+ Antworten
Seite 10 von 10 ErsteErste ... 8910
Ergebnis 91 bis 96 von 96

  1. Registriert seit
    20.01.2019
    Beiträge
    505

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    Es ist ein leider sehr weit verbreiteter Irrtum, zu glauben, über den Blutspiegel können man den Status einer Versorgung bestimmen.
    In manchen Fällen kann das noch stimmen, in anderen aber nicht.
    Der Blutspiegel ist nur ein Parameter unter mehreren.

    Der Calciumspiegel wird z. B. vom Körper sehr stark reguliert. Diese Regulation sorgt dafür, dass der Spiegel fast immer im Normbereich liegt.
    Das sagt aber noch gar nichts aus. Es kann nämlich sein, dass der Mineralstoff bei einer Mangelsituation einfach aus den Knochen kommt bzw. nicht ausreichend genug in den Knochen aufgenommen wird, damit der Blutspiegel normal bleibt.
    Ähnliche Mechanismen gelten auch für manche andere Stoffe.
    Daher sind Blutspiegel nicht immer zuverlässige Parameter.

  2. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
    29.09.2005
    Beiträge
    13.106

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Daher sind Blutspiegel nicht immer zuverlässige Parameter.
    Das glaube ich dir. Aber wenn die Blutwerte in der Norm liegen, ist das doch immerhin die halbe Miete.

    Schließlich gibt könnten sie auch außerhalb der Norm liegen, was dann doppelt schlecht wäre, wenn man dann zusätzlich berücksichtigt, dass die Werte einen guten Wert vortäuschen können. Oder liege ich hier gedanklich falsch?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  3. Registriert seit
    20.01.2019
    Beiträge
    505

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Das glaube ich dir. Aber wenn die Blutwerte in der Norm liegen, ist das doch immerhin die halbe Miete.

    Schließlich gibt könnten sie auch außerhalb der Norm liegen, was dann doppelt schlecht wäre, wenn man dann zusätzlich berücksichtigt, dass die Werte einen guten Wert vortäuschen können. Oder liege ich hier gedanklich falsch?

    Ich habe nicht verstanden, wie du es meinst.
    Speziell bei Calcium ist es so, dass der Blutspiegel so stark reguliert wird, dass man eher bei vorliegenden Krankheiten den Normbereich verlassen kann, kaum aber bei einem Mangel, da der Körper ja bekanntlich große Reserven hat, aber die sind eben in den Knochen besser aufgehoben.

    Generell ist es ratsam, bei Nahrungsergänzungsmitteln eher vorsichtig damit unzugehen.
    Ohne eine eingehende Untersuchung seitens eines erfahrenen Kenners, nur als "Selbstmedikation", das birgt Risiken.

    Im Internet wimmelt es nur so von unseriösen "Informationsquellen", deren Dilettantismus auf den ersten Blick nicht immer leicht zu erkennen ist.
    Oft weißt man nicht, wer eigentlich hinter einer Seite steckt, wer, warum welche Informationen unter die Leute bringt.
    Hinterlassen sie einen Eindruck, der einen glauben lässt, hier würde wissenschaftlich argumentiert, ist man leicht bereit, den Behauptungen Glauben zu schenken.
    Supplementieren kann auch Schaden anrichten, wenn man nur glaubt, das Richtige zu tun, eigentlich man aber das Ganze gar nicht überblickt.
    Es ist sogar vorgekommen, dass so manche Studie abgebrochen werden musste, als man feststellte, dass signifikant mehr Leute als in der Placebogruppe schwer erkrankten.

  4. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
    29.09.2005
    Beiträge
    13.106

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Ohne eine eingehende Untersuchung seitens eines erfahrenen Kenners, nur als "Selbstmedikation", das birgt Risiken.
    Ich will jetzt keinesfalls raten munter alle Vitamine einzuwerfen, die es im Drogeriemarkt so gibt, aber man kann sich, um beim Vitamin D3 zu bleiben, schon mal fragen, ob man genug davon abbekommt.

    Nachdem ich ärztlich festgestellt einen Vitamin D3 Mangel hatte, war mir postwendend klar, dass mein Mann ebenfalls einen haben muss. Identische Arbeit (Büro), keine Hobbys im Freien, im Sommer Aufenthalt nur unter der Markise, keine Badeurlaub sondern Urlaub in Länder wie Irland oder Schottland. Ich habe zu ihm gesagt, jede Wette du hast auch einen Vitamin D3 Mangel und siehe, der Spiegel lag bei 9.

    Interessant war die Reaktion des Arztes, der vom „Vitamin D3-Hype“ gar nichts hält und nur gemeint hat, wenn mein Mann will, kann er ja mal 1000 IE einnehmen. Mein Mann nimmt aktuell 2000 IE und bei der nächsten Blutuntersuchung wird er immer noch einen erniedrigten Spiegel haben, da bin ich mir absolut sicher.

    Den Junior, der jahrelang Power-Gamer war und Sonnenlicht nur selten sah, habe ich ohne Blutuntersuchung auf 1000 IE gesetzt. Und auch er wird garantiert nicht überdosiert sein, selbst wenn er jetzt ein bisschen öfter die Sonne sieht.
    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Es ist sogar vorgekommen, dass so manche Studie abgebrochen werden musste, als man feststellte, dass signifikant mehr Leute als in der Placebogruppe schwer erkrankten.
    Waren das nicht die Raucher und ein bestimmtes Vitamin?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”


  5. Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    4.743

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Waren das nicht die Raucher und ein bestimmtes Vitamin?
    Jepp. A und Nikotin. Erhöht signifikant Lungenkrebsrisiko.
    Wobei ich ja finde, das macht das Kraut nicht fett....
    Leider wird das von einigen so interpretiert, dass rauchen ohne VitA dann eh nicht so.....

    VitD:
    Wieviel nimmst jetzt? Bzw. wieso meinst du, dass die Wochen/Monatsgabe von Dek. das verbessert?
    Ist das nicht nur ein Rechenspiel? Also statt 7 x 2000 dann 1 x ? (20.000) oder was?

    Ich frage aus eigener Betroffenheit.
    ich bringe den Spiegel nicht rauf. Das einzige was ich bewirken konnte, war von 23 auf 29 ...
    Trotz +Mag, +K, + Ca, -LSF und überhaupt.

    Ich schreibe ja gerne, ich sollte wohl täglich einen Wal essen - Ich finde übrigens nicht, dass das ein Hype ist.
    Ich finde, ja die Bedeutung des Beitrages von VitD bei z. b. Autoimmunerkrankungen (und es gibt welche, die sehen Osteoporose als solche an) wird sträflich unterschätzt.

    Und dass "früher" und so weiter, die Leute...
    Mei, früher sind's viel eher gestorben und haben viel mehr UV abbekommen, da Feldarbeit oder Ostfront und die Eier hatten aufgrund der Haltungsbedingungen auch mehr D - und die schrecklichen "Witwenbuckel" waren halt Schicksal und ich denke, dass der "Ischias" oft ein Osteoporosebruch war, den man ohne MRT und Röntgen halt nicht erkannte.

    Also ich bin dafür.

    @Nocturna, du bist privatversichert? geh halt mal zu einem "funktionellen Mediziner" - da gibts ein paar in M
    Die kennen sich super aus mit Laborwerten (das ist nämlich ja auch so ein Thema.... nicht alle denken. Viele lesen einfach nur die +/- Spalte...) und mit NEM, die Sinnvoll sind. Weil viel Geldschneiderei ist schon oft dabei und viel Scharlatanerie auch.


  6. Registriert seit
    10.07.2017
    Beiträge
    44

    AW: Meinungen/Erfahrungen zu Vitamin D Präparaten im Winter

    "VitD:
    Wieviel nimmst jetzt? Bzw. wieso meinst du, dass die Wochen/Monatsgabe von Dek. das verbessert?
    Ist das nicht nur ein Rechenspiel? Also statt 7 x 2000 dann 1 x ? (20.000) oder was?"

    Also ich habe mit der täglichen Einnahme bessere Erfahrungen gemacht...

    " Ich frage aus eigener Betroffenheit.
    ich bringe den Spiegel nicht rauf. Das einzige was ich bewirken konnte, war von 23 auf 29 ...
    Trotz +Mag, +K, + Ca, -LSF und überhaupt."

    Ja das ist nicht viel, wieviel Vitamin D nimmst du denn? Schon mal ne Hochdosistherapie durchgeführt? Wenn du sowas überlegen solltest, rate ich das Calcium in der Hochdosis Zeit wegzulassen... jenachdem wie hochdosiert, sogar Milchprodukte und calciumhaltiges Wasser in der Zeit weglassen

    "Ich schreibe ja gerne, ich sollte wohl täglich einen Wal essen - Ich finde übrigens nicht, dass das ein Hype ist.
    Ich finde, ja die Bedeutung des Beitrages von VitD bei z. b. Autoimmunerkrankungen (und es gibt welche, die sehen Osteoporose als solche an) wird sträflich unterschätzt."

    Ja, aber es gibt das Coimbra Protokoll für Menschen mit Autoimmunkrankheiten, das hat sich ja immerhin bis an die Charité rumgesprochen...
    Bei den Hausärzten und selbst Fachärzten ist es halt immer eine Frage, wie diese selbst am Ball bleiben... meine Hausärztin hat mir vor zwei Jahren ganz euphorisch erstaunt vom wunderbaren Mikrobiom und seinem Einfluss auf die Gesundheit erzählt... hatte sie von einem Vortrag... nur mal als Beispiel wie lange etwas braucht um sich bis in die normale Ärzteschaft am Patienten rumzusprechen..

    "Und dass "früher" und so weiter, die Leute...
    Mei, früher sind's viel eher gestorben und haben viel mehr UV abbekommen, da Feldarbeit oder Ostfront und die Eier hatten aufgrund der Haltungsbedingungen auch mehr D - und die schrecklichen "Witwenbuckel" waren halt Schicksal und ich denke, dass der "Ischias" oft ein Osteoporosebruch war, den man ohne MRT und Röntgen halt nicht erkannte."

    Ja😂 diese früher Sprüche mag ich ala :wir haben früher unsere Kinder noch einarmig auf dem Acker geboren...

+ Antworten
Seite 10 von 10 ErsteErste ... 8910

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •