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  1. User Info Menu

    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Phoebe_1989 Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich eben die Zeit, um den Bewegungsdrang auszuleben. Wenn ich darüber schreibe, merke ich schon, dass es mich ziemlich anstrengt. Ich mag es gerne, aber diese zwanghafte Komponente ist nicht so angenehm.
    So wie Du schreibst, liest sich das irgendwie nicht gut - Du stellst ja selbst fest, dass es nicht angenehm ist. Ein wenig liest es sich für mich wie Flucht.

    Wie wäre es, wenn Du Dir feste Pläne machst?
    Z.b. morgens und nachmittags je 1h draußen herumlaufen und dazwischen
    - nach Alternativen beruflichen Möglichkeiten recherchieren
    - ein leckeres gesundes Essen zubereiten und genießen
    - mal wieder mit xyz telefonieren
    - endlich mal die Fotos aussortieren und sortieren
    -usw.

    Also Dinge tun, die Dir nützen und/oder Dir gut tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da nichts gibt, was Dir einfällt.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Mir kommt das schon reichlich übertrieben vor.

    30 km an Tag laufen und das dann aus einer Rastlosigkeit heraus. Das hört sich für mich nicht mehr gesund an, zumal du auch schon an Essstörungen gelitten hast und selbst jetzt keinen Hunger verspürst, obwohl du ja eigentlich von der vielen Bewegung einen Bärenhunger haben müsstest.

    Ich kenne auch keinen, der jeden Tag 30 km walkt oder wandert.
    Schau mal, ob du nicht einmal einen Psychologen befragen kannst.

  3. Moderation

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Phoebe_1989 Beitrag anzeigen
    Ich schlafe zwischen 7 und 8 Stunden , fühle mich morgens aber selten erholt. Ich habe allerdings auch einen niedrigen Blutdruck und Kreislaufprobleme. Wenn ich einen Kaffee getrunken habe, geht es dann meistens etwas besser. Und wenn ich mich dann bewege, wird es auch besser.

    Bis vor 2 Jahren habe ich noch sehr regelmäßig gegessen und hatte auch morgens Hunger. Ich habe mir das irgendwie abgewöhnt und habe auch dass Gefühl, dass ich trotzdem leistungsfähig bin. Beim Arzt war ich deswegen noch nicht. Ja, ich habe Normalgewicht (ca. 62 kg bei 1,81 m). Mir kommt das aber auch komisch vor, dass ich tagsüber nicht mehr Hunger habe, obwohl ich mich gerade so viel bewege.
    Ich finde 62kg bei 1.81 auch etwas wenig, aber wenn du schon moeglicherweise immer so duenn warst, ist es vielleicht anders. Ich hab in letzter Zeit aus diversen Gruenden abgenommen (erst viel Bewegung und Ernaehrungsumstellung und dann OP) und wiege jetzt bei 1.72 um die 60 kg und fuehle mich viel zu duenn.

    Ich wuerd mal an deiner Stelle einen Bluttest machen, ob ein Mangel vorliegt und vielleicht mal mit einem Sport-und Ernaehrungsberater reden.
    Dass Bewegung suechtig macht oder als Ersatzbefriedigung dient, kann ich gut nachvollziehen. Guck doch mal in Richtung Walking Meditation. Da kannst du 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und das geht bestimmt auch gut am See.
    "You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy" Nightbirde, 2021

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  4. Inaktiver User

    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Huhu, Phoebe!

    Ich hatte einer Schilddrüsenunterfunktion wegen ziemliche Gewichtsprobleme und bin deswegen mehrere Jahre exzessiv gewandert und gejoggt. Ich habe mir durch diese einseitige Belastung meine Gelenke und vor allem die Füße kaputt gemacht, was sich ab Ende 40, Anfang 50 sehr bemerkbar machte. Wenn du in 20,30 Jahren was Schickeres an den Füßen tragen willst als orthopädische Gurken, solltest du dein Sportprogramm zumindest etwas vielfältiger gestalten.

    Grüße Betty
    Geändert von Inaktiver User (16.04.2021 um 01:08 Uhr)

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Magersüchtige treiben ja nicht selten exzessiv Sport. Du schreibst, Du hattest vor einigen Jahren eine Essstörung und fühlst jetzt einen zwanghaften Drang zur Bewegung. Ich finde das durchaus bedenklich, unabhängig davon, ob auch Nicht-Süchtige sich in gleichem Umfang bewegen - und davon gibt es bei diesem Pensum nicht viele.

    Könntest Du einen Arzt/Therapeuten aufsuchen, der Dir bei der Bewältigung der Magersucht geholfen hat?

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Bedenklich ist nicht der Umfang - der Mensch ist anatomisch gebaut für tägliche Halbmarathons bis Marathons und hat bis vor hundert Jahren tatsächlich täglich durschnittlich 25 km zu Fusd zurückgelegt. Ich tue das oft auch.
    Bedenklich sind vielmehr die zwanghaften Aspekte.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Oft mache ich das auch, aber nicht täglich.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Mir kommt das schon reichlich übertrieben vor.

    30 km an Tag laufen und das dann aus einer Rastlosigkeit heraus. Das hört sich für mich nicht mehr gesund an, zumal du auch schon an Essstörungen gelitten hast und selbst jetzt keinen Hunger verspürst, obwohl du ja eigentlich von der vielen Bewegung einen Bärenhunger haben müsstest.

    Ich kenne auch keinen, der jeden Tag 30 km walkt oder wandert.
    Schau mal, ob du nicht einmal einen Psychologen befragen kannst.
    Wieso denn damit zum Psychologen gehen?

    Phoebe ist bestimmt nicht die Einzige die diese Rastlosigkeit und das Getriebensein kennt.
    Es hat ehrlich gesagt auch was Komisches.

    Da rennt jemand andauernd durch die Gegend.
    Was meinst du was der Psychologe sagen würde?
    Herr Doktor - ich habe ein Problem...

    Einfach damit aufhören, Langeweile aushalten.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    So wie Du schreibst, liest sich das irgendwie nicht gut - Du stellst ja selbst fest, dass es nicht angenehm ist. Ein wenig liest es sich für mich wie Flucht.
    Ja, so fühle es sich auch manchmal an.

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn Du Dir feste Pläne machst?
    Das klingt ganz gut für mich. Ich muss mir überlegen, was ich mir da vorstellen könnte. Diese Jobsuche stresst mich sehr und tagsüber drehen sich die Gedanken dann darum. Abends kann ich auch Dinde tun, die mir Freude machen. Aber tagsüber fühlt sich das nicht richtig an.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Ich finde 62kg bei 1.81 auch etwas wenig, aber wenn du schon moeglicherweise immer so duenn warst, ist es vielleicht anders. Ich hab in letzter Zeit aus diversen Gruenden abgenommen (erst viel Bewegung und Ernaehrungsumstellung und dann OP) und wiege jetzt bei 1.72 um die 60 kg und fuehle mich viel zu duenn.
    Ich habe früher immer so 68 kg gewogen. In den letzten beiden Jahren ist es dann wniger geworden. Ich sehe schlank aus, finde mich aber optisch nicht unbedingt zu dünn. Aber ein Bluttest macht vielleicht wirklich Sinn.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mir durch diese einseitige Belastung meine Gelenke und vor allem die Füße kaputt gemacht, was sich ab Ende 40, Anfang 50 sehr bemerkbar machte.
    Davor habe ich tatsächlich Angst. Ich trage auch nicht immer das richtige Schuhwerk und laufe /gehe schon seit einigen Jahren ziemlich viel.

    Zitat Zitat von Petra-Silie Beitrag anzeigen
    Magersüchtige treiben ja nicht selten exzessiv Sport. Du schreibst, Du hattest vor einigen Jahren eine Essstörung und fühlst jetzt einen zwanghaften Drang zur Bewegung.
    Ich hatte keine Magersucht zumindest keine klassische Form. Es ging eher in Richtung Binge-Eating Bulimie durch sehr viel Stress. Essanfälle habe ich mit wenig Essen und Sport ausgeglichen. Also ich bin da auf jeden Fall vorbelastet, hatte aber nie Untergewicht.

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Bedenklich sind vielmehr die zwanghaften Aspekte.
    Ja, das fühlt sich auch nicht mehr so gut an. Ich finde es nur schwer, da gerade wieder rauszufinden. Es tut mir ja trotzdem gut, hebt meine Stimmung, ich fühle mich dann nicht so erschöpft und mir geht es dann auch abends viel besser und ich bin zufriedener.

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    AW: Bewegungspensum, unbedenklich oder übertrieben?

    Dass Laufen und Gegen süchtig machen (oder Ausdruck von Suchtverhalten sein) kann, hab ich auch von Sportlern oft gehört.

    Und es bewirkt ja auch was hinsichtlich Hormonen und Botenstoffen.
    Daran beziehungsweise an die Ausschüttung irgendwelcher Sachen, wirst Du Dich evtl schon gewöhnt haben und das eben auch brauchen/suchen.

    Ich würde trotzdem für alle Fälle auch ADHS abklären, auch, wenn das schwer (bzw nicht so schnell) abzuklären ist. Aber die Rastlosigkeit und Getriebenheit sowie innere Leere gibt es auch dort.

    Insgesamt finde ich die Tipps von Puls sehr gut, mit dem strukturieren des Tags und Einheiten für Sport/Bewegung, aber auch "Alltagsbewältigung".

    Übrigens, schnelles Gehen (am liebsten mit grossen Schritten...auch wenn das nicht so dolle ist für den Bewegungsapparat) empfinde ich auch als sooooo angenehm.
    Einfach ein Wohlgefühl in Oberschenkeln und Hüften. Ein wenig kann ich Dich verstehen, abseits vom Getriebensein, einfach vom Körperlichen her.

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