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    AW: Mir geht es nicht gut

    Ich mag dir echt nix einreden, okay ?

    Mir fällt folgendes auf, du reagierst auf "Beispiele aus anderen Leben" oder Nachfragen mit Verteidigung.
    Also, dass dein Mann total lieb, eure Ehe total gut, dein Leben toll, Kinder, Kegel, Hund Katze Maus -alles tutti.

    Was ist denn dann? Nichts? Gar nichts? Da fehlt mir etwas der Glaube, wenn ich ehrlich bin.

    Du sprichst selber von massivem Übergewicht. Also nicht "bissl zugelegt mit den Jahren und 20kg weniger und mehr Sport wären optimal, aber was ist schon optimal" Problem.

    Sondern eine andere Liga. Eine, die dich fühlen lässt "es geht mir nicht gut"

    Ich glaube auch, der stabile und erfolgreiche Zugang zu einer anderen Art zu essen - und ggfs. mit Sorgen oder Gefühlen umzugehen wäre, dir anzusehen, was wirklich ist, in deinem Leben.

    Du sprachst davon, dich mit Essen auf die Schnelle zu belohnen (glaub ich, finde grad die Stelle nicht mehr). Wofür belohnst du dich denn? Also warum brauchst du "Belohnung" (oder Entspannung oder Trost - oder 1kg Speiseeis als Hohlraumversiegelung um was ? zu versiegeln?....)
    Der Magen ist eine Art Leerraum, der gefüllt werden kann. Und der Leere auch im übertragenen Sinne widerspiegeln kann und dann umso verzweifelter nach Fülle und Weite sucht. "Weite" als metaphorischer Gegensatz z. B. zu "Enge" oder Einsperrung...

    Das wäre meiner Erfahrung nach wichtig, zu überlegen.

    Deine Ehe kann aber trotzdem total glücklich sein

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Was ist denn dann? Nichts? Gar nichts? Da fehlt mir etwas der Glaube, wenn ich ehrlich bin.
    Zuversicht schrieb schon, dass sie verschiedene Themen in der letzten Zeit hatte, die nicht erfreulich waren, unter anderem die Sorge um ihren Mann.

    Sie ist (wenn ich es richtig verstanden habe) jetzt dabei, für sich zu analysieren, was sie ggf. mit Essen kompensiert und sich Strategien zu überlegen, wie sie künftig mit solchen Auslösern umgeht (statt zu essen).
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von Zuversicht2021 Beitrag anzeigen
    Übrigens bekomme ich auch Unterstützung von den Freunden, wenn ich dort sage, ich nehme ab, dann wird mir weder etwas aufgedröngt, noch muss ich blöde Kommentare befürchten. Im Gegenteil, ich nehme an, dass ich diesen Sommer viel Fahrrad fahren werde da sind die Stur
    Eigentlich geht es mir doch gut
    Schön, es ist viel wert, wenn einen das Umfeld unterstützt und nicht zusätzliche Versuchungen präsentiert.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    "Egon, hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, daß du eine Glatze hast? Weißt du, das ist mir gerade so aufgefallen..."

    I make no excuses for being me...

    Mckenzie

  5. Moderation

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von Zuversicht2021 Beitrag anzeigen
    Eigentlich geht es mir doch gut
    Je weniger Baustellen, desto mehr kann man sich um die kümmern, die man hat.
    Soziale Unterstützung, Leute, bei denen man sich sicher und gut fühlt, sind viel wert.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Und die Bricom!
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich mag dir echt nix einreden, okay ?

    Mir fällt folgendes auf, du reagierst auf "Beispiele aus anderen Leben" oder Nachfragen mit Verteidigung.
    Also, dass dein Mann total lieb, eure Ehe total gut, dein Leben toll, Kinder, Kegel, Hund Katze Maus -alles tutti.

    Was ist denn dann? Nichts? Gar nichts? Da fehlt mir etwas der Glaube, wenn ich ehrlich bin.

    Du sprichst selber von massivem Übergewicht. Also nicht "bissl zugelegt mit den Jahren und 20kg weniger und mehr Sport wären optimal, aber was ist schon optimal" Problem.

    Sondern eine andere Liga. Eine, die dich fühlen lässt "es geht mir nicht gut"

    Ich glaube auch, der stabile und erfolgreiche Zugang zu einer anderen Art zu essen - und ggfs. mit Sorgen oder Gefühlen umzugehen wäre, dir anzusehen, was wirklich ist, in deinem Leben.

    Du sprachst davon, dich mit Essen auf die Schnelle zu belohnen (glaub ich, finde grad die Stelle nicht mehr). Wofür belohnst du dich denn? Also warum brauchst du "Belohnung" (oder Entspannung oder Trost - oder 1kg Speiseeis als Hohlraumversiegelung um was ? zu versiegeln?....)
    Der Magen ist eine Art Leerraum, der gefüllt werden kann. Und der Leere auch im übertragenen Sinne widerspiegeln kann und dann umso verzweifelter nach Fülle und Weite sucht. "Weite" als metaphorischer Gegensatz z. B. zu "Enge" oder Einsperrung...

    Das wäre meiner Erfahrung nach wichtig, zu überlegen.

    Deine Ehe kann aber trotzdem total glücklich sein

    Ich merke, dass Du ein bisschen an meinen Aussagen zweifelst, aber ich habe mich dieser Frage gestellt. Mein Ergebnis liest Du ja. klar irgendwo ist evt. noch etwas vergraben, aber ich buddel danach und habe, außer der Sch... Vergangenheit nichts gefunden.
    Ich kann mir vorstellen, dass das Essen in vielen Situationen ein Mittel zum Stressabbsu war. Ich musste funktionieren, da war keine Luft zum Atmen. Das ganze hat sich aber nicht gelegt, als diese schwierige Zeit vorbei war, sondern hat sich verselbststöndigt. Vielleicht esse ich präventiv, denn unterbewusst warte ich inzwischen schon auf den nächsten Nackenschlag. Damit Du eine kleine Vorstellung hast, greife ich nur mal ein Jahr heraus, mein Vater zog sich einen komplizierten Bruch mit 87 Jahren zu, kaum genesen kam der nächste mit noch schlimmeren Folgen, kaum aufgerappelt baute er ab und bekam Krebs. Gepflegt wurde er bis zum Tod Zuhause, war auch mein Wunsch. ich habe dann schon um 6 Uhr im Büro gesessen um das alleine zeitlich zu schaffen. Im gleichen Jahr hatten wir einen Wasserrohrbruch, meine Krankheit hat zugeschlagen. In einem anderen Jahr davor, mussten mein Sohn mein Vater und ich am gleichen Tag ins Krankenhaus. Alles nicht geplant und auch nicht an einem Tag erledigt. Mein Sohn hat sich in diesem Jahr 3 Brüche zugezogen und tada in dem Jahr hat 3x das Haus unter Wasser gestanden. Nicht weil wir schlechte Leitungen haben, sondern die Stadt beim neuen Kanalbau Sch... gebaut hat. Ich könnte die Liste ewig weiterführen. Nie gab es nur eine Katastrophe, nein es gab immer mehrere.

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von Zuversicht2021 Beitrag anzeigen
    Nie gab es nur eine Katastrophe, nein es gab immer mehrere.



    kommt mir leider sehr bekannt vor und sowas geht an die Substanz
    - frau neigt dazu, sich ein "dickes Fell" anzufuttern bzw. einen "Panzer"

    im übrigen bist Du hier niemanden Rechenschaft/Rechtfertigung/Erklärung schuldig

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von Zuversicht2021 Beitrag anzeigen
    Ich möchte noch etwas nachtragen, mein Mann akzeptiert mich wirklich wie ich bin.
    Wir haben nach wie vor eine große Nähe, mit Zärtlichkeit und Sex, Gesprächen, haben eine tolle Familie und einen schönen Freundeskreis. Übrigens bekomme ich auch Unterstützung von den Freunden, wenn ich dort sage, ich nehme ab, dann wird mir weder etwas aufgedröngt, noch muss ich blöde Kommentare befürchten. Im Gegenteil, ich nehme an, dass ich diesen Sommer viel Fahrrad fahren werde da sind die Stur
    Eigentlich geht es mir doch gut
    Ich für mich kann auch sagen, mein Mann liebt mich wie ich bin. Aber er sagte mir schon, dass er sich sorgt um meine Gesundheit und ja, er sagte auch, dass er mich auch gerne in hübschen Sachen sehen würde. Er ist ehrlich. Wir hatten/haben auch heißen Sex und ich bekam auch viele Komplimente. Trotzdem hat es ihn eben auch gestört. Umgekehrt hätte es mich auch gestört.
    Ich habe für mich analysiert, dass es oft Futtern zum Stressabbau war oder Langeweile und auch eine Sucht.
    Und es ging mir innerlich eben auch nicht gut.
    Jetzt mit ca.16 kg leichter, fühl ich mich einfach wohler. Und alle Pillen bin ich losgeworden.
    Ich spreche ja nur von mir.
    Aber den Weg muss man letzten Endes für sich alleine gehen. Das ist nicht einfach.
    Ohne den Diabetes-Druck hätte ich wahrscheinlich das auch nicht geschafft, da bin ich ehrlich.

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    AW: Mir geht es nicht gut

    Zitat Zitat von 1a2b Beitrag anzeigen


    kommt mir leider sehr bekannt vor und sowas geht an die Substanz
    - frau neigt dazu, sich ein "dickes Fell" anzufuttern bzw. einen "Panzer"

    im übrigen bist Du hier niemanden Rechenschaft/Rechtfertigung/Erklärung schuldig
    Das weiß ich, aber es bringt mich ja weiter. Ich denke über die Fragen nach und schaue, was vielleicht zutrifft. Für mich hat sich hier schon einiges aufgedröselt und ich habe viele Dinge für mich erkannt. Die Umsetzung obliegt einzig mir, aber ich habe im realen Leben und auch hier viel Unterstützung. Das hilft ungemein. Klar, so ein bisschen Rechtfertigung ist dabei, aber ich soll ja nicht zu streng mit mir sein. Zu erkennen, was mich antreibt zu essen, treibt mich jetzt eben an, abzunehmen. Im Augenblick kreisen meine Gedanken natürlich viel um das Thema, aber irgendwann wird es Routine und damit selbstverständlich.

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