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  1. Moderation

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    AW: Meine "Modediagnose" und der Umgang damit

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Warum man mir glauben sollte?
    Man findet manchmal ganz unerwartete Sachen über Leute raus wenn man ihnen was erzählt, was sie überrascht.

    Wobei ein gewisses, "Nee, was? Duuu? Kann doch gar nicht sein!! Du bist doch immer (blah)!" bei mir noch als normale Überraschungsreaktion durchgeht.

    Du bist nicht die Person, die sie in dir gesehen haben, das befremdet, und die neue Info muß erst mal ins Bild integriert werde. Die Leute brauchen etwas Zeit zum Verarbeiten -- genau wie man selber nach einer überraschenden Diagnose. Manche denken dann erst mal laut, oder wollen von der Person, die ihnen gerade am nächsten steht (das bist du, denn ihr unterhaltet euch ja gerade) eine Bestätigung, und vielleicht eine Antwort auf das "Hab ich richtig gehört? Ja, und was jetzt? Wie ändert das dich, wie ändert das unsere Beziehung? Was soll ich tun?" (auch da, die gleichen Fragen, die man sich vielleicht knapp vorher selber gestellt hat). Das sollte aber dann nach einem "Doch, isso, echt. Doof, nicht?", vielleicht einem "Naja, das erklärt einiges, und jetzt hat das Kind einen Namen" (= ändert sich gar nichts! Mußt nichts tun!) und einem Tag Bedenkzeit abklingen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Meine "Modediagnose" und der Umgang damit

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Reingelesen, ja.
    Tut mir leid, ich habe den Eindruck, du hast deinerseits nicht wirklich gelesen hier.
    tut mir leid, dass Dir das so vorkommt

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Warum man mir glauben sollte?
    Weil ich es sage und weil ich eine lange, verwirrende und sehr schmerzhafte Zeit hinter mir habe und eine gesicherte Diagnose habe, darum.
    Es steht niemandem zu, das anzuzweifeln und abzuwerten. Und wenn ich mich irre und das Anderen doch zusteht, dann finde ich es trotzdem enorm unhöflich.
    Es handelt sich um Menschen, die mich gut kennen und schon lange gesehen haben, dass es mir nicht gut geht. Da finde ich eine entsprechende Reaktion wirklich unverständlich.
    da magst Du durchaus recht haben, doch offenbar überfordert es doch die Leute....und sie zweifeln es doch an und "glauben" Dir nicht

    ok, ich schreibe nichts mehr dazu, es geht mir selber nicht gut, aber das ist OT und schnurzpiepegal und braucht mir niemand glauben-

    siehe lieber wildwusels post #51- die kann das suuupergut

    Alles Gute Dir!

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    AW: Meine "Modediagnose" und der Umgang damit

    Zitat Zitat von 1a2b Beitrag anzeigen
    da magst Du durchaus recht haben, doch offenbar überfordert es doch die Leute....und sie zweifeln es doch an und "glauben" Dir nicht
    Oder es ist einfach bloß ein Smalltalkthema für sie.

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    AW: Meine "Modediagnose" und der Umgang damit

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich habe das immer als Gepäck gesehen. Je schlechter die Verfassung und der Weg, desto leichter muß man packen, sonst kommt man nicht an.
    Ein weiterer recht guter Vergleich, den ich mal gelesen habe, war: Ein etwas defektes Handy. Man kann damit telefonieren und schreiben wie gewohnt, aber der Akku lädt nie voll, sondern immer nur zu einem Teil. In so einem Fall würde man sich ja immer gut überlegen: Muss ich jetzt wirklich eine belanglose Plauder-SMS schreiben, oder bewahre ich mir die "Akkufüllung" lieber erst mal für wichtige Sachen auf? Übertragen auf chronische Krankheiten, die einem viel Energie rauben, würde das halt bedeuten, dass man zB auf Treffen oder Veranstaltungen etc., die einem nichts bringen, sondern nur anstrengen, verzichtet, und seine Energie lieber für Dinge verwendet, die entweder wirklich notwendig sind oder aber einem einfach Freude machen (und die somit vielleicht auch wieder Energie zuführen).
    Energieraubendes zu vermeiden führt natürlich hin und wieder dazu, dass das Umfeld angesäuert reagiert. "Nie machst du...", "Nie kommst du mit zu..."
    Ist nicht immer so einfach, damit klarzukommen, dass manche Menschen im Umfeld eine chronische Erkrankung von Verwandten/Bekannten geradezu als persönliche Beleidigung auffassen und nicht einmal ansatzweise versuchen zu verstehen, wie kraftraubend manche Aktivitäten sein können.
    (Und das führt wiederum manchmal dazu, dass man solche kraftraubenden Menschen ebenfalls weitgehend meidet.)

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




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