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  1. Registriert seit
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    AW: Gewichtszunahme durch Antidepressiva

    Klar kommt die Zunahme durch den gesteigerten Appetit - was denn sonst? Und klar gibt es Leute, die nicht davon zunehmen, wobei es ja auch von der Dosis abhängt. Bei mir gibt es keinen Zweifel. Ich habe mein Leben lang das gleiche Gewicht gehabt, dann mit Amitryptilin angefangen und ich hätte nur noch essen können. Zugleich wird durch die dämpfende Wirkung auch der Stoffwechsel verlangsamt. Denn zumindest ich schlafe mit Amitryptilin auch super, weil es das Nervensystem runterfährt.

  2. Avatar von Horus
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    AW: Gewichtszunahme durch Antidepressiva

    Ich kenne den Effekt, ich nehme auch ein AD, bei dem "Gewichtszunahme" eine häufige Nebenwirkung sei, eben via Appetitanregung.
    Gewichtszunahme findet bei mir trotzdem nicht statt, eben gerade WEIL ich weiss, wie es dazu kommen kann. Also esse ich nicht mehr oder anders als vorher und gut.
    Die schlaffördernde Wirkung ist auch bei meinem AD vorhanden und himmlisch. Dass es allerdings insgesamt den Stoffwechsel bremst, kann ich zumindest für meines nicht bestätigen. Ich bin nicht müder oder träger als vorher, im Gegenteil.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  3. Registriert seit
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    AW: Gewichtszunahme durch Antidepressiva

    Ja, ich bin vermutlich die einzige, die durch AD zugenommen hat, daher ist das ja auch gar kein bekannter Nebeneffekt ;) Mal ehrlich: Klar kann ich darauf achten, nicht mehr zu essen als vorher. In meinem Fall hätte das aber bedeutet, nonstop unstillbaren Hunger zu haben. Das halte ich vielleicht einen Monat aus, keine 4 Jahre. Ich finde daher die Angewohnheit hier wirklich kurios, weil man selbst eine bestimmte Verhaltensweise an den Tag legt oder eine Nebenwirkung auf bestimmte Weise verspürt, anderen diese abzusprechen. Ich habe nicht dadurch zugenommen - also kann es bei dir auch nicht daran liegen. Schonmal gehört, dass Nebenwirkungen nie auf alle zutreffen? In meinem Fall kam die generelle Neigung, gerne zu essen, zusammen mit einem Medikament, das die Hemmschwelle diesbezüglich deutlich herunter gesetzt hat. Ich meine, mal ehrlich: Seit ich es abgesetzt habe, nehme ich wieder ab. Mehr Beweise benötige ich für meinen Fall persönlich nicht. Für mich ist das einfach ein Medikament, das ich so nie wieder nehmen würde. Wenn man depressiv ist - klar, natürlich. Aber nicht wie manche, um besser zu schlafen oder sonstiges. Das ist es für mich nicht wert, mir täglich Jahre lang Chemie reinzuschaufeln.

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