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  1. Inaktiver User

    Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Liebe Bricomler,
    zunächst einmal: Beim Arzt wurde das Übliche durchgecheckt, Blut und Stuhl sind in Ordnung. Hintergrundkrankengeschichte ist Pfeiffersches Drüsenfieber (vor 10 Jahren) und verschiedene weniger starke Allergien (Staub und bestimmte Bäume). Vor einiger Zeit (im Juni) habe ich meine Abschlussarbeit abgegeben. Das war sehr anstrengend - nebenbei habe ich noch gearbeitet. Davor war ich seit 5 Jahren nicht im Urlaub.
    Ich hatte gehofft, dass es nach der Abgabe der Arbeit besser wird und habe den Sommer genossen. Derzeit bin ich auf der Suche nach einem Job und hätte also genug Zeit, mich zu erholen. Nun aber mein Problem: Ich brauche zuviel Schlaf. Wenn ich um 12 ins Bett gehe, schlafe ich 12 Stunden. Wenn ich um 7 aufstünde - musste ich neulich wegen eines Vorstellungsgesprächs - komme ich danach nach Hause und falle wie ein gefällter Baum wieder ins Bett, um weitere 3-4 Stunden zu schlafen. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle.
    Dass man bei weniger Schlaf nicht ganz so gut funktioniert, das kennt man ja, aber man funktioniert. Hier aber hat es etwas von Betäubtheit, wenn ich dann versuche, durch den Tag zu kommen.
    Kennt das vielleicht irgendjemand? Ich tippe auf totale Erschöpfung, aber nach fast einem halben Jahr müsste es doch mal gut sein.
    Mit Dank für jede Hilfe,
    Chuckeline

  2. Moderation

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Ich weiß nicht, ob ein halbes Jahr Erholung ausreicht, aber ist nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber mal die Schilddrüse explizit untersucht worden?

    Das wird z. B. auch als Ursache der Hashimoto-Thyreoiditis, die eine Unterfunktion der Schilddrüse bewirkt, angesehen. Auch ein TSH innerhalb des Normbereiches ( gerade wenn er bis 4.5 geht) muss nicht heißen, dass da alles in Ordnung ist.

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Ein sehr altes Sprichwort lautet: Nur der Schlaf vor Mitternacht ist erholsam. Das bezweifeln viele Schlafforscher, aber wer früh raus muss, muss früher ins Bett.

    Das Schlafbedürfnis eines Menschen pegelt sich etwa kurz nach der Pubertät ein. Manche benötigen lediglich 6 Stunden, andere dagegen 10, um ausgeschlafen zu sein.

    Da Du, sobald Du eine Arbeitsstelle gefunden hast, morgens immer gegen 6 Uhr aufstehen musst, solltest Du das jetzt schon üben, jeden Morgen gegen 7 Uhr aufzustehen. Niemand ist erst ausgeschlafen, wenn er von alleine wach wird. Es gibt außer am Wochenende keinen vernünftigen Grund erst um Mitternacht ins Bett zu gehen.

    Du bist seit einem halben Jahr nicht mehr im Stress, da liegt, außer Du hast ein psychisches Problem, keine totale Erschöpfung vor. Desto mehr Du jetzt in dieser trüben Jahreszeit Dich draußen aufhälst, desto erholsamer wird Dein Schlaf sein. Alkohol am Abend nur in sehr begrenzten Rahmen, der betäubt und führt nicht zu einem erholsamen Schlaf.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Lieber Opelius, ich verstehe deine Argumentation, aber das erklärt nicht meinen Zustand, wie eine gefällte Eiche in die Kissen zu sinken, wenn ich meine Schlafenszeit auf ein "Normalmaß" reduziere. Tatsächlich kenne ich es von früher eher so, dass etwas zuwenig Schlaf (7 h bei mir) mich in eine Art überwachen, leicht surrealen Zustand versetzen. Das habe ich hier nicht.
    Während des Studiums bin ich auch immer erst gegen 12 oder 1 ins Bett gegangen und war trotzdem fit wie ein Turnschuh bei den frühen Vorlesungen.

    Liebe Utetiki: Das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte ich ja schon vor 10 Jahren. Tatsächlich hatte ich seitdem das Gefühl, dass es nie so recht wieder wurde, eher im Gegenteil.
    Die Schilddrüse wurde nicht explizit untersucht. Aber es gab als Kind eine Veranlagerung zur Unterfunktion. Was ist denn der Ansprechpartner für die Schilddrüse und Hashimoto? Ein Immunologe?
    Ich geh erstmal nachlesen, was Hashimoto ist.

  5. Moderation

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Zuerst reicht eigentlich der Hausarzt oder Internist.
    Dann ist der Endokrinologe oder Nuklearmediziner der Facharzt.

    Erste Informationen findest Du u.a. bei
    Kit-online.org

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lieber Opelius, ich verstehe deine Argumentation, aber das erklärt nicht meinen Zustand, wie eine gefällte Eiche in die Kissen zu sinken, wenn ich meine Schlafenszeit auf ein "Normalmaß" reduziere. Tatsächlich kenne ich es von früher eher so, dass etwas zuwenig Schlaf (7 h bei mir) mich in eine Art überwachen, leicht surrealen Zustand versetzen. Das habe ich hier nicht.
    Du hast zur Zeit am Tag nichts vor. Weder Vorlesung noch Arbeit. Du bist in einer Wartestellung. Es mag sein, dass Du auch physische Probleme hast, das kann ich nicht abschätzen.

    Aber ich kenne den Zustand, wenn im Grunde an einem neuen Tag keine richtige Aufgabe auf einen wartet. Man wird immer müder. Frage Langzeitarbeitslose, die können den ganzen Tag verpennen, wenn sie nicht gerade mal einen Termin in der Jobbörse haben.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. Inaktiver User

    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Ja, aber das ist Antriebslosigkeit, und nicht Erschöpfung.

    Danke, Utetiki, ich werde mal in die Richtung erste Schritte unternehmen. Vielleicht bringt es ja was.

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Bricomler,
    zunächst einmal: Beim Arzt wurde das Übliche durchgecheckt, Blut und Stuhl sind in Ordnung. Hintergrundkrankengeschichte ist Pfeiffersches Drüsenfieber (vor 10 Jahren) und verschiedene weniger starke Allergien (Staub und bestimmte Bäume). Vor einiger Zeit (im Juni) habe ich meine Abschlussarbeit abgegeben. Das war sehr anstrengend - nebenbei habe ich noch gearbeitet. Davor war ich seit 5 Jahren nicht im Urlaub.
    Ich hatte gehofft, dass es nach der Abgabe der Arbeit besser wird und habe den Sommer genossen. Derzeit bin ich auf der Suche nach einem Job und hätte also genug Zeit, mich zu erholen. Nun aber mein Problem: Ich brauche zuviel Schlaf. Wenn ich um 12 ins Bett gehe, schlafe ich 12 Stunden. Wenn ich um 7 aufstünde - musste ich neulich wegen eines Vorstellungsgesprächs - komme ich danach nach Hause und falle wie ein gefällter Baum wieder ins Bett, um weitere 3-4 Stunden zu schlafen. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle.
    Dass man bei weniger Schlaf nicht ganz so gut funktioniert, das kennt man ja, aber man funktioniert. Hier aber hat es etwas von Betäubtheit, wenn ich dann versuche, durch den Tag zu kommen.
    Kennt das vielleicht irgendjemand? Ich tippe auf totale Erschöpfung, aber nach fast einem halben Jahr müsste es doch mal gut sein.
    Mit Dank für jede Hilfe,
    Chuckeline
    Ich halte zwar nichts davon, aber hast Du es mal mit einem Wünschelrutengänger probiert?

    Von einem Bekannten der Onkel ist so ein "Wasser Adern Sucher", ich kenne Leute die wären bei ihm die schwören darauf.

    Möchte Dir nichts einreden aber wäre vielleicht einen Versuch wert wenn Du offen für so einen esoterischen Kram bist...
    Geändert von marla1 (05.12.2015 um 18:51 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, aber das ist Antriebslosigkeit, und nicht Erschöpfung.
    Das eine ist oft an das andere gekoppelt.

    Danke, Utetiki, ich werde mal in die Richtung erste Schritte unternehmen. Vielleicht bringt es ja was.
    Das erscheint mir sehr sinnvoll.

    Grüße
    Luftpost

  10. Moderation

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    AW: Schlafprobleme und totale Erschöpfung

    Kann es sein, daß du ein seltener Chronotyp bist? Daß also der Mittelpunkt deiner natürlichen Schlafenszeit zwischen vier Uhr Morgens und Mitternacht liegt? Dann wärst du beim Versuch, einem normalen Tagesablauf zu folgen, ständig gejetlagged.

    Andere Ursachen für ständige Müdigkeit, die mir begegnet sind: Chronische Erschöpfung/Erschöpfungsdepression, Schlafapnoe, Mangel an Sonnenlicht, chronische Schmerzen/Entzündungen, Schildrüse mag nicht, manche psychischen Probleme, Langeweile, und schlechte Angewohnheiten.

    Letzere kannst du mal versuchen anzugehen, indem du regelmäßig um 7 aufstehst und nicht vor 9 Uhr abends ins Bett gehst. Nimm dir am Tag viel vor und sieh zu, daß du Bewegung, frische Luft, viel natürlichlies Licht und regelmäßige Mahlzeiten kriegst, all das ist geeignet, den Tagesrhythmus zu steuern. Probier das mal zwei Wochen oder so, ohne Schlaf nachzuholen, und guck, was passiert. Für die anderen Sachen bräuchte es weitere Untersuchungen.

    Du hast aber den Eindruck, daß du gut schläfst?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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