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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Zitat Zitat von Fidelita Beitrag anzeigen
    Ich habe auch nicht zu wenig Cortisol, das kommt nicht primär nur auf Cortisol an, ACTH und andere Parameter wie Aldosteron etc.. sind wichtig. Sport und Bewegung in Maßen, sonst werden die NN noch mehr strapaziert, viel Ruhe, viel Magnesium, B-Vitamine, vor allem hochdosiertes B5, das hilft. Vielleicht möchtest Du mal über Symptome NN etc. recherchieren im Netz. Nur, um zu sehen, ob Du Dich da evtl. wiederfindest.
    Ok, Nebennieren. Addisons würde ich ausschliessen. Vielleicht passen die Symptome die ich manchmal habe wie plötzlich auftretende Schwäche, Schwindel, Verwirrtheit, ganz niedriger Blutdruck, usw. Aber sowas passt auch zu niedrigem Blutzucker; und auf Stress reagiere ich wie man halt auf Stress reagiert. Morbus Cushing fällt wegen meinem normalerweise niedrigem Blutdruck und superschmalem Gesicht, schmalem Bauch und Fetteinlagerung an Oberschenkeln auch weg, ebenso wie Hyperaldosteronismus. Ich habe aber seit jüngster Kindheit ab und zu Lakritzanfälle. Es ist echt furchtbar wenn man so einen Anfall hat und keine echte Lakritze finden kann. In UK ist das wirklich schwierig da die meiste ‘Lakritze’ nur Anisöl beinhaltet. Aber inzwischen habe ich ein paar Quellen gefunden, und immer Süßholzwurzel im Haus. Das könnte scheinbar auf einen zu niedrigen Aldosteronspiegel weisen, aber Addison schliesse ich aus. Und der Rest passt auch nicht. Vielleicht mag ich Lakritze einfach nur weil dadurch der Blutdruck steigt. Also so ganz passt das alles nicht. Ich denke da doch eher an irgendwas mit Energiebereitstellung und Umwandlung, oder Muskelfunktion. Oder doch einfach nur ein niedriger Blutdruck from hell?

    Ich habe gestern Abend einen langen Lauf gemacht und habe geschaut was eigentlich genau passiert. In den ersten paar Minuten verkrampfen sich erstmal vor allem die Beinmuskeln und ich bin ganz schnell erledigt. Danach geht es, solange ich nicht über ungefähr 80% vom Maximalpuls komme. Wenn das passiert ist der Lauf innerhalb von 10 Minuten vorbei. Tempoläeufe kann ich auch absolut nicht steigern. Der ganze Lauf bestand aus höchstens 4 Minuten langen Momenten wo alles auf einmal ganz einfach war und der Puls runterging, gefolgt von längeren Momenten wo fast nichts mehr ging und der Puls höher war. Bis der nächste Energieschub kam. Dabei waren meine Muskeln ziemlich verkrampft, aber solange ich einfach nur weiterlaufen kann geht das. Wenn ich hingegen jemanden ausweichen muss oder der Arm hochhebe weil ich das Handy versehentlich ausgeschaltet hatte dann dauert es eine ganze Weile bis ich Muskeln, Erschöpfung und Atmung wieder unter Kontrolle habe, und wirklich gut erst wieder wenn der nächste Energieschub kommt. Nach dem Lauf haben sich erstmal alle Muskeln total verkrampft und ich kam kaum noch die paar Schritte bis zur Haustür und konnte nicht die Tür aufschliessen. Dasselbe sehe ich auch wenn ich wandere: solange ich in Bewegung bleibe und nicht von dieser abweiche laufe ich wie ein Roboter weiter bis ich ganz dringend was essen muss. Aber eine kleine Unterbrechung reicht schon und Erschöpfung, frühzeitiger Hunger und/oder Muskelschmerzen schlagen zu. Bergwanderungen bestehen aus endlos vielen sehr kurzen Wanderstrecken und ebenso vielen kurzen Pausen. Allerings fühlt sich das an wie orthostatische Hypothonie: Schwindel, schwere Beine, schwere Atmung und verkrampfte Beinmuskeln bis zur nächsten kurzen Pause. Und dann geht es so weiter den Berg hoch. Runter habe ich nie Probleme.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Ich habe mich etwas eingelesen in McArdle und Energieverbrauch bei Sport und glaube nicht dass es past.

    Auch wenn ich nur wandere oder durch ein Museum schlendere ist die Energie nach rund 2 Stunden aufgebraucht. Bei langsamen Sport wird vor allem auf die Fettreserven zugegriffen, bei intensivem Sport vor allem auf Glycogen, richtig? Diese 2 Stunden maximum und dann im schlimmsten Fall den Mann mit dem Hammer treffen klingen eher nach verbrauchtem Glycogen. Bei einer leichten Wanderung sollte dann der Glycogenspeicher eine ganze Weile reichen. Aber zu gestörter Fettoxydation kann ich sehr wenig finden, ausser Krankheiten bei denen ich entweder nicht mehr leben würde oder wegen kaputter Leber in Behandlung währe. Andererseits sind mal am Morgen hohe Trigliceride, HDL, LDL Werte im Blut gemessen worden, in Zeiten wo ich sehr aktiv war und am Abend vor dem Bluttest Sport getrieben habe. Sport sollte eigentlich für niedrige Blutfette sorgen. Aber vielleicht ist etwas bei dem Test schiefgelaufen oder ich war von dem Sport noch ausgetrocknet. Dann vielleicht doch eher Richtung Nebennierenhormone wie @Fidelita schrieb, oder irgendwas ganz anderes wodurch Bewegung ermüdender ist und dadurch vor allem auf Glycogen zugegriffen wird?

    Frohe Weihnachten wünscht Péa

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Ich würde mich an Deiner Stelle mal neurologisch und endokrinologisch vorstellen. Hast Du Zyklusstörungen?
    Vllt gibt es ja in UK auch so was
    Zentrum fur seltene Erkrankungen | Universitatsklinikum Tubingen
    Aber solche Spezialambulanzen wollen schon einige Abklärungen und Untersuchungen im Vorfeld, in D zumindest.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Morbus Addison ist die extreme, schwere Form, braune Verfärbung der Haut etc..nur darauf achten die meisten Ärzte explizit.die leichtere Form, mit der kennen sich die wenigsten Ärzte wirklich aus, da einen Spezialisten zu finden, ist sehr schwer. Man muss auch nicht sehr viel oder sehr wenig Cortisol haben, können auch nur geringfügige Abweichungen sein, ich hab auch ein sehr schmales Gesicht und bin sehr schlank. Oft besteht auch eine sog. Mischform...Nebennierenproblematik und Schilddrüsenunterfunktion in Kombination. Es gibt auch diverse Foren mit Betroffenen, vielleicht kann DIr da weitergeholfen werden, liebe mushy pea..Schöne Feiertage wünsche ich

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Lieben Dank euch beiden, und besonders Fidelita weil ich nicht speziell auf deinen Beitrag eingehe. Aber ich habe es gelesen und notiert.

    Zyklusstörungen: Ich hatte glaube ich nie einen regelmässigen Zyklus, aber ich nehme seit 20 Jahren die Pille im 3-4 Monatszyklus und habe nicht vor das zu ändern weil ich ohne Pille furchtbare Schmerzen habe. Menstruation ab ungefähr 17, und Blutung war bis zur Pille moistens unplanbar verspätet.

    Es scheint Zentren für seltene Erkrankungen zu geben, aber da mein HA es erst jetzt endlich geschafft hat eine Überweisung zu einem Internisten durchzubringen ohne dass diese abgewiesen wird scheint mir so eine Überweisung eher unwarscheinlich. Mein HA hat mich ja auch viel zu lange nicht seriös genommen. “Hast du Angst vor etwas?”, “Bist du depressiv?” sind die Standardfragen die man sowieso immer als Frau zu hören bekommt, egal was los ist.

    Ich habe über die letzten paar Tage alles was mir einfällt aufgeschrieben, von Geburt mit Floppy Babdy Syndrom und Seizures, und Transport zu Krankenhaus mit Neugeborenen-ICU aus unbekannten Gründen, Entwicklungsstörungen, Verschlimmerung(?) dieser Probleme in der Jugend, jetziger Status, was passiert wenn ich zuwenige Kohlenhydrate esse, wie es sich anfühlt wenn ich aktiv bin, wie lange ich aktiv sein kann, usw. Das ist vermutlich das einzige was ich tun kann. Und dann mal hoffen.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Liebe mushy pea, hast Du Endometriose? Würde Deine starken Schmerzen erklären, hatte ich früher auch, war unerträglich. Endometriose hängt oft auch mit einer Nebennieren- und Schilddrüsenstörung zusammen.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Hallo te,
    ich schaue öfters Gesundheitssendungen an. Bei ndr Abenteuer Gesundheit (kannst du evtl. Online anschauen) habe ich so einen Fall gesehen, bei dem deine Symptome ähnlich sind. Die Erkrankung hatte etwas mit glycogen Speicher zu tun und hieß Morbus pompe. Lies dich einfach ein und gebe den Ärzten einen Tipp, falls du dich wieder erkennst.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Liebe Fidelita. Ob ich Endo habe weiss ich nicht. Ich bin noch nie bei einem Gyn gewesen, aber mit der Pille habe ich keine Beschwerden, weder bei der Abbruchblutung noch dazwischen. Alle paar Jahre wird mir beim Hausarzt ein Abstrich angeboten, und das ist alles. Schilddrüse habe ich, und es ist nicht einfach gut eingestellt zu sein weil HA nur nach TSH guckt und meint dass alles unter 5 normal sei und alles unter 0.5 zu sofortiger Osteoporose führt. Die richtige Dosis mit der ich mich gut fühle kriege ich aber im Allgemeinen hin.

    Ich habe vorgestern Ausdrucke von alten Bluttesten angefragt. Dabei ist mir etwas aufgefallen: Kalium, Magnesium und Bicarbonat sind manchmal niedrig. Diese Blutteste sind ab und zu gemacht worden nachdem ich mich nach Sport krank gefühlt habe: total erschöpft, Muskelschmerzen, leicht verwirrt, leicht übel, eine ganz seltsame Atemlosigkeit. Mir wurde immer nur gesagt dass diese Teste normal seien und ich mich ausruhen solle. Nach 2-3 Tagen fühle ich mich wieder gut. Ja, dieses geht jetzt wirklich zu weit Richtung Morbus Google. Ich weiss, ich weiss… Ich habe keine Ahnung was Bicarbonat ist und wenn ich dieses richtig lese, und einen medischen Rechner gut gebrauche habe ich dann also irgendeine leichte Säure-Basenstörung welche durch Sport ausgelösst wird? Na toll! In meinem Sporttagebuch kann ich sehen, dass diese Blutteste immer am Morgen nach sehr kurzen und intensiven Sporteinheiten gemacht wurden: ein paar Intervalle von 30 Sekunden Jumping Jacks zwischen Liegestützen und Ausfallschritten, probiert einen Hügel hochzulaufen aber nach wenigen Minuten erschöpft aufgegeben, einen Coopertest probiert, nach 5km langsam radeln gemerkt dass mein Rucksack noch bei einer Bank mitten im Wald lagt und ganz schnell zurückgerasst. Ich spare mir weitere Kommentare zum Gesundheitssystem hier.

    Wildflower: Danke, ich werde mich einlesen.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Ich würde mich mal mit anderen Lebensphilosophien beschäftigen wie z.B. Qi Gong.

    Etwas Sanftes, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Du beißt dich am Joggen und Laufen fest, obwohl du merkst, dass es nicht besser wird. Das finde ich nicht lösungsorientiert. Bei dir ist einiges aus dem Gleichgewicht geraten. Du solltest zur Ruhe kommen. Und das hat schon auch was mit dem Geist zu tun.
    Geändert von animosa (26.12.2020 um 12:09 Uhr)
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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    AW: Enorme Schwäche; vermutlich schon immer

    Hallo FS, was ich bei deiner gesundheitlichen Problematik nicht verstehe, warum du in UK weiterhin lebst, wenn das Gesundheitssystem so schlecht ist, warum du noch nie beim Gyn warst, wer verschreibt dir denn die Pille, oder nimmst du irgendeine und warum du sportliche Betätigungen machst, die dir nicht gut tun?

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