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    Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Hallo zusammen,

    ich habe nur eine kurze Frage, die im Grunde schon in der Überschrift steht, ist ein niedriger (Ruhe-)Puls etwas, worüber ich mir Sorgen machen müsste? Und mit niedrig meine ich im Schnitt 46, manchmal aber auch bis unter 40 Schläge pro Minute. Bisher habe ich mir nicht viel dazu gedacht, aber kürzlich haben mein Mann und sein Kumpel sich darüber unterhalten und schienen beide sehr verwundert, so dass ich mich frage, ist das so ungewöhnlich oder womöglich krankhaft (wobei ich mich nicht krank fühle, bin eher im Gegenteil recht fit)?

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Unter 40 ist schon recht niedrig- ich würde mal ein EKG machen lassen zum Ausschluss eines AV Blocks oder anderer Rhythmusstörungen.

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Unter 40 ist schon recht niedrig- ich würde mal ein EKG machen lassen zum Ausschluss eines AV Blocks oder anderer Rhythmusstörungen.
    ok... macht so etwas auch der Hausarzt oder muss man dafür zum Kardiologen? Ich gehe normalerweise nur einmal im Jahr zum Blutabnehmen, um meine Schilddrüsenwerte zu checken, kenne mich daher nicht so aus.

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Die meisten Hausärzte machen EKG.

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Findest du dass deine Schilddruese gut eingestellt ist? Ein langsamer Puls kann von zu wenig Schilddruesenhormon kommen.

    Ansonsten rutscht mein Puls in totaler Ruhe auch schonmal ziemlich ab. Solange ich keine Atemlosigkeit unterfinde ist das fuer mich kein Problem. Bei mir scheint das vor allem vorzukommen wenn mein Blutdruck niedrig ist.

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    M.W. ist ein niedriger Puls kein Grund zu Sorge, im Gegenteil.

    Ich tausche aber gerne meinen viel zu hohen Puls mit dir.

  7. Moderation

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    ist ein niedriger (Ruhe-)Puls etwas, worüber ich mir Sorgen machen müsste? Und mit niedrig meine ich im Schnitt 46, manchmal aber auch bis unter 40 Schläge pro Minute.
    Wenn du intensiv Kraftausdauersport machst, kann ein Puls von unter 50 normal sein. (Den niedrigsten Puls von allen Athleten haben Ruderer.)

    Ich würde zum Hausarzt gehen und zu sehen, ob der das abklären kann (zumindest kann er ein EKG machen), oder ob er dich lieber oder anschließend an einen Kardiologen überweist (24h-EKG, vielleicht Ultraschall). Es kann sein, daß das harmlos ist -- ich weiß nicht, wie du mißt (und warum -- gibt es bereits etwas, daß du überwachst? Aus Neugier, zu Trainingszwecken, oder aus Sorge?), aber manche Meßgeräte die man so zuhause hat, liefern schon bei leichten Rhythmusstörungen, wo der Kardiologe sagt "harmlos, man kann alle paar Jahre mal drauf gucken, wie sich's entwickelt" absurde Werte. (Ich hatte kürzlich eine 22.)

    Zu niedriger Herzschlag heißt Bradykardie, und les da nichts drüber, wenn du zu gesundheitlicher Nervosität neigst (alles mit dem Herzen *kann* dramatisch sein), sondern geh zum Arzt.
    Geändert von wildwusel (28.05.2020 um 13:06 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Moderation

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    .
    Geändert von wildwusel (28.05.2020 um 13:02 Uhr) Grund: doppelt
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    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Zu niedriger Herzschlag heißt Bradykardie, und les da nichts drüber, wenn du zu gesundheitlicher Nervosität neigst (alles mit dem Herzen *kann* dramatisch sein), sondern geh zum Arzt.
    schon zu spät , aber keine Sorge, ich habe einen hypochondrischen Vater und bin dadurch absolut "geheilt"

    ich denke, dass es da zwei Faktoren gibt, die dafür verantwortlich sein könnten... auf der einen Seite kenne ich das schon von meinem Vater, er hat auch eher einen niedrigen Puls (um die 50, aber laut Kardiologen auch ein etwas vergrößertes Herz, weiß nicht, ob das miteinander zusammenhängt), könnte also vererbt sein. Auf der anderen Seite mache ich seit etwa zwei Jahren sehr regelmäßig Ausdauersport, seit Januar sogar 6 x die Woche und mir ist aufgefallen, dass der Puls, wenn ich "länger" (also mal 3 bis 4 Tage) nichts gemacht habe, dann auch höher, also so um die 50 ist. Wenn ich sportlich unterwegs bin, ist er dafür auch demenstprechend hoch, vielleicht nutzt mein Herz dann die Ruhephasen eben intensiv aus.

    Wie gesagt, bisher habe ich mir meisten keine Gedanken darüber gemacht (wenn man sich aber mit anderen unterhält, scheinen die Ausreißer aber schon ungewöhnlich und die kommen auch nicht im Schlaf vor, eher wenn ich gemütlich auf dem Sofa sitze). Als ich mit dem Laufen angefangen habe, habe ich mir eine Sportuhr gekauft, die den Puls am Handgelenk misst, nutze aber beim Laufen auch noch zusätzlich einen Brustgurt - wollte nicht den typischen Anfängerfehler machen und mich übernehmen . Da ich meine Uhr absolut liebe (Laufen war früher nicht meins und inzwischen macht es mir richtig Spaß, was auch an der Motivation durch dieses kleine Gerät liegt), trage ich sie fast immer und habe daher auch einen Überblick über meinen Ruhepuls. So, wie ich euch lese, muss ich mir über die Durchschnittswerte wohl keine Sorgen machen. Werde aber bei der nächsten Blutkontrolle meinen Arzt auf die niedrigen Ausreißer (35 - 37) ansprechen.

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    AW: Niedriger Puls - Grund zur Sorge?

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Findest du dass deine Schilddruese gut eingestellt ist? Ein langsamer Puls kann von zu wenig Schilddruesenhormon kommen.

    Ansonsten rutscht mein Puls in totaler Ruhe auch schonmal ziemlich ab. Solange ich keine Atemlosigkeit unterfinde ist das fuer mich kein Problem. Bei mir scheint das vor allem vorzukommen wenn mein Blutdruck niedrig ist.
    tatsächlich weiß ich das nicht so genau mit der Schilddrüse... vor 5 Jahren war ich dauermüde, kam nachmittags von der Arbeit und bin wie tot aufs Bett gefallen, konnte mich kaum rühren und hatte das Gefühl, selbst am Wochenende, wenn ich ausschlafen konnte, nicht ausgeruht zu sein. Da war ich dann bei einer Spezialistin, die sich auf dem Gebiet offenbar bestens auskennt. Das Präparat wurde dann ein paar Monate lang angepasst und dann war ich immer bei meinem Hausarzt zur Kontrolle und der meinte immer, alles in Ordnung. Da ich mich insgesamt wesentlich besser fühle, habe ich mir darüber keine weiteren Gedanken gemacht. Wobei ich beschlossen habe, für die nächste Kontrolle wieder zu dieser Spezialistin zu gehen. Ich hatte mich mit meiner Frauenärztin bei der letzten Vorsorgeuntersuchung über die Kontrollen unterhalten und dass ich die beim Hausarzt mache, woraufhin sie mich gefragt hat, ob ich dann das Medikament an dem Kontrolltag auch nehmen würde und dass man das nicht machen sollte, da es sonst die Werte verfälschen würde das hatte er mir nicht gesagt und ich frage mich auch, ob ein Gewichtsverlust (habe seitdem etwa 10 kg abgenommen) womöglich auch eine Anpassung erforderlich macht?

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