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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Ich persönlich komme am besten mit Stress zurecht, wenn ich zum Ausgleich Sport treibe.
    Das muss nicht mal viel Zeit sein, die du täglich einplanst, genügt schon eine halbe bis eine Stunde.
    Joggen, Walken, Radeln, Schwimmen... was dir zusagt, mal so richtig ordentlich auspowern, das tut gut,
    zur Balance von Körper und Seele.

  2. Moderation

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Welche Marke/Hersteller empfiehlst du in welcher Darreichungsform? Gerne auch per PN, wenn das hier nicht erwünscht ist wegen Werbung.

    Nennen dürft Ihr die Sachen, nur nicht auf die Herstellerseiten verlinken.

    Utetiki
    Moderation
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von Maren1963 Beitrag anzeigen
    Ich persönlich komme am besten mit Stress zurecht, wenn ich zum Ausgleich Sport treibe.
    Das muss nicht mal viel Zeit sein, die du täglich einplanst, genügt schon eine halbe bis eine Stunde.
    Joggen, Walken, Radeln, Schwimmen... was dir zusagt, mal so richtig ordentlich auspowern, das tut gut,
    zur Balance von Körper und Seele.
    Ich hasse Sport - aber tatsächlich finde ich Bewegung, vor allem an der frischen Luft, in schöner Umgebung mit viel Grün, enorm stressabbauend.

    Spazierengehen oder radeln, egal - aber raus aus der Bude.

  4. Moderation

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Naja, wenn man Kaffee mit Kamillentee ersetzt, dann dann hat der Tee schon eine Wirkung.


    Liebe leopardinski, was mir (meist) hilft, ist auch vermehrt auf Schlafhygiene achten, alles Elektronische mindestens eine Stunde vorm Insbettgehen abschalten, zwischendurch spazierengehen und mehr Sport machen. Dinge priorisieren, auch mal abgeben (was bei mir nicht immer kurzfristig geht, aber so langsam hab ich Jemanden aufgebaut, der mir mehr und mehr helfen kann).

    Sich abends aufschreiben, was man am nächsten Tag machen will, hilft auch dabei, dass der Kopf nicht zu voll ist, wenn man ins Bett geht.

    Wenn ich unter Strom stehe, dann nervt mich schonmal die Fliege an der Wand oder die dauernden Plings von irgendwelchen Messages (ich liebe Leute, die pro Satz eine Message losschicken ). Inzwischen hab ich tagsüber das Phone, wenn ich arbeite, meist auf lautlos und gucke nur alle paar Stunden mal drauf.

    Ist es mal besonders arg, dann zwinge ich mich dazu, mich zu 'erden', heisst, ich lasse alles stehen und liegen, setze mich gerade hin und fühle bewusst, wie die Füsse auf dem Boden stehen, wie ich sitze, usw. Oft hilft es, aus dem Kreisel rauszukommen.
    Mozart hören hilft auch.

    Aber über kurz oder lang musst du wohl an die Wurzeln, wenn es nicht nur eine absehbare kurze Stresszeit ist.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Wenn Du bei der gKV versichert bist, erkundige Dich mal bei Deiner Krankenkasse, die meisten bieten Kurse für Entspannung und Achtsamkeit an, heißt manchmal auch MBSR.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Unbedingt die Ursache bereinigen!
    Ansonsten Bewegung an der frischen Luft, Yoga oder Achtsamkeitsübungen, Schlafhygiene, vielleicht mal eine Massage gönnen.
    Aber wenn man zuviel auf dem Zettel hat, muss man da irgendwie ansetzen und aufräumen.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Welche Marke/Hersteller empfiehlst du in welcher Darreichungsform? Gerne auch per PN, wenn das hier nicht erwünscht ist wegen Werbung.
    Ich habe Tropfen von verschiedenen Herstellern, spielt nicht so eine Rolle. Wichtig finde ich, dass es Vollspektrumtropfen sind.
    Es wird empfohlen, mit 5% Tropfen anzufangen und die für sich richtige Stärke auszuprobieren. Für mich sind 5% viel zu schwach, ich nehme zwischen 17% und 22% (dafür braucht es dann auch weniger Tropfen). Ich nehme ca. 3 bis 4 Tropfen pro Tag, d.h. nach Bedarf, also nicht jeden Tag.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Also ich habe mit der Zeit gelernt, dass man einen gesunden Ausgleich braucht neben der Arbeit. Den kannst du in allem möglichen finden. Hast du irgendwelche Hobbys? Sport? Lesen? Zeichnen/Malen? Was auch immer dir als erstes in den Sinn kommt: versuch es! Zeit hat man nie, man nimmt sie sich und teilt sie sich so ein, dass man alles schafft, was Priorität hat. Und Priorität sollte in jedem Fall deine Gesundheit haben, die du in deiner momentan beschriebenen Situation ziemlich deutlich ignorierst. Wenn du ein visueller Mensch bist wie ich, dann würde ich dir auf jeden Fall auch empfehlen täglich oder wöchentlich To-Do-Listen zu führen (am besten auch gleich mit +- Zeiten, die du pro Aufgabe benötigst) und dann auch immer gleich mit ein planen, wie viel Zeit du einfach für's Nichtstun oder für deinen Ausgleich/dein Hobby hast. Wenn du weißt, dass du zum Beispiel um 19 Uhr schwimmen gehst oder Yoga machst freust du dich den ganzen Tag schon darauf und erfüllst deine restlichen Aufgaben mit einer ganz neuen Motivation. Natürlich kann ich nur aus eigener Erfahrung heraus sprechen und nicht garantieren, dass es ebenso bei dir wie bei mir funktioniert. Aber fest steht: irgendetwas musst du ändern! Viel Erfolg dabei.

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Gute Ratschläge haben schon die Vorposterinnen genannt und da kann ich mich auch nur anschließen. Ehrlich gesagt, haben die meisten mal Phasen mit mehr Stress. Und das ist auch ganz normal. Es kommen mal Momente wo man einfach viel machen muss und da durch muss. Die hatte ich auch zur genüge. Wichtig ist, dass man den Überblick hat und es nicht zu einer Normalität wird. Ich habe auch viele Pläne und würde am liebsten alles machen, aber unsere Zeit und Energie sind begrenzt und man muss das wichtigste für einen heraussuchen und dem nachgehen. Das "Nein"-sagen ist auch etwas, das man lernen muss (habe in der Vergangenheit vielzu oft "Ja" gesagt). Ansonsten meine Tipps: Wenn du Sport magst, dann mach es. Dadurch schalte ich auch vom Alltag ab und bin nur beim Sport und fühle mich um einiges entspannter danach. Tees können durchaus helfen. Allgemein hat die Mutter Natur vieles das einen Beruhigungseffekt hat. Habe da auch einiges ausprobiert. Und der Schlaf ist sowieso sehr wichtig. Wie sieht der bei dir aus? Fühlst du dich ausgeschlafen und mit neuer Power oder müde?

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    AW: Erfahrungen mit Stressabbau?

    Ich bin gerade gewillt, flintstones Recht zu geben mit "solche Phasen haben wir alle mal" und beziehe mich in meiner Antwort auf solche Phasen, nicht die, bei denen es nur noch mit fachkräftiger Hilfe weitergeht, weil zu viel zu bedrohlich zu überwältigend und in deren Ausläufern man auch gerne mal am Boden festfriert, ich beziehe mich also auf normalen Stress wie ich es nennen würde.

    1.) Der Unterschied zwischen halbvoll und halbleer ist die Betrachtungsweise. Sich selber hoch zu schießen bringt keinem etwas, erhöht aber den gefühlten Stress massiv. Es macht einen Unterschied ob man sich selber sagt " noch ein Projekt, ich weiss schon nicht mehr wie ich heisse" oder " jäi, noch eine sportliche Herausforderung". Selbst wenn es halbherzig ist.
    2.) To Do Listen sind essentiell.
    2a) grobes Durchfegen, was WIRKLICH gemacht werden muss, und was echt nicht nötig ist, genauso.
    3.) Pareto hat leider immer Recht
    4.) Klare Zeitplanung mit unverrückbaren Grenzen. Die Zeit, die Dir Dir für Teilschritte oder ganze Arbeiten gibst, wird eingehalten - in beide Richtungen. Ein Handywecker kann hilfreich sein.
    5.) Fortschritte tracken, ich mache das gerne mit Kreisen ausmalen. Das beendet die " ich hab nix geschafft"-Spirale recht zuverlässig und die Chancen auf Schlaf steigen. Wenn es viel ist, mache ich das 2mal täglich, ich nenne das "einchecken", bei mir kommen aber noch andere Sachen zum einchecken dazu, die jetzt für Dich nicht hilfreich sind, aber ein Teil davon ist: To Do liste abhaken, am Ende des Tages beim zweiten Einchecken alles durchstreichen, was erledigt ist. Stehen lassen. Am nächsten Morgen dann die fehlenden Punkte auf die neue To Do Liste.
    6.) Um nicht in die Schleife " alles ist schrecklich" zu kommen, fülle ich jeden Tag ein Tagesfeld in einer Farbe dem Tag entsprechend aus. Erstaunlicherweise sind sogar die stressigsten Phasen im Schnitt ziemllich bunt und relativ selten schwarz. Ich mach einfach eine nette Zeichnung, Herz, Baum, Blume, Vogel, was auch immer und unterteile es in x Abschnitte- wenn es ein Monat ist in 30/31 und male jeden Abend ein Tagesfeld aus. Sieht sogar hübsch aus.
    7.) Atmen. Und hier vor allen Dingen: Ausatmen. Keine Ahnung warum, aber es hilft. Ich bin keine Yogatante, mit "atme das mal weg" bekommt man mich auf den nächsten Baum geatmet, aber ich persönlich neige dazu, bei gefühltem, Stress die Luft anzuhalten. (nix gegen Yoga, soll toll sein, meins ist es halt nicht)
    7a) Leicht bewegen. Wenn Panik aufsteigt, bisschen bewegen. Da reicht schon ein kleiner Gang auf den Balkon (nicht Kühlschrank). Panik macht bei mir zumindest ein einfrieren, mit Bewegung signalisiere ich dem Körper dass ich situationsmächtig bin.
    7b) Kaltes Wasser trinken. Frag mich nicht warum, aber es hilft. Ich glaube, es gibt eine medizinische Erklärung dafür aber ich bin gerade auf dem Weg ins Bett.
    7c) Panikattackenerfahrene: einfach durch. Ja, es wirkt kontraproduktiv, ja, ich wollte demjenigen, der mir das mitgeteilt hat auch gerne den Hals wegatmen, aber tatsächlich muss man einfach durch, bis das Ego gelernt hat "ich werde weder sterben noch verrückt noch in Ohnmacht fallen, es geht vorbei".
    8.) Ordentlich essen, mit Zeitpunkt (siehe 2)
    9.) Ordentlich schalfen, dazu wie schon von vielen geschrieben: keine elektronischen Geräte, 1 Stunde vor Schlafen auf "Nachtruhe" schalten
    10.) Wenn's Tee sein muss, es gab mal Schlaf und Nerventee vom DM, mit 3 Teebeuteln in einer Tasse hat man ein Getränke, das gut reinzieht. Gibt's bestimmt noch, schmeckt wi-der-lich hilft aber.

    Und dann halt den ganzen anderen Krusch, alles was Dir ohnehin gut tut, eisern beibehalten, Bad, Kerzen, Musik, Spazierengehen, aber das weiss man eh über sich selber, denke ich. Ich muss schweigen, wenn es zu viel wird, und wenn es WIRKLICH zu viel wird, muss ich sehr alleine sein und mit mir selber brabbeln stundenlang. Andere brauchen Freunde und Familie, andere brauchen Natur...

    CBD Tropfen sollen wirklich gut helfen, ich hör das immer wieder.
    Geändert von Tinkerbellchen (13.07.2020 um 22:27 Uhr) Grund: ergänzt
    Erfahrung ist das Wissen, das man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte.

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