Hallo liebe Kichererbse (schöner Name!),
ch hab extra meine Anmeldung mal wieder rausgekramt....
Ich hab zwar nicht exakt dein Problem (Knie), aber ich hab eine ähnliche Diagnose bzgl. linker Hüfte. Auch ich bin Prothesenkandidatin. Ich bin 49
Aufgrund meiner Vorgeschichte keine wirkliche Überraschung, aber ich hab es immer hintenangestellt. Jetzt ist es soweit, ich laufe auf der Felge. Und auch ich hab eine Scheißangst. Vor der OP, dem Schmerz, den Risiken, wie lange hält der ganze Kram.... hab mir gestern Abend die Augen aus dem Kopf geheult. Aber heute hab ich wieder Mut.
Ich hab mir einen Plan gemacht bzgl. "der Sache" und den Wochen danach. Das beruhigt schon mal.
Wir rocken das!
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29.06.2014, 01:03
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
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29.06.2014, 03:10Inaktiver User
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Hallo Ihr Lieben,
eine Alternative zur OP wäre eine radikale Umstellung der Ernährung. Damit verliert Ihr automatisch an Gewicht, der Schmerz lässt schon nach wenigen Tagen bis Wochen nach und ist irgendwann völig verschwunden und nach einigen Monaten bildet der Knorpel in den Gelenken wieder neu. Ihr denkt, das geht nicht? Doch, das geht, erfordert aber einiges an Disziplin.
[editiert]Geändert von mkr (29.06.2014 um 15:47 Uhr) Grund: AGB-Verstoß 15.5
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29.06.2014, 13:11
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Moin, moin,
Helga, den Link habe ich mir angeguckt. Danke nochmal.
Anemone, bei dem Arthrose-Forum habe ich auch schon ein wenig gestöbert. Ich werde mich da nachher mal anmelden. Von hier aus komme ich nicht an meine E-Mails und ich muss die Anmeldung ja sicher bestätigen
. Scheint auf jeden Fal sehr interessant zu sein.
Karla, auch Dir vielen Dank für den Bericht über Deine Mutter. Toll, dass sie es auch noch geschafft hat abzunehmen!
Da die OP frühestens Ende August/Anfang September stattfinden wird, hoffe ich, dass ich bis dahin noch mindestens 5 kg abnehmen kann. Zu schnell will ich's ja auch nicht machen und ich mache es ja schon seit ca. 6 Wochen kontrolliert, d.h. es geht allmählich noch etwas langsamer als am Anfang
.
Dakini, mich schreckt bei dem Gedanken an Teilnarkose auch, dass ich evtl. etwas mitbekomme (trotz Musik o.Ä. im Ohr) und dass 2 Stunden ziemlich lang sein können ...
Anemone, der Rat des Narkosearztes wird für mich auch den Ausschlag geben! Wenn er Vollnarkose für unproblematisch hält, würde ich es vorziehen. Und mit meinem Laienverstand gehe ich mal davon aus, wenn schon eine Teilnarkose möglich ist, wird die Vollnarkose hoffentlich auch nicht viel mehr sein, als dass ich eben nicht grade wach bin, also hoffentlich nur ein kleiner Unterschied. - Ich werde es erfahren!
LungChing, "ich laufe auf der Felge"
, das war genau das, was mein O. auch zu mir gesagt hat
.
was hast Du Dir für einen Plan gemacht? Magst Du mir den mitteilen? Evtl. per PN?
Und, klar schaffen wir das!!!
Letstalk, für eine Besserung durch Ernährung ist es wohl definitiv zu spät. Vielleicht hätte ich es ausprobiert, wenn ich das vor 15 Jahren erfahren hätte. Ich habe ja in den vergangenen Jahren Einiges ausprobiert ...
Grundsätzlich vertrete ich (für mich) die Meinung, dass eine ausgewogene Ernährung, die möglichst viele verschiedene Lebensmittel beinhaltet und möglichst abwechslungsreich ist, (für mich) am besten ist. Wenn man dann noch möglichst viel selbst zubereitet und weitgehend auf Fertigprodukte verzichtet, ist das sicher ein zusätzlicher Vorteil. Ganz lässt sich das m.E. nicht erfüllen, da wir Vieles ja gar nicht selbst herstellen können aus welchen Gründen auch immer
). Aber ich versuche schon darauf zu achten, dass in den Produkten möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten sind.
Ich bin Ernährungsempfehlungen gegenüber, die bestimmte Lebensmittel verbieten, inzwischen sehr skeptisch, zumal sich ja die Empfehlungen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern teilweise widersprechen. Zu dem Thema ließe sich sicher noch viel sagen, für mich kommt es jedenfalls aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) in Frage.
Ich danke Dir trotzdem für den Hinweis!



Nochmals vielen Dank Euch Allen!!! 
Ich wünsche Euch Allen einen schönen Sonntag!!!
kichererbseWenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.
(Pablo Picasso)
Mit der Freundschaft ist es wie mit der Liebe: Beide kann man weder kaufen noch erzwingen, man bekommt sie nur geschenkt.
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29.06.2014, 17:44Inaktiver User
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Hallo Kichererbse,
nein, es ist definitiv nicht zu spät. Ich schick Dir mal eine PN.
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29.06.2014, 23:18
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Mein Mann hat viele Jahre extreme Probleme mit Arthrose in beiden Knien gehabt! 1000 Meter laufen war eine Qual !Nov. 2012 hat er sich in Neustadt( Schleswig Holstein) seine rechte Prothese setzen lassen( keine Probleme)
Mai 2013 dann das linke Knie! Auch super , überhaupt keine Probleme, nach beiden Op' s keinen Physiotherapeuten benötigt! Er läuft wie ein " Tütt", ohne Schmerzen! Und ich freu mich, endlich mal wieder längere Spaziergänge gemeinsam zu unternehmen!
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30.06.2014, 12:48
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
kafi, auch Dir vielen lieben Dank für Deinen Bericht!

Ihr habt mich überzeugt, ich werde es angehen.
Nochmals, vielen, vielen Dank an Alle, die mir geantwortet haben! Ich finde es immer wieder toll, wie viel Unterstützung man hier in der BriCom erhält!
Liebe Grüße
kichererbse
Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.
(Pablo Picasso)
Mit der Freundschaft ist es wie mit der Liebe: Beide kann man weder kaufen noch erzwingen, man bekommt sie nur geschenkt.
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30.06.2014, 19:41Inaktiver User
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Hallo Kichererbse,
dann drück ich Dir die Daumen und wünsche Dir viel Glück und Erfolg
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05.08.2014, 21:11Inaktiver User
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Hallo Kichererbse,
ich schubse deinen Thread nochmal hoch. Mein Vater hat die Operation inklusive nachfolgender Reha gut hinter sich gebracht. Seit 1 Woche ist er wieder zu Hause, morgen beginnt er mit Physiotherapie, die er auch braucht. Er hat ordentlich Muskulatur abgebaut, das geht bei alten Menschen ja ziemlich schnell und muss wieder aufgebaut werden. Es war kein Waldspaziergang, die ersten Tage nach der OP hatten es schon in sich, aber das wird wohl auch niemanden wirklich wundern. Aber er ist, auch wenn ihm alles nicht schnell genug geht und er innerlich zappelig wird, weil er sich in Geduld üben muss, froh, dass er es hat machen lassen. Er ist heute, so kurz nach der OP schon viel schmerzarmer als vor der Operation. Er darf das operierte Bein mittlerweile zu 60 % belasten, muss deshalb fürs Gehen noch Krücken benutzen und ist deutlich mobiler als ich dachte, dass er es nach so kurzer Zeit wieder sein würde.
Ich wünsche dir alles Gute für deinen Eingriff. :-)
ZuzaGeändert von Inaktiver User (05.08.2014 um 23:00 Uhr)
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05.08.2014, 22:16
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Hallo Kichererbse
ich habe seit 17 Jahren eine Hüfttep(Einbau im Alter von 42) und seit 7 Jahren Knietep) dies waren die besten Entscheidungen meines Lebens. Ich arbeite weiter als Krankenschwester und versorge meinen Garten --und habe in den Gelenken keine Schmerzen.knieOP WAR IN Teilnarkose mit Sedierung (habe geschlafen ohne die Nebenwirkung der Vollnarkose zu haben.ehrlichkeit währt am längsten
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05.08.2014, 22:24
AW: Hat Jemand Erfahrungen mit künstlichem Kniegelenk?
Gut geschubst Frau Zuza: Mut machen selbst Betroffene gleichen Alters, nicht die funfundsiebzigjährige Oma von irgendwem. Is so...



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