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  1. Inaktiver User

    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Zitat Zitat von Reduktion Beitrag anzeigen
    danke, simpleness
    "Im wesentlichen ist dieses Zittern ein natürlicher Mechanismus des Körpers, mit dem er die hohen Niveaus an Spannung und chemischen Substanzen entlädt, die den Körper im Augenblick eines traumatischen Vorfalls überladen. Durch den Prozess des Zitterns entlädt der Körper überschüssige Erregung und kehrt zu einem Zustand der Ruhe und Entspannung zurück."

    Quelle: David Berceli

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    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Hallo Reduktion,

    den Tipp mit dem körperlichen Abschütteln/Zittern finde ich super!

    Drüber reden tut, denke ich, auch sehr gut. Sei ruhig mal uncool ;)

    Und wenn Dich die Erinnerung übermannt: greife - in Gedanken - ein.
    Reich Dir selbst eine warme Decke, einen Tee, eine Wärmflasche vielleicht fürs Baby...was sonst könnte Dir gut tun?

    Und dann sage Dir: das ist Vergangenheit, das hab ich jetzt hinter mir, es sind nur noch die Gedanken und Gefühle, die noch da sind, aber die Situation habe ich schon überstanden.

  3. Moderation

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    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Mit dem Baby auch noch, und bei der Kälte, wie furchtbar!

    Sag dem Arzt, du hast einen Riesenschreck gekriegt, du bist immer noch ganz zitterig und durch den Wind und mit den Nerven zu Fuß. Sprich mit Leuten darüber, die verstehen, daß du Verständnis und vielleicht mal in-den-Arm-genommen-werden brauchst und keine Klugsch**rei oder Wett-Gruselgeschichtenerzählen. Mach eine Geschichte aus dem Geschehenen.

    Man muß nicht immer cool sein. Du hast richtig reagiert, als du in der Situation warst, und wenn es ein Jahr vorbei ist oder drei kannst du es auf Parties erzählen, wie grausig das war, und dabei cool sein. Jetzt ist nicht der Moment dafür.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Inaktiver User

    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Weinen ist übrigens auch genau die richtige Methode. In keiner anderen (ausleitenden) Körperflüssigkeit gibt es mehr Stresshormone als in unseren Tränen = das ist einer der besten Ausleitungswege für Stress überhaupt.
    Das Zittern läuft in der gleichen Kategorie – lass laufen!

    Alles Gute, das darf alles so sein!

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    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Ich kann dich gut verstehen, mir ist vor einigen Wochen bei voller Fahrt morgens um 6 Uhr eine Rotte Wildschweine ins Auto gedonnnert. Totalschaden, beide Airbags offen, eine Wildsau tot am Strassenrand, eine andere greift mich an als ich aus dem total demolierten Auto aussteige. Erst war ich total ruhig, habe alles in die Wege geleitet, Verkehr geregelt, Warndreieck aufgestellt, Polizei und Abscheppdienst angerufen usw. Als ich Stunden später zu Hause war, kam der Zusammenbruch, ich habe nur noch geheult.
    Seitdem sehe ich überall Wildschweine auf mich zukommen. War ich vorher eher ein rasanter Autofahrer, schleiche ich jetzt, vor allem im Dunkeln. Die Stelle an der die Rotte über die Strasse lief, fahre ich derzeit im 3. Gang.

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    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Sowas passiert, es ist alles gut gegangen. Klar, man hat Angst, Stress in dem Moment und auch noch danach. Aber es ist euch nichts, aber auch gar nichts passiert. Was willst du denn verarbeiten? Einne Panne auf der Autobahn? Ich finde das schon reichlich übertrieben, sorry...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  7. Inaktiver User

    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Sowas passiert, es ist alles gut gegangen. Klar, man hat Angst, Stress in dem Moment und auch noch danach. Aber es ist euch nichts, aber auch gar nichts passiert. Was willst du denn verarbeiten? Einne Panne auf der Autobahn? Ich finde das schon reichlich übertrieben, sorry...
    Das ist nicht alleine über den Verstand zu regeln. Du unterschätzt den Schrecken/Schock der sich im Körper festgesetzt hat.

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    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Ähm - was soll denn passieren, wenn die TE mal einen "richtigem" Notfall ausgesetzt wird? (Unfall, Verletzung beim Kind etc.)

    Gut, wenn es ihr nicht gut geht, soll sie sich krankschreiben lassen. Aber ich würde den Grund für mich behalten - die Kollegen dürften von verärgert bis amüsiert reagieren...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  9. Inaktiver User

    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ähm - was soll denn passieren, wenn die TE mal einen "richtigem" Notfall ausgesetzt wird? (Unfall, Verletzung beim Kind etc.)

    Gut, wenn es ihr nicht gut geht, soll sie sich krankschreiben lassen. Aber ich würde den Grund für mich behalten - die Kollegen dürften von verärgert bis amüsiert reagieren...
    Jeder Mensch reagiert anders. Was für Dich wie Pipifax anmutet, kann einen sensiblen Menschen aus der Umlaufbahn werfen.
    Verständnis gibt es, wie man auch hier im Thread sieht.

  10. User Info Menu

    AW: Gefährliches Erlebnis auf der Autobahn - was kann ich jetzt im Nachhinein tun?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ähm - was soll denn passieren, wenn die TE mal einen "richtigem" Notfall ausgesetzt wird? (Unfall, Verletzung beim Kind etc.)
    Ich denke, das war ein Notfall. Auto reagiert nicht mehr, von hinten kommen andere angefegt, die nicht damit rechnen, dass ein Auto nicht mehr Tempo hält, gerade noch auf den Standstreifen geschafft, Baby aus dem Wagen geholt, eingewickelt, Notruf abgesetzt - und dann warten. Es ist ist tierisch kalt und der unvollstellbare Lärm der vorbeifahrenden Autos. Das tut richtig weh.

    Bis dahin völlig kontrolliert und vernünftig reagiert. Erst zu Hause, nachdem Wagen abgeschleppt oder repariert wurde, kam das heulende Elend. Das halte ich für völlig normal.

    Ergänzung:
    Und wenn ein Kind wirklich schlimm krank ist und betreut werden muss, gibt es die Möglichkeit sich vom Arzt krankschreiben zulassen zwecks Pflege des Kindes. gem. Pflegezeitgesetz bis zu 10 Tagen im Jahr.
    Geändert von Opelius (25.02.2016 um 11:22 Uhr) Grund: Ergänzung
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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