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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Die meisten von uns gehen regelmäßig zur Krebsvorsorge zum Gyn, zur Mammographie, wir gehen regelmäßig zum Check zum Hausarzt/Internisten oder jährlich zum Zahnarzt. Alles völlig normal.

    Die Darmspiegelung ist letztlich nichts anders.

    Sie ist nicht mehr oder weniger unangenehm oder zeitaufwändig als andere Untersuchungen, aber wichtig, weil man Gefahren in dem Bereich nur so frühzeitig erkennt.
    Wenn man sie erst selbst spürt, ist es meist schon problematisch.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Das stimmt ja nicht. Die Darmspiegelung ist sehr wohl zeitaufwendiger und- was das Trinken vom Abführmittel betrifft- auch deutlich unangenehmer.
    Wenn Du zur Krebsvorsorge zum Gyn gehst, Hausarzt, oder zum Zahnarzt, brauchst Du Dich nur kurz zu duschen oder die Zähne vorher zu putzen- fertig.
    Für die Darmspiegelung brauchst Du einen ganzen Tag für die Abführmaßnahmen, den nächsten Vormittag für die Untersuchung selbst.
    Und meistens wird für die Darmspiegelung Propofol gespritzt- da darfst Du 24 h Stunden hinter her nicht selbst Auto fahren, bist außerdem für diese Zeit auch nicht geschäftsfähig. Steht alles so in den Merkblättern dazu.
    Zwei Tage fallen also flach, das ist bei einem Check-up Hausarzt oder Gyn Vorsorge und Zahnarztkontrolle alles nicht der Fall.
    Außerdem muss für die Darmspiegelung auf einem extra dafür vorgesehenen Formular vom Patienten eine Unterschrift geleistet werden, das ist fürnormale Krebsvorsorge beim Gyn oder Check-up beim Hausarzt nach GKV Richtlinien nicht der Fall.
    Die Risiken und Nebenwirkungen einer Darmspiegelung sind in keiner Weise vergleichbar mit der Blutentnahme beim Hausarzt Check-up oder Gyn- Krebsvorsorge.
    Dass es sinnvoll sein kann, die Darmspiegelung trotz Unannehmlichkeiten und Zeitaufwand zu machen, ist davon ja unberührt.
    Geändert von Elixia (07.12.2016 um 22:19 Uhr)

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Eine etwas andere Sicht

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Naja, ohne Dröhnung kann es wohl Schmerzen geben. Und einmal Dröhnung, bitte, das ist doch ok, das darf doch kein Argument gegen die Darmspiegelung sein.
    Es kann auch mit Dröhnung Schmerzen geben.

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    ...Ansonsten kann ich deinen Eindruck bestätigen: Angst braucht man davor wirklich nicht zu haben. Man merkt ja nichts von der Untersuchung. Auch hinterher nicht...
    Wenn man Glück hat.

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    ...Ansonsten war ich angenehm überrascht und hatte mir alles viel schlimmer vorgestellt. Ist es aber nicht.
    Kann es aber sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fand es grauenhaft...
    Ich auch.

    ...So auf einmal bei der Untersuchung tat es höllisch weh...
    Das ging mir ganz genauso.

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Ich habe den Strang gerade erst entdeckt.
    Ich auch.

    Ich hatte 2013 eine Darmspiegelung im Krankenhaus (leichte Narkose = nicht ganz wach, aber auch nicht ganz da ) und würde sie jederzeit einem Zahnarztbesuch vorziehen.
    Ich hatte eine 2005 und würde sie freiwillig niemals wiederholen

    Ich fand es halb so schlimm...
    Für mich war es das Schlimmste und Schmerzhafteste, was mir je in ärztlicher Behandlung passiert ist.

    ...Die Untersuchung selbst rechtfertigt die (verständliche) Angst davor nicht...
    Das sehe ich völlig anders.

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Die meisten von uns gehen regelmäßig zur Krebsvorsorge zum Gyn,
    Es gibt keine KrebsVORSORGE, sondern bestenfalls, wenn man Glück hat, eine Früherkennung! (auch wenn Ärzte das gerne anders formulieren)

    zur Mammographie
    Nööö.

    wir gehen regelmäßig zum Check zum Hausarzt/Internisten...
    Du vielleicht...ich ganz sicher nicht.

    Die Darmspiegelung ist letztlich nichts anders.
    Ha.
    Das wüßte ich aber.

    Sie ist nicht mehr oder weniger unangenehm oder zeitaufwändig als andere Untersuchungen...
    Sie war das Gräßlichste, was mir in meinen damals 45 Jahren je passiert ist...
    und freiwillig wiederhole ich das ganz bestimmt niemals wieder.
    Geändert von Meatloaf (08.12.2016 um 03:43 Uhr)
    Max 01.05.2004 - 17.05.2020
    Emily 01.05.2004 - 24.04.2013

  4. Moderation

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Tja, der Strang heißt zwar "Ermutigung für Angsthasen", aber mir haste zumindest jetzt gehöriges Fracksausen beschert, Meatloaf. (Da guck ich mir ja lieber alle verlorenen BVB-Spiele gegen die Bayern in Serie an)


    Jetzt isses eh schon egal, würdest Du bitte mal präzisieren, was da genau die höllischen Schmerzen bereitete? Vielleicht kann man das ja explizit bei seinem Arzt ansprechen und evtl. kann dagegen etwas unternommen werden.

    Außerdem ist Deine Untersuchung nun 11 Jahre her. Da mag es ja auch die eine oder andere Änderung im Verfahren gegeben haben.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

  5. VIP

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Zitat Zitat von Meatloaf Beitrag anzeigen
    Sie war das Gräßlichste, was mir in meinen damals 45 Jahren je passiert ist...
    und freiwillig wiederhole ich das ganz bestimmt niemals wieder.
    Es wird ja auch niemand gezwungen.

    Die Darmspiegelung ist jedoch eine der ganz wenigen Maßnahmen, die weit über eine Krebs-Früherkennung hinausgehen (können). Die Entfernung etwaiger Polypen ist tatsächlich eine Vorsorge.

    Darmtumoren wachsen im Allgemeinen nicht über Nacht, sondern langsam. D.h. es dauert auch, bis sie ein höheres und prognostisch ungünstiges Stadium erreichen. Und sie verursachen lange Zeit keine Beschwerden.
    Manchmal führt dann erst ein Darmverschluss zur Diagnose, oder, noch später, Beschwerden durch eine Fernmetastasierung z. B. in Leber, Lunge, Bauchfell. Die massiven Therapien, die dann noch eine passable Lebensqualität erhalten sollen, sind recht heftig und mit Sicherheit grässlicher als eine Spiegelung.

    Ich erlebe Ähnliches derzeit mit - nicht zum ersten Mal.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Tja, der Strang heißt zwar "Ermutigung für Angsthasen", aber mir haste zumindest jetzt gehöriges Fracksausen beschert, Meatloaf.
    Das wollte ich nicht.
    Ich konnte nur die fast durchweg positiven Posts nicht einfach so stehen lassen, weil es eben damals bei mir ganz anders war.

    (Da guck ich mir ja lieber alle verlorenen BVB-Spiele gegen die Bayern in Serie an)
    Das will ja schon was heißen.
    Wie viele Tage würdest Du dafür Urlaub nehmen?

    Jetzt isses eh schon egal, würdest Du bitte mal präzisieren, was da genau die höllischen Schmerzen bereitete? Vielleicht kann man das ja explizit bei seinem Arzt ansprechen und evtl. kann dagegen etwas unternommen werden.
    Bei mir hat die Narkose schlicht und einfach nicht gewirkt, obwohl der Arzt hinterher meinte, er hätte mir schon eine "Elefantendosis" verpaßt.
    Mir ist das nach wie vor unbegreiflich, weil mir im Krankenhaus bei einer Vollnarkose meist schon die Beruhigungstablette vorher reicht und ich dann bei der eigentlichen Narkose fast hinüber bin.

    Außerdem ist Deine Untersuchung nun 11 Jahre her. Da mag es ja auch die eine oder andere Änderung im Verfahren gegeben haben.
    Da gehe ich mal ganz stark von aus.
    Max 01.05.2004 - 17.05.2020
    Emily 01.05.2004 - 24.04.2013

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Ich gehöre auch zu denen, die es nur wieder machen würden, wenn mein Leben davon abhing. Allerdings nicht wegen der Untersuchung selbst, sondern wegen der Vorbereitung..sprich Darmentleerung.....das Zeug war sooo widerlich, das ist gar nicht erst dahin gekommen wo es hin sollte....hab ich im gleichen Atemzug wieder ausgek....
    Empfindet jeder anders..aber ich bin da vorsichtig geworden wenn jemand sagt, alles nicht so schlimm.
    Mußte zur LP...kein Problem, ist ne ganz dünne Nadel, sie merken fast gar nix....solche Schmerzen hatte ich bis dato noch nie....

  8. Moderation

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Zitat Zitat von Meatloaf Beitrag anzeigen
    Das wollte ich nicht.
    Ich konnte nur die fast durchweg positiven Posts nicht einfach so stehen lassen, weil es eben damals bei mir ganz anders war.
    Nein, ist ja i.O., ich wollte nur wissen, woran genau es lag.

    Das will ja schon was heißen.
    Wie viele Tage würdest Du dafür Urlaub nehmen?
    Das sitz ich in der Winterpause auf einer Backe ab.


    Okay, dass die Narkose nicht wirkt, das ist sicher ein kein alltägliches Problem. (Tu mir aber bitte den Gefallen und halte Dich vom Vollnarkose-Thread fern. )
    Das stell ich mir wirklich als die Hölle vor.
    Moderatorin in
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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Fakt ist, dass das Dehnen der Darmwand bei der Koloskopie durchaus sehr schmerzhaft sein kann. Das ist individuell verschieden, wie Menschen das empfinden, außerdem ist nicht jeder Darm gleich.

    Bei Patienten die schon eine Darmerkrankung haben, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, Divertikulitis kann es- muss aber nicht, wegen der bereits vorhandenen Entzündung besonders unangenehm sein.

    Was die Untersuchung selbst betrifft, wäre es gar nicht erforderlich, den Patienten ein Medikament wie Propofol zu spritzen, damit sie die Untersuchung verschlafen.
    "Ausfälle" wie bei Meatloaf, dass die Medis nicht wirken, gibt es zwar selten, aber es kommt vor.
    Allerdings müsste Dein Untersucher das bemerkt haben, denn ein Patient der Schmerzen hat, wird unruhig. Hat man Dir da nichts nachgespritzt? Ist wirklich schlimm, was Du erlebt hast.

    Der Vorteil solcher Medikamente liegt eben allgemein darin, dass der Patient keine Schmerzen spürt und ruhig liegt- der Untersucher also besser arbeiten kann.
    Das ist nicht unwesentlich, weil ja auch Biopsien entnommen werden, die histologisch untersucht werden.

    Und mit den Abführmitteln zuvor, ist es eben auch so, das manche Patienten damit arge Schwierigkeiten haben und anderen macht es nichts aus.
    Grundsätzlich sind die Endoskope ja immer weiter verbessert worden, trotzdem wird kein ehrlicher Untersucher dem Patienten garantieren, das die Untersuchung zu 100% schmerzfrei sein wird.

    Der Vorteil der Koloskopie liegt tatsächlich darin, das z.B. Polypen bereits während der Untersuchung abgetragen werden können, aus denen sich ein Kolonkarzinom entwickeln könnte.
    Wenn ein Darmkrebs erst Beschwerden macht, ist die Prognose eben überwiegend negativ. Darum macht die Darmspiegelung schon Sinn, besonders bei Patienten in deren Familie bereits Darmkrebs aufgetaucht ist.
    Geändert von Elixia (08.12.2016 um 15:57 Uhr)

  10. VIP

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    AW: Erfahrungsbericht Darmspiegelung, Ermutigung für Angsthasen

    Also, das fieseste an meiner Darmspiegelung war das Abführzeug am Vortag. Dank Propofol habe ich von Magen- und Darmspiegelung nichts mitbekommen.
    Nächstes Jahr muss ich wieder hin und mir graut vor der Trinkerei am Tag davor.
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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