Ich finde es gefaehrlich, bei einem Arzt nicht ueber Drogenkonsum zu reden. Ich werde immer gefragt, ob ich Vitamine nehme, sonst irgendwelche Medikamente oder illegale Drogen. Auch ob ich rauche, Alkohol trinke und of ich einen festen Partner habe.
Das sind einfach alles Fakten, die ein Arzt braucht, um schneller zu einer Diagnose zu kommen. Ich wuerde da nie etwas verheimlichen. Da kann man sich selbst sehr schaden. Und, wenn Dir das vor Deinem Onkel peinlich ist, was ist Dir noch alles peinlich vor ihm? Ich haette weniger Probleme, zu einem Arzt/Aerztin zu gehen die mir fremd ist aber die ich als neutrale Person betrachte, der ich alles sagen kann weil es ihm/ihr vielleicht hilft eine gute Diagnose zu stellen.
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Ergebnis 11 bis 17 von 17
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07.05.2015, 08:41
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
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07.05.2015, 13:25
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
Ich denke auch, dass man da ehrlich sein sollte. Es geht ja nicht darum jemanden zu verurteilen, es geht darum zu helfen. Man stelle sich eventuelle Wechselwirkungen vor.
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07.05.2015, 13:55
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
Ich habe das nicht so gemeint, dass Marylinchen nicht ehrlich sein sollte. Aber wenn zum Beispiel schlechte Leberwerte festgestellt werden, kann sie dem Arzt immer noch den Drogenkonsum mitteilen. Denn die Drogen können das verursacht haben.
Für die Diagnose organischer Schäden ist die Ursache erst mal zweitrangig. Sollten zum Beispiel Gallensteine festgestellt werden, hat das nichts mit den Drogen zu tun (was natürlich nicht heißt dass man weiter konsumieren sollte).
Ich denke, dass auf Patientenseite die Hemmung sehr groß ist, einem Arzt das mitzuteilen. Und beim Erstbesuch nicht zwingend nötig.
Ärzte sind auch unterschiedlich in ihrer Reaktion darauf. Sie sollten professionell sein, aber manche verurteilen eben doch.
Falls direkt gefragt wird, soll sie ja auch nicht lügen.
Aber mich hat noch nie ein Arzt gefragt, ob ich Drogen konsumiere und ich komme aus einer Großstadt.
Wichtig ist doch zunächst die Diagnose und das Vertrauen aufgebaut wird.
Und dann würde ich auch keinen Verwandten aufsuchen, sondern einen Internisten der mich voll und ganz als Patient sieht und wo keine persönliche Beziehung reinspielt.
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07.05.2015, 14:05
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
Ich frage mich wirklich warum du 10 Wochen wartest um zu Arzt zu gehen
Auf keinen Fall würde ich zum Onkel gehen, und dem anderen Arzt ganz ehrlich von deinen Drogenkonsum erzählen. Ohne diese Info kann er keine gescheite Diagnose stellen.
So - nun gleich zum Höhrer greifen und dringenden einen Termin machen
Bis zum Termin kannst du dich mit Tetesept Magen-Tropfen über Wasser halten. Die wirken sehr gut und schnell. Gibt es in jeder Drogerie für kleines Geld.
Gruss
Meagan
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07.05.2015, 16:04
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ab zum Arzt! Und zwar nicht zu deinem Onkel sondern such dir einen anderen Hausarzt. Das muss dein Onkel auch verstehen. Und das am besten sofort.
Solche Beschwerden weisen schon auf etwas hin. Was genau kann dir auch nur ein Arzt sagen, aber wichtig ist jetzt erstmal, dass das abgeklärt wird.
Und bitte, bitte hör mit den Drogen auf. Diese zerstören dich auf Dauer und man kann auch ohne Spaß haben.
Alles Gute und gute Besserung.
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07.05.2015, 23:39
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11.05.2015, 14:23
AW: Magen-/Darmprobleme, Stress, Drogen, Arztproblem
Marylinchen, warst du mittlerweile beim Arzt ?
Gruss
Meagan


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