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  1. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Ich bräuchte bitte nochmal ein bisschen medizinische Übersetzungshilfe, ich hatte jetzt ja meine zweite Magenspiegelung und habe nun folgenden Untersuchungs- und Laborbefund.

    Ösophagus:
    Nach Passage des oberen Ösophagussphinkter zeigt sich eine unauffällige Schleimhaut im
    oberen, mittleren und unteren Ösophagus. Am gastroösophagealen Übergang finden sich zwei
    lachsfarbende Zungen, die eine ca. 1cm, die andere ca. 0,5 cm. Durchführuing einer
    Chromendoskopie zur besseren Visualisierung der Barrettschleimhaut.
    Magen:
    Nach Luftinsufflation in den Magen weitet dieser komplett auf, unauffälliges Faltenrelief. In
    Inversion findet sich eine ca. 2 cm grosse axiale Hiatusgleithernie.
    Im Magen wird das gallig tingierte Nüchternsekretabgesaugt. Die Schleimhaut im Fundus und
    Corpus ist unauffällig. Streifige Rötung der Antrumschleimhaut. Kein Nachweis von Erosionen
    oder UIcerationen.
    Duodenum:
    Unauffälliges Darstellung der Schleimhaut im Bulbus duodeni und der Pars descendens duode
    Barrettmukosa (C1M2)
    kleine axiale Hiatusgleithernie
    Es zeigt sich in den Stufen-PEs weiterhin nicht dysplastische Barrettmukosa. Es sollte daher
    eine Kontrolle in 3 Jahren durchgeführt werden mit erneuter Qudarantenbiopsieentnahme.


    Makroskopie
    Z-Linie:
    1. 12:00Uhr:2PE's.
    2. 3:00 Uhr: Eine PE.
    3. 9:00 Uhr: Eine PE.
    Färbungen: HE, PAS, Giemsa.
    Diagnose
    1. Schleimhautbiopsate aus dem gastroösophagealen Übergang mit einer mittelgradig
    chronischen, eosinophilenhaltigen Entzündung und intestinaler Metaplasie, passend zu einer
    Barrett-Mucosa ohne Dysplasie (12:00 Uhrn.A.).
    2. Gastrale Übergangsschleimhaut mit einer mittelgradig chronischen, eosinophilenhaltigen
    Entzündung und intestinaler Metaplasie, passend einer Barrett-Mukosa ohne Dysplasie (3:00 Uhr
    n.A.). Begleitende pankreatische Heterotopie.
    3. Schleimhautbiopsate aus dem gastroösophagealen Übergang mit einer mittelgradig
    chronischen, eosinophilenhaltigen Entzündung und intestinaler Metaplasie, passend zu einer
    Barrett-Mucosa ohne Dysplasie (9:00 Uhr n.A.).
    Kommentar
    Amvorliegenden Material keine Dysplasie, keine Malignität.
    Im Sommer stand im Bericht
    Ösophagus:
    Nach Passage des oberen Ösophagussphinkter zeigt sich eine unauffällige Schleimhaut im
    oberen, mittleren und unteren Ösophagus. Am gastroösophagealen Übergang finden sich eine
    kleine, nur wenige mm grosse Erosionen und eine etwas polypoide Schleimhautvorwölbung, v.a.
    Barrettmukosa.

    Diagnose:
    1. Dysplasie- und entzündungsfreie Schleimhaut des Antrum-Korpus-Übergangsbereiches (nach
    Angabe Magen) ohne Nachweis von Helicobacter pylori. Keine intestinale Metaplasie, keine
    Drüsenkörperatrophie.
    2. Dysplasiefreie Schleimhaut des ösophago-gastralen Übergangs (nach Angabe Z-Linie) mit
    inkompletter intestinaler Metaplasie, passend zu einer Barrett-Mukosa. Begleitende geringe
    chronische Entzündung ohne Nachweis von Helicobacter pylori.
    Nach der Untersuchung wurde mir gesagt, es hat sich nichts verändert und ich soll so weitermachen wie bisher, vorbehaltlich der Laboruntersuchung.


    Was ich von der Laboruntersuchung verstehe: ich habe keinen Krebs, also keine bösartig veränderten Zellen.

    Aber es haben sich (zum Selbstschutz) Zellen der Speiseröhre in Magenwandzellen verwandelt, damit sie mit der ständigen Säure besser zurecht kommen, und das ganze ist chronisch entzündet. Und letzteres bereitet mir Sorge.


    Mein Gastroenterologe schien hingegen nicht beunruhigt und ist auch weiterhin damit einverstanden, dass ich kein Panto nehme, aber viel mehr hat er auch nicht gesagt, die Nachbesprechung fand aber auch nur schnell im Gang statt, weil er direkt den nächsten Termin hatte. Nur die Empfehlung weiter abzunehmen hat er wiederholt, das steht auch auf meinem Plan für dieses Jahr.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  2. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Ich fürchte also, dass mein schiefes Schlafen (also dass ich mein Bett mit 10% Gefälle gestellt habe) weniger gebracht hat als ich gehofft habe und ich jetzt weitere Maßnahmen ergreifen muss, um die Entzündung los zu werden.

    Ich erwäge also doch mal für vier Wochen das Panto zu nehmen, um damit die Entzündung abklingen zu lassen.
    Das gute und doofe ist halt, das sich keinerlei Beschwerden habe, also einen eventuellen Erfolg erst bei der nächsten Spiegelung sehen werde, denn ich kann ja nicht selbst von oben rein gucken ...
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  3. VIP

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Keine Dysplasie ist gut, Metaplasie ist nicht gut, denn das kann sich weiterentwickeln. Du musst schauen, dass du die Entzündung wegbringst, sodass die Schleimhaut sich nicht weiter schützen muss. Die Barrett-Schleimhaut birgt ja gewisse Risiken. Deshalb würde ich dir eine engmaschige Kontrolle empfehlen. Mein Gastroenterologe sagte mal, dass ich einmal im Jahr spiegeln lassen sollte, dabei habe ich Reflux ohne Entzündungszeichen und ohne Schleimhautveränderungen. Ein Freund von mir mit Barrett-Schleimhaut musste einige Jahre vierteljährlich gehen.

    Pas auf dich auf!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  4. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Danke für deine Einschätzung.
    Ich bin auch beunruhigter als mein Gastroenterologe und nächste Untersuchung erst in drei Jahren erscheint mir definitiv zu lang.

    Und mein Gefühl sagt, mir dass ich doch erst mal die Entzündung bekämfen sollte - danach reicht dann vielleicht das schräge Schlafen plus abnehmen.
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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Ich sehe es auch wie Katelbach. Du hast weiter Reflux mit entsprechenden histologischen Veränderungen. Muss nicht wehtun. Aber Du solltest etwas Ruhe reinbringen, Pantoprazol, darunter würde ich eine Vitamin B12 Substitution machen-deformation professionelle als Neurologe- und in einem Jahr Kontrollgastroskopie.

  6. VIP

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Danke für deine Einschätzung.
    Ich bin auch beunruhigter als mein Gastroenterologe und nächste Untersuchung erst in drei Jahren erscheint mir definitiv zu lang.
    Auf jeden Fall zu lang.


    Ich hab da natürlich auch ein Trauma ...
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Das ging ja schnell mit der Kontrolle Promethea. Und mit ausführlichem Bericht.

    Interessant, dass sich trotz Ernährungsumstellung und Deiner Maßnahmen nichts geändert hat.

    Hast Du schon abgenommen?

    Kann man die Bereiche nicht veröden lassen, wo sich Zellveränderungen gebildet haben? Ich las in einem Artikel dass diese Bereiche zum stillen Reflux beitragen.

    Oder können sich diese Bereiche selbst zurückbilden? Hilft dabei das Pantoprazol, dann würde ich nicht zögern.

    Ich habe tatsächlich zunächst einige Wochen (bis zu acht Wochen werden akut angeraten) das Pantoprazol genommen. Wie gesagt, nach ersten ( eingebildeten?) Problemen, ging es mir gut damit. Sogar besser als mit Omeprazol, weil die Tabletten leichter zu schlucken sind.



    Nachdem ich den awmf Bericht gelesen habe, hatte ich mich durchgerungen und fast vier Wochen 2x 40 mg Pantprozol genommen. Und langsam ausgeschlichen.

    Ich nehme immer mal wieder zwischendurch Omeprazol. Komme aber auch mit Pantoprozol inzwischen gut zurecht.

    Habe komplett meine Ernähung umgestellt, mit Hilfe meiner Homöopathin. Das Übliche gem. den allgemeinen Richtlinien, dazu eine Detoxkur mit Gemüsebrühe sechs Wochen lang, viel Eiweiß, kein Gluten. Und Vitamin C, alkalische Mineralien, homöopathische Mittel und Akupunktur.
    Und Mittel für den Darm und Glutamin.

    Es war sehr anstrengend, ich habe jedenfalls keine Corona Pfunde zugelegt. Bin sehr stolz auf mich, gerade mit dem Tee weglassen, das war enorm schwierig.

    Leider habe ich mich vorher tatsächlich absolut ungesund ernährt, ich wollte es nicht ändern, dachte es wäre nicht möglich. Geht aber doch. Wahrscheinlich muss ich das jetzt lebenslang durchhalten.


    Erfolgreich war ich damit jedenfalls mit meinem Darmproblem, keine Bauchschmerzen und Durchfälle mehr. (Wahrscheinlich ein Weizenproblem)

    ( Auf einer Skala von 0-100%, vorher 20-30%, jetzt 80-90% Wohlbefinden).
    Das war ein schöner Nebeneffekt.

    Zur Refluxösuphagitis kann ich noch nichts sagen, da hatte ich vorher keinen Leidensdruck, jetzt auch nicht. Aber Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind jedenfalls besser.

    Nicht komplett weg, aber besser.


    Ich überlege noch mal ein paar Wochen Pantoprazol zu nehmen, möchte sicher sein, dass die Entzündung wirklich weg ist.
    Eine Magenspiegelung steht noch an. Aber nicht vor März, muss noch Mut sammeln. Die letzte war ziemlich schlimm.

  8. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Nun ich habe ja meine Ernährung nicht umgestellt, sondern quasi nur das Bett schief gestellt.
    Und das Hauptproblem bei mir ist, dass ich "ein Loch" im Zwerchfell habe (die axiale Hiatusgleithernie) und durch dieses Loch hat ein Teil meines Magens in den Brustraum bewegt, der sonst unterhalb des Zwerchfells liegt.

    Und wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich dass tatsächlich nur durch eine massiv Abnahme ändern. So eindeutig wurde das zwar nicht gesagt, aber ich denke, wenn da wenig Bauchumfang ist, dann rutsch der Magen wieder nach unten.

    Abgenommen habe ich etwa bis Oktober - ehrlicherweise aber hauptsächlich die vorher angefutterten Coronapfunde - aber immerhin etwa sieben Kilo.

    Und ich habe jetzt wieder neue Motivation das fortzusetzen durch erneut, keine Schokolade (wenig kann ich einfach nicht), mehr Gemüse, wieder morgens mein Glas Buttermilch und einige andere Idee - einschließlich mehr Bewegung. Ich hoffe an die Erfolge des Sommers wieder anknüpfen zu können.


    Meine einzige wirkliche Ernährungsumstellug des letzten Jahre, dass ich überhaupt keinen Weizen mehr esse hatte ja nichts mit der Einzündung zu tun, hat aber dazu geführt, dass ich seit dem nicht ein einziges Mal mehr Bauchkrämpfe hatte, die ich vorher sehr regelmäßig hatte.
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  9. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die erfolge Zellveränderung nicht wirklich ein Problem, ich habe halt in der Speiseröhre Magenzellen, die tun nichts böses, aber bei jeder weiteren Zellveränderung könnten die Zellen auch bösartig mutieren und das wäre dann ein Problem.


    Und ich habe nochmal in mich hinein gehorcht, ich habe eine solche innere Abwehr gegen das Panto, dass ich es - solange mein Arzt es nicht zur einzigen Möglichkeit erklärt - nicht nehmen werde.
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  10. Moderation

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    AW: Pantoprazol und Nebenwirkungen

    Aber mein Problem ist ja auch (wenn auch irgendwie ein Luxusproblem), dass ich eben keinerlei Beschwerden habe. Deine Veränderungen und Medikamenteneinnahmen hat eine eine direkte spürbare Besserung mit sich gebracht, mein Leidensdruck ist ja nur ein theoretischer, mit dem kann ich mich deutlich schwerer motivieren - was natürlich dumm ist, aber vielleicht menschlich.

    Auf deiner Wohlfühlskala habe ich halt 90% und damit ist es schwer mich zu motivieren.
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