Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. User Info Menu

    MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Hallo, ich habe vom Doc heute eine Überweisung zum MRT wegen chronischer Migräne bekommen. Auf dem Schein steht "cMRT mit KM".

    Nun habe ich in einem Artikel von diesem Jahr gelesen, dass Kontrastmittel eher schädlich sind. Ich hatte bislang 2 MRT in meinem Leben. Beim ersten (auch wegen Migräne) erinnere ich mich nicht mehr, ob mir ein Kontrastmittel gespritzt wurde. Das zweite war vor sechs Jahren an einer anderen Körperregion, da gab es ein Kontrastmittel und ich weiß noch, dass ich nachher noch stundenlang mit starkem Unwohlsein zu kämpfen hatte. Mir ist alles andere als wohl dabei, dass mir das wieder bevor steht.

    Gibt es hier jemanden der/die Erfahrung mit MRT mit KM in der Kopfregion hat? Muss das zwingend sein?

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Zitat Zitat von Schwarzistbuntgenug Beitrag anzeigen
    Muss das zwingend sein?
    Ja, weil nur so evtl. Tumore oder Undurchlässigkeiten dargestellt werden können. Wichtig ist, hinterher viel zu trinken!

  3. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Bist Du absolut sicher, dass Dein Unwohlsein mit dem Kontrastmittel zu tun hatte und nicht mit der Gesamtsituation der Untersuchung ( Enge, Lärm des Gerätes).?

    Die KM für MRT sind in der Regel wirklich besser verträglich als die für ein CT. Ohne KM ist es eben schwierig und unsicher Tumore oder auch beispielsweise eine ernste Erkrankung wie MS zu erkennen.

    Ohne KM halte ich diese Untersuchung nicht für sicher zielführend. Deine Migräne muss ja sicher von anderen, ernsthaften Erkrankungen abgegrenzt werden können.

  4. VIP

    User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Ich hatte 2 MRT des Schädels mit KM. Völlig unproblematisch, ich hab auch die Anflutung nicht gespürt - im Gegensatz zum CT, bei dem ein jodhaltiges KM verwendet wird.

    Gemäß der Literatur gibt es auch beim fürs MRT verwendeten Gadolinium mögliche Unverträglichkeitsreaktionen. Sie sind, wie es heißt deutlich seltener als in der konventionellen Radiologie.
    Allergien solltest Du beim Vorgespräch und vor Unterzeichnung des Aufklärungsbogens ansprechen, das Ereignis, egal ob ein Zusammenhang bestand oder nicht, auch.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  5. Moderation

    User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    KM werden oft schon deswegen verwendet, weil die Ärzte die bestmöglichen Bilder aus der Untersuchung kriegen wollen. Ob es zwingend sein mußte, weiß der Arzt auch meistens erst, wenn der die Bilder sieht. Aber wenn keines gegeben wurde, weiß man nicht, ob man mit KM nicht bessere Bilder gehabt hätte und jetzt vielleicht etwas wichtiges nicht sieht...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Zitat Zitat von Schwarzistbuntgenug Beitrag anzeigen
    Gibt es hier jemanden der/die Erfahrung mit MRT mit KM in der Kopfregion hat? Muss das zwingend sein?
    Bei mir wird alle 6 Monate Kontrastmittel verwendet, um zu prüfen, ob der Tumor bösartig geworden ist. Ich bin dem KM gegenüber nicht kritisch eingestellt, weil mir diese regelmäßige Kontrolle sehr wichtig ist. Wäre wahrscheinlich anders, wenn es alle 3 Wochen stattfinden würde.

    Zitat Zitat von Elixia Beitrag anzeigen
    Die KM für MRT sind in der Regel wirklich besser verträglich als die für ein CT.
    Ist das ein anderes KM? Deshalb war mir damals so elend Ich mußte mal einen Liter oder so in Etappen trinken. Und hab zuwenig Wasser getrunken dazu.

  7. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Ich habe in einem Urlaub nach Schwimmen und Schnorcheln von einer Sekunde auf die andere unerträgliche Kopfschmerzen gehabt. Ich habe anfangs vor Schmerzen fast gebrüllt.

    Das kam immer alle paar Stunden ohne Vorwarnung als Anfall, und nur heftigste Gaben von allen möglichen Schmerzmitteln konnten es auf ein erträgliches Mass reduzieren. Innerhalb jeweils einer halben Stunde war es wieder vorbei - bis zum nächsten Schub.

    Nach dem Urlaub bin ich vom Flughafen direkt ins nächste Krankenhaus gefahren. Dort hat man mir ohne irgendeine Untersuchung eine Packung Paracetamol in die Hand gedrückt. " Wenn es nicht besser wird, kann ich ja wiederkommen".

    Mein Hausarzt hat mir ein Schmerzmittel verschrieben welches eigentlich nur bei Schwerstkranken Patienten so ziemlich am Ende angewendet wird, und ich musste die Höchstgabe um ein dreifaches überschreiten, nebst Ibuprofen und Paracetamol alles im 2 Stunden takt, damit die Schmerzen halbwegs erträglich waren.

    Nach 2 Wochen habe ich vorsichtig gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, mal den Kopf in Augenschein zu nehmen.
    Der Hausarzt hat dann für mich gleich für den nächsten Tag einen Termin für ein MRT gemacht.

    Dort wurde ich auch gefragt, ob ich einverstanden bin, dass mir ein Kontrastmittel gespritzt wird. Auf meine Frage ob das notwendig sei wurde mir versichert, dass auch ohne Kontrastmittel alles zu sehen ist. Mann müsste nur genauer hinsehen.
    Daraufhin habe ich das Kontrastmittel abgelehnt.

    Inzwischen weiss ich, dass Kontrastmittel den Körper extrem belastet, und wenn es ganz blöd läuft, von jetzt auf sofort einen irreparablen Nierenschaden verursachen kann.
    Ich denke aber mal, dass der Arzt daran viel verdient, sonst würde es einem ja nicht immer überflüssiger weise angeboten.

    Wenn man unsicher ist, sollte man vielleicht mal nachsehen, ob sich das Risiko- Nutzen Verhältnis die Waage hält. Und ansonsten eher lieber ablehnen.

    Aber wie immer: dass muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Auf meinem MRT wurde von drei Ärzten zum Glück nichts gefunden. Und nach ein paar Monaten in denen ich die Schmerzmittel immer mehr reduziert habe, war nachher Alles wieder in Ordnung.

    Aber ich weiss bis heute nicht, was das gewesen ist. Und zum Glück, habe ich diese Probleme nun seit vielen Jahren nie wieder gehabt.

    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Glück für Deine Untersuchung!

  8. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Danke für eure Meinungen. In dem Artikel, den ich gelesen hatte, stand, dass in knapp über 40 % der Fälle beim MRT ein KM eingesetzt wird. Das heißt ja nun auch, dass der überwiegende Teil ohne durchgeführt wird. Daher meine Frage, vor allem weil der Kopf ja nun auch ein etwas sensiblerer Bereich ist.

    Ich nehme ja gern in Kauf, was zwingend notwendig ist, bin aber trotzdem nicht begeistert von zu viel "Chemie". Der Doc hat mir gestern gegen Migräne Duloxetin verschrieben. Ich habe schon Augen wie der Wolf beim schei... bekommen, weil ich das ernsthaft täglich zur Prävention nehmen soll. Als ich dann gesuchmaschint habe und zu lesen bekam, dass das ein Mittel gegen Depression mit ziemlich vielen Nebenwirkungen ist... Ich bin eher der Typ alternative Medizin. Rezept ist noch nicht eingelöst.

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich hatte 2 MRT des Schädels mit KM. Völlig unproblematisch, ich hab auch die Anflutung nicht gespürt - im Gegensatz zum CT, bei dem ein jodhaltiges KM verwendet wird.
    Ich habe meine Unterlagen von der OP nochmals heraus gesucht und musste feststellen, dass es damals kein MRT, sondern tatsächlich ein CT war. Und die Anflutung damals hat mich wahnsinnig gemacht und nachher war mir elend wie selten.

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Allergien solltest Du beim Vorgespräch und vor Unterzeichnung des Aufklärungsbogens ansprechen, das Ereignis, egal ob ein Zusammenhang bestand oder nicht, auch.
    Das werde ich. Der Termin ist Ende des Monats. Vorher habe ich noch einen Termin bei meiner Hausärztin (gestern war sie nicht da, nur ihr Praxispartner, der mir die Überweisung ausgestellt hat), die werde ich auch noch mal befragen.

  9. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Zitat Zitat von earlyinthemorning Beitrag anzeigen
    Auf meinem MRT wurde von drei Ärzten zum Glück nichts gefunden. Und nach ein paar Monaten in denen ich die Schmerzmittel immer mehr reduziert habe, war nachher Alles wieder in Ordnung.

    Aber ich weiss bis heute nicht, was das gewesen ist. Und zum Glück, habe ich diese Probleme nun seit vielen Jahren nie wieder gehabt.
    Bloß gut. Das las sich ja schrecklich gefährlich und höchst unangenehm!

  10. User Info Menu

    AW: MRT (Kopf) mit Kontrastmittel?

    Ich hatte bisher einige MRT Untersuchungen...Kopf, LWS, BWS, HWS, Sprunggelenk, Hüfte...bei den Kopf-Untersuchungen habe ich jedes Mal Kontrastmittel gespritzt bekommen und obwohl ich ein, zu Panik neigender Hypochonder bin, hatte ich nie irgendwelche Nebenwirkungen. Weder bei der Anflutung noch danach. Ich habe auch nicht wesentlich mehr getrunken hinterher, aber ich trinke allgemein zu wenig

Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •