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07.12.2020, 12:40Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
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07.12.2020, 14:11
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
... und da muss ich einfach noch etwas üben, das so direkt anzusprechen und vielleicht auch mal mit deutlicheren Worten meine Grenzen klar zu machen.
Harte Worte. Aber ehrlich gesagt habe ich bei der Predigt auf meinem AB sowas ähnliches gedacht... 
Na ja, ich halte mich knapp, aber bin (bei Freunden) trotzdem konkret und ehrlich. Für Spekulationen bleibt da eigentlich kein Raum (von der Küchenpsychologie mal abgesehen, die findet immer einen Ansatz).
Was ich nicht mache, ist jede Kleinigkeit erzählen, rumschwadronieren, ewig lange jammern oder meine Symptome mit zigtausend Superlativen zu schmücken. Das braucht es aber auch nicht.
Und dass "echte Freunde" prinzipiell über alles reden können (sollten), finde ich auch. Genau daher kam meine gestern geäußerte Befürchtung, dass es der Freundschaft schaden könnte, wenn das Thema Gesundheit komplett ausgeklammert wird. Aber ich habe ja schon gute Anregungen bekommen, wie man da vielleicht einen guten Mittelweg finden kann.
... und das kommt noch dazu. Ich habe noch nichtmal selbst richtig verstanden, was die Sachen bedeuten würden, die zurzeit im Raum stehen. Wenn ich meinen Freunden nun alle möglichen Verdachtsdiagnosen mitteilen würde, würde ich für Spekulationen und Interpretationen ja erst recht Tür und Tor öffnen. Es ist ja nichtmal gesagt, dass überhaupt eine zentrale chronische Erkrankung hinter allem steckt - bislang ist es nur ein Verdacht, der sich bewahrheiten kann oder nicht. Oder der auch im Unklaren bleiben kann.
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07.12.2020, 14:43
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Ich hab das jahrelang gemacht und mittlerweile aufgegeben.
Die Krankheit ist ein Teil von mir, ich muss akzeptieren dass ich nicht immer so kann wie ich gerne möchte. Diesen Teil von mir einem Teil meiner (guten) Bekannten zu verschweigen hat mich Kraft gekostet, die ich an anderer Stelle nötiger hatte.
Kommt natürlich auf den Grad der Bekanntschaft an - treff ich zweimal im Jahr auf einer bestimmten Veranstaltung ist eine andere Hausnummer als alle sechs Wochen ein Kaffeekränzchen.
Das ist mein Weg, der nicht für jede(n) richtig sein muss.
Katzenechse, ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest. Er muss sich nur für Dich richtig anfühlen, für niemand sonst. Und (Achtung Kalenderspruch
): manchmal entsteht der Weg beim Gehen.
Geändert von Monzel (07.12.2020 um 14:44 Uhr) Grund: Wortsalat
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07.12.2020, 14:43Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Naja, es gäbe vor allem bei einer ausführlichen "Predigt" noch die Möglichkeit, zurückzufragen: "Du, wenn du das alles so sicher weisst und so kompetent darin bist, warum hast du dazu noch kein Buch veröffentlicht oder eine Beraterpraxis aufgemacht?"

Verschärfende Ergänzung: "Du würdest bestimmt schnell reich damit."
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07.12.2020, 18:14
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Danke!
Und ich hab ja nicht generell was gegen Kalendersprüche. Solange du nicht schreibst, dass jede Krankheit mir einen Weg zeigt...
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher, ob sie die Ironie dahinter verstehen würde. Sie war früher nicht so. Aber sie folgt seit einiger Zeit ein paar Leuten auf Youtube, die ich selbst ziemlich dämlich finde (keine Corona-Leugner). Und ich glaube, seitdem denkt sie tatsächlich, dass sie eine nennenswerte Ahnung von Gesundheit und Psychologie hat. 
Aber sonst mag ich sie wirklich, und ich hoffe, unsere Freundschaft wird halten. Mal sehen...
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07.12.2020, 21:34Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Ja, kann sein, dass sie die Ironie nicht versteht. Aber DU verstehst sie, während du es sagst, und amüsierst dich heimlich selbst darüber - und dadurch ist dein Nerv-Faktor schon mal viel geringer, sprich: die Situation anüsiert dich eher, als dass sie dich nervt oder stresst.
Das kann helfen, innere Gelassenheit zu entwickeln.
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08.12.2020, 15:40
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08.12.2020, 17:51Inaktiver User
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld
Ich habe in so einer Situation mal den Spieß umgedreht und einen sensiblen Bereich der „Belehrerin“ mit ganz viel Bedeutung aufgeblasen und ganz verschwörerisch gehaucht „Was will dir das sagen ....!?!?!?“
Seither bekomme ich von ihr keine Rat“Schläge“ mehr.
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08.12.2020, 18:09Inaktiver User
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08.12.2020, 19:09
AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld



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