Noch etwas anderes, das für mich zentral ist/war, ist Zuckerentzug. Für mich ist Zucker wie ein Suchtstoff, das habe ich jetzt verstanden. Es gibt immer noch Zucker in meiner Nahrung - der Zucker in der laktosefreien Milch, der Zucker in der 85%igen dunklen Schokolade. Aber - kein Vergleich zu vorher.
    Beim Gedanken an Nutella, Vollmilchschokolade, Eiskrem, Waffelbackmischungen, New York Cheesecake, ... habe ich ganz ähnliche Gefühle/Körperempfindungen wie beim Gedanken an Zigaretten (2006 mit dem Rauchen aufgehört, vorher starke Raucherin): Schmacht und Wehmut, bzw. die Erinnerung an Schmacht und Wehmut. Wird aber beides mit der Zeit leiser.

    Bei anderen funktionieren andere Dinge.
    Bei mir funktioniert es über "Reset durch Entzug".
    Das wäre dann mein "psychischer Aspekt": Die Suchtkomponente anerkennen und damit umgehen.
    >>Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.<< (August Geiger)
    🐧

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    Grissom, du hast mich daran erinnert, dass das Konzept „Kalorien“ auf gar nicht so stabilen Füßen steht, wie es die Vehemenz (nicht hier), mit der das Zählen gepredigt wird, erwarten lassen würde.
    mehr wollt ich auch gar nicht als das einfach mal ins bewußtsein zu rufen.
    völlig klar haben manche sachen mehr nährwert /brennwert als andere.

    ich finde aber die absolutheit einfach grotesk.
    wer sich mal mit trennkost befasst hat weiß, dass, bei manchen menschen, z.b. die kombination verschiedener lebensmittel entscheidenden einfluss darauf hat, ob man davon zu-abnimmt oder nichts davon.

    wäre die kalorienanzahl = umwandlung in energie/körperfett aber so eindimensional, wie suggeriert wird, könnte das schlichtweg nicht sein.


    das erwähne ich bewußt in diesem thread, weil ja vielfach zu lesen ist, welche massiven, überwiegend negativen auswirkungen dieses kalorien-diktum hat.

    -derjenige ist schier am verzweifeln, weil er/sie trotz so wenig kalorien nicht abnimmt mit allen negativen folgen (jojo etc)
    -demjenigen wird nicht geglaubt, wieviele kalorien er/sie zu sich nimmt.( frust über nicht abnehmen plus "verleumdung")

    und das gleiche "spielchen" beim verbrennen.
    als ob normierbar wäre, dass jeder bei der und der tätigkeit genau soudsoviel verbraucht.

    und all das führt einen immer weiter weg von einem essverhalten, das zu einem passt und einem gut tut..

    nur damit einmal festgelegte parameter ewiggestrig zum nutzen gewisser branchen/menschen aufrecht erhalten werden können
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Danke brighid, das nehme ich mir mal vor.
    Blöd nur, dass mein Jieper in Richtung "süß" geht, und nicht auf Eiweiß.
    Werde es aber ausprobieren!





    :
    mein favorit: ein apfel und etwas erdnussbutter.

    oder buttermilch mit banane. oder joghurt/quark mit etwas haferflocken und geraspeltem apfel.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Als ich noch gefrühstückt habe hatte ich gerne Budwig Creme (Rezepte -> google).

    Mach ich heute mal als Abendessen, weil ich heute schon zu Mittag RICHTIG Hunger hatte und beim Asia Imbiss eingefallen bin.
    Think before you print.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    ich finde aber die absolutheit einfach grotesk.
    wer sich mal mit trennkost befasst hat weiß, dass, bei manchen menschen, z.b. die kombination verschiedener lebensmittel entscheidenden einfluss darauf hat, ob man davon zu-abnimmt oder nichts davon.

    wäre die kalorienanzahl = umwandlung in energie/körperfett aber so eindimensional, wie suggeriert wird, könnte das schlichtweg nicht sein.
    Welche Studie beweist denn den Erfolg von Trennkost? Ich dachte, der sei längst widerlegt.

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    leinsamen - ist für mich ein supertolles nahrungsmittel.




    und was trennkost betrifft- da brauche ich keine studie.
    das habe ich an mir und meinem stoffwechsel studiert. es tut mir gut.
    ich fühle mich besser. und wenn ich mich besser fühle- gehts auch meinem gewicht besser.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Welche Studie beweist denn den Erfolg von Trennkost? Ich dachte, der sei längst widerlegt.
    ich kenne menschen bei denen das funktioniert.
    auch ohne studie
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Psychische Aspekte rund um Übergewicht und Abnehmen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    ......
    und was trennkost betrifft- da brauche ich keine studie.
    das habe ich an mir und meinem stoffwechsel studiert. es tut mir gut.
    ich fühle mich besser. und wenn ich mich besser fühle- gehts auch meinem gewicht besser.
    zumal das in sich auch ziemlich schlüssig ist.
    und evolutionär gesehen die weitaus natürlichere variante.
    Die Gedanken sind frei....

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