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  1. Moderation

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist für mich Psychologen Lehrbuch-Sprech. Nix für ungut.
    Dann sag es deinen Freunden nicht.
    Du mußt keinen Vorschlag annehmen, der dir gemacht wird. Nicht mal diesen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    .
    Geändert von Inaktiver User (09.12.2020 um 21:07 Uhr) Grund: Egal

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...)

    Freundschaft ist für mich dann sagen zu dürfen, geht's noch, hör bloß auf mit deinem Eso-Mist.

    Und dass einem das so wenig übelgenommen wird wie dem Mistverzapfer sein Mist.
    Genau.

    enge, tiefe, gute Freundschaft ist für mich eine Form von Liebe und was anderes als Bekanntschaft.

    Freundschaft heißt für mich, dass man sich auch mal um Kopf und Kragen reden darf und einem verziehen wird. Einfach so.
    Dass man auch ungebetene Ratschläge und Kommentare geben darf - und diese auch mal herzhaft in den Wind schießen. Einfach so.

    Ich lese hier in vielen Posts nicht von Freundschaft, sondern von Bekannten. Von Menschen, die man kennt, einige Gelegenheiten im Leben teilt. Ist auch nicht schlecht.

    Und die Tipps zur Abgrenzung sind für diese Fälle sicher ganz gut.

    Von Freundschaft würde ich niemals reden unter solchen Prämissen.

    ---------

    Den Satz "aber man sieht gar nix, du schaust super aus" kenne ich auch.
    Er ist oft als Trost gemeint in meinem Umfeld.

  4. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Ich lese hier in vielen Posts nicht von Freundschaft, sondern von Bekannten. Von Menschen, die man kennt, einige Gelegenheiten im Leben teilt. Ist auch nicht schlecht.

    Und die Tipps zur Abgrenzung sind für diese Fälle sicher ganz gut.

    Von Freundschaft würde ich niemals reden unter solchen Prämissen.

    ---------

    Den Satz "aber man sieht gar nix, du schaust super aus" kenne ich auch.
    Er ist oft als Trost gemeint in meinem Umfeld.
    volle Zustimmung, Du schreibst, was ich auch denke....

  5. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Naja, ich weiß nicht, ob man das wirklich in Freundschaft und Bekanntschaft unterteilen kann. Man kann nicht mit jeder "echten" Freundschaft über jedes Thema genauso gut sprechen. Das gilt gleichermaßen für enge Familie und Lebensgefährten. Es gibt da oft Bereiche, in denen man nicht kompatibel ist, und trotzdem besteht eine gute und tiefe Beziehung zueinander.

    Ich bin beim Thema Gesundheit durch meine Mutter trainiert worden, die, aus meiner Sicht, in dem Bereich zur Alu-Hut-Trägerin tendierte. Ich habe versucht, dieses Thema zwischen uns auszusparen, ihr möglichst wenig über mein körperliches Befinden erzählt, oder im Falle eines Falles auf Durchzug und beständiges Wiederholen von "wir kommen hier einfach nicht zusammen" geschaltet. Und trotzdem hatten wir ein gutes, ehrliches Verhältnis zueinander. Wir konnten miteinander diskutieren und auch streiten, nur nicht über diesen Punkt, weil es da nichts gab, um überhaupt aneinander anzudocken.

    Ich gebe aber zu, dass das mit dem Ausklammern und Drüberstehen nur dann funktionierte, wenn man nicht angeschlagen und sowieso schon fix und fertig war. Nach einer überstandenen Not-OP mag man sich nicht anhören, dass die Behandlung nur Geldschneiderei des Krankenhauses war und es Kamillentee oder Klosterfrau Melissengeist auch getan hätten. In so einer Situation blieb dann nur klare Ansage und Distanz.

    In dem hier geschilderten Fall hätte man wohl den Text vom AB gar nicht zu Ende anhören sollen, als klar wurde in welche Richtung das geht, sondern besser gleich löschen. Und den Kontakt erstmal ruhen lassen, bis das heiße Eisen nicht mehr akut ist. Man hat ja zum Glück meist bewährte Freunde für die verschiedenen Lebenslagen. Diese Freundschaft taugt halt für andere Dinge.

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...) Man kann nicht mit jeder "echten" Freundschaft über jedes Thema genauso gut sprechen. Das gilt gleichermaßen für enge Familie und Lebensgefährten. Es gibt da oft Bereiche, in denen man nicht kompatibel ist, (...).
    Schon. Aber dann kann man darüber sprechen, dass man da grad nicht kompatibel ist.

    Ohne so "Verrenkungen" und Strategien.

    Bei engen! Freunden sag ich "du, hör auch mit dem Schmarren"
    Oder ich sage: mir tut das weh, wenn du mir so pseudosimpel Tipps gibst. Ich fühle mich dann blöd. Weil ich dann das Gefühl bekomme, du willst einfach deine Ruhe.....

    Bei Freunden sag ich, was ich denke und fühle. Und die mir.

    Und ja, für mich ist enge Freundschaft und Kompatibilität dasselbe.

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Ich sehe das ähnlich wie Lea und denke, was Freunschaft oder Bekanntschaft ist, kann man nur für sich selbst definieren. Manchmal werden Freunde ja auch zu Bekannten, oder Bekannte entwickeln sich zu Freunden.

  8. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    stimmt....

    ich überlege, welchen Status Kollegen haben? Irgendwas mit Bekannten wohl....

    ich bin jetzt fest entschlossen, auf der Arbeit niemals mehr irgendetwas hinsichtlich Dg zu sagen....bin eben leider "krank"
    Geändert von Inaktiver User (13.12.2020 um 10:07 Uhr)

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Das erste mal, als ich eine üble Diagnose bekommen hatte, war ich im Büro einfach nur "krank". Da die Kollegen ihre Krankheiten teilweise in epischer Breite darstellten, wurde in meinem Fall übelst spekuliert, was ich wohl haben könnte, von daher hab ich später schon gesagt, was ich habe.
    Den Kontakt eingeschränkt bzw. einschlafen lassen hab ich zu einer Dame, die mir immer wieder mit "Krankheit als Weg" in den Ohren lag. Ich hab es gelesen.
    Ein Bekannter hat mit seiner Ärztin, die mich noch nie gesehen hat, über mich gesprochen. Sie hätte ihm erzählt, meine Diagnose könne nicht stimmen, ich würde mir das einbilden. Das hat er mir auf den AB gesprochen. In der Situation, Biopsie und OP, konnte ich da nicht umgehen, ich hab mich zurückgezogen, der Kontakt ist später eingechlafen.

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Den Kontakt eingeschränkt bzw. einschlafen lassen hab ich zu einer Dame, die mir immer wieder mit "Krankheit als Weg" in den Ohren lag. Ich hab es gelesen.
    Ein Bekannter hat mit seiner Ärztin, die mich noch nie gesehen hat, über mich gesprochen. Sie hätte ihm erzählt, meine Diagnose könne nicht stimmen, ich würde mir das einbilden. Das hat er mir auf den AB gesprochen. In der Situation, Biopsie und OP, konnte ich da nicht umgehen, ich hab mich zurückgezogen, der Kontakt ist später eingechlafen.
    Das toppt ja alles! Ist bestimmt gut, dass dieser Kontakt nicht mehr besteht.

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