Hallo, guten Abend,
vor mir liegt ein Rezept für Mirtazapin, und nachdem ich viel darüber nachgelesen habe, kommen mir Zweifel, ob ich das Medikament wirklich einnehmen möchte. Ich bitte all diejenigen unter Euch, die dieses Arzneimittel kennen und einnehmen, mir kurz über ihre Erfahrungen zu berichten. Vielen Dank.
Grüße von Vedenemo
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Thema: Mirtazapin
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01.12.2006, 23:09
Mirtazapin
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05.12.2006, 10:35
AW: Mirtazapin
Hallo Vedenemo,
leider hab ich keine guten Erfahrungen mit dem Medi.
Hab es ein halbes Jahr genommen. In der Zeit hatte ich starke Migräne und verstärkte Depressionen bekommen. Zugenommen hab ich 10 Kilo, wegen unkontrollierbaren Appetit. Geschlafen hab ich super, aber so wie weggedröhnt.Nimmst du das Medi jetzt schon?
lg
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05.12.2006, 11:02
AW: Mirtazapin
Herzlichen Dank für Deine Nachricht, erna2603,
nein, ich nehm' es nicht - ich habe zu großen Bammel vor einem so stark wirksamen Medikament. Deshalb erhoffte ich mir hier ein paar Erfahrungsberichte. Ich will mich ja nicht wegdröhnen. Da ich krank geschrieben bin, ist es nicht gar so tragisch, wenn ich nachts herumgeistere. Es wird doch wohl auch noch etwas leichteres geben? Mein Arzt schwört auf dieses Medikament, aber er hat mich nicht überzeugen können.
Grüße von Vedenemo
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05.12.2006, 14:37
AW: Mirtazapin
Hallo Vedenemo,
ich habe davon ca. 6 Monate lang 1/2 Tablette täglich genommen, um meine Schlafstörungen "weg zu programmieren" (ich litt jahrelang darunter), da es ein super Schlafmittel ist und für diesen Zweck sehr gut geeignet ist.
Mein Arzt meinte jedoch, für Depressionen verschreibt er's nicht, genau wegen der von Erna beschriebenen Nebenwirkungen. Zur Therapie von depressiven Erkrankungen liegt die Dosis sicher bei 3-4 Tabletten täglich und ich war von ner halben schon ganz dubbelig.
Grüße
KurlyWenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus ...
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05.12.2006, 14:48
AW: Mirtazapin
Hallo Vedenemo,
ich weiß ja nicht warum du das Medi nehmen solls, aber ich bin super zufrieden mit meinem neuen : Citalopram.
Meine Probleme, Schlafstörungen, depressiv, Erschöpft, Panikattacken.
Jetzt nach 10 Wochen ist alles weg. Kann wieder arbeiten gehn.
Hatte nur die ersten fünf Tage die Einschleichsymptome, wie Unruhe, bissi Übelkeit, und Kopfdröhnen. Aber das ist danach wirklich verschwunden.
lg Katja
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05.12.2006, 15:40
AW: Mirtazapin
Mirtazapin ist eines der neueren und leichteren Antidepressiva. Es macht müde - deshalb schläft man besser - und steigert bei manchen den Appetit.
Wie bei allen antidepressiven Medikamenten - dem einen hilfts, dem anderen nicht. Deshalb muß man ausprobieren, ob es was bringt, und wie die Nebenwirkungen sind. Das ist individuell sehr verschieden.
Generell probiert man zuerst die leichteren und besser
verträglichen Pillen aus, wenns nicht hilft, die schwereren Hämmer.
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05.12.2006, 23:07
AW: Mirtazapin
Da ich an einem intensiven Tinnitus und in dessen Folge an erheblichen Schlafstörungen leide, die sich inzwischen durch Nervosität, Reizbarkeit, Unkonzentriertheit belastend auf meinen beruflichen und privaten Alltag auswirken und diese Belastung wiederum depressive Verstimmungen nach sich zieht, soll ich dieses Medikament einnehmen. Ich habe Angst, eingelullt zu werden und in eine Abhängigkeit zu geraten. Dabei möchte ich aber hellwach - natürlich nur tagsüber - bleiben und jede Art von Abhängigkeit vermeiden.
Danke für Eure Hinweise.
Grüße von VedenemoGrüsse von Vedenemo
The best man for a job is a woman
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05.12.2006, 23:37Inaktiver User
AW: Mirtazapin
Zitat von Vedenemo
Meine 75jährige Mutter nimmt dieses Mittel seit einigen Wochen.
Abends 1 (30 mg) (begonnen mit einer halben Tabl.)
Ihr Schlaf ist besser geworden, und sie weint nicht mehr so viel. Insgesamt ist ihre Labilität deutlich geringer.
Nebenwirkungen hat sie keine.
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06.12.2006, 15:45
AW: Mirtazapin
Also ich kann nicht gerade bestätigen, dass es ein "leichtes" Mittel ist. Ich fühle mich tagsüber furchtbar zugedröhnt. Aber wenn man nur eine Minimaldosis zum Schlafen nimmt könnte es vielleicht klappen.Mirtazapin ist eines der neueren und leichteren Antidepressiva. Es macht müde - deshalb schläft man besser - und steigert bei manchen den Appetit.
Wie bei allen antidepressiven Medikamenten - dem einen hilfts, dem anderen nicht. Deshalb muß man ausprobieren, ob es was bringt, und wie die Nebenwirkungen sind. Das ist individuell sehr verschieden.
Generell probiert man zuerst die leichteren und besser
verträglichen Pillen aus, wenns nicht hilft, die schwereren Hämmer.
lg
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06.12.2006, 17:24
AW: Mirtazapin
@ Vedenemo
Abhängig wird man nicht von einem Antidepressivum, das ist ein Vorteil gegenüber den Schlaf- und Beruhigungsmitteln.
Dass du tagsüber etwas müde bist, läßt sich am Anfang wahrscheinlich nicht vermeiden. Das bessert sich aber. Natürlich kommt es auch auf die Dosis an.
@ erna
Ich habe nicht gesagt, dass es ein "leichtes" Mittel ist - nur ein leichteres.....


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