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  1. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Bei uns (NRW) gibt es, angeflanscht bei den Kommunen, Pflegeberatungsstellen. Gehört zum Gesundheitsamt (angeflanscht bei den Kreisen und kreisfreien Städten).
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    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    hat der anbeiter denn die preise erhoeht und du hast es nicht gemerkt ?
    Wenn, dann nur in sehr geringem Umfang. Wir haben monatlich eine Rechnung über ca. 1250 Euro, könnte sein, daß das im letzten Jahr 20 -30 Euro weniger waren, der Gesamtbetrag hängt ja auch davon ab, ob der Monat 28/30/31 Tage hat und wieviele Wochenenden/Feiertage.
    Wie gesagt: 1,5 Jahre wurde diese Rechnung immer übernommen/erstattet, seit letztem Sommer unregelmäßig um ca. 350 Euro gekürzt.
    Es geht ja aber vorher wie nachher um ärztlich verordnete Medikamentstellung und -verabreichung, nicht um Pflege im engeren Sinne.

    Zum Vergleich: die kommen zweimal täglich, montags bis sonntags und natürlich auch an Feiertagen.
    Ist natürlich eine Stange Geld für die Kasse, aber arbeiten andere Dienste denn günstiger?
    Ich würde ja vermuten, daß es da festgelegte Sätze gibt, wie einzelne Positionen (auch Anfahrt, Feiertagszuschläge etc.) in Rechnung gestellt werden können.
    Ich würde ja ungern wechseln, da ja so schon geschätzt 10 Leute abwechselnd durch die Wohnung laufen und auch Aufgabenerledigung und Umgang einigermaßen eingespielt sind.
    Kann aber jedenfalls nicht so weitergehen, daß da jeden Monat durch die Kürzungen solche Beträge auflaufen, irgendwann gibt's Post von Inkasso-Unternehmen oder so.

    lg lenita
    Je suis Charlie.

  3. Avatar von Karla48
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    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Bei uns (NRW) gibt es, angeflanscht bei den Kommunen, Pflegeberatungsstellen. Gehört zum Gesundheitsamt (angeflanscht bei den Kreisen und kreisfreien Städten).
    Hier nennt sich das "Pflegestützpunkte". Dürfte dasselbe sein? Ich weiß es nicht.
    The original Karla
    est. 2006



  4. Registriert seit
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    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Ist jetzt sehr allgemein geschrieben von mir, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass das System der PVK ein rechtsfreier-/grauer Raum ist. In dem Moment einer chronischen Erkrankung, mit dauerhaftem Leistungsbezug, ist man nach einer gewissen Zeit nur noch ein reiner Kostenfaktor.

    Bei uns wars die HUK, von einem Tag auf dem anderen gabs kein Krankentagegeld mehr. Anrufe, Briefe, Mails wurden ignoriert, selbst Schreiben vom Anwalt - keine Reaktion. Klagen zwecklos, weils viel zu lange dauert.

    Vielleicht gehts mit einem Anwalt, der sich mit Medizinrecht und PVK auskennt und dann per Einstweiliger Verfügung.
    SOVD und VdK sind mit den PVKs überfordert und (in unserem Fall) haben sie eine Beratung abgelehnt, weil keine Ahnung. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass das SGB für Privatversicherte nicht greift. Denn der Privatversicherte hat die Leistungen in seinem Versicherungsvertrag stehen.
    Die Gesetzlichversicherten und GKV haben das SGB.

    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen, Pumpernickel


  5. Registriert seit
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    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Hallo lenita,

    für zweimal täglich Medikamente verabreichen plus Medikamente stellen, ist der Betrag in meinen Augen relativ hoch.

    Medikamente verabreichen / stellen gehört zur Leistungsgruppe 1 und wird in der Regel (leichte regionale Unterschiede) mit ca. 10,58 € berechnet (Gebührenordnung ambulante Pflege / SGB XI § 90 SS 90 SGB XI Gebuhrenordnung fur ambulante Pflegeleistungen).

    Vielleicht hilft ja ein klärendes Gespräch mit dem Pflegedienst, warum ca. 1250 € für diese Dienstleistung angesetzt wird?


  6. Registriert seit
    07.06.2015
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    66

    AW: Streit mit der Krankenkasse/Privatversicherte

    Zitat Zitat von HPumpernickel Beitrag anzeigen
    Ich glaube mich auch zu erinnern, dass das SGB für Privatversicherte nicht greift. Denn der Privatversicherte hat die Leistungen in seinem Versicherungsvertrag stehen.
    Die Gesetzlichversicherten und GKV haben das SGB.
    Das ist im SGB XI denke ich, doch eindeutig geregelt?

    http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbxi/23.html

    ...Dabei tritt an die Stelle der Sachleistungen eine der Höhe nach gleiche Kostenerstattung.

    Allerdings befürchte ich, dass solche Auseinandersetzungen, egal ob GKV oder PKV, einfach nur mühsam und zeitraubend sind

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