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  1. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Bekannten

    Überhaupt keine Krankheit erwähnen

    das ist der ultimative Tipp schlechthin- bin leider selber erst viel zu spät draufgekommen, dass dies die beste Lösung ist

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Erst wenn sich zeigt, sie reagieren komisch und lästig, spreche ich das "komisch und lästig" an. Warum soll ich denen, die gut damit umgehen können, Info, die es ihnen und mir leichter macht, vorenthalten, nur weil der eine oder andere es nicht hinkriegt.
    ... und da muss ich einfach noch etwas üben, das so direkt anzusprechen und vielleicht auch mal mit deutlicheren Worten meine Grenzen klar zu machen.


    Zitat Zitat von Di-Di-Di Beitrag anzeigen
    Nein - ich bin nicht der Meinung, dass die zwei "Freundinnen" sich Sorgen machen. Das sind Fundamentalistinnen, die sich selber ungeheuer wichtig nehmen.
    Harte Worte. Aber ehrlich gesagt habe ich bei der Predigt auf meinem AB sowas ähnliches gedacht...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du gibst nur wenig Info zu deiner Freundin und wunderst dich, das sie ewig spekuliert /halbwahrheiten?

    Eine echte Freundin würde mir von ihrer Krankheit erzählen. Denn wenn ich alle Info habe, brauch ich nicht mehr spekulieren.

    Ich bin wirklich verwirrt. Echte Freunde..... Da erzählt man sich alles.... Da werden Grenzen respektiert
    Na ja, ich halte mich knapp, aber bin (bei Freunden) trotzdem konkret und ehrlich. Für Spekulationen bleibt da eigentlich kein Raum (von der Küchenpsychologie mal abgesehen, die findet immer einen Ansatz).
    Was ich nicht mache, ist jede Kleinigkeit erzählen, rumschwadronieren, ewig lange jammern oder meine Symptome mit zigtausend Superlativen zu schmücken. Das braucht es aber auch nicht.

    Und dass "echte Freunde" prinzipiell über alles reden können (sollten), finde ich auch. Genau daher kam meine gestern geäußerte Befürchtung, dass es der Freundschaft schaden könnte, wenn das Thema Gesundheit komplett ausgeklammert wird. Aber ich habe ja schon gute Anregungen bekommen, wie man da vielleicht einen guten Mittelweg finden kann.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann man aber erst machen, wenn man einigermassen gesicherte Diagnose hat

    ...

    So lange man das aber nicht weiss und der sehr anstrengende, psychisch belastende Prozess noch läuft, kann man in der Regel nicht viel Fundiertes sagen. Erstens, weil man eben noch nicht Viel weiss und zweitens, weil es in diesem Moment auch zu belastend ist.
    ... und das kommt noch dazu. Ich habe noch nichtmal selbst richtig verstanden, was die Sachen bedeuten würden, die zurzeit im Raum stehen. Wenn ich meinen Freunden nun alle möglichen Verdachtsdiagnosen mitteilen würde, würde ich für Spekulationen und Interpretationen ja erst recht Tür und Tor öffnen. Es ist ja nichtmal gesagt, dass überhaupt eine zentrale chronische Erkrankung hinter allem steckt - bislang ist es nur ein Verdacht, der sich bewahrheiten kann oder nicht. Oder der auch im Unklaren bleiben kann.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Bekannten

    Überhaupt keine Krankheit erwähnen

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Bekannten

    Überhaupt keine Krankheit erwähnen
    Ich hab das jahrelang gemacht und mittlerweile aufgegeben.
    Die Krankheit ist ein Teil von mir, ich muss akzeptieren dass ich nicht immer so kann wie ich gerne möchte. Diesen Teil von mir einem Teil meiner (guten) Bekannten zu verschweigen hat mich Kraft gekostet, die ich an anderer Stelle nötiger hatte.

    Kommt natürlich auf den Grad der Bekanntschaft an - treff ich zweimal im Jahr auf einer bestimmten Veranstaltung ist eine andere Hausnummer als alle sechs Wochen ein Kaffeekränzchen.

    Das ist mein Weg, der nicht für jede(n) richtig sein muss.
    Katzenechse, ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest. Er muss sich nur für Dich richtig anfühlen, für niemand sonst. Und (Achtung Kalenderspruch ): manchmal entsteht der Weg beim Gehen.
    Geändert von Monzel (07.12.2020 um 14:44 Uhr) Grund: Wortsalat

  4. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Naja, es gäbe vor allem bei einer ausführlichen "Predigt" noch die Möglichkeit, zurückzufragen: "Du, wenn du das alles so sicher weisst und so kompetent darin bist, warum hast du dazu noch kein Buch veröffentlicht oder eine Beraterpraxis aufgemacht?"



    Verschärfende Ergänzung: "Du würdest bestimmt schnell reich damit."

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Monzel Beitrag anzeigen
    Das ist mein Weg, der nicht für jede(n) richtig sein muss.
    Katzenechse, ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest. Er muss sich nur für Dich richtig anfühlen, für niemand sonst. Und (Achtung Kalenderspruch ): manchmal entsteht der Weg beim Gehen.
    Danke!
    Und ich hab ja nicht generell was gegen Kalendersprüche. Solange du nicht schreibst, dass jede Krankheit mir einen Weg zeigt...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, es gäbe vor allem bei einer ausführlichen "Predigt" noch die Möglichkeit, zurückzufragen: "Du, wenn du das alles so sicher weisst und so kompetent darin bist, warum hast du dazu noch kein Buch veröffentlicht oder eine Beraterpraxis aufgemacht?"



    Verschärfende Ergänzung: "Du würdest bestimmt schnell reich damit."
    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher, ob sie die Ironie dahinter verstehen würde. Sie war früher nicht so. Aber sie folgt seit einiger Zeit ein paar Leuten auf Youtube, die ich selbst ziemlich dämlich finde (keine Corona-Leugner). Und ich glaube, seitdem denkt sie tatsächlich, dass sie eine nennenswerte Ahnung von Gesundheit und Psychologie hat.

    Aber sonst mag ich sie wirklich, und ich hoffe, unsere Freundschaft wird halten. Mal sehen...

  6. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Ja, kann sein, dass sie die Ironie nicht versteht. Aber DU verstehst sie, während du es sagst, und amüsierst dich heimlich selbst darüber - und dadurch ist dein Nerv-Faktor schon mal viel geringer, sprich: die Situation anüsiert dich eher, als dass sie dich nervt oder stresst.
    Das kann helfen, innere Gelassenheit zu entwickeln.

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, kann sein, dass sie die Ironie nicht versteht. Aber DU verstehst sie, während du es sagst, und amüsierst dich heimlich selbst darüber - und dadurch ist dein Nerv-Faktor schon mal viel geringer, sprich: die Situation anüsiert dich eher, als dass sie dich nervt oder stresst.
    Das kann helfen, innere Gelassenheit zu entwickeln.
    Ja, das stimmt, so habe ich es noch gar nicht gesehen.

  8. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Ich habe in so einer Situation mal den Spieß umgedreht und einen sensiblen Bereich der „Belehrerin“ mit ganz viel Bedeutung aufgeblasen und ganz verschwörerisch gehaucht „Was will dir das sagen ....!?!?!?“
    Seither bekomme ich von ihr keine Rat“Schläge“ mehr.

  9. Inaktiver User

    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe in so einer Situation mal den Spieß umgedreht und einen sensiblen Bereich der „Belehrerin“ mit ganz viel Bedeutung aufgeblasen und ganz verschwörerisch gehaucht „Was will dir das sagen ....!?!?!?“
    Seither bekomme ich von ihr keine Rat“Schläge“ mehr.
    coooool

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    AW: Eigene Erkrankung und ungebetene Rat"schläge" aus dem eigenen Umfeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, es gäbe vor allem bei einer ausführlichen "Predigt" noch die Möglichkeit, zurückzufragen: "Du, wenn du das alles so sicher weisst und so kompetent darin bist, warum hast du dazu noch kein Buch veröffentlicht oder eine Beraterpraxis aufgemacht?"



    Verschärfende Ergänzung: "Du würdest bestimmt schnell reich damit."
    Das finde ich super. Wende ich ganz oft an ( unbewußt, mir war gar nicht klar, dass das eine Taktik ist, das Gespräch auf den Anderen umzulenken).

    Spruch aus der schwäbischen Verwandtschaft: da könnt’ste was draus machen.

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