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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von flintstones Beitrag anzeigen
    Stressunterricht in der Schule wird gibt es ja in indirekter Weise, durch die vielen Prüfungen und Arbeiten die man machen muss...ich hatte doch öfters auch Stress in der Schule. Aber es ist nicht zu vergleichen mit dem Stress den ich vor ca. einem Jahr hatte...das war schon auf einem anderen Niveau. Zum Glück ist es ja vorbei und ich habe es viel besser unter Kontrolle.

    Ja, das Musizieren ist schon sehr entspannend. Aber es kann ja jedes mögliche Hobby sein. Solange man es wirklich genießt und den Kopf frei bekommt ist es super. Vorgestern waren wir zB in den Bergen wandern. Den ganzen Tag habe ich keine Sekunde an die "Sorgen und Probleme" gedacht, an die ich normalerweise an einem normalen Tag denken würde. Und es tut so gut :)

    Die Bodyscans habe ich auch mit der Meditation verbunden. Es ist ja auch eine Art von Meditation. Und man kann es auch im Alltag schnell mal einbringen (auch wenn es nur 5min sind...es hilft).

    Schwer zu sagen wie lange es braucht, bis man mit dem Mittel etwas spürt. Es kann schon am ersten Tag besser werden, aber normalerweise braucht es schon ein paar Tage bis es sich aufbaut. Finde ich trotzdem besser als ein starkes chemisches Mittel, mit möglichen Nebenwirkungen.
    Ja klar, so gesehen hast du natürlich recht, dass man auch in der Schule lernt indirekt mit Stress umzugehen. Ich meinte aber eigentlich, dass es eben nicht direkt beigebracht wird wie man Stress am Besten konfrontieren kann, mit zum Beispiel Atmenübungen oder dass es ebenso wichtig ist Prioritäten zu setzen und sich nicht in den Wahnsinn stürzen sollte. Hier stehe ich ja nun eigentlich als erwachsene Frau und lerne erst jetzt, dass ich gelassener mit meiner Karriere umgehen muss. Klar, ist besser spät als nie, keine Frage! :D Und kurz zum Wandern - JA, also finde Natur hat da generell eine sehr heilsame Wirkung auf Seele und Geist. Habe jetzt auch seit einer Weile eine wöchentliche Quality Time To-Do Liste, wo beispielsweise Spaziergänge im Park oder Radnutzung in meinen Alltag mindestens einmal in der Woche stattfinden müssen. Also Aktivitäten wo ich mal nicht arbeite und abschalten kann. Ich finde natürliche Mittel auch persönlich besser, vor allem, das wäre nämlich auch meine nächste Frage gewesen, das Mittel bringt keine Nebenwirkungen mit sich, verstehe ich das richtig?

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Jeder muss für sich seinen Weg finden in seiner Balance zu bleiben. Daher ist mein Tipp wahrscheinlich nicht für jeden geeignet.

    Aus meiner Erfahrung sehe ich solche Situationen folgendermaßen. Man setzt sich unter Druck bzw. seine Vorstellungen, Ideale und innere Antreiber setzen einen unter Druck.

    Aber ich kann dir eines versichern, auch wenn du mir das nicht glauben wirst. Seine Träume kann man auch umsetzen wenn man sich nicht ständig innerlich anpeitscht. Wenn man loslässt und einfach geschehen lässt. Vor allem erkennt man dabei was man wirklich will. Einfach innerlich einen Gang zurückschalten.

    Es ist auch ein Unterschied dazu ob man von Außen beeinflusst kurzfristig in einer Stressphase steckt. Da hilft nur Augen zu und durch. Oder ob man permanent innerlich angetrieben wird und niemals abschalten kann. Da hilft es nur den inneren Kritiker und Antreiber zu beruhigen.

    Mir persönlich ist es größtenteils gelungen den inneren Antreiber zu beruhigen. Ich führe keine To-do Liste. Außerdem halse mir nicht mehr so viel auf. Und dann muss auch nicht alles perfekt sein. Nach zwei Burn-outs und teilweise nur 2 Stunden schlaf pro Nacht ist es für mich einfach überlebenswichtig so zu handeln. Wenn ich merke ich schlafe wieder schlechter schaue ich in mich. Dann stelle ich meistens fest, dass wieder irgendwas quer sitzt. Diese Sache versuche ich dann bewusst loszulassen. Denn meist ist diese Sache gar nicht real sondern triggert mich nur.

    Du schreibst du müsstest gelassener mit deiner Karriere umgehen. Weißt du schon, was dabei das Problem ist?

    Einerseits könnte es sein, dass du vom Typus gar nicht der "Karrieretyp" bist, du aber einen Antrieb in dir hast es dir selbst oder anderen beweisen zu wollen. Dann könntest du dich hinterfragen, warum du ein bestimmtes berufliches Ziel hast. Ist es wirklich die innere Leidenschaft oder versuchst du ein Mangelgefühl zu kompensieren bzw. suchst nach Anerkennung?

    Ein anderer Grund könnte sein, dass du zwar eine starke innere Leidenschaft und auch das erforderliche Talent für dein berufliches Ziel hast. Du hast aber Angst, dass du dennoch dieses Ziel nicht erreichen kannst. Du denkst, dass du dich doppelt anstrengen müsstest um das Ziel zu erreichen. In dem Fall müsstest du dich fragen, warum du diese Selbstzweifel hast. Und würde es wirklich helfen sich doppelt anzustrengen? Wäre dann die Gefahr nicht viel größer zu verkrampft zu sein und dadurch erst Fehler zu machen?

    Also in beiden Fällen ist es rational betrachtet kontraproduktiv zu verkrampfen. Da hilft es nur loszulassen. Das kann bewusst geübt werden.

    Alles Gute!
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Jeder muss für sich seinen Weg finden in seiner Balance zu bleiben. Daher ist mein Tipp wahrscheinlich nicht für jeden geeignet.

    Aus meiner Erfahrung sehe ich solche Situationen folgendermaßen. Man setzt sich unter Druck bzw. seine Vorstellungen, Ideale und innere Antreiber setzen einen unter Druck.

    Aber ich kann dir eines versichern, auch wenn du mir das nicht glauben wirst. Seine Träume kann man auch umsetzen wenn man sich nicht ständig innerlich anpeitscht. Wenn man loslässt und einfach geschehen lässt. Vor allem erkennt man dabei was man wirklich will. Einfach innerlich einen Gang zurückschalten.

    Es ist auch ein Unterschied dazu ob man von Außen beeinflusst kurzfristig in einer Stressphase steckt. Da hilft nur Augen zu und durch. Oder ob man permanent innerlich angetrieben wird und niemals abschalten kann. Da hilft es nur den inneren Kritiker und Antreiber zu beruhigen.

    Mir persönlich ist es größtenteils gelungen den inneren Antreiber zu beruhigen. Ich führe keine To-do Liste. Außerdem halse mir nicht mehr so viel auf. Und dann muss auch nicht alles perfekt sein. Nach zwei Burn-outs und teilweise nur 2 Stunden schlaf pro Nacht ist es für mich einfach überlebenswichtig so zu handeln. Wenn ich merke ich schlafe wieder schlechter schaue ich in mich. Dann stelle ich meistens fest, dass wieder irgendwas quer sitzt. Diese Sache versuche ich dann bewusst loszulassen. Denn meist ist diese Sache gar nicht real sondern triggert mich nur.

    Du schreibst du müsstest gelassener mit deiner Karriere umgehen. Weißt du schon, was dabei das Problem ist?

    Einerseits könnte es sein, dass du vom Typus gar nicht der "Karrieretyp" bist, du aber einen Antrieb in dir hast es dir selbst oder anderen beweisen zu wollen. Dann könntest du dich hinterfragen, warum du ein bestimmtes berufliches Ziel hast. Ist es wirklich die innere Leidenschaft oder versuchst du ein Mangelgefühl zu kompensieren bzw. suchst nach Anerkennung?

    Ein anderer Grund könnte sein, dass du zwar eine starke innere Leidenschaft und auch das erforderliche Talent für dein berufliches Ziel hast. Du hast aber Angst, dass du dennoch dieses Ziel nicht erreichen kannst. Du denkst, dass du dich doppelt anstrengen müsstest um das Ziel zu erreichen. In dem Fall müsstest du dich fragen, warum du diese Selbstzweifel hast. Und würde es wirklich helfen sich doppelt anzustrengen? Wäre dann die Gefahr nicht viel größer zu verkrampft zu sein und dadurch erst Fehler zu machen?

    Also in beiden Fällen ist es rational betrachtet kontraproduktiv zu verkrampfen. Da hilft es nur loszulassen. Das kann bewusst geübt werden.

    Alles Gute!
    Hallo 2believe!

    Erstmal danke dir von ganzem Herzen für deine ausführliche Perspektivenschilderung. Das finde ich sehr interessant was du hier sagst und ich kann es auch super nachvollziehen. In letzter Zeit bin ich ja tatsächlich in mich gegangen durch Meditation und Journalschreiben und mich selbst gefragt, ob es denn so schlimm ist, wenn ich beruflich betrachtet noch nicht dort bin, wo ich gerne sein würde. Und ich habe mich mit der Situation in der ich gerade bin sozusagen angefreundet, oder wie du es beschrieben hast - alles/vieles losgelassen. Ich unterstütze meinen Körper auch schon seit einiger Zeit von Innen mit Shyx, das ist so ein natürliches Mittel, das mir empfohlen worden ist, und das tut in Verbindung mit Meditation, Schreiben und regelmäßigen Nachmittagsspaziergängen in der Natur auch total gut. Bin, meiner Meinung nach, schon viel gelassener und versuche diesen Frieden auch durch diese neuen Routinen zu schützen. Ich habe mir auch klar gemacht, dass alles in der richtigen Zeit auf mich zukommen wird und wie du schon sagst, gewisse Situationen zu erzwingen da eher kontraproduktiv ist. Denke also am richtigen Weg zu sein! :)

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Ich selbst habe einfach gelernt, dass es natürlich Dinge im Leben gibt, die wichtig sind, aber
    es gibt nichts auf der Welt, rein gar nichts, was zu wichtig wäre.
    Immer dann, wenn wir Dinge einfach zu wichtig nehmen, erzeugen wir Druck, was immer
    mit Gegendruck verbunden ist.
    Man sollte schon an seinen wichtigen Dinge im Leben arbeiten, aber manchmal auch komplett loslassen,
    damit eben diese Energie einfach fließen kann.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von Louisaal Beitrag anzeigen
    Ich selbst habe einfach gelernt, dass es natürlich Dinge im Leben gibt, die wichtig sind, aber
    es gibt nichts auf der Welt, rein gar nichts, was zu wichtig wäre.
    Immer dann, wenn wir Dinge einfach zu wichtig nehmen, erzeugen wir Druck, was immer
    mit Gegendruck verbunden ist.
    Man sollte schon an seinen wichtigen Dinge im Leben arbeiten, aber manchmal auch komplett loslassen,
    damit eben diese Energie einfach fließen kann.

    Genau so ist es...
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Ja, Dinge los lassen ist immer der erste Schritt, meistens wird dann vieles einfacher

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Bei mir ist total wichtig, dass ich eine gesunde Work-Life-Balance und eben nicht zuviele Projekte am Laufen habe. Nach einer anstrengenden Phase muss definitiv wieder eine Entspannungsphase kommen, manchmal sogar innerhalb eines Tages.

    Man muss alles mehr wie einen Marathon sehen, wo die Kräfte eingeteilt werden. Auf Dauer sprinten ist nämlich unmöglich.

    Und geistig einfach mal "loslassen" ist auch sehr wichtig. Mir gelingt das gut bei Sport oder Musik.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Loslassen ist bestimmt wichtig und das sollte man auch machen! Sport ist
    auf jeden Fall wichtig, seit dem ich öfter Yoga mache, bin ich auch besser gelaunt.
    Beim Sport wird eben auch Dopamin ausgestoßen, was einen glücklich macht.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Für mich ist Sport auch extrem wichtig, man muss gar nicht so viel
    tun, Sport und das vielleicht 20-30 Minuten am Tag über ein paar Wochen
    reicht schon vollkommen aus, ganz ehrlich

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von antoninaglo Beitrag anzeigen
    Für mich ist Sport auch extrem wichtig, man muss gar nicht so viel
    tun, Sport und das vielleicht 20-30 Minuten am Tag über ein paar Wochen
    reicht schon vollkommen aus, ganz ehrlich
    Vor allem muss man lernen, auf seine Gefühle zu hören und nicht wenn man schon merkt, man ist gestresst, einfach weiter und weiter machen. Sport ist ein tolles Ventil für aufgestaute Aggressionen. Beim Training kann man einfach seine ganze Wut und alle schlechten Gedanken abbauen.

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