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  1. Avatar von Katze22
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    wenn man es privat zahlen muss? ich denke das ist dann weitaus höher. Mein erstes MRT musste ich privat berappen und hab über 500 Euronen abgedrückt, die Kasse zahlt nicht bei Verdacht, erst bei gesicherter Diagnose - verstehe einer wer will........wenn der Krebs da ist, zahlen sie dann mein neuerliches MRT bei Verdacht im Januar wurde gezahlt........sehr strange alles und nicht grad zum Wohle des Patienten
    Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Radieserl, kurz etwas zur Logik des Kontrollabstandes:
    Natürlich kann kurz nach der radiologischen Untersuchung wieder sich erneut Gewebe verändern und etwas wachsen.
    Das Ziel engmaschiger Kontrollen ist, solche Veränderungen in in einem sehr frühen Stadium feststellen zu können, die darauf folgende Behandlung schonender zu machen und letztlich auch die Prognose zu verbessern.
    Bei einer Verwandten wurde vor einem Jahr solch eine Veränderung festgestellt. Sie war noch im Millimeterbereich und bösartig. Die sich anschließende OP war ein vergleichsweise kleiner Eingriff, sie konnte das Krankenhaus nach 3 oder 4 Tagen verlassen, bekam eine Röntgenbehandlung und brauchte keine Chemo.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  3. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Zitat Zitat von Katze22 Beitrag anzeigen
    wenn man es privat zahlen muss? ich denke das ist dann weitaus höher. Mein erstes MRT musste ich privat berappen und hab über 500 Euronen abgedrückt, die Kasse zahlt nicht bei Verdacht, erst bei gesicherter Diagnose - verstehe einer wer will........wenn der Krebs da ist, zahlen sie dann mein neuerliches MRT bei Verdacht im Januar wurde gezahlt........sehr strange alles und nicht grad zum Wohle des Patienten
    MRT kostet logischerweise mehr, aber für Mammografie in 2 Ebenen plus Sono habe ich vor gut 2 Jahren um die 160 Euro bezahlt. Selbstzahler in dem Fall. Ich habe die Rechnung noch.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Hallo Radieserl,

    Du musst doch jetzt nicht entscheiden, ob Du zukünftig alle 1,5 Jahre zur Untersuchung gehst.
    Deine aktuelle Aufregung (die bei dem Hin und Her logisch ist), wird sich wahrscheinlich in den nächsten Wochen legen.
    Dann gehst Du in sechs Monaten und dann entscheidest Du neu.
    Dann ist bald Dein 50. Geburstatag und Du bekommst eine Einladung zum Mammografie-Screening, ist also wieder ein Zeitraum abgedeckt.
    Danach entscheidest Du wieder neu.

    Koryphähe... naja und beide über 70..., da sind sie wahrscheinlich nicht mehr irgendwo angestellt tätig. Gehen die noch regelmäßig zur Fortbildung, sind die auf dem aktuellen Wissensstand?
    Und ich (gesetzlich versichert) bin bisher von meinen Ärzten mit Kassensitz immer dahingehend beraten worden, dass, wenn ein Verdacht besteht und eine medizinische Indikation für eine Untersuchung, diese auch eine ganz normale Leistung der GKV ist. Da hatte nie ein Arzt irgendwelche Abrechnungsprobleme und ich musste nix selbst zahlen.

    Eine Vorstellung in einem modernen Brustkrebszentrum ist sicherlich eine gute Idee, eine Zweitmeinung steht Dir als Gesetzlichversicherte auch zu - auch wenn Du zum Glück keinen BK hast. Es ist gut, wenn manche Themen von anderen Perspektiven aus betrachtet werden.

    Alles Gute wünsche ich Dir, Pumpernickel


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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    "Koryphäe über 70" ... naja, da wäre ich sowieso kritisch.
    Oftmals sind die zwar sehr erfahren - aber nicht immer unbedingt auf dem neusten Stand der Wissenschaft.
    Und das ist gerade bei BK wichtig.
    Da würde ich auch eher zu einem modernen BK-Zentrum gehen - oder mir zumindest dort eine Zweitmeinung einholen.
    Liebe Grüße ... von der Nase ...

  6. Avatar von Radieserl
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Sehr interessant, jofi2. vielen Dank. Ich habe inzwischen auch gelesen, dass in USA geraten wird, dass jede Frau ab 40 jedes Jahr eine Mammographie machen lassen sollte. Hört sich für mich sehr plausibel an. Genau das sagte die Ärztin auch: Früh finden erspart viel Leid. Wenn es jetzt was bösartiges gewesen wäre, es ist bei der Biopsie entfernt worden und hätte nur Bestrahlungen, keine Chemo nach sich gezogen.

    Einen ausführlichen Befundbericht kriege ich natürlich noch.

    Es war auch mein Ansatz, dass ich zu jemandem gehe, der nicht nur den finanziellen Aspekt im Kopf hat.

    „Koryphäe“ bedeutet für mich, dass der Arzt fachlich relativ unumstritten sein dürfte (auch wenn ich das selbst natürlich nicht beurteilen kann). Aber wer sich seit 45 Jahren mit nichts anderem als weiblichen Unterleibern und „unklaren Raumforderungen“ beschäftigt, veröffentlich, forscht und lehrt, dürfte wohl schon relativ viel Ahnung haben. Beide schauen auch übrigens nicht aus wie 70. Das habe ich alles erst hinterher rausgekriegt, als ich etwas ähem recherchiert und zurückgerechnet habe. Hätte ich nie gedacht. Also wir reden hier nicht von Greisen. Im Gegenteil.

    Zudem war ich bei diesem Arzt vor 25 Jahren in einer völlig anderen Angelegenheit schon mal und habe mich jetzt wieder daran erinnert, dass er mir damals sehr gut helfen konnte, und das auf eine Art, die ich als sehr angenehm empfand. Ich kann von Glück sagen, dass ich ihn sozusagen noch „erwischt“ habe, so lange er noch praktiziert. Und der empfahl mir eben dann auch die Brustexpertin. Ich habe ihm da einfach vertraut. Natürlich habe ich mich auch über sie informiert, Ich vermute, dass die beiden Studienkollegen waren, sie hat einen ganz ähnlichen Werdegang. Auf jeden Fall fühlte ich mich bei beiden auch abgesehen von der medizinischen Expertise gut aufgehoben und das ist mir schon auch wichtig. Auch wenn bei der ersten Biopsie wohl alles schief lief, die zweite hat richtig gut geklappt, denn sie zog keinerlei Folgen und Beschwerden nach sich. Mei, diese Frau ist auch nur ein Mensch und manchmal funzt es halt nicht. Aber ihr Verhalten danach - dass sie mich Abends um halb neun noch angerufen hat, um mir zu sagen, dass es nicht geklappt hat und alles noch mal gemacht werden muss und sie sich dafür vielmals entschuldigt), rundete für mich den Gesamteindruck ab.

    Und - da ich ja einiges an Rechnungen bekommen habe - ein Vermögen hat der an mir nicht verdient. Im Gegenteil, ich war erstaunt, wie wenig es war. Im übrigen kann ich vermelden, dass meine private Zusatzversicherung inzwischen alle Rechnungen von dieser Unterleibsgeschichte bezahlt hat. Der Arzt hat nun mal seine Kassenzulassung zurückgegeben und „macht nur noch in privat“. Von der Ärztin habe ich noch keine Rechnung, aber ich bin zuversichtlich, dass das ähnlich verläuft.

    Wo ich in Zukunft in welchen Abständen zur Vorsorge hingehe (aber offensichtlich gibt es ja nun wohl eine Indikation), muss ich mir eben überlegen, daher auch dieser Strang.

    HPumpernickel: Genau so weit, war ich gestern auch schon! In sechs Monaten hin und dann auf die Einladung zur Mammographie warten. Aber dann überdenke ich halt wieder, was jofi2 schreibt.

    Nicht, dass jetzt hier ein falscher Eindruck entsteht. Ich habe keine Panik mehr. Und mir ist klar, dass ich erst mal Abstand gewinnen muss. Aber ich bin gerne gut informiert und hole mir gerne zeitnah viele Meinungen ein.

    Mein Problem derzeit scheint eher zu sein, dass ich einfach akzeptieren muss, dass sich ab einem gewissen Alter gewisse gesundheitliche Probleme ergeben, mit denen man sich auch beschäftigen sollte, wenn man möglichst gut möglichst lange leben will. Nicht schön, wenn man 45 Jahre mehr oder weniger sorgenfrei gelebt hat. Dafür bin ich aber trotz allem sehr dankbar, vor allem angesichts der Schicksale, die hier so durchklingen...

    An dieser Stelle den Gebeutelten mal alles Liebe!
    Geändert von Radieserl (08.06.2018 um 09:04 Uhr)

  7. Avatar von Sandra71
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Zitat Zitat von Radieserl Beitrag anzeigen
    Und dann, und das ist es, was mich so skeptisch macht: Alle 1,5 Jahre Mammographie, weil "alle 2 Jahre wäre zu riskant".

    Warum? Ich habe keine Brustkrebshistorie in meiner Familie. Weil ich so ängstlich bin?
    Das kann dir nur der Arzt beantworten...warum fragst du ihn nicht einfach?

    Zitat Zitat von Radieserl Beitrag anzeigen
    Genau das sagte die Ärztin auch: Früh finden erspart viel Leid. Wenn es jetzt was bösartiges gewesen wäre, es ist bei der Biopsie entfernt worden und hätte nur Bestrahlungen, keine Chemo nach sich gezogen.
    Wenn die Ärztin das wirklich so gesagt hat, ist das schlicht unseriös.

    Ob eine Chemo nötig ist, hängt nicht alleine von der Größe des Tumors ab...


  8. Registriert seit
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    ja, hab ich mir auch gedacht...

    zum Alter der Wunderdoktoren habe ich mir den Kommentar verkniffen.
    Leider wurde die Altersgrenze bei Ärzten aufgehoben, ich finde, mit 70+ sind die meisten mit sich selbst beschäftigt genug.
    Ich würde mir einen jüngeren suchen.

    Grad bei Krebs ändern sich die Standards so schnell - da ist man sehr schnell außen vor, wenn man nicht mehr alle Fortbildungen mitmachen kann/will.

  9. Avatar von jofi2
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    AW: Mammographie - in welchen Abständen?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Wenn die Ärztin das wirklich so gesagt hat, ist das schlicht unseriös.

    Ob eine Chemo nötig ist, hängt nicht alleine von der Größe des Tumors ab...

    Bei mir wurde mal eine sehr kleine Stelle entdeckt, und wenn die bösartig gewesen wäre (was sie nicht war) hätte es in jedem Fall noch eine OP und Bestrahlung gegeben

    Und natürlich ist es besser, wenn etwas früh gefunden wird. Aber mindestens genau so wichtig für die Prognose ist die Art des Tumors.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

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