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  1. Registriert seit
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    Braucht man einen Hausarzt?

    Hallo zusammen,

    die Frage steht ja schon im Titel. Braucht man unbedingt einen festen Hausarzt oder kann man -je nach Art der Beschwerden- auch zwischen zwei Ärzten switchen?

    Mein Problemchen:

    Urpsrünglich war Dr. R. mein Hausarzt, dann hab ich die Praxis gewechselt, weil Dr. W. die arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten hat. So richtig gut aufgehoben fühlte ich mich da allerdings nicht, obwohl Dr. W fachlich ein guter Arzt zu sein scheint.
    Dr. R. nimmt sich m.E. mehr Zeit und hört aufmerksam zu und geht auch mehr auf Fragen ein. Allerdings hat die Praxis ungünstige Öffnungszeiten. Nur zwei Tage in der Woche bis 18 Uhr, die restlichen Nachmittage geschlossen.

    Wenn ich, wie aktuell, so krank bin, dass ich krankgeschrieben bin, ist es mir natürlich egal. Dann kann ich auch Vormittags die Praxis aufsuchen. Aber manchmal hat man ja auch nicht so dringliche Beschwerden, die man gerne außerhalb der Arbeitszeiten abklären lassen würde.

    Ist es denn problemlos möglich, wegen Krankheit A zu Dr. R. zu gehen und wegen Sache XYZ zu Dr. W.

    Werden eigentlich irgendwo (bei der Krankenkasse?) zentral alle Diagnosen, Verschreibungen und Behandlungsverlauf etc gespeichert?

    Bin mir unsicher, wie ich das in Zukunft handhabe. Bei Dr. R. fühle ich mich eigentlich wohler, aber bei Dr. W. kann ich u.U. auch mal vor der Arbeit einen Termin wahrnehmen oder spätnachmittags. Bis auf Mittwochs hat er immer lange geöffnet.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~


  2. Registriert seit
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Du hast freie Arztwahl.
    Ich kenne auch Leute, die mal zu dem einen, dann zu dem anderen gehen. Aus gleichen Gründen.

  3. Inaktiver User

    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Gespeichert? Bei der Krankenkasse oder beim Arzt oder bei einem Amt oder im Netz? Ach was - nie! Warum auch? *ironieoff*

    Du hast die freie Arztwahl. Die Frage ist nur, wieso willst du das? Wenn ich einen Termin beim Doc brauche hole ich mir einen und gehe hin. Ich bin bei meinem AG doch kein Sklave. Und zur Blutabnahme gehe ich morgen und bin später im Büro. Ich persönlich finde es wichtig, einen Arzt zu haben der mich kennt und weiß was ich habe damit ich nicht jedesmal alles wieder erklären muss.


  4. Registriert seit
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Du hast die freie Arztwahl. Die Frage ist nur, wieso willst du das? Wenn ich einen Termin beim Doc brauche hole ich mir einen und gehe hin. Ich bin bei meinem AG doch kein Sklave. Und zur Blutabnahme gehe ich morgen und bin später im Büro. Ich persönlich finde es wichtig, einen Arzt zu haben der mich kennt und weiß was ich habe damit ich nicht jedesmal alles wieder erklären muss.
    Weil ich meinen AG nicht überstrapazieren möchte.
    Zurzeit häuft es sich bei mir halt, ich könnte gerade jeden 3. Tag beim Doc sitzen. Aktuell ist es "nur" ein Magen-und-Darmproblem, weswegen ich auch krankgeschrieben bin. Aber die anderen Sachen möchte ich nebenbei abhandeln. Schmerzen im Bein, immer häufiger Migräne. Dazu sitze ich z.Zt. regelmäßig beim Hautarzt und müsste auch dringend mal wieder zur FÄ. Zahnarzt steht auch nach 2 Jahren mal wieder an.

    Alles, was in meinen Augen nicht so dringlich ist, würde ich bei Dr. W machen. Da kann ich nämlich auch morgens um 8 Uhr hin oder eben ab 16 Uhr. Bei Dr. R geht das eben nicht, da die Praxis erst um 8.30 h aufmacht - da käme ich immer zu spät zur Arbeit, auch wenn ich vor der Arbeit nur mal kurz zum Blutabnehmen muss oder einen Befund besprechen müsste. Und bis auf zwei Tage in der Woche ist da auch um 12 h Schluss.

    Demnächst steht noch eine Kinderwunschbehandlung an und da werde ich die Termin so nehmen müssen, wie ich sie angeboten bekomme. Da mach ich dann auch keine Kompromisse.

    Ich weiß ja, Gesundheit geht vor und notfalls muss die Arbeit hintenanstehen, aber man versucht ja trotzdem irgendwie Termine so zu legen, dass es die Arbeit nicht zu sehr beeinträchtigt.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


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  5. Registriert seit
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Zitat Zitat von Perlengazelle Beitrag anzeigen
    Du hast freie Arztwahl.
    Ich kenne auch Leute, die mal zu dem einen, dann zu dem anderen gehen. Aus gleichen Gründen.
    Deswegen war meine Frage auch, ob Diagnosen etc irgendwo für jeden Arzt einsichtbar hinterlegt sind.
    Sonst geht man wg. der Migräne zum Arzt A und wegen der Darmbeschwerden zu Arzt B. Aber vielleicht hängen die Beschwerde ja auch zusammen, z.B. eine Lebensmittelunverträglichkeit.
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  6. Registriert seit
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Was gespeichert wird auf der Gesundheitskarte und was nicht und was geplant ist etc siehe hier:

    www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/die-elektronische-gesundheitskarte-10889

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Hallo Blueberry!

    Ich verstehe Deine Strangtitel-Frage, ob man einen Hausarzt braucht,
    nicht so ganz.

    Einen Hausarzt zu haben ist auf alle Fälle nicht verpflichtend, soweit ich
    weiß.

    Für mich ist ein Hausarzt, rein theoretisch, die richtige Anlaufstelle für kleinere
    Beschwerden. In Anspruch genommen habe ich meinen Hausarzt ein einziges
    Mal im Laufe der letzten 15 Jahre.


    Ist es denn problemlos möglich, wegen Krankheit A zu Dr. R. zu gehen und wegen Sache XYZ zu Dr. W.
    Davon ausgehend, dass Beide Allgemeinärzte sind, wäre es bei uns in
    Österreich so, dass man zwischen den beiden Ärzten nicht beliebig
    wechseln könnte.

    Einen anderen Arzt des gleichen Fachgebietes kann man erst nach Ablauf
    eines Quartals aufsuchen - so ferne es sich um Kassenvertragsärzte handelt.

    Wahlärzte, die man selbst bezahlt, fallen natürlich nicht unter diese Regelung.

    Wie es in D gehandhabt wird, das weiß ich leider nicht.

  8. Avatar von Ullalla
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    ... Und bis auf zwei Tage in der Woche ist da auch um 12 h Schluss.
    ...
    Und um 12 Uhr mittags schließen sie die Praxis ab und machen Feierabend?
    Bei meinem Arzt sind die offziellen Öffnungszeiten auch recht eingeschränkt, aber das heißt nicht, dass mittwochs oder nachmittags keine Behandlungen stattfinden: mit Termin eben.

    Soweit ich weiß, sind die medizinischen Daten nicht abrufbar (wo sie gespeichert sind, mag ich mir nicht vorstellen) für die unterschiedlichen Ärzte.
    Ausnahme: hier in den Polikliniken kann man durch Unterschrift erlauben, dass alle in der Klinik ansässigen Haus- und Fachärzte auf die Akte zugreifen dürfen.
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  9. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Und um 12 Uhr mittags schließen sie die Praxis ab und machen Feierabend?.
    Ist bei uns auch so...Dienstag und Donnerstag bis 17.30.
    Wer da erst um halb sechs von der Arbeit kommt, hat Pech. Nur für die Grippeimpfung muß mein Mann 1 Stunde früher von der Arbeit.

  10. Avatar von LulaMae
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    AW: Braucht man einen Hausarzt?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ist bei uns auch so...Dienstag und Donnerstag bis 17.30.
    Wer da erst um halb sechs von der Arbeit kommt, hat Pech. Nur für die Grippeimpfung muß mein Mann 1 Stunde früher von der Arbeit.
    Aber dann auch erst ab 16 Uhr bzw. 16 Uhr 30, also bei uns zumindest.
    Wenn ich ein Rezept brauche, rufe ich in der Praxis an und lass mir das Rezept in meine Apotheke schicken. Das geht natürlich nur, wenn ich vorher mit meiner Karte da war.
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.

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