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  1. Inaktiver User

    Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Hallo Zusammen,

    ich habe im Juni diesen Jahres die Diagnose MS erhalten. Im Zuge der routinemäßigen Blutkontrollen vor Beginn einer Basistherapie sind erhöhte Leberwerte aufgefallen. Diese stiegen innerhalb von gut zwei Wochen von Ende Juli bis Mitte August auf das 10-fache des Normalwertes an (nur GPT und GOT, andere Leberwerte normal, nichts im Urin).

    Ich war daraufhin vier Tage stationär im KH zur Abklärung - es wurde nichts gefunden. Keine Infektion, kein Hinweis auf autoimmune Hepatitis, keine Verstopfung der Gallengänge, kein Tumor oder sonst irgendetwas.

    Klinische Symptome habe ich überhaupt nicht - es geht mir gut. Keine Müdigkeit, keine Schmerzen, keine Übelkeit, Urin und Stuhl normal in Form und Farbe, keine Gelbsucht... Ohne diese Blutkontrollen wüsste ich gar nicht, das etwas nicht stimmt.

    Nun scheinen die Werte langsam wieder zu sinken - ich bekomme morgen die aktuellen Werte. Nun habe ich heute eine Kundin von mir gesprochen - die hat seit über 10 Jahren MS und sagt, ihre Leberwerte steigen regelmäßig nach einem Schub auf das bis zu 6-fache und gehen dann wieder zurück.

    Kann das tatsächlich sein? Ich kann dazu überhaupt nichts im Netz finden. Wenn das aber bekannt wäre, müsste doch was zu finden sein?

    Das macht mich ganz kirre und ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Und auch mal sehen, welche Therapieentscheidung dann jetzt ansteht.

    Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen?

    Danke und liebe Grüße, Purpurn

  2. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klinische Symptome habe ich überhaupt nicht - es geht mir gut. Keine Müdigkeit, keine Schmerzen, keine Übelkeit, Urin und Stuhl normal in Form und Farbe, keine Gelbsucht... Ohne diese Blutkontrollen wüsste ich gar nicht, das etwas nicht stimmt.
    vielleicht stehe ich auf dem schlauch, aber anhand von blutwerten kann man keine diagnose stellen

  3. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen?
    da wäre für dich ein ms-forum doch sicher geeigneter?
    oder frage doch bitte deinen neurologen.

  4. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    anhand von laborwerten, auch wie sie sich zueinander verhalten- kann man/frau durchaus eine diagnose stellen, bestätigen, verwerfen.

    was auf jeden fall sinn macht:

    der anstieg von got und gpt im peripheren blut bedeutet: zelltod, das was wir als got und gpt bezeichnen, war ursprünglich in den zellen. die öffnen sich, got und gpt wird ins periphere blut geschwemmt und der anstieg, die höhe kann durchaus ein grad für den zelltod definieren.

    also dass die höhe des anstieges und wie lange es oben bleibt- rückschlüsse auf die heftigkeit des schubes zu lassen könnte- aber das genau- und vorallem wie es dann weitergeht------------------ bitte deinen zuständigen neurologen!!!!!

  5. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    anhand von laborwerten, auch wie sie sich zueinander verhalten- kann man/frau durchaus eine diagnose stellen, bestätigen, verwerfen.
    von laborwerten war auch gar nicht die rede, sondern von blutwerten.
    und nur mit blutwerten kann die diagnose ms nicht gestellt werden.
    deswegen hatte ich ja auch gefragt. um so besser, wenn ich es missverstanden habe.

  6. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    laborwerte sind die blutwerte.

    das blut wird im labor ausgewertet.



    die diagnose: ms setzt sich aus vielen verschiedenen ergebnissen zusammen. labor,blutwerte, anamnese, etc.

    mir gings um den anstieg der beiden leberwerte in verbindung mit dem verdacht: akuter schub.

  7. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Die MS-Diagnose wurde natürlich nicht anhand von Blutwerten gestellt. Dazu gab es klinische Symptome in Form von Geh- und Empfindungsstörungen und dazu passende Entzündungsherde im ZNS und entsprechende Befunde im Liquor. Vor einem guten Jahr hatte ich eine Myelitis im Rückenmark mit ähnlichen Symptomen - zu diesem Zeitpunkt war aber noch keine MS-Diagnose im Raum.

    Unklar ist die Erhöhung der Leberwerte. Mein Neurologe hat mich zum Hausarzt geschickt zur Abklärung, bevor eine Basistherapie gegen die MS anfangen kann. Der wiederum hat mich ins KH eingewiesen, die aber keine Ursache für den Leberwertanstieg gefunden haben.

    Jetzt bin ich wieder draußen und warte eben auf die nächsten Befunde. Habe auch von einer anderen Bekannten - ohne MS-Diagnose - gehört, dass diese auch schon mal mit erhöhten Leberwerten im KH gewesen ist, man nichts gefunden hat, und die Werte sich nach ca. 4 Wochen wieder normalisiert haben. Seltsam, das.

  8. Inaktiver User

    Erleuchtung AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    die leber reagiert sehr empfindlich. regeneriert sich aber auch wieder schnell. (wenn man/frau ihr die chance dazu gibt)


    viraler infekt ----------- got und gpt können in der akutphase ansteigen.
    gallenprobleme------------------ dito
    gestern abend mal ordentlich gelumpt, gezwitschert (alkohol konsumiert)- ......................... dito.

    "interessant" wird es wenn die werte immer weiter ansteigen und /oder oben bleiben.

  9. Inaktiver User

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Hepatitis A-E, HIV und diese üblichen Verdächtigen wurden ausgeschlossen, Gallenblase ist nicht entzündet, Gallengänge frei. Kein Hinweis auf autoimmune Hepatitis, kein Hinweis auf Tumore, kein Hinweis auf Zirrhose oder Fibrose, keine Fettleber. Gelumpt hab ich auch nicht, schon gar nicht zwei Wochen lang... keine Pilze, keine Drogen, keine anderen obskuren Substanzen...

  10. User Info Menu

    AW: Leberwerterhöhung nach MS-Schub?

    Hattest Du denn eine Cortisonstosstherapie jetzt bekommen im Juni?

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