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  1. Registriert seit
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    Neues Hüftgelenk

    Ein freundliches Hallo in die Runde,

    ich bekomme im November ein neues Hüftgelenk.
    Nach dem Krankenhausaufenthalt geht es zur Reha.
    Ich bin total unsicher ob ich eine ambulante oder eine stationäre Reha machen soll.

    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

  2. Avatar von Blila1
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    AW: Neues Hüftgelenk

    Kommt auf die Situation zu Hause an und welche Unterstützung du da hast. Am wichtigsten fand ich den Einkauf, Autofahren geht ja sechs Wochen lang nicht, Tragen mit Gehhilfe nur Kleinigkeiten in einer Umhängetasche; schwer tragen sollest du sowieso vergessen, auf ewig. Frommer Wunsch, wirkt sich aber auf die Haltbarkeit aus.
    Stationäre Reha kann nett sein, mir hing das nach drei Tagen zum Hals raus, ambulant und abends + Woende daheim fand ich entschieden besser, trotz vieler Treppen (die bewältigt man zunehmend besser)
    Nicht unwichtig natürlich, wie die Einrichtungen jeweils sind und bewertet werden. Schau sie dir doch gleich mal an, wenn das möglich ist

  3. Avatar von brighid
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    AW: Neues Hüftgelenk

    was empfiehlt dein arzt?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  4. Registriert seit
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    AW: Neues Hüftgelenk

    Hallo,

    wenns familiär irgendwie geht, würde ich immer eine stationäre Reha machen.

    Mit der Organisation der ambulanten Reha hat man als Patient m. E. sooo viele Dinge zu tun, dass das den Reha-Nutzen ziemlich schmälert.
    Wenn man nach der OP sehr zügig einen ambulanten Reha-Platz bekommt und noch nicht so gut zu Fuß und hüftbeweglich ist, braucht man einen Fahrdienst. Den zahlt (glaube ich) zwar die GKV, aber die Organisation des Fahrdienstes obliegt einem selbst. Dann ruft man A, B und C an, dann findet man einen, dann verspätet er sich morgens wegen Stau oder es sitzen noch weitere Patienten im Wagen, die aber erst noch woanders hingebracht werden müssen. Das man pünktlich ankommt ist dann eher unwahrscheinlich. Also bestellt man ab dem nächsten Tag den Transporteur für viel früher, ist viel zu früh da, auch nicht schön.
    Das Gleiche dann auf dem Rückweg.
    In der ambulanten Reha-Einrichtung gibt es dann meistens nur eine Umkleideraum wie in einem Sport-Center und einen Gruppen-Ruheraum, Speisen- und Getränkeversorgung obliegt einem selbst.

    Gerade nach so einer OP ist etwas Ruhe und Erholung doch ganz gut. Wenn die ganzen Kräfte fürs Organisieren und durch-die-Stadt-fahren drauf geht, bleibt für die körperliche Reha nicht mehr viel Kraft übrig.
    Dann kommste am sehr späten Nachmittag nach Hause und der Alltag, mit all seinen Verpflichtungen steht jeden Tag an.

    In einer stationären Reha hast Du das Komplett-Paket, kannst Dich zwischen den Anwendungen auch mal ins Zimmer zurückziehen. Ich finde, dort hat man viel bessere Möglichkeiten sich auf die Reha zu konzentrieren.

    Viel hängt natürlich von den häuslichen und familiären Umständen ab. Jemand, der sofort Heimweh hat, ist vielleicht mit einer ambulanten Reha besser dran.

    Mach doch mal eine pro-/contra-Liste, was ist Dir wichtig, was nicht...

    Alles Gute, Pumpernickel


  5. Registriert seit
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    AW: Neues Hüftgelenk

    Die häusliche Situation sieht so aus.
    Ich lebe alleine, habe aber ein gutes Netzwerk. Mein einziger Pluspunkt für die stationäre Reha wäre nur die Versorgung.
    Ich bin gerne zu Hause.

  6. Avatar von brighid
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    AW: Neues Hüftgelenk

    in welcher räumlichen distanz ist die nächste einrichtung für die ambulante reha?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  7. Registriert seit
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    AW: Neues Hüftgelenk

    Es sind nur ca. 10 km und es gibt einen Fahrdienst.

  8. Avatar von brighid
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    AW: Neues Hüftgelenk

    ich bin eine befürworterin für eine stationäre reha. weil du dich dann wirklich auf dich konzentrieren kannst, unterstützung auch nachts hast, wenn die schmerzen wieder kommen usw.

    auf der anderen seite kann es auch durchaus sein, dass nach der op, wenns dumm läuft, eine ambulante möglichkeit nicht zur diskussion steht. das bleibt abzuwarten.

    wichtige frage: deine wohnung ist eben? oder über stockwerke verteilt?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  9. AW: Neues Hüftgelenk

    Ich würde auch eine stationäre Reha befürworten, weil man mit den alltäglichen Notwendigkeiten nichts zu tun hat bzw sie erledigt werden und man sich voll und ganz auf Sport und Genesung konzentrieren kann.

  10. Avatar von Blila1
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    AW: Neues Hüftgelenk

    Zitat Zitat von HPumpernickel Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Mit der Organisation der ambulanten Reha hat man als Patient m. E. sooo viele Dinge zu tun, dass das den Reha-Nutzen ziemlich schmälert.
    Das hängt wohl vom Unternehmen ab, deshalb meine Empfehlung, sich das mal anzuschauen und auch die Reha-Einrichtung, wenn die in erreichbarer Nähe ist.
    Ich hatte nichts zu organisieren, außer eben das Abendessen. Transport erfolgte von Tür zu Tür (allerdings mit Umwegen, weil ein Sprinter so viele Pat transportierte wie reinpassen), Verpflegung (drei Menüs zur Auswahl) + Getränke dort. Sehr gute Betreuung, Anleitung individueller als in der stationären Reha

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