tja, eben weil das (bei uns) i m m e r so ist,
ist es völlig egal, ob ich was sage oder nicht-
sollen sie ihren Spaß haben, wenn sie nichts Besseres zu tun haben,
doch jede Aussage gibt noch m e h r Anlass zu weiteren Spekulationen- ich hasse so was
leider habe ich dieses Mal- und das war wirklich das allerletzte Mal- den OP-Grund (schwere OP, viele Wochen AU) genannt,
und erhalte kürzlich eine Mail vom Chef: " ich hoffe, dass es dir trotz Krankheit so weit gut geht.."
hallo? ?? entweder bin ich krank oder es geht mir gut- und dann arbeite ich auch....![]()
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13.12.2020, 10:15Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
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13.12.2020, 10:15
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13.12.2020, 10:19Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
eben weil sehr viele Leute dermaßen übergriffig sind, grenze ich mich diesbezüglich ab sofort total ab, null Kommentar mehr warum ich fehle...
auf whatsapp der Kollegen reagiere ich nicht mehr, weil ich gesagt habe, dass ich keine "Zwischenstandsmeldungen" gebe..
kennt Ihr das Lied von den Ärzten? "..lass die Leute reden.."...ich liebe es
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13.12.2020, 10:20
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Vielleicht war das gar nicht so doof gemeint, wie es sich liest. Eher so nach dem Motto "den Umständen entsprechend gut". Ist ja für Außenstehende auch nicht immer einfach, die richtigen Worte zu finden...
Unsere Chefs äußern sich gar nicht, noch nichtmal ein kurzes "Gute Besserung", und auch bei schlimmen Schicksalsschlägen in der Familie kommt keine mitfühlende Bemerkung für den betroffenen Mitarbeiter. Das finde ich auch nicht schön...
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13.12.2020, 10:22Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
gar keinen Kontakt mit dem AG find ich besser als sowas Schräges
(aber ok- die Mail war aufgrund einer Frage)
Äußerungen vom AG dazu sind doch eh nur Floskeln- was man halt so sagt höflicherweise- kann ich drauf verzichten...
Für den AG i s t es großer Mist, wenn jemand länger ausfällt...
jeder hat zwangsläufig seine Sichtweise
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13.12.2020, 11:59
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13.12.2020, 13:15
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Ernst gemeinte Frage, hat "Ratschlag " wirklich etwas mit schlagen zu tun?
Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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13.12.2020, 13:52
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Zumindest der Chef sollte, wenn er halbwegs brauchbar ist, wissen, wenn die erste Krankschreibung gewiß nicht die letzte sein wird. Das spart auf Dauer Streß, der zu einem reflektiert wird, wenn der Chef jeden Monat heult, "Was zum Teufel, schon wieder?! Immer noch?!?!? Was mach ich mit der Arbeit???"
Die Frage, die die Leute umgeht, ist ja oft, "wann, falls überhaupt, sind Sie wieder da", die so direkt zu stellen oft unhöflich wäre. Also klopft man auf den Busch, indem man nach Sachen fragt, die einen nichts angehen. Manchmal (je nach Situation am Arbeitsplatz) kann es besser sein, die Frage, die tatsächlich im Raum steht, zu beantworten, und sei es mit "keine Ahnung". (Das erfordert natürlich ein paar Wörter mehr, um die Kurve zu kriegen. Muß man abschätzen, ob es sich lohnt.)
"Den Umständen entsprechend." Das deckt eine große Menge von Umständen und Befinden ab und genügt sozialen Konventionen.
Ich muß bei solchen Fragen immer an X-Files denken, wenn mitten im größte Drama, Schlamassel, Schußwechsel, Schleim und Monstern kommt, "Wie geht's Ihnen, Scully?" "Ich bin OK, Mulder!"** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.12.2020, 13:58Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
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13.12.2020, 14:04Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
sagt man so, und es ist schon was dran, meiner Meinung nach:
wenn zu mir einer sagt: "...du musst aber jetzt dies und das.....",
dann kann es schon als "Schlag ins Gesicht" empfunden werden, i.S: von "der glaubt, ich habe bisher alles falsch gemacht" und letztlich stellt sich ein ungefragter Ratgeber ja auch über den anderen, weil er m e i n t- obwohl gar nicht in erselben Situation- er wisse alles besser als der Betroffene selbst
als Außenstehender redet es sich so leicht und hat meist mit der Realität des Betroffenen recht wenig zu tun, weil man viele zudem noch sehr wichtige Aspekte weder weiß noch fühlt...
und immer nur aus dem eigenen Erfahrungshintergrund sprechen kann...



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Das toppt ja alles! Ist bestimmt gut, dass dieser Kontakt nicht mehr besteht.
