Hallo!
Vor ca. 4 Jahren habe ich mir angewöhnt mit Ohropax zu schlafen. Anfangs aufgrund von den dünnen Wänden in unserer WG, mittlerweile habe ich mich so daran gewöhnt und kann ohne nur noch sehr selten einschlafen.
Ich würde mir gerne wieder abgewöhnen ohne Ohropax zu schlafen, da ich nicht mein ganzen Leben damit schlafen möchte und ich das Gefühl habe, ich habe einen leichteren Schlaf dadurch.
Hat jmd Erfahrungen damit und ev. Tipps? Denkt ihr ich muss mich durch ein paar schlaflose Nächte schlagen?
Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Danke,
Amelie
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 17
Thema: Ohropax - abhängig
-
03.03.2019, 20:02
Ohropax - abhängig
-
03.03.2019, 21:23
AW: Ohropax - abhängig
Da hänge ich mich mal mit rein.
Ich hab auch nen extrem empfindlichen Schlaf und brauche auch sehr oft meine Ohropax
Mit "muss ich mich wohl einfach mal durch ein paar schlaflose Nächte schlagen" kam ich allerdings leider nicht weit - nach guten 10 Tagen war ich von der Schlaflosigkeit mehr als fix und fertig und regelrecht blöd im Kopp...
Öhrchen wieder zugestopft - Schlaf war wieder gut.
Vielleicht hat noch jemand eine Idee außer dem Weg den ich momentan gehe - "ich habe halt einen empfindlichen Schlaf, damit arrangiere ich mich und greife auf Ohropax zurück und kämpfe nicht länger mit mir selbst"
Viele Grüße
das Blümchen~ Du bist der Himmel. Alles andere- ist nur das Wetter (Pema Chödrön)~
-
03.03.2019, 21:26Inaktiver User
AW: Ohropax - abhängig
Ist denn tatsächlich eine Geräuschkulisse da?
Ich benutze auch häufig Ohrstöpsel, aber nicht dieses Ohropax-Zeugs, sondern solche mit Belüftung.
-
03.03.2019, 22:59Inaktiver User
AW: Ohropax - abhängig
Hmh - ich lebe in einem sehr hellhörigen Haus und hatte mir über Jahre angewöhnt Ohropax zum Einschlafen zu nehmen. Irgendwann vertrug ich die Dinger nicht mehr, wahrscheinlich wegen mangelnder Belüftung. Ich bekam Juckreiz.
Ich konnte sie problemlos absetzen, wohl auch weil ich inzwischen ein besseres Nervenkostüm hatte.
Mittlerweile kann ich sogar bei offenen Fenster schlafen. Zwar wohne ich an keiner Hauptstraße aber es fahren immer wieder Autos durch und Kopfsteinpflaster ist nicht gerade geräuscharm.
Ich glaube, es ist wichtig sich nicht hineinzusteigern und die Überzeugung abzulegen es geht nicht ohne. Ich kann mir gut vorstellen das man anfangs jedes Geräusch extra laut empfindet, weil ungewohnt.
Eine Möglichkeit sehe ich auch darin sich tagsüber in Meditation zu üben. Dabei lernt man u.a. Geräusche zu überhören.
-
04.03.2019, 11:53
AW: Ohropax - abhängig
Ich denke auch, dass man sich vor allem nicht so reinsteigern darf, außer man hatte immer schon einen leichten Schlaf.
Bevor ich angefangen habe mit Ohropax zu schlafen, hatte ich auch keine Probleme beim Einschlafen. Es gibt auch keine Geräuschkulisse, schlafe zwar mit offenem Fenster, jedoch wohne ich am Land.
Bei mir ist es also wirklich nur Gewohnheit. Es ist einfach so, sobald ich die Ohropax in meinen Ohren „fühle“, kann ich super einschlafen. Ohne fehlt mir etwas.
-
04.03.2019, 12:35Inaktiver User
AW: Ohropax - abhängig
Dann hat es bei Dir eigentlich gar nichts mit Lärmdämmung zu tun, sondern Du hast diesen leichten Druck im Ohr ritualisiert.
Vielleicht kannst Du übergangsweise nur ein bisschen Watte ins Ohr stecken oder Windwolle, auch von der Marke Ohropax.
-
04.03.2019, 12:47Inaktiver User
-
04.03.2019, 12:58
AW: Ohropax - abhängig
Hmm ich schlafe seit --- gut 30 Jahren -- mit Ohropax, zumindest fast immer. Warum ich mir die damals angewöhnt habe, weiß ich nicht mehr so recht...
Da wir seit etlichen Jahren in einem eher ruhigen Viertel wohnen, bräuchte ich sie auch eigentlich gar nicht mehr. Sie einfach wegzulassen - da hätte ich Probleme. Was mir seit einigen Jahren gut gelingt, ist sie in die Hand zu nehmen, Licht aus - und dann schlafe ich (meistens) ein. Wenn ich dann nachts oder gegen Morgen wach werde, liegen sie irgendwo um mich herum oder ich hab' sie noch lose in der Hand
- dann stopfe ich sie meist für sie letzte Schlafphase in die Ohren.
Ich hatte nie das Gefühl, dass ich damit einen leichteren Schlaf hätte, sondern wenn eher einen ungestörteren.
Solange die Firma die Produktion dieser Dinger nicht einstellt, mache ich mir keine Sorgen. Alle anderen Ohrstöpsel liegen mir nicht. Ich hatte sogar mal profesionellen Hörschutz, extra für mich angefertigt, kam ich nicht mit klar. Es müssen bei mir diese Original fetten Teile sein
.
ECSTACY
Find ectasy within yourself.
It is not out there.
It is in your innermost flowering.
The one you are looking for is you!
"Heute: Das ist Dein Leben."Kurt Tucholsky
-
04.03.2019, 13:09
AW: Ohropax - abhängig
Ich hatte selber auch mal eine lange Phase, wo ohne Oropax nix ging.
Jetzt nehme ich sie selten zum einschlafen und tu sie dann raus, wenn ich das erste Mal aufwache...
Ich muss aber bisweilen tagsüber schlafen...
Ich bin inzwischen kritisch gegenüber dem habituellen Gebrauch - mir hat mal ein HNO gesagt, seiner Ansicht nach seinen viele Ohrgeräuschproblere oder Hyperakusis auch auf die Gewohnheit quasi im komplett Stillen zu schlafen, zurückzuführen.
Weil einem dann folgerichtig, jedes hörbare Alltagsgeräusch als "laut" und "störend" vorkäme.
Er meinte, man solle versuchen, den Geräuschen lieber das "Drama" zu nehmen.
Und obwohl ich auch dachte "du hast gut reden
" habe ich im insgeheim auch zugestimmt.
Ein Dauergetrage von Sonnenbrillen soll einen ähnlichen Effekt haben.
Wie ist denn die objektive Lärmlage? Also Neubau/Trittschall/Auto/Party tatsächlich Problem oder eher so eine Art Prophylaxe, weil es ja sein könnte, dass ....
Bei letzterem sähe ich ein Problem. Vor allem, weil diese Art von vorauseilenden Befürchtungen dazu neigen ein schlimmer werdendes Eigenleben zu entwickeln.
-
04.03.2019, 13:10Inaktiver User
AW: Ohropax - abhängig
Sie hat doch geschrieben, dass es gar keinen Lärm gibt.


Zitieren


