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  1. Moderation

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    Outtake: PNI (Psycho-Neuro-Immunologie) aus dem Covid-Wissenschaftsstrang

    Was ist das? Wird da die Psche der Neurologen bezüglich Immunität untersucht?

    Ich kann damit nichts anfangen, eher etwas mit Technikfolgenabschätzung.
    Unterstütze gegen Krebs - werde StammzellenspenderIn - DKMS
    Moderatorin "Schule, Uni, Studium & Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus & Userin

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zur PNI forscht z.B. Christian Schubert in Ö, er hat auch mehrere Bücher dazu geschrieben.

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Ich finde das auch äußerst spannend und einen wirklich guten Ansatz, all diese Wechselwirkungen zu berücksichtigen.

  4. Moderation

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Ich auch! Ich glaube auch, dass es immer wichtiger werden wird, sich um das Immunsystem (und die Störfaktoren) zu kümmern, nicht nur bei dieser Pandemie. Das wird nicht die letzte gewesen sein.

    Edit: ein gutes Buch (meiner Laien-Ansicht nach) kommt in Kürze in Deutschland raus, geschrieben von Dr Jenna Macciochi aus UK (Das Immunsystem – Schlüssel zur Gesundheit). Sie widmet auch einige Kapitel der psychischen Gesundheit.
    Geändert von frangipani (04.06.2021 um 13:10 Uhr)
    "Leadership today is about unlearning management and relearning being human" - Javier Pladevall, CEO Volkswagen Audi Retail, Spain

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Ich glaube halt, dass in uns sehr große Selbstheilungskräfte schlummern - man muss ihnen nur manchmal auf die Sprünge helfen oder ein bisschen unterstützen - durchaus auch schulmedizinisch, in dem Sinne, dass wenn man sich zum Virusinfekt noch was bakterielles eingefangen hat, es ja helfen kann, die Bakterien mit Antibiotika zu bekämpfen, damit das Immunsystem dann mit dem Virus fertig wird.

    Aber am Ende kommt viel Heilung von innen heraus - meine Beobachtung ist z. B., dass Menschen, die "mit sich im Reinen" sind, seltener und weniger schwer erkranken als solche, die mit vielem hadern. Zu lernen, wie man das unterstützen kann, finde ich auch eine sehr nachhaltige Form der Medizin - eben über die reine Psychsomatik auch hinausgehend.

  6. Inaktiver User

    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    ,
    Geändert von Inaktiver User (04.06.2021 um 21:16 Uhr)

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Markiert von mir

    Na , das finde ich jetzt eine gewagte These.
    In einem gesunden Körper ist ein gesunder Geist, oder umgekehrt?
    Damit schiebst du dem Erkrankten wieder die Schuld für die Erkrankung zu....
    Ich war mit mir im Reinen und bekam trotzdem Brustkrebs....
    GinT,
    es gibt Erkrankungen, da spielt die Psyche eine unglaublich große Rolle. Autoimmunerkrankungen an vorderster Front, sämtliche Schmerzen, metabolische Störungen wie Diabetes und Herkreislauferkrankungen.

    Bei all diesen Erkrankungen spielt - wie bei Krebs - aber auch die Genetik mit hinein. Multifaktoriell ausgelöste Erkrankungen lassen sich weder auf „die Psyche“ noch auf „die Gene“ noch auf „die Kartoffelchips am Abend“ zurückführen, es ist immer (!) wesentlich komplexer.

    Meine Autoimmunpatienten sind wesentlich öfter krank, wenn sie Stress, Kummer und Sorgen haben. Der Zucker von Diabetikern entgleist eher, wenn sie gestresst sind. Schmerzen werden unter Dauerstress schlimmer. Und auch die Heilungschancen von manchen (!) Krebserkrankungen haben etwas (!) mit der Psyche zu tun.

    Diese Zusammenhänge auf zellulärer Ebene untersucht die NPI. Welche Hormone schüttet der Körper bei Stress aus welchen Drüsen (Hirnanhangsdrüse, Nebennierenrinde etc.) aus und wie beeinflussen diese Hormone dann die Zellen des Immunsystems, des Gehirns, des Herz-Kreislauf-Systems und wie gibt das dann wiederum ein Feedback ans Gehirn und die dort ansässigen Stress-Verarbeitenden Zentren. Was können Meditation, Achtsamkeit, Schlaf, Sport und gesunde Ernährung da ausrichten? Übrigens auch bei Krebs.

    Und in der Tat - um den Bogen zum Strang zu schließen - mancherorts wird diskutiert, ob Long-COVID neben der vermuteten autoimmunen auch eine psychische Komponente hat.

    Que sera sera...

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Absolute Zustimmung!

    Ich finde es erfreulich, dass das Thema jetzt scheinbar diskutabel wird und nicht - wie im letzten Jahr leider - zu Ablehnung führt.

    Es gab von Anfang an eine Reihe User (ich glaube mich an z.B. @Klara Kante oder @Elfenseeschwalbe_Vorgänger Nick zu erinnern), die versuchten ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

    Führte leider in meiner Erinnerung und meinem Empfinden nach oft tumultartigen Posts in den Abwehrreaktionen

    Selbstverständlich muss meiner Ansicht nach jetzt endlich auch darüber geredet werden, wie man sein Immunsystem möglichst fit halten kann und ja, dazu gehört so Zeugs wie Ernährung, Bewegung, Belastungsmanagement, Suchtmittelabstinenz usw.

    Hören viele gar nicht gerne, meiner Erfahrung nach.

    Statt ausschließlich (was in der Akutphase der Pandemie womöglich durchaus auch Sinn hatte) auf Vermeidung und Impfung zu setzen wäre es meiner Ansicht nach spätestens jetzt an der Zeit zu thematisieren, dass viele sog. "Zivilisationserkrankungen " die dann wiederum zu einer Hochpriorisierung aufgrund besonderer Gefährung führten von haus aus zu vermeiden wären. Z. B. durch mehr Bewegung und weniger essen.

    Ich entnahm heute mehreren Medien, dass Prof. Hauner aus München von einem durchschnittlichen Gewichtszuwachs von beinahe 6kg durch Covid ausginge.

    Fand ich erschütternd, aber glaubhaft.

    @Frangipani gerade im angelsächsischen Kulturkreis gibt es eine Reihe interessanter Ansätze gerade zum Thema Autoimmunität und Ernährung/Lebensstil.
    Da ist in Deutschland noch gute Nacht

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    GinT, weil ich genau solche Reaktionen befürchtet habe, habe ich lange überlegt, ob ich den von Dir fettgedruckten Satz schreiben soll oder nicht, weil ich mir sicher war, er wird genau auf diese Art falsch verstanden. Ich meinte es genau so wir Rokeby und Elfenseeschwalbe noch weiter ausführen.

    Ich habe das selbst bei mir und in Teilen auch bei meinem jüngeren Kind erlebt. Wir haben (das hat mir auch mal ein Hautarzt gesagt, das kann man an irgendwas gut sehen) eine genetische Disposition, die uns anfällig für Neurodermitis macht. Ich hatte nie was, bis ich dann in meinen späten Zwanzigern irgendwann so eine typische Neurodermitisstelle am Körper hatte. Ich war damals in der schlimmsten Stress-Situation, die ich je im Leben hatte. Bin aber erstmal nicht zum Arzt (auch Zeitmangel, aber auch, weil ich die befürchtete Diagnose nicht hören wollte), habe massenweise Linola Fett (die ohne Cortison) draufgeschmiert und mir gesagt "ist nur die trockene Heizungsluft jetzt im Winter".
    Also mich selbst nicht wirklich verrückt gemacht. Dann hörte (durch eine Stellenzusage) der Stress auf, und das Ding ging weg.

    Bei meinem Kind habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Bin auch nicht zum Arzt, wir haben diese Creme draufgeschmiert, noch homöopathisch behandelt (ob's hilft oder nur der Placebo-Effekt war, egal), ich habe gesagt "hatte ich auch mal, geht wieder weg", und dann ging's wieder weg. Kam auch immer mal wieder (immer in Stressphasen, wie Übergang Tagesmutter/Kindergarten, Einschulung, Mobbingthematik in der Grundschule) und ging so immer wieder weg.

    Damit will ich nicht sagen, möglichst wenig Bohei drum machen heilt Neurodermitis. Nur, dass ich glaube, dass wir in der Anfangsphase der Erkrankung das tatsächlich genau dadurch noch eindämmen konnten, auch weil wir vermutlich nur leichte Fälle waren. Ich habe in die Richtung inzwischen auch schulmedizinische Ansätze gelesen.

    Ähnlich letztes Frühjahr - wegen der plötzlichen Umwälzungen im Arbeits- und Privatleben für mich eine extrem stressige Zeit, ich habe mir prompt ein orthopädisches Problem eingefangen, über das der Orthopäde sagte: "Das ist völlig unklar, woher so was kommt, ich hatte das auch mal, geht zum Glück in der Regel von selbst wieder weg, dauert aber." Es hatte sicher auch mit einer besonderen Belastung durch bestimmte repetitive Bewegungen zu tun, aber genau diese rein körperliche Belastung hatte ich im Herbst auch noch mal - aber ohne die psychische Belastung, und es wurde tastsächlich besser, nicht schlimmer.

    Natürlich kann man nicht jede Krankheit verhindern, abwehren, was auch immer. Aber ich habe eine alte Schulfreundin, die hat 15 Jahre lang einem ziemlich aggressiven Krebs getrotzt - sie wollte noch ihre Kinder großwerden sehen, hat in den guten Phasen versucht, ihr Leben zu genießen. Ich habe sie nach langer Zeit 2 Jahre, bevor sie den Kampf verloren hat, mal wieder getroffen - wir hatten so viel Spaß, haben so viel gelacht. Sie sagte "ach, weißt Du, ich müsste eigentlich seit 10 Jahren tot sein" und war bewundernswert fröhlich. Mit sich im Reinen. Natürlich hat der Krebs sie irgendwann bekommen - es war trotzdem erstaunlich, wie spät.

    Das sind alles so persönliche Erlebnisse, inclusive der Erkenntnis, dass Körper und Seele hochkomplex sind und nicht so simpel mechanistisch, wie man oft glauben mag.

    Und ich meine das alles nicht so simpel, wie Du es in Deinem Kommentar auf meinen Beitrag geschrieben hast, Elfenseeschwalbe und Rokeby haben das sehr schön in Worte gefasst.

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    AW: Medizinische und wissenschaftliche Aspekte von Corona

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
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    Na , das finde ich jetzt eine gewagte These.
    In einem gesunden Körper ist ein gesunder Geist, oder umgekehrt?
    Damit schiebst du dem Erkrankten wieder die Schuld für die Erkrankung zu....
    Ich war mit mir im Reinen und bekam trotzdem Brustkrebs....
    2!

    Ich kann das echt nicht mehr hören!

    Vergessen wird da auch gerne die genetische Komponente, Umweltfaktoren, Ernährung
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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