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    Ausruf Migräne Anfällen.

    Liebe Leser,
    Schreibe wegen meinen Migräne Anfällen, stell mich erst mal vor. Ich bin weiblich, 28 Jahre alt, keine Kinder in einer langen Beziehung seit 12 Jahren. Ich bin Kellnerin im Familien Restaurant. Ca alle 2 Wochen bekomme ich furchtbare Migräne Anfälle, mein Kopf fühlt sich an als ob er explodieren möchte, meine Symptome sind schmerzen im Nacken der hoch zu meiner Stirn wandert und in den Augen im licht weh tut. Außerdem noch dazu Übelkeit, auch schwindelig und rauschen in den Ohren mit jedem Geräusch. Das einzige was hilft ist mich in ein dunkles stilles Zimmer reinsperren mit einer Tablette, viel Wasser Trinken u dann halt nur still da liegen, aber ich kann das ja alle 2 Wochen machen, muss ja auch arbeiten und mittlerweile lebe ich mein Leben nur rund um meine Anfälle. Habe es wirklich satt mit diesem ständigem leiden!! So meine frage ist, hat jemand Erfahrung mit dem Piercing für die Migräne? Die stechen deinen Diath (Knorpelfalte in der Ohrenmuschel).
    Habe Freundinnen rumgefragt doch keine weiss was davon. Suche nach einer alternative um die Migräne Anfälle zu reduzieren, wenn nicht ganz abzuschaffen (das wäre ein Traum). Bin offen zu egal welchem rat.
    Freue mich jetzt schon auf irgendeine Antwort.
    LG, Lola.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Hey:-) ich schreibe Dir mal - also mir ging es lange ähnlich wie Dir - ich hatte vor allem zyklusbedingt extreme Migräne - es fing auch so im Nackenbereich an und strahlte dann zum Auge hin - lange nahm ich übliche Kopfschmerztabletten - die haben nur bedingt geholfen - vor einiger Zeit habe ich was durch Zufall gefunden und seit dem habe am Anfang schnell deutlich weniger Kopfschmerzen gehabt und mittlerweile echt nicht mehr - hätte ich nie gedacht - aber mein Leidensdruck war so hoch, dass ich einfach den ganzen eine Chance gegeben habe - vielleicht ist das Ganze ja auch etwas für Dich und du magst Näheres hören- freue mich von dir zu hören 🍀💕🙋*♀️

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    AW: Migräne Anfällen.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Bei echter Migräne helfen normale Schmerzmittel oft nicht. Wichtig ist die Auslöser herauszufinden, da gibt es heutzutage einiges im Netz und ein Migränetagebuch ist dafür hilfreich. Magnesium hilft bei manchen. Ansonsten nach einem Check beim Arzt Triptane statt Schmerzmittel, da gibt es inzwischen mehrere und nicht jedes hilft bei Jedem, also evtl. muss man etwas rumprobieren, die gibt es auch rezeptfrei in der Apotheke aber Arzt und evtl Neurologe sollte schon konsultiert werden. Bei mir hat von den rezeptpflichtigen Sumatriptan geholfen und später Dolortriptan von den nicht verschreibungspflichtigen. Nach einer 3/4 Std. war die Welt wieder in Ordnung. Migräne ist eine chronische Erkrankung, man muss lernen damit zu leben.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Was sagt denn ein Arzt dazu, ist die Diagnose "Migräne" wirklich gesichert?

    Ich hatte viele Jahre Migräne, auch zyklusbedingt.
    Habe es parallel zu konventioneller Medizin auch mit chinesicher Medizin versucht, Akkupunktur und einem geklebten Akkupressurpunkt an eben jener Stelle im Ohr.

    Am Ende des Tages bin ich bei Triptanen gelandet -.die helfen bis heute, wobei ich nur noch selten Attacken habe.


    Ich persönlich fände es für mich bedenklich, mit einem Piercing einen Triggerpunkt der Akkupunktur für immer zu zerstören.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wer will denn hier wofür Werbung machen?
    ganz mein Gedanke

    interessiert mich aber nicht

    einzige Besserung ist möglich mit aktiver Auseinandersetzung mit sich und seinem Leben/Lebensweise/ Herausfinden der Stressfaktoren und anderen Umgang damit erlernen

    und falls Du, liebe TE, tatsächlich offen dafür sein solltest, dann gehe in eine psychosomatische Klinik und befasse Dich intensiv mit dem Thema

    Zitat Zitat von lolar Beitrag anzeigen
    Bin offen zu egal welchem rat.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Ich bin 46 Jahre alt und habe seitdem ich 5 Jahre alt bin Migräne und Cluster Kopfschmerzen, wobei ich bei letzteren nicht weiss ob sie "neu" hinzugekommen sind. Mein Durchschnitt liegt bei 12 Tage Migräne im Monat - respektive lag.

    Ich würde Dir folgendes Vorgehen raten:

    1.) lass Dir deine Migräne diagnostizieren, denn ehrlich gesagt hört es sich für mich NICHT nach Migräne an, sondern nach klassischen KopfNackenschmerzen, die anders behandelt werden müssen wir Migräne. Migräne läuft streng einseitig ab und kommt nicht vom Nacken, kann aber in den Nacken ausstrahlen. Was was ist und was zuerst da war, muss ein guter Arzt mit Dir ausklamüsern. Also ab zum Spezialisten
    2.) Der nächste Spezialist den Du sehen solltest ist ein Algesiologe, meist finden die sich in größeren Städten und haben gute Wartelisten, also lohnt es sich jetzt einen Termin auszumachen. Mit dem wirst Du Dich, abhängig von der Art des Kopfschmerzes durch die Therapiemethoden durch probieren müssen, bis Du das gefunden hast, was wirklich funktioniert, seien es Triptane oder Betablocker oder oder oder oder. Ich hab so ziemllich alles durch, MAO Hemmer inklusive, Ergotamine, you name it, ich hab's inhaliert. Ich habe stundenlang mit Therapeuten in meiner Kindheit gewühlt um festzustellen, dass es das magische Einhorn, das ich zum 6en Geburtstag nicht bekommen habe, NICHT ist, ich habe Yoga versucht, Feldenkreis, Jacobsen, Biofeedback... buchstäblich: you name it, ich hab's gemacht.

    3.) Zusätzlich rate ich Dir ein Kopfschmerztagebuch zu führen, es gibt gute Vorlagen unter anderem von der Uni Kiel, die auch bei Migräne und Kopdschmerzen relativ führend ist in D.
    4.) Selbstbeobachtung ist wichtig, das heisst, mit genauer Dokumentation über einen langen Zeitraum wirst Du Auslöser identifizieren können und die entsprechend meiden lernen, auch wenn es weh tut. (bei mir: laute Geräusche, grelles Licht, hohe Temperaturen, starke Anstrengung, Zucker, Mehl, Gewürze, ... die Liste ist lang und hat mein Leben ziemlich beschnitten)
    5.) zum Thema "Bei Migräne helfen Tabletten nicht" - ich würde dem gerne dezidiert widersprechen. Zum Einen gibt es hochpotente Medikamente, die dann halt im Krankenhaus verabreicht werden, zum Anderen ist bei einem echten Migräneanfall der Zeitpunkt der Einnahme entscheidend. Wenn die Spitze abgewartet wird, muss man mit viel höherer Dosierung oder einem Besuch im KH gegenballern als wenn man bereits bei Beginn mit niedrigeren Dosierungen arbeitet- dazu muss man aber seine Migräne wirklich kennen.

    Das Thema zyklusbedingt bringt mich ein bisschen auf die Palme, nicht weil ich nicht der Meinung bin, dass der Zyklus keinen Einfluss hat, sondern weil ich die patriarchale Sicht der Ärzte mit deren Faulheit nicht mehr ertrage und Dich vorwarnen möchte, Du bist eine junge Frau, die werden aus ärztliche Sicht manchmal nicht ernst genommen
    Als Kind hiess es bei mir " warte bis du in die Pubertät kommst, dann ist es weg". Als Jugendliche hieß es " warte bis Du ausgewachsen bist, dann ist es weg". Als junge Erwachsene hieß es " Warte bis Du Schwanger bist, dann ist es weg". Als Schwangere hieß es " wenn das Kind da ist, dann ist es weg". Als junge Mutter hiess es " wenn das erste Jahr rum ist dann ist es weg". Als mittelalte Frau hieß es " wenn die Wechseljahre da sind, dann ist es weg".

    De facto ist meine Migräne niemals weggegangen, sondern wurde immer schlimmer und das einzige, was ich gelernt habe ist: ich als Frau bin ein derartiges Mangelwesen, das hormonell bedingt dauernd neben der Rolle läuft und erst dann wenn mein Körper hormonell "normal" (was auch immer das heisst) ist, wird alles gut. Medizin ist noch viel zu männlich, als dass ein Veständnis für Frauen als auch-Menschen gegeben wäre, die Hormonkeule wird meiner Meinung nach von Ärzten zu schnell gezückt, nach dem Motto "kann man nix machen, Hormone halt"- das ist kein Angriff auf die Beobachtung, dass der Zyklus eine Rolle spielt, das tut er definitiv. Lass Dich bitte nicht so abspeisen wie ich es jahrzehnte lang mit mir habe machen lassen.

    Meine Migräne ist weg, seitdem ich ketogen lebe und regelmäßig auf moderate Bewegung acht, jeden Tag, sowie Stressoren vermeide - dafür sind andere Auslöser nicht mehr so schlimm, es gibt also für mich eine Lebensverbesserung, mit viel Glück gehe ich mit bald 50 auf mein erstes Rockkonzert- wir sind gespannt.
    Ich bin wohl eine der klassischen Migränepatientinnen, die auf ketogene Diät sehr gut antwortet,der Preis dafür ist Haarausfall, was wohl typisch ist für Migränepatientinnen (explizit w) die seit Kindertagen Migräne haben. Empfehlen würde ich das nicht als initial Versuch, ich war einfach mürbe von meinem halben Leben, das nur noch aus Einschränkungen und massivem Tablettenkonsum bestand, dass ich es versucht habe. Aber davor habe ich alles andere versucht, was es so gibt. Das geht aber nur mit einem guten Arzt bzw. mehreren guten Ärzten an Deiner Seite.

    zu Deiner Piercingfrage: ich hatte mir das auch überlegt, mich aber aufgrund der nicht überzeugenden Datenlage dagegen entschieden. Ob das Ding wirkt ist fraglich, die DKMG sieht das ziemlich deutlich. In meinem Alter wäre es dämlich, Du bist jung, es sieht hübsch aus, versuchen kann man es.
    Die Alternative, die wohl gut erforscht ist und auf KK Kosten übernommen wird ist Botox, an 13 Punkten gessetzt, scheint gut zu helfen.
    Geändert von Tinkerbellchen (21.07.2020 um 09:24 Uhr)
    Erfahrung ist das Wissen, das man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Zitat Zitat von Tinkerbellchen Beitrag anzeigen
    5.) zum Thema "Bei Migräne helfen Tabletten nicht" - ich würde dem gerne dezidiert widersprechen. Zum Einen gibt es hochpotente Medikamente, die dann halt im Krankenhaus verabreicht werden, zum Anderen ist bei einem echten Migräneanfall der Zeitpunkt der Einnahme entscheidend.
    Das unterschreibe ich.
    Bei meinen Migräneanfällen hilft am besten ganz schnödes Ibuprofen, furchtlos dosiert und zeitig eingenommen.
    Ich habe häufig Migräne mit Aura, aber ohne Kopfschmerzen (beinahe täglich, manchmal auch mehrmals täglich), gegen die ich überhaupt nichts unternehme. Da warte ich einfach ab, bis der Anfall vorbei und das Sichtfeld wieder vollständig ist.
    Ab und an, ein paar Mal im Jahr, habe ich dann die entsprechenden heftigen einseitigen Kopfschmerzen mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, etc. Meist beginnt der Anfall am späten Abend oder nachts, und ich werde davon wach. Wenn ich dann sofort ins Bad wanke und Ibuprofen einwerfe, beruhigt es sich meist. Ich bin dann zwar nicht schmerzfrei, aber es lässt sich aushalten. Manchmal ist der Anfall dadurch auch schon beendet.
    Ich habe darum den Verdacht, dass die Migräne bei mir durch irgendwelche lokalen Entzündungsprozesse rund ums Hirn oder so bedingt ist. Vielleicht schwillt da lokal kurz was an und drückt auf einen Nerv, oder so.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Migräne Anfällen.

    Ich hab selbst keine Migräne, aber meine Mutter sagt dass ihre immer nachts oder morgens beginnt.
    Daher hat sie ihre Tabletten (Schmerzmittel welches Coffein enthält) immer auf dem Nachttisch liegen und ein Glas Wasser dazu.
    Sie sagt es sei wichtig die Tabletten vor dem Aufstehen einzunehmen, wenn man erwacht und merkt dass die Migräne beginnt.

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    AW: Migräne Anfällen.

    Mal bei den ErnährungsDocs unter Migräne schauen. Die Migränepatientin hat durch ihre Ernährung ihre Attacken massiv senken können.

    Die Ernährungsumstellung muss wohl aber lebenslang erfolgen, erfordert also Disziplin.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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