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  1. Avatar von Brausepaul
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    Meditation gegen Schlafstörungen

    Hallo zusammen,

    ich habe schon ein paar Jahre Schlafstörungen und mittlerweile geht das ziemlich an die Substanz. An manchen Tagen ist es so extrem, dass ich Probleme habe den Tag zu bewältigen. Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, von den Augenringen will ich gar nicht sprechen ...
    Körperliche Gründe würde ich ausschliessen, ich denke (auch nach äztlicher Ansicht) es ist eher psychsomatisch bedingt.
    Nun habe ich schon häufiger gelesen, bzw. gehört das Meditieren in vielen Fällen hilfreich war. Mich würde daher interessieren ob jemand ähnliche Probleme hat (oder hatte) bei denen Meditation die Situation verbessert hat.
    Ich meditiere mittlerweile seit ein paar Wochen, muss aber sagen das ich die Meditation eher als anstrengend empfinde, nicht als entspannend.
    Hat jemand da vielleicht andere, positive Erfahrungen machen können?
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

  2. Avatar von brighid
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    schlafstörungen: einschlafprobleme oder durchschlafprobleme?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  3. Avatar von Brausepaul
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    schlafstörungen: einschlafprobleme oder durchschlafprobleme?
    Mittlerweile beides.
    Mir geht mir sehr viel durch den Kopf.
    Wobei ich keine Probleme wälze, es also keine speziellen Auslöser gibt.
    Ich kriege einfach keine Ruhe in den Kopf und merke das ich unter Spannung stehe, schwer zu beschreiben. Wie ein Auto, bei dem man nicht den Fuß vom Gas nimmt um es zu verlangsamen, sondern nur zusätzlich auf die Bremse tritt.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

  4. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Hatte ich phasenweise auch.

    Was hat sich geändert?

    Ich gehe wirklich nur noch ins Bett, wenn ich müde bin. Die Uhr und irgendwelche Regeln, wie viel Schlaf und zu welchen Zeiten gesund wären, sind mir egal (geworden). Rückblickend hat mich eher das Grpbeln darüber wach gehalten.

    Mir hilft außerdem das Hören von Hörbüchern etc. , die nicht so aufreibend sind.

    Eine Zeitangabe habe ich es mal mit progressiver Muskelentspannung versucht, weil es meinem Naturell eher entgegenkam als liegen und atmen. Hat auch etwas geholfen.

    Ich lege mich auch gern mal am späten Nachmittag hin. Der Schlaf ist für mich genau so wertvoll wie der Nachtschlaf.

    Aber obige Erkenntnis war für mich am heilsamsten. Wenn es jetzt mal wieder los geht, vertraue ich meinem Körper, dass er schon in der nächsten oder übernächsten Nacht sich seine Ruhe holen wird.
    -

  5. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Ich würde trotzdem zum Arzt und körperliche Ursachen ausschließen wollen. Sonst kannst Du meditieren bis der Arzt dann kommt und es hilft doch nix.

    Ich kann nicht meditieren. Da ist dann schon die Erwartungshaltung, die mir Druck macht. Genauso wenig wie Autogenes Training.
    Probiere es doch mal mit Progressiver Muskelrelaxation. Gibt Anleitungen im Netz oder besorg es als Audiodatei. Hörbücher finde ich auch gut. Sollte jetzt nicht Stephen King sein.
    Beste Erfahrung habe ich mit Der Distelfink.
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  6. Avatar von brighid
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    achtsamkeitsübungen über die öhrchen und ich schnarche!

    seit meinen übelsten zeiten habe ich immer schreibzeug neben dem bett. wenn ich hochschrecke- aufschreiben, rumdrehen und loslassen. hat lange gedauert.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  7. Registriert seit
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Vielleicht ist Meditation einfach nicht das richtige Mittel.

    Habe vor vielen Jahren mal - siehe auch Kommentar von Utetiki - Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung gemacht. Das war an der Volkshochschule und unser Kursleiter war wirklich super, hatte auch eine angenehme Stimme, die dazu passt.
    Einen Versuch ist es wert, zu verlieren hast du ja nichts, auch als Alleinversuch über Google oder wo bzw. wie auch immer.

    Ich kann das z.B. nur im Kurs und nicht alleine.

  8. Avatar von Brausepaul
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Ich gehe wirklich nur noch ins Bett, wenn ich müde bin. Die Uhr und irgendwelche Regeln, wie viel Schlaf und zu welchen Zeiten gesund wären, sind mir egal (geworden). Rückblickend hat mich eher das Grpbeln darüber wach gehalten.
    Ja, von diesem Ansatz hatte ich auch mal gehört.
    Die Frage war was diejenigen, die schlafen können, dafür tun?
    Antwort: Gar nichts, sie beschäftigen sich gar nicht damit. Manchmal ist vermutlich allein der Gedanke an das Nicht-schlafen-können kontraproduktiv.

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Ich würde trotzdem zum Arzt und körperliche Ursachen ausschließen wollen. Sonst kannst Du meditieren bis der Arzt dann kommt und es hilft doch nix.
    Stimmt, aber das habe ich mit dem Arzt auch schon geklärt.
    Schlafapnoe u.ä. scheidet aus.

    Probiere es doch mal mit Progressiver Muskelrelaxation. Gibt Anleitungen im Netz oder besorg es als Audiodatei. .
    Das hatte ich auch mal eine Weile probiert, ebenso wie Sport, Spaziergänge, warme Badewanne und die üblichen Regel der Schlafhygiene, letztlich aber alles ohne Erfolg.

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    achtsamkeitsübungen über die öhrchen und ich schnarche!
    seit meinen übelsten zeiten habe ich immer schreibzeug neben dem bett. wenn ich hochschrecke- aufschreiben, rumdrehen und loslassen. hat lange gedauert.
    Wäre eine Option, aber wie gesagt. Da ist nichts was mich belastet (jedenfalls nicht bewusst), insofern wüsste ich nicht was ich da notieren könnte. Ich vermute da eher irgendwas im Unterbewusstsein, das da rumort oder nicht verarbeitet ist.

    Zitat Zitat von BL75 Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist Meditation einfach nicht das richtige Mittel.

    Habe vor vielen Jahren mal - siehe auch Kommentar von Utetiki - Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung gemacht. Das war an der Volkshochschule und unser Kursleiter war wirklich super, hatte auch eine angenehme Stimme, die dazu passt.
    Einen Versuch ist es wert, zu verlieren hast du ja nichts, auch als Alleinversuch über Google oder wo bzw. wie auch immer.

    Ich kann das z.B. nur im Kurs und nicht alleine.
    Autogenes Training habe ich mal in der VHS gemacht.
    Interessant, aber mir fehlt irgendwie die Vorstellungskraft.
    Ich werde weder schwer, noch warm.

    Ich bin sehr kopfgesteuert und kontrolliert.
    Das ist manchmal ganz praktisch, aber in diesem Fall eher ein Nachteil.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -
    Geändert von Brausepaul (22.02.2019 um 14:10 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Hi Paul

    hast du schon mal "Body Scan" probiert?

    Mein Mann schläft damit zuverlässig (wieder) ein. Ich glaube bis ganz durch ist er noch nie gekommen

    Ich mags nicht, mich macht das nervös...

    Weißt, meditieren - das hilft. Aber, es dauert. Zweck der Übung ist insgesamt runter zu kommen. Das dauert. Im Idealfall Monate, nicht Wochen. Bloß mal so als Rahmen....

    Wie schaut es denn mit deiner "Schlafhygiene" aus (furchtbares Wort, klingt so nach ungewaschen )

    TOP 5 sind:

    IMMER und ÜBERALL zur gleichen Zeit in die Heia und auch wieder aufstehen.
    Ja, auch am Wochenende, ja auch im Urlaub, ja auch wenn man null geschlafen hat.

    Im Bett nur SCHLAFEN und SEX. Nicht: TV, essen, wachliegen. Lesen ist Typabhängig.
    Stichwort hier: Impulskontrolle.

    Wenn man länger als 20min wach liegt und grübelt: AUFSTEHEN, Schlafzimmer verlassen, nebenan Schöner Wohnen oder Kicker durchblättern. Warten bis der nächste Schlaf-Slot kommt. Dann wieder ins Bett.

    Kein Kaffee, Tee, Kakao (bei Hardlinern auch Schokoldade) nach 14.00 spätestens (!)

    Kein Sport bei dem Schweiß fließt nach 18.00 h (hängt mit Melatonin Stoffwechsel zusammen)

    Tagsüber unbedingt Tageslicht tanken. Mittags mindestens 30 min ins Licht. Hängt auch mit Melatoninstoffwechsel zusammen.
    Das Schlafhormon Melatonin ist abends umso höher je mehr Tageslicht tagsüber...

    Es gibt den evaluierten Ansatz, dass man eine Art "Reset" machen kann und mal massiv den Schlafdruck erhöhen kann um den Teufelskreis aus "im Bett wälzen", "totmüde sein" und dann wieder nicht schlafen können" Incl. Angst davor zu unterbrechen:

    Geschlafen wird in einem definierten Zeitfenster von z. B. 0.00 h und 06.00 h
    (kann auch 23.00 und 5.00 h sein, oder 01.00 und 07.00)

    also nur in diesen 6 h.
    Das ist hart. Aber es funktioniert anscheinend zuverlässig und sorgt innerhalb 6-8 Wochen für einen kompletten Reset.
    Kannst mal Uniklinik Regensburg und Schlaftraining googeln.

    Buchtipp: Müller/Paterok "Schlaf trainieren" oder so ähnlich

    Warst mal in einem Schlaflabor?

  10. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Meditation gegen Schlafstörungen

    Was mir noch einfällt:

    in den ganz ganz schlimmen Phasen hat mir das frei in der Apotheke zu kaufende Mittel LASEA geholfen. Es macht nicht abhängig, ist einfach nur Lavendel. Vielleicht hilft da der Plazeboeffekt, aber er hilft.

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