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  1. Registriert seit
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    meine Hausärztin ist Vitamin-D Fan und empfiehlt/verschreibt es nach erfolgten Bluttests immer wieder. Sogar diesen Sommer (!!) war mein Spiegel wohl zu niedrig und das, obwohl ich sowohl beruflich als auch privat (Hund und Garten) viel draußen unterwegs bin.
    Da ich mich natürlich bekleidet draußen aufhalte, also im Grunde höchstens Gesicht, Arme und max. die Hälfte der Beine der Sonne ausgesetzt sind, reicht das nach ihrer Aussage nicht aus. Ich müsste theoretisch mittags um 1 mindestens ne halbe Stunde im Bikini in der Sonne liegen, damit sich ausreichend Vitamin D bilden kann.
    Um die Zeit bin ich aber arbeiten...

    Was mich bei solchen Aussagen aber wundert/irritiert ist: wie haben die Menschen in hiesigen Breitengraden bis heute überlebt, wenn der Mangel so schnell entsteht? Ist das alles wirklich so dramatisch oder wird da gerade wieder mal nur ne neue Sau durchs Dorf getrieben und es stellt sich bald heraus, dass alles doch nicht so schlimm ist oder (hoffentlich nicht) vielleicht sogar neue Schäden durch die Einnahme entstehen.

    poca
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss es nur schaffen, ihm den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen.

    Max Frisch

  2. Avatar von taggecko
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    In den Zeiten der Industrialisierung war in den Großstädten Rachitis ein großes Problem und es bekommen ja hier auch Säuglinge Vitamin D Prophylaxe.

  3. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    Zitat Zitat von poca Beitrag anzeigen
    Was mich bei solchen Aussagen aber wundert/irritiert ist: wie haben die Menschen in hiesigen Breitengraden bis heute überlebt, wenn der Mangel so schnell entsteht? Ist das alles wirklich so dramatisch oder wird da gerade wieder mal nur ne neue Sau durchs Dorf getrieben und es stellt sich bald heraus, dass alles doch nicht so schlimm ist oder (hoffentlich nicht) vielleicht sogar neue Schäden durch die Einnahme entstehen.

    poca
    Lebensbedrohlich ist ein Vitamin-D-Mangel ja auch nicht. Dass wir hier ein Mangelgebiet sind, ist ja lange bekannt: siehe den Hinweis auf D-Prophylaxe.

    Das Befinden könnte nur bei vielen besser sein mit zusätzlicher Einnahme. Ich denke da an depressive Verstimmungen zum Beispiel.

    Aber wie so oft: die Experten sind sich da auch nicht einig: Das Hormon der Streithähne

    Ich lasse zweimal im Jahr meinen Spiegel bestimmen. Es gibt im Netz zahlreiche Rechner/Tabellen, auf denen man nachlesen kann, wie der Bedarf ist und welche Dosis es zur Aufsättigung und Erhaltung bedarf.
    Die DGE ist erfahrungsgemäß immer etwas zögerlich und hinkt oft den Erkenntnissen hinterher.

    Ich habe es jetzt erstmals geschafft mit 14 Tagen 20.000er Pillen einen D-Spiegel kurz vorm optimalen Bereich erreichen.
    Jetzt reicht einmal 20.000 in der Woche.

    Aber wie ich immer rate: sucht Euch einen Arzt, der sich damit auskennt.
    Moderatorin in
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  4. Avatar von ereS
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    mein calcidiol spiegel war bei der letzten untersuchung viel zu hoch
    offenbar sind viel sonne und Dekristol 20.000 IE zweimal die woche im sommer zuviel des guten

    deshalb wurde das dekristol jetzt auf einmal woechentlich reduziert

  5. Avatar von Sariana
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    mein calcidiol spiegel war bei der letzten untersuchung viel zu hoch
    offenbar sind viel sonne und Dekristol 20.000 IE zweimal die woche im sommer zuviel des guten

    deshalb wurde das dekristol jetzt auf einmal woechentlich reduziert
    Der Vitamin-D-Wert wird immer wieder schwanken, deshalb ist es gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig, den Spiegel im Auge zu behalten.
    Mein Osteologe hat mir die Dosierung zweimal wöchentlich so erklärt, dass mein Wert für einen "Gesunden" zwar im Normbereich liegt, aufgrund meiner Osteoporose-Behandlung jedoch der Wert besser im oberen Normbereich liegen sollte.

    Mein Vitamin-D-Mangel wurde vor mehr als zwei Jahren im Rahmen des großen Labors entdeckt, da ich permanent erschöpft war, nach der wöchentlichen Einnahme von Dekristol besserte sich mein Allgemeinzustand um einiges.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  6. Avatar von kath_3
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    Hallo,

    ich nehme auch seit ca einem Jahr Dekristol 20 000 IE- einmal pro Woche. War voriges Jahr beim Endokrinologen und habe
    mal einige Werte messen lassen. Unter anderem hatte ich einen sehr niedrigen D- Wert und der TPO AK- Wert ( Schilddrüse) war stark erhöht. War kurz vorm Hashimoto. Meine Ärztin hat mir geraten 14 Tage lang eine " Aufsättigung" zu machen: habe tgl. 20000 IE zu mir genommen und parallel dazu noch Selen, da das ebenfalls wichtig für die Schilddrüse ist.
    Was ich berichten kann: mein D-Wert ist jetzt bei 40ng/ml und das soll wohl ziemlich gut sein. Schilddrüse ist auch wieder "angesprungen", aber diese Behandlung hat Monate gedauert. Ich würde aber auch raten, den D-Wert erst mal messen zu lassen, bevor man wahllos Vitamin D einwirft. Aber es stimmt schon, die meisten Deutschen haben aufgrund des Sonnenmangels hier einen D-Mangel.....

  7. Avatar von Horus
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    Was mich bei solchen Aussagen aber wundert/irritiert ist: wie haben die Menschen in hiesigen Breitengraden bis heute überlebt, wenn der Mangel so schnell entsteht?
    Nun, Rachitis bei Kindern war früher sehr häufig - ein direkte Folge des Vitamin-D-Mangels bei Kindern im Wachstum (bzw. bereits einer Unterversorgung im Mutterleib, wenn die Mutter selber zu wenig versorgt war).*

    Die Symptome bei Erwachsenen sind weniger drastisch - Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, depressive Verstimmungen ... das alles wurde "früher" viel weniger beachtet, weil wesentlich grössere Gesundheitsprobleme im Vordergund standen, mit denen man sich herumschlug: Infektionskrankheiten wie Masern, Pocken (heute zum Glück ausgerottet), bakterielle Atemwegsinfekte (brandgefährlich zu Zeitenn als es noch kein Antibiotikum gab), Diphterie, Zahnabszesse (daran starb man in Vor-AB-Zeiten nicht selten), Blinddarmentzünungen (auch daran starb man in der Regel), Verdauungsinfektionen wegen verschmutztem Wasser und verunreinigten Lebensmitteln ... und und und ... da fielen die Symptome vom Vitamin-D-Mangel nicht mehr auf. Vor allem, da man wegen der harten Arbeit sowieso dauermüde war und ständig irgendwo Schmerzen hatte.

    Heute hingegen, wo die eben aufgezählten Gesundheitsprobleme zum Glück grösstenteils kein grosses Thema mehr sind für die meisten von uns, nimmt man die Vitamin-D-Mangelsymptome eher wahr.
    Vieles weiss man auch erst seit Kurzem - die Erkenntnis, dass gewisse Krebserkrankungen, MS-Schübe oder gewisse Autoimmunerkrankungen mit Vitamin-D-Mangel zu tun haben könnten, ist relativ neu. Davon wusste man früher nichts und mass ihm daher auch keine wesentliche Bedeutung zu.


    *Nachtrag
    Rachitis war dermassen häufig, dass es offenbar für Kleinkinder als "normal" angesehen wurde - so normal, dass sogar auf einigen damaligen Madonnengemälden das Jesukind mit den typischen Merkmalen einer Rachitis gemalt wurde ...

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.
    Geändert von Horus (12.11.2017 um 14:08 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    vielen lieben Dank Euch allen!

    Na , das bestätigt meinen Plan: Wert bestimmen lassen und dann schaun wir mal....

    ich bin gespannt- wird aber dauern, bis ich den Arzttermin habe, danach werde ich Euch berichten!

  9. Avatar von kath_3
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    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    Liebe Monika,

    das würde dich dir auch raten: auf jeden Fall erst mal Blut abnehmen lassen und messen. Und was Horus geschrieben hat, kann ich nur bestätigen: ich war immer müde und schlecht drauf, unkonzentriert und Schlafstörungen. Das hat sich jetzt, nach langer Einnahme alles sehr verbessert bzw. ist ganz verschwunden. Und Vitamin-D-Mangel ist natürlich nicht tödlich, aber wenn man wieder einen guten Wert hat, fühlt man sich einfach wohler.

  10. Inaktiver User

    AW: Vitamin D- wer nimmt das von Euch? - warum und wie viel?

    danke auch Dir, @ kath_3!

    ich fühle mich gut, aber nächtliche Muskelkrämpfe hab ich trotz Mg ...

    gespannte Grüße!

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