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    (Unter-)Gewicht?

    Ich wiege seit Jahren bei 1,64 m Größe ca. 52 kg, was einem BMI von etwa 19,3 entspricht. Eine Kollegin meinte nun, ich sei untergewichtig und müsse in jedem Fall zunehmen. Beim letzten Check-up vor zwei Jahren meinte meine Hausärztin, alle Werte incl. Gewicht seien in Ordnung, ich dürfe aber ruhig 2 - 3 kg zunehmen.
    Ich mache recht viel Sport (2 - 3 mal pro Woche laufen, dazu 2x Stabilisationsübungen bzw. Gerätetraining), habe trotz meines fortgeschrittenen Alters (42) noch nie eine Diät gemacht, esse aber recht wenig Süßes und koche immer selbst. Ich würde meinen Appetit als ziemlich "gesund" bezeichnen, habe den Eindruck, die meisten Frauen in meinem Alter essen deutlich weniger.
    Ist mein Gewicht wirklich problematisch? Ich finde, dass ich schlank bin, aber nicht extrem dünn und auch nicht krank aussehe. Ich bin auch ausgesprochen selten krank. Ich würde mich über Eure Meinung freuen.

  2. Inaktiver User

    AW: (Unter-)Gewicht?

    Vergiss es. Wenn du sportlich leistungsfähig bist, selten krank, mit Genuss isst und dich nicht dauernd damit beschäftigst, ob und was und wie viel und wann du essen "darfst", gibts in meinen Augen keinen Handlungsbedarf.

    Ich hab einen ähnlichen, ev. noch etwas tieferen BMI, ich funktioniere ähnlich.

  3. Inaktiver User

    AW: (Unter-)Gewicht?

    Lass dir nichts einreden. Ich hatte in deinem Alter denselben BMI. Kein Arzt hat mir jemals gesagt, ich müsse zunehmen. Im Gegenteil, alle sind mit meinem Gewicht zufrieden und finden es ideal.

    Aber natürlich bekomme ich von Frauen, die mehr auf den Rippen haben, ab und zu gesagt, ich sei viel zu dünn
    Geändert von Inaktiver User (19.03.2014 um 07:48 Uhr)

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    AW: (Unter-)Gewicht?

    Zitat Zitat von Mathe-Ass Beitrag anzeigen
    Ich wiege seit Jahren bei 1,64 m Größe ca. 52 kg, was einem BMI von etwa 19,3 entspricht. Eine Kollegin meinte nun, ich sei untergewichtig und müsse in jedem Fall zunehmen.
    Du bist vollkommen normalgewichtig, nicht untergewichtig, kein Grund für Aktionismus. Allerdings ist Dein gewichtsmäßiges Potential nach unten sehr begrenzt, soll heißen, viel weniger sollte es dann auch nicht sein.

    Am langlebigsten ist man übrigens mit leichtem Übergewicht. Das mag per se nicht gesünder sein als mit Normalgewicht, aber bei gesundheitlichen Krisen ist ein bisschen Fett auf den Rippen ein gutes Polster, von dem der Körper zehren kann.

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    AW: (Unter-)Gewicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber natürlich bekomme ich von Frauen, die mehr auf den Rippen haben, ab und zu gesagt, ich sei viel zu dünn
    Das ist auch meine Erfahrung.

    Mit 40 bei 1,65 habe ich 47 kg gewogen. Das war vielleicht Untergewicht, obwohl meine Ärztin das nie zu mir gesagt hat. Meine Werte waren auch immer alle in Ordnung.

    Jetzt, 6 Jahre später wiege ich 56 kg und die Welt ist wieder in Ordnung. Jedenfalls für meine Umwelt. Obwohl es immer wieder Frauen gibt, die natürlich meinen, ich sei viiieel zu dünn und müßte jetzt aber, in meinem Alter, mehr wiegen. "Iss doch was, du fällst uns ja vom Fleisch"...wie ich das hasse.

    Dabei versuche ich mühsam, mein jetziges Gewicht zu halten, was schon schwer genug ist.

    Genieße das Leben, und lass Dir bloß nichts einreden. Es ist purer Neid....Nur wenige Frauen schaffen es mit 42 Jahren schöne 52 kg zu wiegen. Glückwunsch und weiterhin Gesundheit.

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    AW: (Unter-)Gewicht?

    Zitat Zitat von Mathe-Ass Beitrag anzeigen
    Ich wiege seit Jahren bei 1,64 m Größe ca. 52 kg, was einem BMI von etwa 19,3 entspricht. Eine Kollegin meinte nun, ich sei untergewichtig und müsse in jedem Fall zunehmen.
    Was für ein Schwachsinn!! V.a. angesichts der Tatsache, dass Du offenbar ausreichend isst und viel Sport machst!

    Mein BMI liegt noch bei weitem niedriger. Und ich gebe auch zu, dass ich zu den Menschen gehöre, die schonmal auf's Essen vergessen. Dennoch erfreue ich mich allerbester Gesundheit und denke gar nicht daran mich rundlicher zu "fressen".

  7. VIP

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    AW: (Unter-)Gewicht?

    Lass Dir nichts einreden.
    Ich (jetzt 57) wog bei etwas über 1,70 m bis ich Ende 40 war, zwischen 52 und 56 kilo, je nachdem, wieviel Zeit ich zum Essen hatte etc. Zwischenzeitlich war ich unter 50 Kilo, als ich lange Zeit schwer trauerte.
    Jetzt wiege ich zwischen 56 und 58 Kilo.

    Ich esse deutlich mehr als meine Umgebung, aber ähnlich wie Du mag ich kaum Süßes. Friitiertes und Paniertes vertrage ich nicht so gut, dafür vetilge ich weit mehr als 1,5 Kilo fetten Käse pro Woche. Sport ist bei mir Fehlanzeige, ich gehe nur viel zu Fuß.

    Ist ein familiäres Ding, meine Eltern, vor allem mein Vater, waren auch so.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. Inaktiver User

    AW: (Unter-)Gewicht?

    Der BMI alleine ist ja nicht aussagekräftig. Da spielen ja auch Faktoren wie Knochenbau, Muskelmasse usw. mit rein.

    Ein Freund von mir hat das gleiche "Problem" wie du. Er ist schlank, durchtrainiert (sowohl in Sachen Kraft, als auch Ausdauer), nie krank - aber kriegt immer mal wieder zu hören, dass er (rein rechnerisch) untergewichtig ist. Ihn stört's nicht. Er sagt, er ist halt so.

  9. Inaktiver User

    AW: (Unter-)Gewicht?

    meine langjährige tennispartnerin ist 1,78 m und wiegt 52 kilo.

    sie treibt täglich sport, manchmal sogar mehrmals.
    isst wie ein scheunendrescher, aber nix bleibt haften.

    schön aussehen tut das nicht, so dünn wie sie ist, aber dafür kann sie ja nichts.
    ihre mutter sieht genauso aus.

    muss auch dazu sagen, dass sie ein extrem hibbeliger mensch ist.
    immer umtriebig.

    aber gedanken um ihren BMI hat sie sich noch nie gemacht.
    warum auch?
    ihr geht es ja gut.

  10. Moderation

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    AW: (Unter-)Gewicht?

    Wenn du zu wenig wiegen würdest, brächte das eines oder mehreres des folgenden mit sich:
    - du hast ein überkontrolliertes oder ungeregeltes Eßverhalten,
    - deine Periode ist weg, obwohl es dafür zu früh ist, die Knochendichte leidet,
    - du vermißt einen Trainingserfolg,
    - deine Knochendichte ist nicht, was sie sein sollte
    - du schläfst nicht gut
    - du wirkst müde, blaß und abgekämpft, mit stumpfen Haaren und brüchigen Fingernägeln
    - du wirst häufig krank
    - dein Körperfettanteil ist sehr niedrig

    Ein Warnzeichen -- nicht für Untergewicht als solches, aber für andere mögliche Probleme -- wäre, wenn du in den letzten Monaten ohne eine Änderung des Lebenstils spürbar abgenommen hättest (also mehr als zwei Kilo).

    Wenn nichts davon der Fall ist, hast du wahrscheinlich ein für deine Veranlagung völlig normales Gewicht. Deswegen muß man sich keinen Kopf machen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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