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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Die Menge der KH die man essen "darf" hängt ja mit der Bewegung zusammen. Man kann das messen.
    Ich glaube, ich habe sogar noch irgendwo diese Ketostix rumliegen. Vor einigen Jahren habe ich mir die mal geakuft. Mit der Energie hat das aber auch seit gestern nachgelassen.

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    D.h. du gehst grössere Teile deiner Strecken auf Asphalt, oder?
    Okay, kein Wunder, dass sich die Nacken- und Rückenmuskulatur verkrampft. Asphalt, also eine knallharte, ebene Unterlage, ist nicht "artengerecht", auch nicht mit gut dämpfendem Schuhwerk. Nicht nur bzw. nicht mal in erster Linie wegen Knie und Fussgelenken, sondern tatsächlich wegen der Wirbelsäule - die ständig gleiche Belastung verkrampft die Haltemuskulatur in Rücken und Becken.
    Das kommt sehr drauf an. Ich versuche schon Wege zu laufen, die nicht asphaltiert sind, aber es lässt sich nicht immer vermeiden. Ich kombiniere die Gänge ja auch oft mit einkaufen oder Terminen und dann laufe ich auch teilweise viel über Straßen. Aber ja, ich merke da auch einen Unterschied bezüglich Schmerzen in den Beinen und im Nacken.

    [QUOTE=Daliah-;35165178]Das würde ich als eine Art "Getriebensein" einschätzen.
    Eben auch der Pandemie geschuldet. [QUOTE]

    Ich finde langsames gehen tatsächlich viel anstrengender. Ich glaube, ich habe von Natur aus ein eher schnellleres Gehtempo. Aber ja, ich fühle mich da getrieben. Ich bin allerdings nicht sicher, ob das unbedingt mit Corona zu tun hat. Wohl eher ein Gefühl der allgemeinen „Lebensüberforderung“, die ohne den Dissertationsstress viel deutlicher wird.

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Pflasterlaufen entspannt mich persönlich bloß in unbekannten Städten, die ich mir "erlaufe". Ansonsten löst das keinen Flow aus. Könntest du mit der S-Bahn etc. rausfahren und in der Natur testen, ob deine Spaziergänge da andere Auswirkungen auf dich haben?
    Ich habe sogar ein Buch mit Wanderrouten im nahen Umland. Viele sind da auch per S-Bahn zu erreichen, da werde ich mir mal einige Strecken raussuchen. Wenn ich nicht durch die Straßen jage, sondern eher ruhigere Routen auf Naturboden wähle, ist der Entspannungsfaktor auf jeden Fall deutlich höher.

    Mein Energielevel ist seit gestern irgendwie ziemlich abgesackt. Ich hatte gestern Abend tatsächlich ein schlechtes Gewissen, weil ich „nur“ 34.000 Schritte gelaufen bin (statt 38.000 wie am Vortag). Das fand ich sehr unangenehm und ich will nicht, dass mein Tag nur daraus bestehst, möglichst viele Schritte zu sammeln. Mir tut das Laufen sehr gut, aber die Grenze zu Zwanghaftigkeit ist auf jeden Fall schon überschritten. Und ich kann mich einfach nicht mehr gut auf andere Sachen konzentrieren, weil ich ständig „auf dem Sprung“ bin.

    Heute morgen war ich dann meine normale Standardrunde joggen und habe hinterher ein kurzes Pilates youtube Video gemacht und mich gedehnt. Ich wollte wieder etwas mehr Abwechslung haben und von diesen Schritten wegkommen. Das hat auch ganz gut getan, auch wenn ich langsamer war als sonst. Mir geht es aber heute körperlich ingesamt nicht sehr gut. Mir ist übel und ich friere. Ich habe gerade eine Banane gegessen und jetzt ist es schon ein bisschen besser. Ansonsten habe ich mir für heute eine Plan gemacht (und auch aufgeschrieben 😊)und möchte außer zum einkaufen keine Gänge mehr machen.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Radikaler Vorschlag: Wirf den Schrittzähler bzw. die Fitness-Uhr in die Ecke und benutze sie die nächsten 6 Monate konsequent nicht. Und kompensiere das nicht mit dem GPS im Handy, das die Gehstrecke misst.

    Fixierung auf die Zahl im Schrittzähler oder im Distanzmesser des GPS ist ebenso verheerend wie Fixierung auf die Zahl auf der Waage.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  3. Moderation

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Phoebe_1989 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir gut vorstellen, dass das hilft. Wenn ich im Urlaub wandern gehe, nehme ich manchmal ein Stock mit. Aber ich wohne mitten in der Großstadt und gehe teilweise durch belebte Straßen. Ich glaube, da komme ich mir mit Stock ein bisschen albern vor. Ich bin schon froh, dass ich inzwischen einigermaßen geeignete Schuhe trage und nicht 20 km in Straßenschuhen laufe.
    Ich habe für Stadtwanderungen Joggingschuhe mit extrahoher Dämpfung für extraschwere Leute. Mit mir drin dömpfen die mir 20 Kilometer Pflastertreten weg. Allerdings habe ich in der Stadt nie das Problem, daß sich Schultern und Hals verkrampfen -- nur in Wald und Prärie.

    Ohne Kompensation durch Gymnastik oder so ist das schon eine recht einseitige Belastung, nur gehen, und dan soviel. Vielleicht kannst du dir ein 10-Minuten-Aufwärmprogramm für Knöchel, Hüfte und Rücken verordnen, und nach der Tour (oder zwischendurch) etwas Stretching und Lockerungen? Ich würde auch, rein aus Trainingsaspekten, jetzt sagen, "jeden Tag das gleiche ist nicht so gut". Auch wenn es dir nicht um Training geht, wären zwei Ruhetage, wo du etwas anders machst, vielleicht im Interesse deines Körpers? (Schwimmen wäre gut, aber da müssen erst mal die Badessen warm genug sein, oder die Freibäder wieder aufmachen dürfen. ) Und dann kannst du mal gucken, wie kirre es dich macht, einen Tag keine Furchen ins Pflaster zu treten.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Und Tanzen
    warum nicht?

    Wenn schon online Gymnastik, dann auch mal solche Elemente.
    Zu meiner Überrraschung hab ich festgestellt, es ist schwer sich einfach so in die Musik fallen zu lassen.
    Aber, das hat einen ganz anderen Effekt.

    Und es macht wirklich Freude.

    Und ich Sommer kann Frau dann ein paar Schritte Mambo oder so.
    Online kann man auch mal zurück spulen, im realen Leben geht das nicht.

    Es ist nämlich besser oder vielleicht sogar nötig einzelne Passagen zu üben - und dann später verbinden.
    Hab ich raus gefunden, als ich so vor mich hin hopste....
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Ich bin auch ne Weile bis zu 30.000 Schritte am Tag gelaufen (schwäbisch laufen ist hochdeutsch gehen). Bei jedem variiert ja die Schrittlänge, wir sind aber ähnlich groß. Bei mir sind das ca. 21 Kilometer und sechs Stunden.

    Wenn du das länger machst, dann könnte ich mir einen Besuch bei einem Sportmediziner oder Orthopäden als sinnvoll vorstellen. Falls du irgendwelche Fehlstellungen hättest, könnte man die ausgleichen. Das ist dann auf Dauer besser für die Gelenke.

    Ich würde mir ein Bisschen Gedanken über das Gewicht und die Ernährung machen. 62 kg bei 1,81 m ist ziemlich genau an der Grenze zum Untergewicht. Dein Körper braucht über 3.100 kcal pro Tag, um das Gewicht zu halten (TK-Kalorienrechner, der ist aber etwas ungenau). Wenn du bis zu 38.000 Schritte am Tag gehst, dann sind das nochmal mehr. Falls du dauerhaft zu wenig essen solltest, dann geht es in der Hungerstoffwechsel, und das ist dann ungesund.

    Ansonsten find ich viel Bewegung gut. Kann man klar denken, viel sehen und es macht Spaß. Wenn du einen Job hast, dann bleibt dir dafür nur das Wochenende.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen

    Ich würde mir ein Bisschen Gedanken über das Gewicht und die Ernährung machen. 62 kg bei 1,81 m ist ziemlich genau an der Grenze zum Untergewicht. Dein Körper braucht über 3.100 kcal pro Tag, um das Gewicht zu halten (TK-Kalorienrechner, der ist aber etwas ungenau).
    Was hast du denn da für Werte eingegeben?

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Was hast du denn da für Werte eingegeben?
    Du meinst die kcal? 8 Stunden Bürojob. Auch ohne Job macht man ja irgendwas in dieser Zeit. Dazu 6 Stunden täglich leichter Sport, in diesem Falle war es glaub Nordic Walking, was schnellem Gehen entspricht. Wandern wäre die perfekte Tätigkeit, aber das wurde nicht angeboten. Wenn jemand in einem anderen Rechner was anderes rausbekommt, gern hier einstellen!

    Nichtsdestotrotz sind Gewicht an der Grenze zum Untergewicht, täglich 6 Stunden wandern und kein Frühstück etwas, wo man dann mal drauf schauen kann.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Wenn du das länger machst, dann könnte ich mir einen Besuch bei einem Sportmediziner oder Orthopäden als sinnvoll vorstellen. Falls du irgendwelche Fehlstellungen hättest, könnte man die ausgleichen. Das ist dann auf Dauer besser für die Gelenke.
    Danke für deine Antwort! Ich war letzte Woche beim Orthopäden und der hat tatsächlich eine Fehlstellung der Füße festgestellt (Knick-Senk-Spreiz-Fuß), daher kommen wohl auch meine Knieprobleme. Er hat mir Einlagen verschrieben, die nach einer Ganganalyse individuell angepasst werden.

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Ich würde mir ein Bisschen Gedanken über das Gewicht und die Ernährung machen. 62 kg bei 1,81 m ist ziemlich genau an der Grenze zum Untergewicht. Dein Körper braucht über 3.100 kcal pro Tag, um das Gewicht zu halten (TK-Kalorienrechner, der ist aber etwas ungenau). Wenn du bis zu 38.000 Schritte am Tag gehst, dann sind das nochmal mehr. Falls du dauerhaft zu wenig essen solltest, dann geht es in der Hungerstoffwechsel, und das ist dann ungesund.
    Ja, das muss ich wohl tatsächlich aufpassen, ich habe in den letzten 2 Wochen auch weiter abgenommen. Ich esse zwar abends recht viel, aber anscheinend ist die gesamte Menge dann trotzdem zu wenig.

    Ansonsten läuft es so mittel. Es ist von den Schritten ein bisschen weniger geworden, aber immer noch recht viel. Ich laufe wieder mehr (also joggen), das mach mir viel Spaß. Und ich mache einige Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, um die Belastung ein bisschen auszugleichen. Ich habe klare Zeitfenster, wo ich zu Hause bin und nicht gehe, das klappt auch ganz gut. Es fühlt sich aber dennoch noch ziemlich zwanghaft an. Ich habe tatsächlich überlegt, meine Schritte-App zu löschen, konnte mich aber noch nicht so recht überwinden.

    Der Orthopäde hat mir noch geraten, mich mehr zu dehnen, weil meine Muskulatur wohl verkürzt ist. Das mache ich jetzt zusammen mit einigen Entspannungsübungen jeden Abend. Das tut mir sehr gut und zusammen mit den Muskelübungen fühlt sich das alles ein bisschen ausgewogener an. Aber 16 Kilometer ist immer noch absolutes Minimum, alles darunter bereitet mir große Probleme (körperlich und mental). Mal sehen, wie sich das entwickelt und ob ich da vielleicht noch weiter gegensteuern möchte/muss.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Phoebe,
    das sind ja tolle Nachrichten.

    Für mich war Gymnastik immer das Übelste überhaupt.
    Aber, ich hätte nie gedacht, dass die Übungen so schnell Wirkung zeigen,

    Einfach so ein paar Dehnübungen verschaffen schon Erleichterung.

    Wahrscheinlich kann man seine Natur auch nicht ganz ändern.
    Ich hatte früher den Beinamen "rasende Mutter", wäre wirklich manchmal über den Kinderwagen geflogen.

    Und ich hasse heute noch so Menschen die so lahmarschig daherkommen.
    Aber, gemässigtes Laufen erlaube ich mir heute.

    Horus' Beitrag, die ganze Technik wie Schrittzähler und so zu entsorgen halte ich für eine sehr gute Idee.
    Dann bekommst du nämlich mehr ein Gefühl für deinen Körper.

    Manchmal brauche ich Beides, beim Schwimmen zum Beispiel: nach der 10. Bahn liege ich wie ein Fisch im Wasser, gleite eher - und zum Ende meiner Strecke, 20 Bahnen stellt sich das wunderbare Gefühl wie Hunger und Freude ein.

    Viel Spass weiterhin wünsche ich dir.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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