was kommt zuerst?
die Henne oder das Ei???
soweit ich weiß, ist da auch die Studienlage nicht eindeutig und mir ist es inzwischen egal, weil ich versuche, zuckerfrei und KoHy-arm zu essen...
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Thema: Migräne und Heißhunger.
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27.01.2016, 11:57Inaktiver User
AW: Migräne und Heißhunger.
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27.01.2016, 12:32
AW: Migräne und Heißhunger.
Bei mir ist es so, dass ich vor Migräne unglaublichen Schoko-"Hunger" habe, wenn keine Schoki greifbar ist, fresse ich alles Süße, was ich kriegen kann.
Habe ich dann "endlich" die Migräne, fällt mir wieder ein: "ach ja, klar, Schoko-Hunger" ...
Schoki ist kein Trigger bei mir, dann hätte ich Dauer-Migräne
Aber wenn das Verlangen nach Schokolade noch größer ist als sonst und länger andauernd, ist das bei mir definitiv ein Anzeichen für Migräne.
HexeVersteckse"Ich würde mich gern geistig mit dir duellieren, aber ich sehe, du bist unbewaffnet."
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27.01.2016, 12:45Inaktiver User
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27.01.2016, 13:33
AW: Migräne und Heißhunger.
Ich rate -wie wildwusel- zu einer längerfristigen Beobachtung der Migräne samt der korrespondierenden Gelüste und Gewohnheiten (Schlaf, Zeiten und Umfang der Mahlzeiten, Stress, Zyklus), z.B. mithilfe eines Migränetagebuchs. Auch diese Schokianfälle kann man da dokumentieren. In eigenen Fällen zeigt sich dadurch ein ziemlich klares Anfallmuster. Dann ist es u.U. wesentlich effektiver, an diesen Stellschrauben zu drehen als an Symptomen wie Heißhunger oder ähnlichem.
Bei mir hat sich beispielsweise gezeigt, dass meine Schlafgewohnheiten eine wesentlich größere Rolle spielen als die zugeführten Lebensmittel. Eine Stunde mehr Schlaf am WE konnte bei mir einen Anfall am Montag auslösen. In anderen Fällen kann das anders herum sein, das muss man ausloten.Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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27.01.2016, 13:54
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27.01.2016, 13:59Inaktiver User
AW: Migräne und Heißhunger.
Frage: fällt das in die PMS-Zeit?
Denn sowohl Schokofressanfälle wie auch Migräneanfälle können in der PMS-Zeit auftreten. Dann wäre der Zusammenhang nicht zwischen Schokofressphase und Migräne, sondern beide Phänomene wären auf einen dritten, für beide gleichen, Auslöser zurückzuführen, nämlich auf die monatliche Hormonschwankung.
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28.01.2016, 07:00
AW: Migräne und Heißhunger.
Das Gleiche bei mir - ich bin sooo dankbar für dieses Medikament!
Im Moment ist es wieder besonders schlimm, dieses Temperatur-Auf-und-Ab löst bei mir ca. alle 2 Tage einen Anfall aus.
Die sind übrigens nicht alle Schoki-begleitet. (Gottseidank .. rollrollroll ...)
@Horus:
ich hatte 15 Jahre Hormonspirale und bin jetzt seit 3 Monaten ohne Gebärmutter, insofern ist das mit PMS nicht einfach zu beantworten.
Da ich aber oft mehr als 1mal Migräne im Monat habe, ist das auch schwer zu sagen.
Wobei es mir ehrlich gesagt egal ist.
Wäre Schoki ein Trigger, würde ich das mehr beachten, so ist das nur eine - meist im Nachhinein wahrgenommene - Begleiterscheinung.
Eine weitere Begleiterscheinung ist oft: Gähnen.
Wenn ich anfange, ohne große Müdigkeit zu Gähnen wie ein Nilpferd - also wirklich mit weit aufgerissenem Mund, kaum in der Lage den Gähner zu kaschieren, und das ganz oft hintereinander, kann ich darauf wetten, dass ein Anfall kommt.
Und das hat - wie gesagt - nichts mit Müdigkeit zu tun.
HexeVersteckse"Ich würde mich gern geistig mit dir duellieren, aber ich sehe, du bist unbewaffnet."
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28.01.2016, 08:35
AW: Migräne und Heißhunger.
Das kenne ich auch. War lange Zeit ein sicheres Anzeichen, dass eine Migräne anrollt. Ein- oder zweimal habe ich das in dieser Phase noch durch sehr viel Wasser (warmes Wasser, sicher ein Liter pro Stunde) abwenden können. Manchmal merkte ich diese Anzeichen aber auch erst zu spät und war praktisch schon nicht mehr handlungsfähig.
Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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28.01.2016, 08:42Inaktiver User
AW: Migräne und Heißhunger.
Bei mir auch.
Als Jugendliche / junge Frau hatte ich sporadisch mal Migräne. Das hat sich glücklicherweise mit den Jahren fast komplett verwachsen. Aber ich kann mich erinnern, dass damals grundloses Gähnen tatsächlich das sicherste Anzeichen für eine anrollende Migräne war. Ein zweites, sehr sicheres Zeichen war ein komplett verstopftes Nasenloch auf der Seite, auf der sich die Migräne anbahnte.
Ich hab dann gelernt, dass es den Anfall verhindern oder doch abschwächen kann, wenn ich bei den ersten heftigen Gähn-Anzeichen schon Schmerzmittel nahm und vor allem mit Nasenspray die zugeschwollenen Schleimhäute sofort öffnete.
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28.01.2016, 16:13Inaktiver User
AW: Migräne und Heißhunger.
Aller 3 bis 6 Wochen zur Zeit. Dafür dann garantiert drei Tage lang. Es hat sich über die Jahre verwachsen. Früher kamen die Anfälle öfter, dafür weniger lang. Warum ich den Heißhunger bekämpfen will, weil ich denke, dass durch die dann fast schon unkontrollierte Zufuhr an Schoki/Kuchen/usw. der Anfall verschlimmert wird.
Danke. Schaue ich gleich mal nach.
Das Gefühl habe ich auch. Bis ich dann zwischendrin merke: Oh, das war zu viel und nun ist's zu spät. Nach dem Fressanfall reicht's mir dann aber auch. Dann süchtel ich eher nach was richtig Herzhaftem, bekomme DAS dann aber nicht mehr runter, weil ich dann in der Phase bin: Noch ein Happen und ich häng über'm Klo.
Sind deine Werte zu niedrig oder nimmst du das zusätzlich zu normalen Werten?
Ich versuche Zucker zu reduzieren. Ganz vermeiden wird wohl kaum klappen. Hin und wieder lockt ja doch schon so ein Stück Kuchen beim Bäcker oder auf Omas Geburtstagstafel.
Ich führe seit beinahe vier Jahres eines. Allerdings beschränken sich die möglichen Eintragungen dort auf Dauer, Medikamente und Wirkung, Aura ja/nein. Vielleicht erstelle ich mir selbst eines mit mehr Details.
In meiner Teenie-/Anfang 20-Zeit, ja. Da wusste ich immer gleich, was mir am nächsten Tag blüht. Aber der Zusammenhang hat sich dann ausgelöst. Migräne kommt wann sie will.


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