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  1. Registriert seit
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    Tut im Alter "alles weh"?

    Hallo zusammen,

    ich habe bewusst einen etwas provokanten Titel gewählt, wobei er eigentlich ganz gut passt.
    (Ja, ich weiß, 41 ist noch nicht alt, aber halt auch nicht mehr jung...)

    Mir ist Folgendes aufgefallen: Bin jetzt 41, und seit ca. 2-3 Jahren habe ich eigentlich keinen Tag, an dem nicht irgendwas "ziept" und zwickt. Also in 2018 war ich definitiv keinen Tag beschwerdefrei. Es sind keine schlimmen Schmerzen, sondern eher ein Unwohlsein oder leichte Schmerzen.

    Meine Frage ist an Euch (die ein ähnliches Alter haben oder älter sind), ob das "normal" ist?!
    Ich bin durchaus bereit, zu verschiedenen Ärzten zu gehen, aber ich bin ebenfalls bereit, das Ganze zu akzeptieren, wenn es dazu gehört. Natürlich kann mir keiner eine Diagnose stellen, mir geht es einfach nur darum, ob und wie sich der Allgemeinzustand Ü40 ggf. verändert.

    Die Beschwerden sind überwiegend orthopädisch: mal die Schulter, mal die Knie, mal der Rücken.
    Ich mache regelmäßig Sport (unterschiedliche Sportarten, Schwerpunkt Kraftausdauer und Stretching, ca. 4x in der Woche, nie länger als 60 Minuten, keine Extrembelastungen). Ernährung könnte besser sein, sie ist "normal", also nicht übermäßig viel Fleisch, gesättigte Fettsäuren, Alkohol, etc.

    Oft fühle ich mich einfach abgeschlagen, die Gelenke oder Muskeln oder Sehnen tun weh (aber nicht derselbe Körperteil dauerhaft!). Manchmal auch die Zähne, oder der Bauch (Periode).

    Manchmal denke ich, dass ich einfach sensibler werde und schon beim kleinsten Zwicken hellhörig werde?!

    Kann das vielleicht auch von einer Hormonumstellung kommen?
    Da es meinem Mann ähnlich geht und es bei ihm auch vor ca. 3 Jahren begann, haben wir überlegt, ob es was mit unserem Haus zu tun haben könnte, welches wir damals bezogen haben. (Ich weiß, dazu kann keiner von Euch was sagen, will es nur kurz erwähnt haben. Es ist aber kein ganz neues Haus gewesen, schon ein paar Jahre alt).

    Geht es irgendwem ähnlich?

    Nachtrag: Weil gefragt wurde, was ich so den ganzen Tag mache und ob ich etwa unterbelastet bin. Das ist nicht der Fall: Ich habe einen Vollzeitjob und einen kleinen Nebenjob. Beides sind für mich allerdings totale Traumjobs, die ich super gerne mache, und die auch nicht "zehrend" sind. Also daran kann es nicht liegen. Ansonsten hab ich Mann, Hund und Haus, womit ich meine Zeit verbringe, und das auch gerne.

    Nachtrag 2: Ich bin nicht übergewichtig.

    Viele Grüße
    Butterfly
    Geändert von Butterfly_ (08.01.2019 um 13:25 Uhr)

  2. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Mit 41 "im Alter"

    Wenn es überwiegend orthopädische Beschwerden sind, könnte Krafttraining vielleicht helfen.

    Ansonsten könnte natürlich auch das folgende sein:
    Manchmal denke ich, dass ich einfach sensibler werde und schon beim kleinsten Zwicken hellhörig werde?!


    Was machst du denn so den ganzen Tag?
    Meine küchenpsychologische Spekulation vermutet, dass du nicht ausgelastet bist.

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Bei mir waren es eindeutig die Wechseljahre. Schmerzen in den Füßen und Hüften. Außerdem ist mir meine Fingerfertigkeit in den Händen irgendwie teilweise anhanden gekommen. Ich versuche mit Übungen gegenzusteuern.

    Seit einigen Monaten geht es mir besser.
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    Trennung und Scheidung,
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  4. Registriert seit
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Jemand sagte mal:

    Wenn du mit vierzig morgens aufwachst und dir tut nichts weh, bist du tot.

    Dir tut noch was weh.
    Also ein Grund zur Freude! :D


  5. Registriert seit
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    23

    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es bei mir nicht so ist, dass jeden Tag etwas anderes weh tut - und ich bin Ü50.


  6. Registriert seit
    27.04.2005
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Ich nähere mich der 50 und mir tut auch fast nie was weh. Gut, ich habe ein Knie, das einen kleinen Schlag weg hat, das muckt manchmal auf, wenn ich mal wieder eine falsche Bewegung gemacht habe - aber sonst...

    Meiner Mutter hingegen tut, seit sie Mitte 30 ist, immer irgendwas weh - inzwischen mit Mitte 70 eigentlich alles.

    Ob man daraus nun Schlüsse ziehen kann?

  7. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Du Glückliche. Hoffentlich bleibt es so .
    Moderatorin im Forum

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    Reine Familiensache


  8. Registriert seit
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Das hoffe ich auch. Meinem Mann (fast 5 Jahre älter) geht es übrigens ebenso.

    Was ich aber merke - wenn mal was ist, dauert es länger. Vorletztes Frühjahr habe ich mir den Fuß übel verstaucht, und es hat sehr lange gedauert, bis wirklich gar nichts mehr weh getan hat.

  9. Moderation
    Registriert seit
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Kurze Antwort: Ja.

    Entweder man macht keinen Sport, dann tut alles weh, weil man steif wird, oder man macht welchen, dann tut alles weh, weil man's benutzt hat. Physio und Rehaübungen können helfen. Ein bißchen.

    Und von blauen Flecken und aufgeshclagenen Knien, die früher in zehn Tagen weg waren, hab ich jetzt einen Monat was. Mindestens. Grrr.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Moderation Avatar von katelbach
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    02.03.2011
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    AW: Tut im Alter "alles weh"?

    Im Alter?

    Mir tut wenig weh. Oder selten. Nicht mehr als früher, als ich jung war. Dabei bin ich mit 61 nahe an der Vergreisung
    Ok, ich mache keinen Sport, da fällt diese Schmerzquelle schon mal aus (ich bewege mich aber viel: Yoga, Ws-Gymnastik, tägliche Hundemärsche, viele Treppen ...). Zudem bin ich ein Leichtgewicht. Und ich hab gelernt, wie ich mich bewegen und wie ich liegen muss, als ich als junge Frau eine Serie von Bandscheibenvorfällen in der HWS hatte.

    Ich hab schon immer häufig Bauchscmerzen, aber daran bin selbst schuld, weil ich einiges nicht essen dürfte, aber es ab und an trotzdem mache.

    Verletzungen heilen genauso schnell ode genauso langsam wie früher.

    Was ich dem Alter zuschreibe ist eine abnehmende Belastbarkeit. Ich merke das im Job und auch privat. Ich brauche mehr Auszeiten/Erholungsphasen - Zeiten, in denen ich allein sein kann und nicht interagieren muss. Vielleicht ist es aber auch nicht dem Alter, sondern den Lebensumständen geschuldet.
    Aber die eine oder andere Nacht bei guter Musik durchfeiern ist drin.

    Vielleicht bin ich auch nur hart im Nehmen, denn ich habe 25 Jahre meine schwerst rheumakranke Mutter begleitet. Da kriegt man mit, was Schmerzen sind, und es relativiert sich vieles.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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