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  1. gesperrt Avatar von Ila
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    Frage TCM vs Homöopathie

    ... eines von beiden solls auf jeden Fall werden, weil mir die Schulmedizin außer harten Medikamenten kaum Alternativen bieten kann. In großen Zügen weiß ich über beide Bescheid, aber eben nicht gut genug, um für mich eine Entscheidung treffen zu können (bei TCM denke ich keineswegs nur an Akupunktur).

    Kennt sich jemand genauer aus ? Und wie findet man gute Therapeuten, wenn aus dem Bekanntenkreis keine Empfehlungen zu kriegen sind ? Die berühmten "Bundesverbände" garantieren wohl nur einen Minimalstandard, bei einem früheren Versuch hatten wir den Eindruck, dass dem Betreffenden vor allem an der GEsundung seiner Finanzen gelegen war - in anderen Branchen nennt man sowas Knebelungsvertrag
    Geändert von Ila (27.02.2007 um 12:42 Uhr)

  2. Avatar von Nocturna
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    AW: TCM vs Homöopathie

    Ich würde sagen, es kommt auf dein Krankheitsbild an und auf deine innere Einstellung.

    Bei Homöopathie fallen mir mehr oder weniger nur die Globuli, Tabletten und Tropfen in verschiedensten Dosierungen ein. Gibt es da noch weiterführende Behandlungen außer diesen Sachen? Die TCM ist sehr vielschichtig und man muss sich wesentlich mehr (und mit viel mehr Disziplin) darauf einlassen, wenn man es ernsthaft versuchen will.

    Ich habe mich mal bei einer chinesischen Ärztin schlau gemacht bezüglich meiner Pollenallergie. Die hat mir dann ein komplettes Behandlungsangebot vorgelegt, wo ich mit den Ohren geschlackert habe.
    Losgegangen wäre es mit einer speziellen Ernährung (ich hätte viele Lebensmittel meiden müssen, müsste spezielle Zubereitungsarten einhalten und Gewürze anders nutzen), dazu hatte es dann spezielle Kräutermischungen gegeben (die Arznei der TCM), weiter wäre Akupunktur empfehlenswert (es gibt auch noch die Moxibustion), Tuina (Massage) und dann noch Qi Gong Übungen.

    Die Ärztin hat mir garantiert, dass sich bei strikter Einhaltung ihrer Vorschriften, meine Allergie wesentlich verbessert, wenn nicht gleich verschwindet. Ich habe dann verzichtet, weil die TCM Behandlung anstrengender gewesen wäre als die paar leichten Pollenbeschwerden, unter denen ich temporär leide.

    Ich mache aber seit ca 2 Jahren Qi Gong und nun auch Tai Chi, habe ein paar der leichter umzusetzenden Ernährungsratschläge übernommen und meine Allergie ist seitdem schwächer geworden. Zufall? Keine Ahnung.

    Ich traue den Chinesen viel zu, würde mich aber nur auf eine TCM Behandlung einlassen, die a) dieses Leistungsspektrum erfüllt und b) wenn ich mir sicher wäre, dass ich es durchhalten kann. Sprich wegen Kleinigkeiten würde ich nicht in einer reinen TCM Praxis aufschlagen, die Behandlung wäre mir zu mühsam.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  3. Inaktiver User

    AW: TCM vs Homöopathie

    Hallo,

    kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Es ging vor allem um meinen Sohn, wir haben in Asien gelebt und waren dort bei TCM Aerzten (Pulsdiagnose, Akkupunktur bei mir, Akkupressur, diverse Kraeuter, Wurzel ect Tee Mischungen). Die Beschwerden waren weg, aber nur 2 Wochen. Nach Austausch mit Freunden haben wir erfahren, dass die TCMler gerne mal schulmedizinische Produkte wie Steroide druntermischen.Deswegen waren die Beschwerden nach 2 Wochen auch wieder da.


    Erst eine Behandlung bei einem Homoeopathen waehrend einem 2 woechigen D Aufenthalt haben nach zig Jahren Heilung gebracht. Ein Globuli - es schien uns wie ein Wunder.

    Grundsaetzlich war es bei den Chinesen ja so, dass ein Arzt immer praeventiert hat dh wenn seine Patienten krank wurden, war er seinen Job los. Die fuer uns zb aufwendig Erscheinende Ernaehrung und Bewegung ist fuer Chinesen taeglicher Standard.

    gruss
    chrissi


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    AW: TCM vs Homöopathie

    Wenn diese harten Medikamente Chemotherapeutika bei Krebs sind, dann solltest Du sie Dir geben.

  5. gesperrt Avatar von Ila
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    AW: TCM vs Homöopathie

    Nein - zum -Glück ist es bei weitem nicht so schlimm ! Aber doch ernst genug: zum einen eine chronisch obstruktive Bronchitis, die immer schlimmer+bedrohlicher wird (obwohl ich nie geraucht habe und eigentlich immer in relativ intakter Umgebung gelebt habe (mal mehr, mal weniger, aber selbst das "mehr" hätten andere schon als Verbesserung gesehen). Für mein Empfinden muss ich viel zu häufig Antibiotika nehmen.

    Das andere ist eine extrem schmerzhafte und daher einschränkende Arthrose, die u.a. genetisch+durch den Skelettbau erklärbar ist, nebst Übergewicht, das ich natürlich jetzt sehr konsequent bekämpfen werde. Auch kann ich den Alltag nur mit Schmerzmittel (mindestens 2x/Tag) überstehen - auch nicht grade etwas, das ich für den Rest meines Lebens akzeptieren möchte)

    Beiden alternativmedizinischen Schulrichtungen gemeinsam ist aber
    der ganzheitliche Ansatz, dem eine sehr genaue Anamnese vorausgeht. Eine so umfassende und auf Dauer bzw. sehr lange Zeit angelegte Umstellung, wie sie von Nocturna beschrieben wurde, würde mir auch extrem schwer fallen, sie wäre wohl die ultima ratio.

  6. Avatar von Tahnee
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    AW: TCM vs Homöopathie

    TCM wäre mir nach dem, was Nocturna berichtet, auch zu aufwendig. Homöopathie finde ich persönlich sehr gut, zumal mein Hausarzt ausgebildeter Internist, Homöopath & Psychotherapeut ist. Gerade bei mir, wo die Psychosomatik eine Rolle spielt aufgrund der Vorgeschichte mit meinen Eltern, ist dieses Gesamtpaket sehr klasse.

    Meine Tochter wird seit der Geburt grösstenteils homöopathisch und naturheilkundlich behandelt. Klappt super und 2 Antibiotika-Behandlungen in über 10 Jahren finde ich persönlich sehr okay, zumal dann die Medis auch super wirkten.

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  7. Inaktiver User

    AW: TCM vs Homöopathie

    Hallo Ila
    bei meinem Sohn war es auch immer etwas zwischen Asthma, Bronchitis, sehr schlimm, tagaus, tagein, nachts, Jahrelang. Ich konnte das Husten nicht mehr hoeren.
    Und wir haben auch im reinsten Klima der Schweiz gelebt und im angeblich tollen Lungenklima Floridas.
    Absolut egal, wo du lebst.

    Wie auch immer du dich entscheidest, ich wuensche dir gute Besserung.

    Bgzl. Gewicht waere es natuerlich grundsaetzlich nicht schlecht, die Ernaehrung der TCM ein bisschen zu studieren und umzusetzen. Ich persoenlich halte damit Gr.36 ohne Diaet.

    lg
    chrissi

  8. gesperrt Avatar von Ila
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    AW: TCM vs Homöopathie

    Klar, Ernährungsumstellung ist ein Muss. Das wird mir vermutlich auch nicht so schwer fallen, denn ich glaube, dass ich eigentlich sogar ein ganz gutes Gefühl dafür habe, was mir gut tut. Bei den Fehlern ist eine Menge Bequemlichkeit und (falscher ??) Rücksicht auf die Familie; denen wird eine Umstellung auch gut tun. Eine Diät im herkömmlichen Sinne will ich nicht; ich bin sicher, dass ich es auch so schaffe.
    Wo kann ich mich über TCM-gemäße ERnährung informieren ?

    Tahnee: mit Homöopathie habe ich bereits mehrfach gute Erfahrungen gemacht, mir liegt sie vom Ansatz her; bisher war ich aber zum Glück nie krank und da war mir so eine Erst-Anamnese schlicht zu teuer; jetzt wärs mir das Geld wert...

  9. Avatar von Tahnee
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    AW: TCM vs Homöopathie

    Hallo Ila,

    Ich habe eine Erstanamnese gemacht (ist auch schon ca. gut 10 Jahre her). Bei mir war diese aufgrund der Komplexizität (Asthma, familiäre Vorgeschichte und deren Auswirkungen auf die Asthmaerkrankung usw.) allerdings auch sehr notwendig und wurde in meinem Fall sogar von der Krankenkasse übernommen. Mir hat die Homöopathie viel gebracht und meiner Tochter, welche ebenfalls eine Erstanemnese bereits hat, auch.

    Die Ernährung nach TCM interessiert mich auch und hoffentlich meldet sich noch jemand.

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  10. gesperrt Avatar von Ila
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    AW: TCM vs Homöopathie

    Danke für die Verstärkung

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